Wie meine treuen Leser/innen sicher schon gemerkt haben, hat sich in meinem Blog einiges geändert. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Um den kompletten Blog zu speichern bzw. zu sichern, habe ich eine Datei exportiert. Das ist bei WordPress sehr einfach. Schwierig wird es allerdings, wenn man die Datei später wieder laden möchte und dann merkt, dass sie eine Größe von über 8 MB hat!

Was sind heute schon 8 MB Speicherplatz? WordPress oder der Server akzeptieren aber eine so große Datei nicht, wenn man sie hochladen will. Es erscheint eine Fehlermeldung:

Sorry, there has been an error.
Die Datei ist leer. Dieser Fehler kann daher rühren, das Uploads in deiner php.ini deaktiviert wurden, oder das in deiner php.ini “post_max_size” einen kleineren Wert hat als “upload_max_filesize”.

Doll! Probleme bedeuten Zeitverschwendung, das wiederum bedeutet in manchen Fällen “teuer” bzw. “Verlust”! Zeit hatte ich also nicht, ich wollte heute unbedingt fertig werden, also kontaktierte ich den Help-Desk meines Hosters.

Zu deren Entschuldigung muss ich wohl anmerken, dass sie auf ihr System optimal geschult sein mögen, was aber WordPress angeht, fehlt ihnen offensichtlich jegliche Praxis, was ich an der Art der Antworten herauslesen konnte. Okay, das habe ich heute gelernt. Wenn sie das nur vorher gesagt hätten.

Stattdessen bekomme ich den Tipp, eine PHP.ini-Datei anzulegen, um den Wert für den Speicher zu erhöhen. Klappte nicht. Zweite Mail, zweiter Hinweis, ein Häppchen mehr, keine Lösung! Lassen wir das… 🙄

Um 18:00 Uhr ist der Help-Desk nicht mehr besetzt, also kam keine Antwort mehr. Alternative: Warten auf morgen 🙁 oder selbst im Internet recherchieren und den Fehler finden 💡 ! Mit der .ini-Datei kam ich nicht weiter, damit wollte es einfach nicht funktionieren. Also gab ich bei Google

WordPress Blog Import >8MB

ein. Jetzt kamen englische Hinweise auf Webseiten. Doll. Ich muss mich mehr der internationalen Sprache widmen 🙄 , im Internet kommt man da nicht herum. Neben diesen, wohl üblichen Tipps zu Speicher-Änderungen per .ini-Datei, las ich plötzlich etwas von Komprimierung und Datei-Splitting.

Das Programm zur Komprimierung probierte ich aus…erfolglos. Klappte nicht. Delete!
Schließlich gelangte ich auf DIESE SITE. Ein kleines Programm wird da empfohlen, mit dem die große 8,3MB-Datei gesplittet werden soll. Ein wirklich einfaches Programm, das keiner Einarbeitung bedarf und sofort zum Erfolg führt. “Splitten in 2 Dateien” eingegeben, zwei-drei Minuten gewartet und fertig waren die Dateien. Je 4,3 MB. Na also.

Einloggen im Blog, Datei importieren, Auswahl, erste Datei angeklickt und…KLAPPT!

YEEEEEEEEAAAAAAAAAHHHH!!!! :mrgreen:

Danach folgte die zweite Datei und nun ist mein zweiter Themen-Blog fast fertig. So einfach, eigentlich schnell und unkompliziert, tatsächlich aber so immens zeitaufwändig. Hat mich jetzt alles in allem einen ganzen Tag gekostet 🙁 .

Das Problem tritt wohl häufiger auf, denn ich konnte einige Foren-Beiträge dazu lesen. Dabei empfand ich die Änderung des Speichers als viel schwieriger, als das Splitten der Datei. Naja, Fachleute, auch das habe ich heute gelernt, können sich wohl nur selten in die Denkweise der Hilfesuchenden hinein versetzen.

Abschließend hoffe ich, dass mein Artikel jetzt anderen, mit dem gleichen Problem, weiter helfen wird. Meinen Blog kann ich jetzt endlich weiter ausbauen 😈 .