Regenbogenflagge über Köln - Titelbild des Blog-Artikels: CSD & Pride - 8 Tipps, die Dich günstig feiern lassen!

Alljährlich zum ColognePride, also dem Christopher Street Day (CSD) in Köln, stelle ich mir die Frage: MUSS ich dabei sein?

Zunächst gibt es die eine klare Antwort: J A ! Denn jede/r Teilnehmer/in und Besucher/in des Straßenfestes und der Demo-Parade, ist ein Zeichen für die Unterstützung der Forderungen der Organisatoren nach gleichen Rechten für homosexuelle Menschen!

Soli-Bändchen am Handgelenk zum CSD 2019, ColognePride, Köln
Soli-Bändchen, ColognePride 2017, 2019, 2007

Die zweite, weniger klare Antwort, gebe ich mir spontan, meist etwa eine Woche vor dem CSD: Will ich für ein Wochenende wirklich soviel Geld ausgeben, wie für eine einwöchige Reise nach Mallorca oder auf die Kanaren? Oder sollte ich stattdessen das Geld nicht lieber in einen Flug investieren?

Ja, ein CSD kostet wirklich Patte, keine Frage: Übernachtung, Mega-Party, Essen, Trinken, Fahrten und nicht wenige nutzen in einer Stadt wie Köln, auch noch das große und vielfältige Shopping-Angebot!

Aber wer rechtzeitig und gut plant, kann die Kosten minimieren oder auf mehrere Monate verteilen, was gerade für jene Leute interessant sein dürfte, denen ein (mehrtägiger) Besuch des CSD ansonsten eigentlich zu teuer ist oder denen ein paar Tage Köln, diese eine große Summe nicht wert ist!

Jeder Mensch hat bei solch einem Trip andere Vorstellungen, Bedürfnisse und Pläne und damit Du erst einmal erfährst, was mir persönlich während eines Pride wichtig ist, lies doch einfach meinen Rückblick 2019 (KLICK) oder hier das folgende Profil:
Ich bin Nichtraucher, liebe das Leben und „besaufe“ mich selten im Jahr so sehr, dass ich es hinterher bereue! Ich habe aus diversen Erfahrungen gelernt, mit Alkohol maßvoll umzugehen und dass der Spaß beim Trinken irgendwann keiner mehr ist, wenn man nur noch fertig in der Ecke liegt und versucht, die letzten Mahlzeiten im Bauch zu halten 😛 .
Mir ist eine möglichst gesunde Ernährung wichtig und übernachten muss ich zwar nicht im besten Hotel der Stadt, aber sauber und zweckmäßig muss ein Zimmer bei mir schon sein, ebenso wie ein bequemes Bett.
Mindestens eine Party vor Ort ist für mich „Pflicht“ (in dem Sinne, dass ich dort bei optimaler Mukke auch Fun haben möchte).
Wenn ich in anderen Städten/Regionen/Ländern unterwegs bin, dann gerne mit irgendeiner Kamera, um Erinnerungen in Form von Fotos festhalten zu können. Vor Ort muss ich nicht alles mitnehmen, was angeboten wird, vielmehr suche ich mir gezielt das heraus, von dem ich mir den größten Spaßfaktor erhoffe und was zeitlich stressfrei machbar ist. Ansonsten bin ich gerne spontan und oft recht flexibel, schließlich ist ein Pride ja auch eine Form des Urlaubs.
Achso, auch das Thema will ich kurz anschneiden, weil es in vielen Köpfen mit einem CSD verbunden wird: Sex ist immer „nett“, ich hechel aber an diesen Tagen nicht jeder Möglichkeit hinterher und mein Smartphone wird auch nicht dauerhaft von irgendeiner Kontakt-App leer gezogen.

Klar, Viele haben einen anderen Schwerpunkt beim CSD, deshalb habe ich mein Profil formuliert, damit sich jene in diesem Artikel wiederfinden können, die einen Pride-Besuch ähnlich leben, wie ich. Außerdem bringt es jenen in Bezug auf das Thema wenig, die ganz andere Präferenzen und/oder Ansprüche haben.

Also…wie komme ich möglichst günstig durch einen Christopher Street Day? Das erzähle ich Euch hier am Beispiel des ColognePride, den ich seit Jahren besuche.

Tipp 1:
Gut organisiert sein!

Seit Jahrzehnten besuche ich nun schon den Christopher Street Day in Köln und ich habe meine Planung und Organisation dafür im Kopf. Ich weiss, wann ich mich in etwa worum kümmern muss, damit ich einen noch möglichst hohen Spar-Effekt erzielen kann. Ich bleibe aufmerksam, wenn ich einen Hinweis erhalte, wo ich sparen kann und reagiere entsprechend schnell, zum Beispiel auf Newsletter, in denen Early-Bird-Preise angeboten werden. Was ich darüber hinaus noch mit „gut organisiert“ meine, liest Du auch in den weiteren Tipps 😉

Hotelzimmer in Köln, CityClass Caprice
Mein Hotelzimmer in Köln

Tipp 2:
Früh buchen (Hotel, Party, Fahrten), für die größtmögliche Ersparnis!

Wie immer, gibt es auch bei einer Pride-Reise Posten, die richtig ins Geld schiessen. Da ist natürlich das Hotelzimmer, dann die Fahrtkosten, die abhängig von der Entfernung zum Zielort sind und Dinge, wie die Party, Essen und Trinken!

Gerade erst bin ich vom CSD 2019 in Köln zurück und schon habe ich meine Party-Karte für den ColognePride 2020 online gesichert! Da die SEXY-Party dieses Jahr ausverkauft war und sie im nächsten Jahr in der Lanxess-Arena mit wahrscheinlich 6000 partywütigen Männern stattfinden wird, es zudem einer jener Mega-Events wird, den ich im Leben schlicht nicht verpassen will, nutzte ich sofort den ersten Vorverkauf (Early-Bird-Ticket). Dieses Jahr hatte ich mir das Ticket im Januar oder Februar für 20 € gekauft, jetzt musste ich bereits satte 35 € zzgl VVK-Gebühr hinlegen. Der Endpreis (an der Abendkasse) wird also vermutlich (meine persönliche Schätzung) an die 50 oder 60 € pro Ticket heranreichen! Ich würde mal sagen: Satt gespart! 🙂

Hotelzimmer gibt es bis Anfang des neuen Jahres eigentlich gut zu buchen. Ab März wird es dann schon eng. Wer ganz sicher weiss, dass er/sie nicht stornieren wird, kann entsprechend günstige Konditionen oder Pakete der Hotels nutzen. Ansonsten lohnen sich auf jeden Fall Portale, wie Check24, HRS, Trivago oder andere zum Preisvergleich. Meist checke ich dann noch diese Preise mit denen der hoteleigenen Website. Und sollte ich, zum Beispiel aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen, mein Zimmer doch stornieren müssen, so habe ich dafür (beim Normal-Tarif), auf vielen Portalen bis eine Woche vor Reiseantritt noch die Zeit dafür.
Dieses Jahr hatte ich ein Zimmer für zwei Nächte mitten in Köln. Die Kosten betrugen 242 €. Da ich nach meinem Stromanbieter-Wechsel von Check24 einen Hotel-Gutschein in Höhe von 40 € hatte, habe ich das Zimmer über diese Seite gebucht. Also bezahle ich unterm Strich nur 202 €. Ist zu diesem Zeitpunkt, finde ich, okay! 😆

Für alle absoluten Sparfüchse: Natürlich könnt Ihr auch mit dem Auto nach Köln kommen und Euch irgendwo einen Parkplatz zum Übernachten suchen und die Nacht im Auto verbringen. Das ist kein Problem, wenn Ihr nicht gerade über einen längeren Zeitraum in einem Wohngebiet steht. Fallt Ihr dort auf und Anwohner rufen die Polizei, kann es kompliziert werden.
Alternativ empfiehlt sich bei dieser Übernachtungsvariante ein öffentlicher Parkplatz, z.B. in Köln-Deutz am Rhein, Richtung Süden. Da gibt es einige normale Stellplätze. Wenn Ihr Euch jetzt fragt, wo Ihr Euch dann duschen sollt…entweder Ihr trefft in der City auf Jemanden, der Euch mit nach Hause nimmt 😆 oder Ihr besucht einfach die Schwimmbäder in der City. Einige haben auch am Sonntag geöffnet 😉 . Alternativ könnt Ihr natürlich auch in die Gay-Saunen Kölns gehen, was dann aber auch wieder mit Kosten verbunden ist.

Voller Zug
Ein voller Regional-Express der DB am ColognePride-Samstag 2019 in Essen

Das Ticket für die Hin- und Rückfahrt mit der Bahn, hatte ich mir während einer Aktion bei Flixtrain gekauft. Für 4,99 € von Essen zum Kölner Hbf und für den gleichen Preis zurück, kann ich wohl getrost sagen: Kost fast gar nix! 😛 Das reguläre Ticket von Essen nach Bochum kostet dann noch einmal je 6 €, womit ich dann Reisekosten in Höhe von insgesamt 21,98 € habe (Auto: 42,50 €, inkl Parken)
Alternativ fuhr ich in den vergangenen Jahren oft mit dem ICE der DB ab Bochum Hbf. Den Super-Sparpreis gibt es ab 19,90 €, mit der BahnCard 25 dann noch einmal 25% günstiger. Die BahnCard wird im Frühjahr oft von der Bahn zu einem Angebotspreis beworben. Der Kauf lohnt sich also. Auch manch ein Discounter hat den Sparpreis Monate vor dem CSD vergünstigt im Angebot, allerdings ist es dann oft knapp mit der Gültigkeitsdauer.

Manchmal rechnet sich auch eine Autofahrt zum Zielort. Willst Du die Kosten aufteilen, schau doch mal in die Mitfahrzentralen rein und versuche so Dein Auto voll zu bekommen.
Vor Ort in Köln ist es schwierig mit Parkplätzen. Außerhalb der City bekommt man sicher leichter einen Parkplatz und wenn Du das CSD-Ticket hast (Tipp 4), kannst Du günstig in die Innenstadt oder in Dein Hotel kommen. Direkt unter dem Heumarkt gibt es zudem eine Tiefgarage, die durchgehend geöffnet hat. Die aktuellen Preise findest Du HIER . Dort kann man sein Auto schon ab 6,50 € für 24 h abstellen.

Tipp 3:
Newsletter abonnieren / auf Social Media folgen

Wie erfahre ich von den Angeboten, die ich unter Tipp 2 aufgeführt habe? Ganz einfach: Ich abonniere die Newsletter, z.B. der SEXY-Party, des ColognePride oder von Bahn.de, folge ihnen in den sozialen Netzwerken oder informiere mich in den entsprechenden (Gay-)Medien.

Rolltreppe in U-Bahnhof Heumarkt
Rolltreppe am U-Bahnhof Heumarkt, Köln

Tipp 4:
CSD-Ticket des VRS nutzen

Wer sich eine Unterkunft etwas außerhalb der City besorgt hat, fährt mit dem CSD-Ticket des Verkehrsverbundes Rhein Sieg (VRS) an den Tagen des ColognePride günstig mit dem ÖPNV. Und…mit dem Kauf über deren App, sparst Du noch einmal zusätzlich, weil die Tickets dort günstiger sind!

Mein Frühstück im CityClass-Hotel Caprice in Köln
Teil meines Frühstücks im Hotel

Tipp 5:
Essen & Trinken

Fischmac vor dem Dom in Köln
Fischmäc vor dem Kölner Dom, zahle eins, bekomme 2!

Wie bereits geschrieben, versuche ich mich immer gesund zu ernähren. Fast Food ist da suboptimal. Allerdings nutze auch ich natürlich die Sonderangebote von McDonalds, Burger King, Nordsee etc. für zwischendurch, die es oft Anfang Juli gibt. Schließlich ist bei kontinuierlichem Bierkonsom auf den Plätzen des ColognePride entsprechende Nahrung nötig, um nicht nach dem zweiten Bier mit dem Lallen anzufangen 😉 .

Salat mit Crevetten
Salat-Box vom Discounter, dazu Crevetten: 3,78 €

Dieses Jahr habe ich mich viel von Salat ernährt. In der City gibt es einen ALDI und einen LIDL-Markt. In letzterem habe ich mich am ersten Tag mit Mineralwasser (0,19 € pro 1,5 L-Flasche, zzgl Pfand) eingedeckt und eine Salatbox (1,79 €) mit Shrimps (1,99 €) waren mein Mittagessen. Dazu habe ich mir zwei Ciabatta-Brote gekauft (je 0,49 €). Von Zuhause hatte ich mir meinen individuellen Belag für das Brot eingepackt und somit hatte ich am Tag der Parade ein Frühstück, das mir keinen dicken Bauch machte. Nebenher hatte ich noch 11 € für das Frühstück im Hotel gespart.
An alkoholischen Getränken hatte ich Desperados und Sekt mitgebracht, die ich auch schon Wochen zuvor, natürlich im Angebot, gekauft hatte 😆 Siehe Tipp 1 ! 😉

gefüllter Teller im Restaurant Sattgrün in Köln
Voller Teller im Restaurant SATTGRÜN in Köln

Andererseits ist mir gerade das Essen aber auch wichtig. Wenn ich einmal beim Fast Fooder war, möchte ich das nächste Mal etwas Besseres essen. Empfehlen kann ich das Restaurant SATTGRÜN in Köln. Ich ernähre mich zwar nicht ausschließlich vegan oder vegetarisch, probiere es aber sehr gerne und so war mein Besuch in Köln ein netter Anlass, mal in ein rein veganes Restaurant zu gehen. By the way: Die Preisgestaltung ist easy. Drei Tellergrößen, drei Preise und ansonsten all u can put on! Man geht an einer Art Büffet-Theke vorbei, nimmt sich aus den Warmhalte-Behältern und von den Salaten soviel man mag und soviel auf den Teller passt und zahlt an der Kasse den Einheitspreis für die gewählte Tellergröße. Ich fand es lecker und für 10 € hatte ich ein phänomenales Abendessen, das ich zudem ausgezeichnet vertragen habe.
Eine andere Möglichkeit für mich ist das MAREDO. Eine Filiale liegt direkt am Heumarkt. Dort gibt es ein großes Salat-Büffet und, wenn ich Bedarf habe, bestelle ich mir Geflügel dazu. Preislich liegt das Essen im Rahmen, nur einen Platz muss man dort eben auch bekommen 🙂 .
Das Kölsch kostete 2019 auf dem Heumarkt 2,90 € (0,3 L). Find` ich noch okay. Wer hier sparen möchte, zwitschert sich eben zwischendurch im Hotel einen oder hat seinen Proviant im Rucksack dabei. Ein Glas-Verbot gab es auch 2019 auf dem Heumarkt nicht, Taschenkontrollen ebenso nicht. Ich bevorzuge dann auf den Plätzen allerdings das frisch gezapfte Kölsch 😉

Leuchtschrift der SEXY-ColognePride-Main-Party 2019

Tipp 6:
Party-Besuch

Die ColognePride-Main-Party war auch 2019 wieder die SEXY (Pride-Land)! Sie fand im Bootshaus statt und der Eintrittspreis war, zumindest für mich als Partygänger, der so um die 10 € Eintritt gewohnt ist, immens hoch. Aber ich hatte ja das Early-Bird-Ticket 😉
Die Getränkepreise sind schon recht happig. Ein Bier mit Zitrone fast 5 €, bei nur 2,9% Alkohol 😉 und ein Wodka-Orange oder -RedBull fast 10 €.
Hier empfiehlt es sich also, schon vorher etwas zu tanken, aber die meisten sind ja durch das Strassenfest eh ganz gut dabei 🙂 Auf der Party rege ich mich über die Preise gar nicht mehr auf. Das Bootshaus ist der beste Club 2019 in Deutschland und im weltweiten Ranking nimmt er Platz 8 ein. Ihr bekommt hier also echt was geboten. Fotos dazu gibt es in meinen o.g. Bericht zum CSD in Köln 2019.

Showeinlage auf der ColognePride-Main-Party SEXY im Bootshaus-Club, Köln
auf der ColognePride-Main-Party SEXY 2019 im Bootshaus-Club in Köln
Minibar-Kühlschrank

Tipp 7:
Straßenfest

Natürlich kannst Du spontan an den zahlreichen Imbiss-Buden auf dem Heu- und Altermarkt etwas essen. Wenn Du Dich aber nur ein paar Strassen weiter begibst, findest Du viele günstige Alternativen. Mein Tipp ist zum Beispiel die Pizzeria Pinocchio, die Du in der Salzgasse 11 findest. Richtig lecker!
Auch Getränke musst Du nicht an den Ständen zu Dir nehmen. Viele kleine Buden verkaufen rund um die o.g. Märkte Bier und Wasser in Flaschen. Die sind zwar nicht so günstig, wie beim Discounter, aber meist preiswerter als am Bierstand auf den Plätzen.

Tipp 8:
Parade

Ausschnitt aus der CSD-Demo 2019 in Köln, ColognePride
CologenPride-Parade 2019 in Köln

Die Parade ist lang, 2019 soll sie angeblich 5 Stunden gedauert haben und damit war sie die längste PrideParade, die ich in Köln je erlebt habe. 1,2 Millionen Besucher/innen sollen sich in der Stadt getummelt haben. Da stellen sich mir jedes Jahr zwei elementare Fragen: Wie sieht unser Proviant aus? Wo gibts ein WC? 😆
Verpflegung ist einfach, da individuell. Kann man mitbringen oder vor Ort am Samstag in Köln kaufen. Das mit dem WC ist schon schwieriger. Ich will ja nicht soviel von der Parade verpassen und manchmal muss es auch schnell gehen 😉 . Viele verdienen am WC-Gang richtig satt Geld, was ich nicht kritisiere, sieht man teilweise die Klos und jemand muss sie schließlich sauber machen. Wenn es Dir dennoch zuviel ist, vereinbare mit dem Aufpasser/Kassierer eine Flatrate 😆 . Liest sich witzig, manche machen es aber und es kann nicht nur günstiger sein, sondern auch ziemlich praktisch. Nur darf der Typ vor dem WC natürlich nicht wechseln 😉
Je nachdem, wo Du bei der PrideParade stehen möchtest, solltest Du vielleicht schon vorher die Lage checken. Auch dahingehend, wo eventuell Getränke-Nachschub besorgt werden kann.
Übrigens: Was Du am Rand des Paradezugs anstellen möchtest, ist Dir überlassen. Ob ausgestattet mit Trillerpfeife oder Wasserpistolen, das kann ne Menge Spaß bringen, aber Vorsicht…nicht jeder Parade-Teilnehmer mag sowas, schon gar nicht jene, die sich stundenlang in Kostüme geworfen und geschminkt haben. Respekt muss bleiben!

Fazit:

Du siehst also, wenn der Spaß beim Besuch eines Pride im Vordergrund stehen soll, geht dies auch ohne große Geldausgaben, mal abgesehen von der Unterkunft und der Fahrt. Selbstverständlich kann man mit seinem Geld auch protzen, sich das exklusivste Hotel aussuchen und die Kohle auf Deufel komm raus auf den Kopp hauen und für drei Tage in Saus und Braus leben. Wer es mag, soll es machen 😉 . Wer es nicht braucht oder wer es sich nicht leisten kann, der findet in diesem Artikel hoffentlich einige interessante Tipps zur Kostenvermeidung. Der Spaß sollte, jedenfalls für mich, immer im Vordergrund stehen!

Wer nach dem Lesen all dieser Tipps zum Sparen beim CSD-Besuch glaubt, ich hätte keinen Spaß dort, weil ich mich in irgendeiner Art und Weise einschränke oder das würde doch viel zuviel Arbeit machen, dem sei gesagt, dass ich Spaß individuell für mich definiere und es dann wohl anders definiere, als ein Kritiker meiner Art.
Spaß bedeutet für mich nicht, Geld raus zu hauen, dafür muss ich für mein Einkommen wirklich zu hart malochen! Ich weiss mein Geld zu schätzen und noch mehr, damit Dinge zu tun, bei denen andere sagen, dass sie dafür NIE soviel Geld ausgeben würden. Eben! Ich habe meine Prioritäten und das heisst auch, dass ich gerne auf einem CSD bin, der mir aber nicht S O VIEL wert ist, dass ich da meine Kohle geradezu verprassen müsste.

Vor Ort zu sein, Fun zu haben, das Leben genießen, eine tolle Zeit haben…dazu brauche ich keinen hohen Etat und genau das wollte ich mit meinem Artikel beschreiben. Wer das anders sieht…okay! Jeder mag es so leben, wie er/sie es mag 😉 .

Wenn ich jemandem mit diesem Artikel helfen konnte, freut mich das. Wer mich als Autor jetzt belächelt, dem habe ich zumindest ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert 😛 , ist doch auch schön. Und wer von Euch etwas zu diesem Thema/Artikel beitragen möchte, kann dies gerne im Kommentarfeld tun 🙂