Objektiv Sony SEL24105 f4 mit der a6500

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Vor zwei Jahren kaufte ich mir eine neue Kamera, mit dem Ziel, bessere Fotos machen zu können.

Ja, damit widerspreche ich vielen Fotografen und Blog-Kollegen/innen, die immer noch meinen, eine Kamera sei NICHT entscheidend….DOCH, ist sie…auch! 😛 Erfahrungswert!

Die Vorgängerin meiner aktuellen Kamera war eine CANON EOS 550D. Sie diente mir viele Jahre, ließ am Ende aber merklich in der Qualität und besonders in den Möglichkeiten nach, die ich mit ihr hatte, wollte ich das ein oder andere Foto in Photoshop intensiver nachbearbeiten.

Ich sah immer wieder Bilder von anderen Fotografen und Knipsern im Internet, die mich beeindruckten: Die Schärfe, diese „Sterne“ an leuchtenden Laternen oder der Sonne, eine Klarheit und Farbenvielfalt in der Nacht…wie, verdammte Hacke, könnte ich das auch hinbekommen?

Stundenlang schaute ich mir Videos auf Youtube an und immer wieder fiel das Wort „SONY“ und „Dynamikumfang“! Schliesslich war der Entschluss gefallen. Eine neue Kamera musste her!

Obwohl ich jahrelang mit CANON zufrieden gewesen war, fand ich in deren Portefolio aber kein Modell, das mich reizte bzw. überzeugen konnte. Immer wieder stieß ich auf lobende Empfehlungen für die A6000er-Reihe von SONY. Auch FUJIFILM-Kameras wurden empfohlen, aber im visuellen Videovergleich auf Youtube, glaubte ich einen deutlichen Unterschied zwischen der Video-Quali der beiden Marken zu erkennen…zugunsten der SONY.

Wenn ich investieren wollte, sollte es ein anspruchsvolles, gehobenes Modell sein, mit dem ich meine Wunsch-Fotos so kreieren konnte, wie ich es mir vorstellte. Vollformat war aus meiner damaligen Sicht nicht nötig, das APS-C-Format würde für meine Zwecke (Landschaft-/Urban- und Food-Fotografie) vollkommen reichen.

Nach satten 6 Monaten intensiver Recherche und Überlegungen, ob sich eine so hohe Investition für mich überhaupt lohnen/rechnen würde, schlug ich zu: Die SONY a6500 und das SONY ZEISS-Objektiv 16-70mm f4 (AMAZON-LINK) waren gekauft!

Die ersten Fotos hielten, was ich mir von dieser Kamera versprochen hatte. Und bei der Bildbearbeitung in Photoshop konnte ich so weit gehen, wie ich es bei Bildern aus der (alten) CANON-Kamera niemals geschafft hatte. Ich war begeistert.

Zwei Jahre später. Zwei Jahre mehr Erfahrung.

Diese Begeisterung hielt bis vor einigen Monaten an. Dann sah ich auf Instagram ein Foto, das mich „umhaute“ und was dazu führte, dass ich augenblicklich mit meiner Kamera-Ausstattung unzufrieden war! Das Bild zeigte eine nächtliche, gut ausgeleuchtete Landschaftsaufnahme mit Laternen, die optimale Sonnensterne aufwiesen. Und wieder fragte ich mich: Warum bekommst D U solche Fotos in dieser Qualität und in dieser Schärfe und Farbabstimmung NICHT hin??? Déjà-Vu!!! Ich schrieb den Fotografen an und fragte, mit welchem Gerät er das Foto erstellt hatte. Es war eine A7III oder RIII (Vollformat) mit dem Vollformat-Objektiv 24-105mm f4 von SONY!

Die a6500 galt lange (bis zum Erscheinen der a6600 im Herbst diesen Jahres) als das SONY-Flagschiff in Sachen APS-C und wurde in allen Tests hoch gelobt. Deshalb verstand ich nicht, warum ich bisher mit dieser „Maschine“ so ein Foto, wie es der IG-Kollege produziert hatte, nicht hinbekam. Sollten die ganzen Kritiker/Rezensenten irren? Habe ich ein Montags-Modell???

Zugleich wurde überraschenderweise die SONY Alpha 7R IV vorgestellt. Alle hatten eigentlich die A7S III erwartet bzw. erhofft, aber sie wurden überrascht…und enttäuscht. Das Vorgänger-Modell, die R III, würde somit in der nächsten Zeit sicher im Preis fallen. Sie gilt als eine der besten Vollformat-Kameras auf dem Markt und manch einer sagt/schreibt, dass sich ein Upgrade von der R III auf das neue 4er-Modell, das preislich bei 4.000,00 € liegt, eh nicht lohne.

Aufgrund meiner Frustration über die mangelnden Möglichkeiten meiner Kamera-Ausstattung, kam plötzlich eine Begehrlichkeit in mir auf: Sollte ich jetzt auf Vollformat umsteigen (müssen), um bessere Fotos machen zu können? Alter Schwede…meine Kamera ist gerade 2 Jahre alt, ich hatte damals richtig Kohle investiert und die 7R III kostet zur Zeit satte 2.800,00 €. Die schüttel ich nicht mal so eben aus dem Ärmel! Mein Kopf ratterte wochenlang.

In der Zwischenzeit schaute ich mir immer mehr Videos zum Objektiv 24-105mm von SONY an. Könnte ein besseres Glas für meine a6500 mir bessere Bilder bringen? Die Kritiken waren durchweg begeistert und als ich zu dem Schluss kam, dass ich meine aktuelle Kamera ja noch gar nicht voll ausgereizt habe, fragte ich mich nach dem Sinn eines möglichen Wechsels zu einer (neuen) Vollformat-Kamera? Dazu kam der Preisunterschied: 2.800,00 € für die 7R III vs 1.100,00 € für das im Fokus stehende Objektiv und außerdem hätte ich für die optionale a7R noch gar kein (Vollformat-)Objektiv gehabt, weil mein aktuelles 16-70mm ein APS-C-Glas ist. Es macht einfach mehr Sinn, zunächst ein Objektiv zu kaufen und mich später erst auf eine Kamera zu fixieren. Die 24-105er-Linse könnte ich ja übergangsweise an der a6500 nutzen, denn hier ist die Nutzung eines Vollformat-Objektivs möglich, wenn auch mit dem Crop-Faktor (1,5-fache Brennweite) versehen. Dieser Crop-Faktor verändert, bezogen auf das APS-C-Format, die Brennweite des Vollformat-Glases von 24-105mm (x 1,5) auf 36-152,5mm. Wer es nicht weiss: Hat mit dem kleineren Sensor des APS-C-Systems gegenüber der Größe des Vollfomat-Sensors zu tun.

Ich schaute mich also um, welches Objektiv für die SONY-Vollformat-Reihe generell als bestes empfohlen wurde. G-Master-Linsen, die oberste Güteklasse der SONY-Objektive, kamen für mich, aufgrund der hohen Investiotionskosten, nicht in Frage. Die kosten ja fast soviel, wie die Kamera. Das ist für mich einfach Blödsinn, solange ich nicht entsprechend viel mit den Fotos verdiene.

Mit der Zeit wurde mein Wunsch nach einer baldigen Lösung und damit der Druck, eine Entscheidung zu treffen, größer. Immer wieder stieß ich nun auf das SONY 24-105mm, f4, auch und gerade für den Vollformat-Bereich. Der Preis ist, im Vergleich zu den G-Mastern, mit etwa 1.089,00 € noch „günstig“. Die Begeisterung der Kritiker war so groß, dass ich mich dazu entschloss, mir dieses Objektiv einfach mal auszuleihen und an der a6500 zu checken.

Bei der nächsten Schönwetter-Phase, fragte ich das Objektiv kurzfristig beim Verleiher an und bekam es tatsächlich einen Tag später schon zur Verfügung gestellt. Für 50,00 € konnte ich dieses hochgelobte Glas nun eine Woche lang testen.

Ob ich die Begeisterung der ganzen Kritiker teilen konnte, erzähle ich Dir im zweiten Artikel zu diesem Thema 🙂