Smartphone-Ausfall – Adieu LG G3, hallo…………….

Mein neues Smartphone - Back 2 HTC: Das U11

Es war das Smartphone, mit dem ich in meinem Leben wohl am intensivsten „gearbeitet“ habe: Das LG G3 ! Einfach ein tolles und robustes Smartphone mit leichter, intuitiver Bedienung und…mit einem Wechsel-Akku ausgestattet. Aber knapp 6 Wochen, nachdem ich einen Ersatz-Akku eingesetzt hatte, ließ sich das Display gestern nicht mehr aktivieren und nach dem Neustart kam entweder gar nichts oder ein grüner Bildschirm. Es ist vorbei, das LG G3 hat bei mir ausgedient, es ist Schrott 🙁

Ausgerechnet jetzt. Gerade habe ich nach monatelanger Suche, die für mich wohl optimalste DSLM-Kamera gefunden und gekauft und nun fällt ganz plötzlich mein Smartphone aus. Dass ich all meine Daten auf dem Smartphone verloren habe, sei nur am Rande erwähnt.

Ich bin nicht der Typ, der mit Mittelklasse-Geräten hantiert, es muss schon was Gehobeneres sein. Nicht etwa, weil ich damit protzen will, sondern weil ich Ansprüche an ein Smartphone habe, die in der mittleren Klasse nicht erfüllt werden (können). Und das kostet natürlich. Aber habe ich gerade mal eben so 700 bis 1.000 € über? Nein!

Zudem kann ich mir eine erneute monatelange Suche nicht leisten, dazu bin ich mit dem mobilen Gerät viel zuviel und zu oft unterwegs. Das muss jetzt schnell gehen…sehr schnell!

Ich schaute also erst einmal bei meinem Zweit-Anbieter O2 nach, der Handys mit einem 24-monatigen Abzahlplan anbietet. So kann sich fast jeder ein hochwertiges Mobilphone leisten. Ein iPhone sollte es nicht sein. Das finde ich zwar reizvoll, aber viel zu teuer für das, was es bietet. Da ich mit dem LG G3 super zufrieden war, suchte ich nach Geräten dieses Herstellers. Das G6 ist das aktuelle Flagschiff und, gerade auf den Markt gekommen…das V30 (KLICK) ! Letzteres finde ich ausgesprochen edel und es bekam bisher gute Kritiken. Negativ ist allerdings der Preis von satten 895 € 🙁 . Hey…bin ich doof? Was kann ich mir für fast 1.000 € alles kaufen? Das G6 kam in den Kritiken nicht so gut weg und so blieb erst einmal nur eins: Google!

Wenn ich nicht weiterkomme, überlege ich mir zunächst, was ich von einem Gerät erwarte. Bei meinem nächsten Smartphone ist mir eines extrem wichtig: Es muss eine ausgezeichnete und nicht nur „gute“ Kamera haben! So spare ich mir vielleicht eine kleine Zusatzkamera, die ich praktisch immer in der Hosentasche hätte, um jederzeit ein gutes Bild schiessen zu können. Und tatsächlich: Nicht wenige Tests haben EIN Smartphone im Blick, das anscheinend in Sachen Foto und Video ausgezeichnete Dienste leistet. Das HTC U11 (KLICK) ist es!

Vor LG war ich tatsächlich Fan von HTC. Dann bauten sie den Akku fest in die neuen Geräte ein und das war der einzige Grund, warum ich mich nach dem HTC ONE für das G3 entschied, das im übrigen auch sehr gut in diversen Tests abgeschnitten hatte.

Ich verglich das HTC U11 mit dem LG V30 und entscheidend für mich waren letztendlich der Preis (LG ca. +350 € !!!) und die bessere Kamera und beides sprach für das HTC-Smartphone. Mit der Tatsache, dass beide Modelle einen fest verbauten Akku haben, damit muss ich leben, denn die meisten Hersteller bieten keine Geräte mehr mit Wechsel-Akku an.

Verpackung des HTC-Smartphone U11

Bei O2 kam ich auf 613 € für das Gerät, ohne Vertrag. Dann sah ich mich bei meinem aktuellen Mobilfunk-Anbieter, Vodafone, um. Ich kam auf die Idee, von der Vertragsverlängerung Gebrauch zu machen und gleich meinen Tarif auf den neuesten Stand zu bringen. Dazu rief ich die Hotline an, weil sich die Aktualisierung meines Vertrages, so wie ich sie mir vorstellte, nicht online erledigen ließ. Alles in allem klappte es…genau so, wie ich es mir gewünscht habe 🙂 . Und das Beste daran ist, dass ich noch drei Monate Grundgebühr spare (die praktisch meine Anzahlung für das neue Smartphone sind 😉 ) und natürlich die 10%-Rabattierung monatlich erhalte. Damit habe ich aktuell einen Tarif, der mich 8 GB lang mobil surfen lässt, der eine Flatrate für das Telefonieren und SMS-Schreiben beinhaltet und noch einige praktische Goodies für mich hat.

Das HTC U11 kostet mich bei Vodafone übrigens 82 € weniger, als bei O2!!! Gut, dafür bekomme ich nicht meine priorisierte Wunschfarbe, aber mit dem Silver-Blue bin ich auch ganz zufrieden 😉 .

Inhalt der Verpackung des HTC-Smartphone U11Alles in allem habe ich gestern und heute zwischen vier und sechs Stunden recherchiert und den Kauf perfekt gemacht. Ich finde, es hat sich ausgezahlt. Wenn alles gut geht, bekomme ich heute schon mein neues Smartphone, einen Tag vor Liefer-Zusage. Das wäre echt super, denn zur Zeit surfe ich mobil mit dem HTC ONE und der Akku ist grauenhaft schnell leer, weil er auch schon sein Alter hat 😉 .

Fazit: Man muss nicht den teuersten Preis für ein hochwertiges Smartphone zahlen. Es gibt günstige Alternativen, die man nur finden muss und das kostet ein wenig Zeit. Im Übrigen reicht das Vorgängermodell eines aktuellen Gerätes auch vollkommen aus. Dieses ist meist Monate nach der Markteinführung bereits einige hundert Euro im Preis gefallen und wenn dann noch das Nachfolgemodell auf den Markt kommt, geht es noch einmal runter. Zudem lohnt es sich, auch bei seinem Mobilfunk-Anbieter zu stöbern und wer vor einer Vertragsverlängerung steht, der hat noch bessere Karten, um noch etwas mehr herausholen zu können 😉 .

Jetzt freue ich mich erst einmal auf mein neues Smartphone 🙂

Gesucht: Neuer Mobilfunk-Anbieter – Duell O2 vs. Vodafone (1)

Auf der Suche nach einem neuen Mobilfunk-Anbieter: O2 vs Vodafone (1)

Es ist soweit: Meine Vodafone-Mobilfunk-Karte ist gestern eingetroffen und ich habe sie heute in meinem LG G3 aktiviert! Die bisherige O2-Karte packte ich in mein HTC ONE X.

Seit über zehn Jahren bin ich bei O2 und war mit diesem Anbieter eigentlich größtenteils zufrieden. Handytelefonie und SMSes nutze ich seit Jahren als Flat und das zu einem wirklich guten Kurs. Ich habe zur Hauptkarte zusätzlich 2 weitere SIM-Karten. Die eine ist für mein Tablet, die andere für ein zweites Smartphone. Für das mobile Internet habe ich ein monatliches Kontingent von 4 GB Datenvolumen.
Wenn ich schreibe „größtenteils zufrieden“, hat die/der aufmerksame Leser/in bereits festgestellt, dass da irgendetwas ist, was mich stört. Genau! Ich finde nämlich, dass ich in einem Ballungsgebiet, wie dem Ruhrgebiet, in dem ich lebe und unterwegs bin, bei weitem viel zu viele Lücken im mobilen Internet-Empfang habe. Lange konnte ich damit leben, aber inzwischen nervt es mich gewaltig.

Wieso Vodafone?

T-Mobile war mir schon immer zu teuer. Vor ein paar Jahren lagen die T-Tarife immer gut 10,00 € über denen von O2, ähnlich war es bei Vodafone. Bei letzterem hat sich allerdings etwas getan und die Tarife sind nun näher an die von O2 herangerückt. Bei meinem Vergleich vor etwa drei Wochen, blieb das magentafarbene „T“ einmal mehr auf der Strecke. Ist mir immer noch zu teuer für zu wenig Leistung, im Vergleich zu den beiden anderen großen Anbietern! So blieben nur O2 und Vodafone.

Im Herbst kam der aktuellste Test der Mobilfunk-Netze auf den Markt und da schnitt Vodafone in den meisten, und für mich wichtigsten Bereichen, am besten ab. Da mein O2-Vertrag im März 2017 ausläuft und damit eine Entscheidung anstand, verglich ich die Tarife der beiden Anbieter.

Wichtig war mir jetzt nicht mehr UNBEDINGT der Preis, vielmehr die Netzverfügbarkeit und damit die Zuverlässigkeit!

Kriterien!

  • Im Mittelpunkt steht für mich, an möglichst vielen Orten eine Verbindung zum Internet zu haben.
  • Ideal wäre auch, eine oder zwei SIM-Karten zusätzlich zu meinem Tarif zu bekommen.
    Weiterhin ist mir die Größe des Datenvolumens wichtig, da ich eben relativ häufig und viel im mobilen Web surfe (Twittern, Instagram, Info-Seiten besuchen…Ihr kennt das 😉 ).
  • Wenn der Preis günstig ist, freue ich mich natürlich auch noch :mrgreen: !
  • Ein neues Smartphone brauche ich (derzeit) nicht. Das LG G3 läuft ausgezeichnet und ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät

Vergleich von O2 zu Vodafone:

Bei O2 habe ich den alten „O2 Blue All-in XL“-Tarif. Inklusive der 2 Zusatz-SIM-Karten zahle ich seit Dezember 2016 44,99 €. Zuvor hatte ich von einigen Goodies profitiert, die ich bei der letzten Verlängerung ausgehandelt hatte.

Inzwischen hat O2 neue Tarife kreiert, die sich „O2 Free …“ nennen (KLICK HIER). Dabei lässt sich mein alter Vertrag am ehesten mit dem „O2 Free L„-Tarif vergleichen:
12 Monate für je 39,99 €, danach 44,99 € (Stand: 03.01.2017).

Vodafone hat ebenfalls neue Tarife, die sich „Red …“ nennen (KLICK HIER). Von diesen ist der „Red M„-Tarif am ehesten mit meinem alten O2-Vertrag vergleichbar.

Nach intensiver Recherche, auch im Kleingedruckten 😉 , kam ich zu dem Ergebnis, dass die Tarife sich leider nicht direkt miteinander vergleichen lassen, weil sie nicht exakt dasselbe bieten.
Warum ich mich aber jetzt für Vodafone entschieden habe:

  • der Preis: 39,99 € monatlich, abzüglich 10% Online-Rabatt für die gesamte Laufzeit = 35,99 €
  • als Neukunde: 3 Monate keine Grundgebühr, Anschlussgebühr einmalig 34,99 €, faktisch also 2 Monate keine Grundkosten
  • der Tarif ohne Smartphone verdoppelt das monatliche Datenvolumen von 3 auf 6 GB für die Vertragslaufzeit
  • angegebene Geschwindigkeit: 4G / LTE mit 375 Mbit/sec. (J A , ich weiss 😉 )
  • EU-Roaming inklusive

Damit ist der VodafoneRed M“ für mich, auch von den Kosten her, attraktiver als der „Free L“ von O2! Mit EINER Ausnahme:
Möchte ich zusätzliche SIM-Karten bei Vodafone, sind die wirklich so dreist, mir für JEDE weitere Karte die jeweilige volle Anschlussgebühr in Höhe von 34,99 € berechnen zu wollen! DAS GEHT GAR NICHT, liebe Redies!!! 🙁 👿 😥 😯 😡
Daher habe ich darauf verzichtet. Wenn ich mobil mit meinem Tablet surfen möchte, kaufe ich mir eine separate Karte von Blau, Aldi oder Kaufland etc. (kommt auf den kooperierenden Netz-Anbieter an!), von der ich das Guthaben absurfe und gut is!

Und…laut Test ist das Netz von Vodafone spürbar besser, was mir inzwischen auch User auf Twitter bestätigten, die ebenfalls Vergleichsmöglichkeiten hatten.

Ob ich O2 nun wirklich den Rücken kehren werde, hängt letztlich von meinen persönlichen, nicht wissenschaftlichen und rein als User gemachten und bewerteten Tests ab, die ich heute gestartet habe. Diese werden meine Entscheidung ganz allein beeinflussen. Sollte das Vodafone-Netz nicht gravierend besser sein, als das von O2 (in Verbindung mit dem ehemaligen E-Plus-Netz), gibt es nicht wirklich einen Grund für mich, den Anbieter zu wechseln.

Allerdings ärgert mich auch immer wieder, was neuen Kunden alles an Goodies geboten wird, um sie in den Kundenstamm aufnehmen zu können. Die Bestandskunden haben nicht selten das Nachsehen und werden, aus meiner Sicht, nicht nur benachteiligt, sondern dadurch auch stiefmütterlich behandelt!

Über meine Test-Ergebnisse lest Ihr zeitnah mehr in meinem nächsten Blog-Beitrag zum Thema 😉

Welche Erfahrungen habt Ihr mit den beiden Anbietern und dem „T“ gemacht? Ich meine nicht den „Service“, der scheinbar bei allen Anbietern kritisiert wird :mrgreen: , sondern rein das Angebot, wie z.B. die Netzabdeckung? Schreibt es mir ins Kommentarfeld 😉

Optimierung meines Blogs für mobile Endgeräte

Blog-News: Responsive

Zunächst einmal Danke an meinen Twitter-Kollegen Spacefalcon, der mich darauf hinwies, dass mein Blog für sein Smartphone nicht optimiert sei. Der rechte Teil der Seite sei nicht zu sehen und scrollen wäre auch nicht möglich.

Ich probierte das mit meinem HTC ONE X aus und konnte zumindest nach rechts scrollen, aber optimiert war mein Blog tatsächlich nicht.

Jemand wies mich darauf hin, dass ich mit dem Plug-In Jetpack (WordPress-Plug-In: (KLICK 1) Jetpack-Site: (KLICK 2) Über Jetpack: (KLICK 3)) auf einfache Art und Weise meine Seite für mobile Endgeräte optimieren könne. Da ich Jetpack schon lange nutze, gerade wegen des tollen Statistk-Tools für WordPress, habe ich dort gerade das entsprechende Feld aktiviert. Jetzt sollte mein Blog also auch für mobile Endgeräte optimiert sein.

Zwar wollte ich mich jetzt kurzfristig nicht darum kümmern, weil andere Aufgaben zur Zeit wichtiger sind, aber da ich weiss, dass inzwischen ein großer Teil des Internet-Traffic über mobile Endgeräte wie Tablet und Smartphones läuft, sah ich nun doch die Notwendigkeit, zumal es nur einen Klick Arbeit machte, meinen Blog entsprechend anzupassen.

Ich hoffe, es klappt. Feedbacks gerne im Kommentarfeld gesehen :mrgreen:

Produktcheck: Smartphone-Stativ System-S

Smartphone-Stativ

Wozu ein Stativ für das Smartphone?

Dass die Qualität von Fotos und Videos, die mit Smartphones aufgenommen werden, immer besser wird, sollte inzwischen bekannt sein. Mein HTC ONE X macht dermaßen gute Fotos, dass ich es jetzt auch zum Videofilmen nutzen möchte. Da ich aber dazu meist eine Hand zum Halten des Phones frei halten muss, kann ich also vor der Kamera nicht zweihändig agieren. SCHLECHT!

Also das Suchfeld bei Amazon aktiviert und zack landete ich bei dem hier beschriebenen Produkt.

Mit 7,99 € (zzgl. 3,00 € Versand) finde ich den Preis akzeptabel.

Zwei Tage nach der Bestellung traf das Stativ ein. Praktisch ist es. Die Haltearme sind ausziehbar, ebenso lassen sich die Standbeine um etwas mehr als die Hälfte durch Ausziehen verlängern. Aber Vorsicht: Die ausgezogenen Beinchen lassen sich leicht, vielleicht eine Spur zu leicht, wieder zurück schieben. Der Stand des Stativs scheint aber gesichert zu sein, auf jeden Fall, wenn das Dreibein voll gespreizt ist! Dann erreicht das Stativ eine Höhe von 19 cm (Unterkante Halterung!).

Die Schwenkmöglichkeit ist sehr gut. Für senkrechte Aufnahmen ist im Stativbody eine Kerbe für die Stativ-Halterungskugel eingerichtet, damit das Gerät entsprechend gedreht werden kann.
Mittels einer kleinen Schraube mit Kunststoffgriff lässt sich der Stativstab fixieren.

Der Halterahmen ist innen mit kleinen Gummimatten beklebt, die einerseits den Smartphone-Gehäuselack schonen, andererseits als zusätzliche Halterung dienen.

Was ich hier in der Beschreibung bisher vermisst hatte, war der Hinweis, ob die Smartphone-Halterung auf ein normales Foto-Stativ geschraubt werden kann. SIE KANN (Dazu einfach das leicht haftende Gummimatte entfernen)! Das ist für mich wichtig, damit ich mit dem Smarty auch Aufnahmen in Augenhöhe machen kann.

Und jetzt ganz wichtig: Ich Depp habe nämlich vergessen, vorher mein Smartphone abzumessen! 🙁 Für das HTC ONE X ist dieses Stativ NICHT GEEIGNET (zu klein)!

Tipp: Da sich die Rücksendung für mich nicht lohnt (wg Porto-Abzug), habe ich den oberen Haltebügel des Stativs ganz herausgezogen, die Haltefeder damit überzogen und entfernt, den Bügel dann der Höhe meines ONE X angepasst und den Haltebügel mit Klebestoff und Klebebändern fixiert. So kann ich das Stativ dennoch für mein Smartphone nutzen 🙂

Zusammenfassung: Gemäß meinem Anspruch an ein korrektes Preis-Leistungs-Verhältnis, kann ich nur sagen:
Ich kann keinen Stern Abzug geben, weil das Teil eigentlich alles kann, was man von einem Smartphone-Stativ erwarten können sollte.

Noch ein Hinweis: Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass man die Stativbeine nicht mit zuviel Druck auseinanderziehen sollte, da sie sonst abbrechen könnten. Aber das sollte bei der Preislage eigentlich klar sein.

Und jetzt gehe ich filmen… 🙂