Jahrelang hat die Creative Suite (CS) von Adobe Kreative weltweit begeistert. Im Amateur- und im Profi-Bereich wurde die Software zur Umsetzung einer Menge toller Ideen genutzt. Etwa alle zwei Jahre kam eine neue Version der Creative Suite als Box auf DVD heraus. Die momentan aktuelle Versionsnummer 6 wird nach aktuellen Meldungen von Adobe, in dieser Form aber die letzte sein!

2012 hatte Adobe, parallel zur Einführung der CS6 als Box-Version, ein Abo-Modell der Software eingeführt. Die sogenannte Creative Cloud ermöglicht es den monatlich zahlenden Abonnenten auf ALLE Adobe-Programme zugreifen zu können. Auch einzelne Programme können im Rahmen eines Abo`s bezogen und genutzt werden. Statt einmal etwa alle 2 Jahre erhält das Unternehmen nun jeden Monat feste Zahlungen der Nutzer, die weitaus kalkulierbarer sind, als der Verkauf diverser Pakete im regelmäßigen Abstand.

Für jemanden mit einem weniger dicken monetären Polster, war die Einführung der Creative Cloud ein leistbarer, bezahlbarer Traum. Auch ich nutze die Creative Cloud (CC) seit einiger Zeit und finde das Abo-Modell besser, als die Einmalzahlung für die Software. Außerdem werden bei der CC die Programme immer wieder aktualisiert und es kommen neue Features hinzu, die sofort genutzt werden können.

Adobe macht das CC-Abo nun zu seinem endgültigen Geschäftsmodell und beendet auch die Weiterentwicklung von Fireworks (KLICK). Eine Box-Ausgabe „Version 7“ wird es also nicht mehr geben (KLICK). Wer Photoshop, Dreamweaver, Premiere & Co nutzen möchte, muss demnächst abonnieren. Das ist für all jene gut, die permanent mit den Kreativ-Werkzeugen arbeiten wollen/müssen, aber schlecht für viele Hobby-Anwender, die vielleicht gerade mal ihre Urlaubsbilder mit Photoshop bearbeitet haben.

Für mich persönlich ändert sich nichts, da ich die Software eh schon im Abo habe. Meine letzte Box-Version ist die CS3 und die behalte ich für Notfälle 🙂 .

Und, was meint Ihr dazu? Wird Adobe sich damit eher schaden oder wird das Abo-Modell ein voller Erfolg?