Beaver Builder - Was es ist und warum ich es mir zugelegt habe

BEAVER BUILDER – Wassn das? 😉

Noch vor ein paar Monaten kannte ich diese Möglichkeit zur Website-Erstellung überhaupt nicht. Und dann löste ein Video bei LinkedIn-Learning meine Begeisterung dafür aus!

***** UNBEZAHLTE WERBUNG *****
Siehe Kommentar am Ende dieses Artikels!

Ich hatte für meine eigenen Internet-Projekte das Programm „MUSE“ im Einsatz und war gerade dabei, es genauer kennen zu lernen, als Adobe sich dazu entschloss, MUSE, für das man keine Codierungs- bzw. Programmier-Kenntnisse benötigt, zu beerdigen. Zu sehr hatte ich mich wohl auf diese Software zur Website-Erstellung fixiert, denn das Ende kam für mich überraschend und so stand ich plötzlich ohne Alternative da. Okay, bis auf WordPress. Schliesslich biete ich die Erstellung von Webseiten ja auch im Rahmen meines Gewerbes an und da sollte man schon auch ein Programm haben, das zukunftssicher kreative Internetseiten erstellen kann. Das war bzw. ist mit MUSE dann jetzt langfristig nicht mehr möglich.

Google sollte mir eine Alternative aufzeigen und im Markt der Programme zum Design von Webseiten, die Software finden, in die ich mich in nächster Zeit einarbeiten wollte. Aber…eine wirkliche Alternative zu MUSE gibt es in dieser Art eben nicht. Eine harte Erkenntnis! Und nun?

Als ich mich wieder einmal bei LinkedIn-Learning, dem Anbieter von Lernvideos und „Nachfolger“ von Video2Brain eingeloggt hatte, stieß ich per Zufall auf ein Video, das sich mit dem BEAVER BUILDER beschäftigte. Was da zunächst einmal gar nicht so spanend aussah, ließ ich nebenher laufen und hörte mehr zu, als mir die Bilder anzuschauen. Nach und nach bemerkte ich, dass diese Software eigentlich recht interessant sein könnte und so schaute ich mir ein oder zwei Stunden des Lernkurses konzentrierter an. Es zeigte mir die Möglichkeiten, die ich mit BEAVER BUILDER habe, auf der Basis des WordPress-CMS (ContentManagementSystem) beeindruckende Websites erstellen zu können.

Der BB ist eine Art Baukasten-System, mit dessen Hilfe sich Container/Boxen (leichter gesagt: rechteckige Felder) auf einer Seite verschieben und mit Inhalten (Text oder Bild) füllen lassen, die dann vom Anwender so komponiert werden, dass es ein ansprechendes Gesamtbild ergibt, und damit eine Seite entsteht.

Ich schaute mich auf der Website des Anbieters um. Allerdings bin ich nicht der Typ, der zuerst einmal liest, sondern der machen/ausprobieren will 😉 . Leider speichert die Online-Testversion eine erstellte Seite nicht ab, was für mich nur Zeitverschwendung bedeutet, denn das erstellte Test-Ergebnis ist, schliesst man das Browserfenster, weg. Also sollte ich „das Ding“ schon kaufen. Für mich kam eigentlich nur die mittlere PRO-Version von Dreien in Frage. 199 USD kostet der Erstbezug des BEAVER BUILDER, zeitlich begrenzt auf ein Jahr. Danach kann man das „Abo“ mit einem 40%-igen Discount verlängern, zwischendurch natürlich auch auf die AGENCY-Version upgraden (399 USD). Die Anzahl der zu erstellenden Websites ist dabei allerdings nicht begrenzt und natürlich darf man das Programm auch im Rahmen eines Gewerbes nutzen!

Die Jahresgebühr ist nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass knapp 200 $ einfach nur für eine jährliche Nutzung bezahlt werden müssen. Andere Anbieter sind günstiger, aber der BB hat dafür einen immensen Funktionsumfang, der Code wird wohl extrem gut geschrieben und soll bei Google in der Suche wohl gut ankommen. Stichwort SEO! Und so scheint es mir das beste der Programme zu sein, die in diesem Segment angeboten wird und ich habe wirklich immens viel Zeit damit verbracht, die Anbieter zu vergleichen. Ein reines Programm zur Website-Erstellung gibt es nur noch mit DREAMWEAVER, ebenfalls von Adobe! Das ist allerdings ein massives Teil und eher geeignet für Menschen, die tiefe Ahnung von Programmierung haben. Und wer garantiert mir, dass Adobe hier nicht auch in ein paar Jahren sagt: „Beerdigt!“ ? Da wurde Vertrauen zerstört und nicht nur bei mir.

Ansonsten gibt es Möglichkeiten wie Beaver Builder, und davon nicht gerade wenige oder man greift zu Anbietern wie Squarespace, Jimdo oder Wixx. Deren Nachteil ist aber, dass die Websites auf den Servern der Anbieter liegen und das lassen sie sich natürlich gut bezahlen, denn der Grundservice dieser Anbieter in der simpelsten Form, ist meist kostenlos.

Beaver Builder (BB) nutzt WordPress und damit begebe ich mich natürlich wieder in eine gewisse Abhängigkeit. Sollte BB mal nicht mehr existieren, gibt es noch andere Anbieter, zu denen ich wechseln kann. Würde WordPress „sterben“, hätte ich massive Probleme, denn darauf basiert schliesslich die Arbeit von zum Beispiel BB! Da allerdings eine nicht unbedeutende Vielzahl von Websites inzwischen mit WordPress laufen und demnächst die Version 5 mit beeindruckenden Neuerungen verbreitet wird, muss ich mir wohl aktuell keine großen Gedanken über ein mögliches Ende von WordPress machen. Zudem ist rund um dieses CMS inzwischen eine beachtliche Industrie entstanden. Plug-Ins zum Beispiel erweitern das Grundsystem und peppen die Seiten auf und von diesen Tools gibt es unzählige. WordPress ist ausgesprochen Suchmaschinen(Google-)freundlich und, ganz wichtig, es ist eine OpenSource-Anwendung, der Quellcode also offen und für jeden zugänglich. So wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit immer jemanden geben, der diese recht attraktive Plattform in irgendeiner Form, weiter entwickeln würde.

Es gibt also kaum Gründe, die gegen eine langfristig geplante Nutzung von Beaver Builder sprechen. Lange habe ich gezögert und gewartet, allerdings hatte ich auch mit meinen anderen Geschäftsbereichen genug zu tun und für eine Einarbeitung eh keine Zeit gehabt. Zudem gab es über das Jahr nicht einen einzigen Discount auf den Preis der einzelnen Pakete des BB, aber am „Black Friday“ habe ich schliesslich zugeschlagen: 25% Rabatt gibt es am Cyber-Weekend, also zwischen dem „Black Friday“ und dem „Cybermonday“. Dazu kommen Währungsgewinne von schätzungsweise 8% (Euro zu Dollar) und schliesslich gewährt mir meine Kreditkarte noch einen Bonus von 2%! Günstiger als jetzt, komme ich wohl nicht an den BB heran.

Da kommt jetzt eine immense Arbeit auf mich zu. In den kommenden Wochen und Monaten werde ich mich in den BB einarbeiten, meine sämtlichen Web-Projekte damit umstellen. Danach kann ich mit der Produktion eigener Vorlagen für Websites gehen, die ich für Kunden dann individualisieren kann. Dazu kommt das Kennenlernen der Version 5 von WordPress. Auch wenn es viel Arbeit bedeutet, ich freue mich richtig auf diese Herausforderungen!

Es liegt also eine Menge Arbeit vor mir, aber angesichts des Spaßes, den ich beim Kauf des BB schon hatte, trotz der Geldausgabe, wird mir die Arbeit mit dieser Anwendung sicher weiter viel Spaß bringen. Und wenn die Ergebnisse so ausfallen, dass meine Zielgruppe mir ein tolles Feedback gibt, motiviert das natürlich zusätzlich 🙂 .

Ein bisschen fühle ich durch BB den gleichen Motivationsschub im Bereich Design, wie vor einem Jahr im Bereich Fotografie, als ich mir die neue Kamera zulegte.

Hast Du schon Erfahrungen mit dem Beaver Builder oder nutzt Du andere Programme zur Website-Erstellung? Schreib` gerne Deine Meinung in das Kommentarfeld und erweitere damit diesen Artikel mit nützlichen Infos für andere Suchende 😉

***** UNBEZAHLTE WERBUNG *****

In diesem Artikel werden Markennamen aufgeführt! Ich bekomme dafür keine Vergütung und nenne sie nur aus Gründen meiner Argumentation zum Thema oder aus schlichter Begeisterung im Rahmen meiner freien Meinungsäusserung und eigener Erfahrungen!