Sony @6500 Kamera

***** WERBUNG UNBEZAHLT*****
Dieser Blog-Beitrag gibt meine persönliche Meinung wider! In diesem Artikel werden diverse Markennamen/Firmen aufgeführt! Dafür bekomme ich keine Vergütung und nenne sie nur aus Gründen meiner Argumentation zum Thema!

Immer wieder lese und sehe ich Berichte, wonach die Kamera gar nicht entscheidend sei, um gute Bilder erstellen zu können. Aus eigener Erfahrung kann ich jetzt schreiben: Das stimmt nur bedingt!

DER HINTERGRUND

Vor fast einem Jahr wechselte ich von CANON zu SONY. Meine alte EOS 550D, die bei Erscheinen ein wirklich klasse und innovative Kamera war, hatte ich fotografisch ausgereizt. Am Ende fotografierte ich fast ausschliesslich im manuellen Modus. Ich verlor nach und nach den Spaß an diesem Gerät, weil ich zum einen damit die Technik dieser Kamera ausgereizt hatte, zum anderen ich auch mit der Qualität der gelieferten Fotos nicht mehr zufrieden war.

Viele Fotografen äussern im Internet fast immer, gute Objektive seien eigentlich entscheidender, als die Kamera selbst. Okay, ich kaufte mir ein neues, angeblich gutes CANON-Objektiv und hoffte, damit würden die Fotos wieder besser. Njet! Ich las aber auch, dass der Sensor irgendwann leistungstechnisch nachlasse und da die EOS 550D ja 2017 schon einige Jahre auf dem Buckel hatte, entschied ich mich für den Verkauf und für eine neue Kamera.

Da ich mich mit der EOS unterfordert fühlte, musste jetzt ein „Biest“ her, das mich vor neue Herausforderungen stellen konnte und sollte. Nach 6-8-monatiger Suche/Entscheidungsfindung kam die SONY @6500 dabei raus. Dazu holte ich mir ein, wenn auch häufig umstrittenes, aber dennoch hoch gelobtes Zeiss 16-70mm, f4 dazu. Wenn schon eine tolle Kamera, sollte auch das Objektiv hochwertig sein, denn ich wollte nicht nur gute, sondern SAUgute Bilder mit meiner Kamera machen!

Und immer wieder diese Predigten von Fachleuten und Youtube-Fotografen: „Nicht die Kamera ist entscheidend für gute Bilder, D U (als Bildgestalter/Fotograf) bist es und ein gutes Glas (Objektiv) dazu ist es!“

MEINE ERFAHRUNG

Sony @6500

Um meine später beschriebene Meinung zum Thema zu verdeutlichen, splitte ich zunächst einmal die beiden Begriffe „Foto“ und „Bild“ auf:

Ein Foto ist das, was aus der Kamera herauskommt, mag es eine SONY @6500 oder ein Smartphone sein, sei es nach den üblichen fotografischen Regeln erstellt oder nicht. Es zeigt immer das abgelichtete Motiv. Zu hell, zu dunkel, optimal belichtet, unscharf oder scharf…egal!

Unter einem Bild verstehe ich MEHR. Es kann das bearbeitete Foto in seiner finalen Form sein, aber auch ein Gemälde. Wie lange sitzt ein Maler an einem Gemälde? Wie lange beschäftigt sich ein Kreativer mit einem Foto, beispielsweise bei Photoshop? Egal! Hinter beidem steckt der Wille zur Gestaltung, zur finalen, noch individuelleren Komposition eines bereits vorliegenden Werks.

Wir leben in der digitalen Zeit, das heisst, wer die Möglichkeit zur Bearbeitung hat, nutzt sie und ich wage zu behaupten, die meisten Bild-Ersteller machen es.

Wenn mir jetzt jemand erzählen will, zur Erstellung eines tollen Fotos brauchst Du keine tolle Kamera…stimme ich ihm/ihr absolut zu!

Aber…geht es bei uns denn nur um ein Foto??? Njet! Wir wollen tolle BILDER erstellen, etwas Schönes zeigen…unseren Freunden, der Familie oder unseren Instagram-Followern. Und ich habe beim Wechsel von der EOS 550D zur SONY @6500 nicht erst in der späteren Bearbeitung erkannt, welche Vorteile die höherwertige SONY hat!

GLAUBT ES NICHT

Nun, es mag sein, das es auf Modelle zutrifft, die direkt vergleichbar sind und in EINER Qualitäts-Range spielen. Aber ich habe bei meinem Wechsel sehen dürfen, was sich aus Fotos MEHR herausholen lässt, wenn man mit einer HÖHERWERTIGEN Kamera fotografiert!

Ich bearbeite fast alle Fotos in Photoshop. Nicht, weil ich es unbedingt müsste und das Out-of-Cam-Pic Schrott wäre, sondern weil ich dem gelungenen Foto noch den letzten Schliff geben will, den ich letztendlich mit einer Kamera doch nicht so herauskitzeln kann, wie ich es mir vorstelle.

Selbst in Photoshop waren die Möglichkeiten mit der EOS 550D begrenzt. Schnell wurden die Fotos grobpixelig oder die Range bei Kontrast, Helligkeit oder in der RAW-/HDR-Bearbeitung war zu gering, um optimale Möglichkeiten nutzen zu können. Ich hatte bei der EOS (im Nachhinein betrachtet) nicht das Gefühl, eine 24 Megapixel-Kamera zu haben.

Die SONY @6500 liefert eine völlig andere Qualität in Sachen Farben und Schärfe. Dir Fotos kamen Out-of-Cam, als wären es bereits in PS bearbeitete EOS-Fotos! Sogar besser! Unfassbar, was für ein Unterschied das im direkten Vergleich war! Und gehe ich heute tiefer in die PS-Bearbeitung, erhalte ich Resultate, von denen ich früher nur geträumt hatte: Brilliante Farben, feinste Details, krasse Schärfen, kaum Pixelbildung bei der Helligkeits-Bearbeitung! S O macht mir jetzt auch Photoshop mehr Spaß.

Ein deutliches Beispiel:
Mit der SONY fotografiere ich manch ein Motiv extra ein paar Stufen dunkler, weil die Range, mit der ich nachbearbeiten kann, immens ist. Versuchte ich das damals mit der 550er, ging es schnell in die Hose, das fertige Bild verlor immens an Schärfe und wurde schnell pixeliger. Die 6500er ermöglicht mir ein viel stärkeres Nachbearbeiten mit überzeugenderen Ergebnissen.

Letztens hatte ich mir ein SONY 70-200mm, f4-Objektiv ausgeliehen. Die Fotos, die ich damit erstellt habe, waren irre! Die Kombination meiner Kamera mit diesem Objektiv war unbeschreiblich. Natürlich sah der winzige 6500-Kasten an diesem immensen „Rohr“ fast schon lächerlich aus 😆 , aber egal. Das folgende Foto zeigt eine immense Schärfe (KLICK DRAUF), die ich SO nie mit der Eos hinbekommen habe.

Orang-Utan im Zoo Dortmund

Weitere „tierische“ Ergebnisse aus meiner #FotoTourZoo sind auf Instagram zu sehen (siehe Bildleiste unten auf dieser Seite).

PERSÖNLICHES FAZIT

Lasst es doch sein, ambitionierten Hobby-Fotografen mit Qualitätsanspruch zu erzählen, die Kamera sei gar nicht S O entscheidend für gute Bilder! NATÜRLICH ist sie entscheidend! Ich muss denjenigen, die das so pauschal propagieren, aus eigener Erfahrung widersprechen und kann nicht verstehen, warum das so erzählt wird!

Klar, das Motiv muss ich mir schon noch selber (aus)suchen und ich muss es bildtechnisch anständig in Szene setzen und später vielleicht noch stilistisch und farblich nachbearbeiten, aber die QUALITÄT des Ausgangsmaterials wird entscheidend von der Kamera (und dem Objektiv) bestimmt! Dass ich mir zu einer High-End-Kamera nicht gerade eine Kit-Lens kaufen sollte, müsste eigentlich auch klar sein (hohe Ansprüche vorausgesetzt!) und dass es auch nur wenig bringt, mir für eine Einsteiger-Kamera das teuerste Objektiv zu holen, weil damit eventuell die Kamera nicht alles aus einem damit produzierten,  Foto herausholen kann, sollte auch klar sein.

Die Behauptung, es sei für das finale Bild egal, welche Kamera ich mir kaufe, mag zutreffen, wenn ich den Umstieg von einer SONY A7 M2 auf die M3 erwäge, aber doch nicht, wenn ich mit einem älteren Modell durch die Gegend laufe und mir ein aktuelles Foto-Technik-Biest zulegen möchte!

BITTE!!!

Ich weiss nicht, wer mit diesem Gerücht angefangen hat, jedenfalls scheint es mir, als hätten da ziemlich Viele etwas nachgeplappert, was sie selbst nie getestet haben.

Oder wie siehst Du das? Was ist Deine Meinung dazu? Ab ins Kommentarfeld mit ihr…

Have a nice day, enjoy ur life 😉