Gibt es eine Renaissance des Analogen in der Fotografie?

Gibt es eine analoge Renaissance in der Fotografie?

Immer häufiger lese (und höre)  ich in den entsprechenden Fach-Medien und auf YouTube, wie toll doch plötzlich analoge Foto-Geräte sind. Fast scheint es mir, als befinden wir uns in einer Renaissance der analogen Kameras.

Ausgelöst wurde dieser „Trend“ offenbar von Fujifilm und SONY. Fujifilm brachte mit seinen aktuellen Modellen Designs heraus, die stark an Kameras erinnern, mit denen unsere Väter schon knipsten.

SONY hingegen hat mit seiner Hochpreis-Politik bei einem nur geringen Objektiv-Angebot für die @- und a6xxx-er-Serie dafür gesorgt, dass viele sich nach günstigen Alternativen umgesehen haben. Preiswerte Adapter sorgten dafür, dass in den Schränken längst vergessene Objektive, mit teilweise hervorragenden Gläsern, wieder herausgekramt und verwendet wurden. Okay, auf einen Autofokus und eine elektronische Blendenwahl muss man dabei zwar verzichten, aber diese Optiken liefern, im Zusammenspiel mit einer modernen Kamera, nicht selten hervorragende Ergebnisse!

Es mag diesen Trend nach analogen Komponenten geben, aber ich verweigere mich dem ausdrücklich!

Meine letzte analoge Kamera war die „RICOH KR 10 Super“ (KLICK MAL), alter Schwede, war das ein geiles Tool! Echt! Klar gab es da auch CANON und NIKON und mein Vater hatte sogar eine CANON (siehe Titelbild zu diesem Artikel), aber erstens wollte ich etwas Eigenes und zweitens etwas Besonderes (wie immer 😆 )! Und diese RICOH hatte damals einen wirklich guten Ruf, der sich auf zahlreichen Fotos und über 1.000 Dias von mir sichtbar bestätigte. Aber die Kosten! Wisst Ihr noch, was ein Kleinbild- oder Dia-Film damals kostete? Und wenn Ihr etwas Besseres haben wolltet, musste es der 400er-ISO-Film sein, der entsprechend kostenintensiver war 😉 .

Blende? Manuell einstellen!
Belichtungszeit? Vorgeben!
ISO? Manuell einstellen!

Und wenn die Fotos/Dias nach der Rückkehr von einer Reise dann nicht so geworden waren, wie sie sein sollten, war die Enttäuschung auch schon mal immens! Ganz davon abgesehen, dass die investierte Kohle in dem Fall verschwendet war.

Gut, wer sich mit solch einer Kamera in die Öffentlichkeit wagte, der musste sie beherrschen, der musste wissen, wie man ein Foto richtig belichtet, was ISO bedeutet und für welche Lichtverhältnisse und Motive die optimale Blende zu wählen ist. Ein noch relativ kleiner Taschengeld-Empfänger wie ich, kam da schnell an seine Grenzen, sollte das ganze Geld nicht für Filme und deren Entwicklung draufgehen.

Canon EOS550D
CANON EOS 550D

Jahre später kam dann die erste Digital-Kamera! Eine CANON A…puuh, weiss nicht mehr welche 65er? oder 650? 😉 . Sie hatte 2Megapixel und brauchte keinen Film mehr, nur noch eine CompactFlash-Karte. Und die ließ sich aus der Kamera nehmen, in den PC-Adapter stecken und die Fotos konnten mit einem Computer bearbeitet werden. Was war das für ein Fortschritt! Auch für mich.

Irgendwann später folgte die CANON EOS550D.

Inzwischen bin ich ja mit der SONY a6500 unterwegs und NEIN…definitiv…ICH zumindest vermisse die alten Analog-Zeiten absolut NICHT! Ein super funktionierender Autofokus, ein elektronischer Sucher, der mir bei Veränderung des Blenden- und ISO-Wertes schon das fertige Bild in der Kamera, noch vor dem Auslösen anzeigt, und mir so die Chance zur Optimierung der Aufnahme gibt, die Möglichkeit, mit der Foto-Kamera auch qualitativ hochwertige Videos, sogar in 4K, produzieren zu können…ja sagt mal….da wäre ich doch echt dämlich, würde ich der komplizierten, aufwändigen und kostenintensiven Analog-Periode der Foto-Geschichte nachtrauern.

Meine Kamera: Die Sony a6500
SONY a6500

Gut, wer diese Zeiten nicht (mehr) kennt, wer GERNE so fotografiert, wie vor XX Jahren, wer das Fotografieren auf DIESEM Weg lernen möchte, der mag es tun. Vom Lernfaktor her zumindest, gibt es wohl kaum etwas Besseres! Ansonsten…mir geht es um optimale Ergebnisse, die ich, vom PC unterstützt, damit vielleicht noch etwas besser hin bekomme.

Den Spaß am Fotografieren habe ich aber mit der SONY a6500 gerade erst zurückgewonnen und auch das ist mit ein Grund für meine ablehnende Haltung gegenüber einer analogen Renaissance. Ich spare dann lieber etwas länger, um mir in Zukunft weiterhin High-Tech-Objektive kaufen zu können, mit deren Hilfe ich die Ergebnisse erhalte, die ich mir qualitativ vorstelle und wünsche. Klar, das geht auch mit analogen Gläsern, aber ich liebe eben in dem Fall den Komfort und die Bequemlichkeit 😉 .

Meine neue Kamera: Von Canon zu….

Meine neue Kamera: Von CANON zu ...

Diesen Beitrag schrieb ich am 21.Oktober 2017. Er hat allerdings noch immer Gültigkeit und wurde heute von mir noch einmal überarbeitet.

Endlich!
Nach fast einjähriger Überlegung, welche Kamera in Zukunft die idealste für mich sein könnte, habe ich mich, letztendlich doch recht kurzfristig und schnell, aber trotzdem gut durchdacht, entschieden.

Canon EOS550DBis jetzt schoss ich meine Fotos mit einer Canon EOS550D, aus heutiger Sicht ein Dinosaurier in dieser Technik-Kategorie.

Keine Frage, diese Kamera war zu ihrer Zeit TOP und ich habe sie (und Canon) lange Zeit als zuverlässiges, hochwertiges und technisch robustes Arbeitsinstrument geschätzt. Besonders bei abend- oder nächtlichen Streifzügen durch die Industriekultur des Ruhrgebiets, erwies sich die EOS550D als lichtstark und begeisterte mich mit genialen und farbenfrohen Bildern.

Nach gefühlten 20 Jahren, wurde es aber langsam Zeit, nicht nur an die Anschaffung eines moderneren Geräts zu denken, sondern auch an eins, das mir mehr und vor allem professionellere Möglichkeiten bieten sollte. Seit langem schon arbeite ich bei der Canon mit den manuellen Einstellungen, mit denen ich an die Grenzen der Fähigkeiten dieser Kamera gestossen bin. Langeweile machte sich bei mir breit und ich verlor den Spaß am Fotografieren, mangels möglicher Herausforderungen. Technikbedingt!
Die nächste Kamera muss mich wieder pushen und motivieren können und vor allem muss sie die nächsten (gefühlten 20 Jahre) halten. Ich will meinen Spaß am Fotografieren zurück…

Aber eine neue Ausrüstung sollte mir nicht nur neue Möglichkeiten bieten können, meine Art zu Fotografieren voran bringen, sie sollte auch im Videobereich meine hohen Anforderungen erfüllen. Schließlich möchte ich auf YouTube arbeiten und wer hier (Bild-)Qualität liefern will, braucht eine entsprechende Kamera.

Schnell wurde klar, dass bei meinen Wünschen, der aufzubringende Etat satt vierstellig sein müsste, wollte ich meine Ansprüche erfüllt sehen. Das bedeutet aber auch, dass sich eine neue Kamera „rechnen“ muss, ich mit ihrer Hilfe das investierte Geld wieder zurück verdienen will.

In den letzten 12 Monaten arbeitete ich mich also in alle in Frage kommenden Kamera-Modelle virtuell ein. YouTube und Twitter sind dabei hervorragende Informationslieferanten, die mir schließlich bei meiner Entscheidungsfindung wesentlich geholfen haben.

Auf YouTube gibt es unzählige Videos von Usern und Fotografen, die sich die Mühe machen, Kameras vorzustellen und sie in einem „Duell“ antreten zu lassen. Die Bild- und Ton-Ergebnisse werden so komfortabel vergleichbar und alles, was man als Interessent aufbringen muss, ist Zeit, sich die Videos anzuschauen!

Dabei muss man aber sehr differenzieren, denn allzu oft stieß ich nur auf wohlwollende Stimmen zu allen möglichen Kameras. Ich legte aber mehr Wert auf die kritischen Stimmen 😉

Schnell trat Canon in den Hintergrund und zwei andere Hersteller in den Vordergrund. Auch wenn ich seit mehreren Jahrzehnten, abgesehen von einer kleinen Unterbrechung (analoge KR-2 Super von RICOH), mit Canon meine Bilder kreiert und aufgenommen habe, hatte ich keine Lust mehr, bei einem geschätzten Investitionsvolumen von knapp 2.000 €, die Verweigerung von technischen Innovationen, wie z.B. die Aufnahmemöglichkeit von 4k im Videobereich, zu unterstützen. Ich finde, Canon ist derzeit eben nicht in allen Bereichen auf dem aktuellsten/modernsten Stand und andere Hersteller strengen sich intensiver an, kaufwilligen Kunden mehr für ihr Geld zu bieten. Zudem waren die Canon-Produkte, die mir noch einigermaßen von den Leistungen her gefielen, zu klobig (7D Mark II / 80D, und wo ist eine hochwertige DSLM?)!

Als attraktive Alternative bot sich schnell FUJIFILM mit der X-T2 an. Was sich ein bisschen liest, wie der Nachfolger von C3-PO oder eines Terminator-Modells, ist die aktuelle Top-Kamera der Japaner.
Bildquali: TOP!
Autofokus-Geschwindigkeit: TOP!
4K-Video: an Bord!
Bezahlbare Objektive: genügend vorhanden!
Natürlich ist die Liste der attraktiven technischen Features noch länger, sonst hätte mich diese Kamera nicht begeistern können.

Und dann war da noch … SONY!
Ich habe den Eindruck, SONY ist im Kamerabereich das, was Red Bull und Leipzig momentan im Fussball sind. Sie rufen Emotionen hervor, die mir manchmal nicht mehr vernunftgesteuert scheinen.

Dabei geht es doch nur (oder gerade!) darum, Fotos in einer ausgezeichneten Quali zu produzieren, die man in seinem Kopf komponiert und sich als Ziel gewünscht hat. Aber für manch einen Kamera-Nutzer sind die Hersteller scheinbar Religionen, die es bedingungslos und hoffnungsfroh zu verteidigen gilt. Egal, wie sinnvoll dies zu sein scheint.

Bei SONY interessierte mich die Alpha-Serie, weil sie einerseits angenehm kompakt ist und andererseits in allen Tests hervorragende Werte erhielt, besonders in Sachen Bildquali und im Video-Bereich, hier mit einem ausgezeichneten Auto-Focus!

Die Kompaktheit einer Kamera war mir in letzter Zeit immer wichtiger geworden. Ich brauche keine klobige, schwere, platzverschwendende Cam, mit der ich vor anderen den Lachs raushängen lassen kann. Wenn ich meine EOS550D und diverse Objektive mitschleppte, war es tatsächlich ein „Schleppen“! Mit Spaß hatte das in letzter Zeit (siehe oben) wenig zu tun.

Die a6000 ist inzwischen allerdings so „alt“ und aufgrund der zwei neueren Modelle a6300 und a6500 technisch „überholt“, was auf der anderen Seite zu immer weiteren Preissenkungen führte, sodass mir ihr Preis sehr attraktiv erschien, besonders im Vergleich zur Fuji, auch wenn dieser Vergleich (technisch) etwas hinkt. Aber in zahlreichen Kommentaren hörte ich schnell heraus, dass mich doch einiges an dieser SONY-Kamera nerven könnte. Die 6300er war da schon die bessere Wahl, weiter entwickelt, einige Probleme des Vorgängers bereits korrigiert/beseitigt. Die 6500er blieb mein eigentlicher Traum, aber in einem Preissegment, das mir für so ein kleines Gerät zu teuer erschien. Und die Unterschiede zwischen der 6300er und der 6500er, sind, das las und hörte ich öfter in Vergleichen, den Preis-Unterschied eigentlich nicht wert. Zumindest aus der Sicht der Rezensoren!

So war die Entscheidung für meine nächste Kamera eigentlich schon gefallen: Die FUJI X-T2 sollte es werden!

Dies galt für fast 8 Monate. Ich hatte ein Ziel!

Dann sah ich aktuelle Bild- und Film-Qualitätsvergleiche zwischen der Fuji und der SONY a6500 auf YouTube und mein Eindruck, dass ich mit der 4k-Video-Aufnahme der X-T2 nicht unbedingt entspannten Spaß haben könnte, verfestigte sich. Zudem waren die SONYs noch einmal etwas kleiner als die Fuji.

Schließlich war die finale Entscheidung gefallen: SONY!

Meine neue Kamera: Die Sony a6500Die 6000er war mir technisch zu „überholt“, die 6300er okay, aber was mich nun doch zur a6500 brachte, waren das überarbeitete und optimiertere Menü und diverse Verbesserungen gegenüber den anderen beiden 6ern, die ich als Vorteile sah, die den höheren Preis, aus meiner Sicht, schon rechtfertigen.

Als Objektiv wählte ich nicht die üblichen Kit-Linsen, die fast durchweg, zumindest bei anspruchsvolleren Kritikern im Internet, durchfielen und als unattraktiv bewertet wurden. Um zu Beginn mit der größtmöglichen Flexibilität fotografieren zu können, entschied ich mich für ein Zoom-Objektiv, nämlich das Zeiss 16-70mm. Wenn schon hochwertig, dann auch die Optik. Die Kamera ist das eine, sie bringt aber nichts, wenn vorne nicht ein hochwertiges/gutes Objektiv arbeiten kann.

Und damit bin ich nun seit fast zwei Wochen unterwegs. Passend zum Kauf der Kamera, kam der goldene Oktober mit blauem Himmel und Temperaturen weit über 20°C, ideal also für Foto-Touren durch das Ruhrgebiet.

Die Ziele waren Hohenstein in Witten, die Halde Rungenberg und, passend zum Herbst, der Stadtpark in Bochum. Die Fotos machte ich, ohne mich großartig mit der Kamera zu beschäftigen, was mir bei technischen Geräten noch nie schwer gefallen ist. Ein paar Auslösungen mit der Automatik, dann schon gleich ran an die manuellen Einstellungen.

Was soll ich sagen? Bisher erfüllt die a6500 meine Erwartungen voll und ganz!

Zum Kennenlernen der Kamera schaute ich mich nach einem Kamerabuch um, aber leider gibt es nur ein einziges Buch zur 6500. Ich bin gespannt, ob es mir hilft und ob es gute Tipps zu den fast unendlich scheinenden Funktionen liefern wird. Schließlich will ich diese Kamera voll und ganz ausreizen. Und…das ist ein ganz schöner Anspruch, denn die a6500 ist ein Technik-Monster mit Funktionen, in die ich mich wirklich erst einarbeiten muss! Aber genau DAS wollte ich ja 😉

Besuch auf der #Photokina 2016 in Köln

Alle zwei Jahre findet in Köln die weltgrößte Messe rund ums Fotografieren, die Photokina, statt. 2016 ist es wieder soweit. Logisch, dass ich hin musste und mir Neuerungen ansehen, Zeitschriften günstiger kaufen und mir das ein oder andere Interessante auch noch ansehen wollte. Klicke im Artikel auf die Fotos, wenn Du es größer brauchst!

Der CANON-Stand auf der Photokina 2016Zunächst interessierten mich natürlich die Neuheiten im Kamerabereich von Canon. Da ist zum einen die für mich zur Zeit unerschwingliche 5D Mark IV, die auch am Stand der Firma ein Rieseninteresse auf sich zog. Klar, man kann die Kamera spasseshalber mal halten, sie aber tiefergehend checken oder ausprobieren, geht natürlich auf der Photokina nicht. Wer sich dieses Teil zulegt, muss damit schon arbeiten (und Geld verdienen), um die zwischen 3.500 und 4.100 € Kosten wieder rein zu bekommen. Oder man ist Hobbyfotograf und -filmer und kann sich das Teil einfach so leisten 😉 . Die Kamera ist ab dem 29.September 2016 lieferbar (INFOKLICK) (TESTBERICHT CHIP).

Plakat EOS 5D Mark IV auf der Photokina 2016 in Köln

Eine günstigere Alternative wird demnächst die EOS M5-Kamera sein (KLICK MAL HIER), die preislich bei etwa 1.200 € liegen wird. Recht klein und kompakt ist diese Cam, die den Wechsel der Objektive bietet. Beim kurzen Handling am Canon-Stand, machte sie auf mich einen guten Eindruck, sowohl von der Bedienung her (eben EOS-Menü), als auch von der Bildqualität im Display bzw. Sucher. Diese Kamera werde ich auf jeden Fall im Auge behalten…

Schließlich präsentierte Canon noch eine 120 Megapixel-Fotokamera (siehe unten) und eine 8k-Videokamera. Was da an Bildqualität auf uns zukommen wird, ist wirklich sehr beeindruckend und einfach unbeschreiblich.

120 Megapixel-Kamera von Canon auf der Photokina 2016 in Köln

Erläuterung zur Canon 8k-Video-Kamera auf der Photokina 2016 in Köln

Canon 8k-Video-Kamera auf der Photokina 2016 in Köln

Erläuterung zum 8k-Video-Format von Canon auf der Photokina 2016 in Köln

Canon 8k-Video-Kamera auf der Photokina 2016 in Köln

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Einzelfoto aus einer Videoaufnahme der Canon 8k-Video-Kamera auf der Photokina 2016 in Köln

Beispiel-HDPhotoBook von Canon auf der Photokina 2016 in KölnAber auch in Sachen Fotobücher hatte Canon auf der Photokina etwas zu bieten. Das hdphotobook (INFOKLICK) hat nicht nur eine nahezu unglaubliche visuelle Auflösung, sondern auch überzeugende Designs. Ich freue mich über den 50%-Gutschein für ein Fotobuch, den ich von der Messe mitnehmen konnte 😛 denn der Preis ist (natürlich) nicht gerade günstig, zumal das hdphotobook ideal für größere Formate wie DIN-A3 ist 😉 . Material aus dem HDR-Bereich habe ich jedenfalls genügend, um so ein Buch zu füllen (das folgende Video gibt (leider) nicht im geringsten die überragende Qualität des hdphotobooks wider, man muss es einfach live sehen!)

Cover des obigen Beispiel-HDphotoBuchs auf der Photokina 2016 in Köln

Da ich mich mit meiner Kamera und den Objektiven auf Canon festgelegt habe, interessierten mich die Messestände von Nikon, Olympus und Sony nicht sonderlich. Zwar waren die teilweise auch recht kreativ aufgemacht, aber da ich die Produkte in der Tiefe nicht kenne, hielt ich mich nicht allzu lange an den Ständen auf. Übrigens war auch keine Firma so gut besucht, wie Canon 😆 . By the way…wo war/ist eigentlich Samsung? :mrgreen: 

Der Stand von Ricoh auf der Photokina 2016 in KölnEinzig der Messestand von Ricoh interessierte mich. Als ich noch im analogen Bereich knipste, hatte ich eine „Ricoh KR-10 Super“ und sie machte damals sehr überzeugende Fotos. Auch die aktuellen, digitalen Modelle erhalten in Sachen Bildqualität in Fachzeitschriften heute oft sehr gute Bewertungen, weshalb ich mir nun einige Kameras von Ricoh anschauen wollte. Leider zeigte man sich am Messestand aber recht verschlossen. Es gab keine frei zugänglichen Kameras an den Ständen, mit denen man ein wenig „spielen“ konnte. Schade, Chance vertan, Ricoh!

Auch hier muss ich wieder erwähnen, dass Canon in Sachen Produkt-Präsentation und Offenheit, den Besuchern gegenüber, meinem Empfinden nach, die meisten Geräte bot.

VR-Brille auf der Photokina 2016 in KölnEines der persönlichen Highlights für mich war das Testen einer Virtual Reality (VR)-Brille am Nikon-Stand. Die klobige Brille auf, in der sich vorne ein Smartphone befand, das den Videoclip lieferte, Kopfhörer dazu und dann den Kopf rechts, links, nach oben und unten bewegen und man hätte den Eindruck gewinnen können, sich mitten in der Szene auf dem Segelboot zu befinden….wäre da nicht die, aus meiner Sicht, grottenschlechte Bildqualität gewesen! Ich erkannte meist grobe Pixel und das Bild erschien mir als wenig scharf. Der Nikon-Mitarbeiter führte das auf die VR-Brille (von ZEISS) zurück, denn das Ausgangsmaterial war ein 4k-Video, wie er mir an einem separaten Bildschirm später zeigte. Ihm war die schlechte Bildqualität sichtlich peinlich, wies aber jegliche Verantwortung seitens Nikon zurück…obwohl der Aufkleber von Nikon drauf war! 🙂 .

VR-Brille von ZEISS auf der Photokina 2016 in Köln

Wenig später schaute ich mir die VR-Brille am ZEISS-Stand an und sprach mit der Mitarbeiterin. Sie gab zu, dass es eines der ersten Modelle ist und die kurze Entwicklungszeit (ein knappes 3/4 Jahr) weise darauf hin, dass hier noch immenses Entwicklungspotenzial liegen würde. Da kann ich ihr nur zustimmen. Ich war von VR enttäuscht, obwohl ich die Idee absolut erlebenswert und klasse finde…sobald die Bildqualität wesentlich besser geworden ist (der Preis der VR-Brille liegt übrigens derzeit bei 129 €!).

Was gab es noch Interessantes?

Die Fachzeitschriften befanden sich diesmal alle nebeneinander in einem Gang zwischen den Hallen. So konnte ich jeden Stand besuchen, der mich interessierte und musste nicht lange in den Hallen suchen.
Motiviert erschienen mir die Mitarbeiter/innen aber selten. Vor zwei Jahren überzeugten mich noch zwei Verlage, ein Probe-Abo abzuschließen, auch aufgrund ihrer freundlichen und offenen Kommunikation mit mir, aber dieses Jahr nahm ich nur 2 Ausgaben der Zeitschrift PHOTOSHOP zum halben Preis mit. Den Mitarbeiterinnen am ein oder anderen Stand, war die interne Kommunikation mit den Kolleginnen wichtiger, als ein ausführliches oder überzeugendes Gespräch mit dem Kunden. Schön sein schien mir an diesem Tag wichtiger zu sein, als das Verkaufen der Zeitschriften 😛 ! Sorry, aber diese Kritik musste ich an dieser Stelle einfach mal loswerden.

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Neben den üblichen Messe-Aktivitäten kann man auf der Photokina aber auch eine spannende Pause einlegen, zumindest wenn man mutig genug ist, sich durch die Luft schleudern zu lassen 😉 . Ein Karussel sorgt für wirbelnde Action und ich sage Euch, das Gekreische war laut hörbar: KLICK HIER :mrgreen: .

Der Polaroid-Stand auf der Photokina-Messe 2016 in Köln

Wer dachte, Polaroid sei weg vom Markt, der wird auf der Photokina eines Besseren belehrt! Am Stand des Sofortbild-Anbieters gibt es nicht nur winzige Action-Cams in Würfelform…

Actioncams von Polaroid auf der Photokina-Messe 2016 in Köln

Beschreibung der Polaroid-Action-Cams auf der Photokina-Messe 2016 in Köln

…sondern auch Geräte, die aussehen, wie eine mobile Festplatte. In Wirklichkeit kann man damit seine soeben geschossenen Fotos sofort ausdrucken. Ein wirklich nette Idee, quasi die Polaroid-Kamera von damals auf 2016 gepimpt! Nur ohne Kamera, aber die haben wir ja in Form des Smartphones eh immer dabei 🙂 .

Sofortbild-Drucker von Polaroid auf der Photokina-Messe 2016 in Köln


Dass die Tragetaschen von Polaroid mit dem dicken Smiley vorn drauf DER Renner des Standes, ach was sage ich, der Messe waren, ist sicher nur eine individuelle Behauptung von mir! 😉

Was mich noch immens beeindruckte, war die Vielzahl verschiedener wirklich nobler Formen von Fotobüchern. Das Fotobuch in einem feinen Holzkasten verpackt, mit einem dicken Einband umgeben und dann die hochauflösenden Fotos auf Fotopapier-Seiten, erregten in meinem Kopf oft einen „Boah“-Effekt 🙂 .

Edles Fotobuch auf der Photokina-Messe 2016 in Köln img_20160920_150124 img_20160920_150148 img_20160920_150304 img_20160920_150326 img_20160920_150418

Es gab diverse Anbieter von Fotobüchern auf der Messe und wer heute einem geschätzten Menschen noch ein Fotobuch schenken will, macht es am besten nicht mehr mit den konventionellen Büchern, wie noch vor ein paar Jahren…

Fotos auf Alu auf der Photokina 2016 in Köln

Den letzten Bereich, den ich den fotobegeisterten Lesern/innen meines Artikels noch vorstellen möchte, sind diese wahnsinnig scharfen und detailreichen Fotos auf Alu!

Foto auf Alu auf der Photokina 2016 in Köln

Also was ich da gestern auf der Photokina sah, hat mich wirklich umgehauen. Gut, sie sind alles andere als günstig, aber diese Fotoqualität, die dann an Eurer Wand hängt, wird jeden Besucher begeistern.

Foto auf Alu auf der Photokina 2016 in Köln

Gestochen scharf, leuchtende, brilliante Farben und nichts zu sehen, von Pixeln oder Unschärfen! Gute Bearbeitung der Fotos natürlich vorausgesetzt 😉 .

Aluplatte mit Foto auf der Photokina 2016 in Köln

Bei der Firma WHITE WALL nennt sich diese Technik „Ultra HD Photos“ auf Alu. Die Platten sind, je nach gewünschter Beschichtung, in der Grundform nur ein etwas mehr als 1 Millimeter dick, wie man oben gut sehen kann.

Ultra HD-Fotos der Firma WHITE WALL auf der Photokina 2016 in Köln

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Der Besuch der diesjährigen Photokina hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Es gab zahlreiche neue, spannende Eindrücke und interessante Produkte, die man sich, meiner Ansicht nach, wirklich vor Ort ansehen sollte, weil die sehr hohe Qualität sonst nicht zu erfassen ist.

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Auch bin ich froh, die Messe direkt am ersten Tag besucht zu haben, denn es ging wirklich entspannt an den Messeständen zu, auch wenn die Hallen gut gefüllt waren.

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Fazit: 2018 gerne wieder! 😉 

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Besuch der Photokina 2012: Canon, HTC und Fotograf.de

Eingang Süd der Kölner MessehallenEs ist schon lange her, dass ich das letzte Mal auf der Photokina in Köln war. Dieses Jahr hatte ich frühzeitig mit Hanna Julian einen gemeinsamen Besuch der Messe verabredet.

Canon-Motto der Photokina: Power to connect!
Canon-Motto der Photokina: Power to connect!

Um kurz nach halb neun startete ich in Bochum und fast zwei Stunden später war ich dann an der Messe. Gleich in der ersten Halle trafen wir auf den stark besuchten Stand von Canon. Deren Produktpalette ist schon immens und der Zuspruch bzw. das Interesse beweist wohl die Überzeugung vieler Foto-Fans in die Qualität der Produkte von Canon. Ihr wisst ja, dass ich eine EOS 550D habe, oder? ^^

Objektive der Firma Canon
Objektive der Firma Canon

Wir zogen durch die Messehallen, trafen auf viel Uninteressantes und einiges sehr Vielversprechendes. Für letzteres steht das interessante Angebot von Fotograf.de, das für einen akzeptablen Preis die Möglichkeit bietet, eigene Bilder über das Internet verkaufen zu können. Jedenfalls wird es sich lohnen, das Angebot testweise zu nutzen, ich bin gespannt.

Ich hatte absichtlich darauf verzichtet, mir die aktuellen Ausgaben diverser Foto-Fachzeitschriften zu kaufen, da ich davon ausging, dass ich sie günstiger oder gar kostenlos auf der Photokina bekommen könnte 😎 . Für den Preis von meist um die 10,00 €, konnte ich ja nichts falsch machen und tatsächlich gab es nur wenige Zeitschriften kostenlos (z.B. CHIP Foto Video), andere zum sehr vergünstigten Messepreis (z.B. Photoshop Workshops, Photoshop für Fortgeschrittene) und natürlich griff ich zu.

Panasonic HC-X900M
Panasonic HC-X900M

Und wieder bewies sich, dass es sich lohnt, den Mund aufzumachen und hin und wieder seine Meinung zu sagen und auf Fehler hinzuweisen. Da war die Zeitschrift „Der ultimative Ratgeber zu Photoshop“, die ich darauf hinwies, dass das Heft statt der (auf der Rückseite) versprochenen 250 Seiten nur auf 170 kommt. Auch steht im Inhaltsverzeichnis ein Artikel auf Seite 238, die es aber im Magazin gar nicht gibt. Erklärung des Problems: Es handelt sich um eine Übersetzung aus dem Englischen und zum einen wurde die Werbung entfernt, zum anderen hat das Heft auf der Insel ein anderes Seitenformat. So ergebe sich der Fehler mit dem Heft, erklärten mir die Leute am Messestand. Es war dem englischsprachigen Vertreter der Zeitschrift sichtlich peinlich und als „Entschädigung“, da ich mein Interesse an der Zeitschrift bekundete, bekam ich die Ausgabe umsonst 🙂 . Nett! Bei der nächsten Ausgabe soll der Fehler nicht mehr passieren. Ich behalte das Magazin im Auge 😉 .

3D Kamera
3D Kamera

Die nächste Kritik ging am Stand von HTC in Richtung fehlendes Zubehör für mein 3 Jahre altes (junges) Smartphone DESIRE. Dabei ging es um den Akku, den ich als Originalteil auf der HTC-Website nicht mehr finden konnte. Ein Unding, meiner Ansicht nach, für ein nur 3 Jahre altes Gerät, zumal das Flagschiff der Taiwanesen 2009!
Ich hatte mich von Samsung damals verabschiedet, weil die es, ausgerechnet kurz nach dem Kauf des Gerätes, nicht mehr für nötig hielten, das M8800PIXXON weiter zu aktualisieren. So kam ich zu HTC, deren Geräte ich TOP finde und mit deren firmeneigener Android-Oberfläche ich astrein zurecht komme. Dem DESIRE folgte letztes Jahr das 7“-Tablet FLYER und in diesem Jahr das Smartphone ONE X. Wer soviel Geld an eine Firma gibt, der darf wohl Kundenservice erwarten. Und der war auf Twitter und über die HTC-Website bisher alles andere als zufriedenstellend!

Am Messestand von HTC wirkte eine der angesprochenen Betreuerinnen genervt, was mich noch mehr ärgerte. Anscheinend ist manch einem Mitarbeiter bei HTC nicht klar, dass sie durch den Verkauf der Geräte ihren Lohn bekommen!

Nachtsichtgerät
Nachtsichtgerät

Glücklicherweise engagierte sich die zweite von mir angesprochene Mitarbeiterin aber extrem, weil sie sich selbst nicht erklären konnte, dass es für das DESIRE 2012 schon keinen Akku mehr geben sollte. Sie erzählte mir etwas von der Website, die ich dann mit meinem Smartphone aufrief und sie anschließend bat, mit zu zeigen, wo es denn nun den Akku geben sollte. Sie ging zu einem Kollegen und nach einigen Minuten kam sie zurück, zeigte mir eine neue Website mit Zubehör und das Problem war gelöst. Warum mich der Mitarbeiter des HTC-Twitter-Teams mit einem Link zu Amazon schickte, wo mich schlechte Rezensionen zunächst davon abhielten, den dort angebotenen Akku zu bestellen, verwunderte sie auch. Dass ich dort mehr als unzureichend betreut wurde, erwähne ich dann an dieser Stelle auch noch einmal! 🙁

Und jetzt der Witz, als Zusatz sozusagen: Am Montag, also zwei Tage nach meinem Besuch auf der Photokina, meldete sich der HTC-Twitterer wieder bei mir und erklärte, über die HTC-Website sei der Akku nicht zu beziehen, aber eben unter anderem über Amazon. Und hier jetzt für alle HTC-Mitarbeiter zur Aufklärung und Hilfe die Adresse zur Website des HTC-Zubehörs KLICK 😛

Okay, das Problem ist also jetzt gelöst! 😉

Krokodil als Fotomotiv
Krokodil als Fotomotiv

Die Zeit in den Messehallen raste. Leider hatten wir keinen Messehallen-Plan, mit dem wir gezielt unsere Interessen ansteuern konnten, weil es schlicht keine mehr gab 🙁 TZ! So irrten wir durch die Messe und konnten aus Zeitgründen 3 Hallen nicht mehr besuchen. Naja, wenn man nicht weiss, was da gezeigt wird, hat man irgendwie ja auch nichts verpasst 😉

Lohnenswert war der Besuch der Photokina allemal. Das Eintritts-Ticket hatten wir verbilligt für nur 13,00 € bekommen und allein die Zugfahrt nach Köln kostet mich am Weekend normalerweise schon etwas über 8,00 € und die Fahrt war in der Eintrittskarte bereits (für den VRS) enthalten. Dazu gab es die kostenlosen und vergünstigten Zeitschriften und eine Menge an Infos und visueller Eindrücke. Und mit Hanna Julian gab es eine Menge Spaß, das allein ist ja unbezahlbar :mrgreen: ! So, was will man mehr? 🙂

Die Qual der Wahl – Der lange Weg zu meiner neuen DSLR-Kamera

Canon EOS 550D

VORGESCHICHTE

Erstaunlich, wieviel Zeit ich rückblickend dafür aufgewendet habe, die für mich optimale Kamera zu finden. Aber im Verlauf dieser langen Intensiv-Suche (im Internet und in diversen Fachzeitschriften, letzteres mittels Blättern während meiner Einkäufe :mrgreen: ) habe ich mir schon einiges an Fachwissen aneignen können und viele Modelle kennen gelernt. Das lohnte sich, es war definitiv keine verschwendete Zeit!

FRÜH-ERFAHRUNGEN

Es ist lange her, sehr lange, dass ich eine Spiegelreflex-Kamera (von RICOH, KR10 Super) mein eigen nennen durfte. „Damals“ waren es tatsächlich noch Negative für Papierfotos, die man mit so einem Ding produzierte. Ich allerdings bevorzugte Dias, da die schön groß auf eine Leinwand geworfen, irgendwie dem Film nahe kamen, welcher meine eigentliche Leidenschaft war. Außerdem mochte ich es lieber, aus dem „Bilder gucken“ etwas Gemeinsames, einen Event im Freundeskreis zu machen, bei dem jeder gleichzeitig schauen konnte und das Motiv in entsprechend lustiger Runde gleich von Jedermann bewertet werden konnte 😉 .

Spätestens während meiner Studienfahrt nach Rom, bei der für einen Schulfreund und mich das Fotografieren im Mittelpunkt stand (weshalb wir wohl in 11 Tagen fast alle Sehenswürdigkeiten der Stadt abgeklappert hatten 😛 ) und 300 Dias das Ergebnis meiner touristischen Rom-Erforschung waren, hatte ich am Fotografieren einen Narren gefressen. Leider waren meine Berufe nicht fotokompatibel, sodass ich danach das Knipsen auf einige kleine Anlässe oder Reisen reduzierte.

DIE ERSTE DIGI-CAM

Dann kam meine erste Digital-Kamera, eine Canon A40 mit sagenhaften 2 Megapixeln 😆 Das war damals viel! Und damit begann der Spaß, die Bilder auf dem Rechner zu bearbeiten, um möglichst gute Ergebnisse erzielen zu können. Meinem immensen Anspruch an Qualität konnten sie aber (fast) nie entsprechen, was mich auf Dauer deprimierte. Die Kamera war merklich zu schwach und hatte zu wenige Funktionen, obwohl sie schon eine Menge Einstellmöglichkeiten hatte. Die Lust zum Knipsen sank…

HANDYCAMS

…bis das erste Smartphone (Samsung M8800PIXON) mit einer 8 Megapixel-Kamera auf den Markt kam. Her damit 🙂 Und los ging es wieder. Das Smartphone hatte klasse Möglichkeiten, war in der Optik aber wohl begrenzt, denn die Quali war wieder nicht so, wie „Vatta“ sich das wünschte 🙄 .
Das neue Smarty, das HTC Desire, war zwar nicht übel, kam aber rein bildtechnisch, meinem Empfinden nach, nicht so richtig an das Samsung heran.

WIEDERAUFLEBEN DER FOTOGRAFIERLUST

Dann trafen zwei Faktoren aufeinander:

Ich lernte eine sympathische Frau kennen ( 😉 ), die mit einer einfachen Kamera schöne Bilder hin bekommt und der, zudem ausgestattet mit einem guten Auge für attraktive Motive, der Spaß am Fotografieren wirklich anzumerken ist.

Ich bemerkte, dass man mit guten Fotos im Internet Geld verdienen kann.

Zwei wirklich charmante Motivationsfaktoren, die mit der Zeit den Gedanken in mir wachsen ließen, mein altes Hobby intensiver aufleben zu lassen und den Spaß daran wieder zu intensivieren. Jetzt begann das Handyknipsen mich zu nerven! Das bedeutete, eine neue, wesentlich bessere Kamera musste her. Ohne mir ein hohes Budget vorzugeben, machte ich mich auf die Suche nach der für mich optimalen Kamera. Etwa 6 Wochen habe ich gebraucht, um zum Ziel zu kommen. Dafür habe ich allerdings beim Kauf Geld gespart und in diesem Bereich, eine der wohl besten Kameras auf dem Markt, bekommen!

VORAUSSETZUNGEN UND INDIVIDUELLE „SYSTEMANFORDERUNGEN“

Ich war damals mit der Canon A40 zunächst zufrieden. Der Schwachpunkt lag meiner Ansicht nach in der geringen Megapixel-Anzahl, was eine weitere Bearbeitung am PC oder gar als Ausdruck auf Papier, äußerst begrenzte. Besonders zahlreiche Aufnahmen meiner Nizza-Reisen, sind so heute nur noch für Veröffentlichungen im Internet interessant. Also müssen schon mal mehr Megapixel her!

Die Smartphones bewiesen mir allerdings, dass Megapixel allein keine Wunderkamera hervor bringen können. Eine gute Optik bzw. ein ausgezeichneter Foto-Sensor, gehören zu einer anspruchsvolleren Kamera dazu, was den Preis natürlich nach oben treibt. Könnte ich mit 300,00 € bis 350,00 € noch auskommen???

.RAW Dieses Speicherformat muss die Kamera können! Zudem müssen Serienaufnahmen im RAW-Format möglich sein, damit ich mir die Zwischenbearbeitung der Bilder und der Eigenerstellung von Bilderserien (heller/mehr Kontrast, dunkler/weniger Kontrast) am PC sparen kann. Das RAW-Format hat eine immense Datenmenge pro Bild, dafür ist es bei der Verarbeitung verlustärmer. Außerdem ist es ideal für die Weiterverarbeitung in Photomatix PRO, einer Software, mit der überragende Bilder mittels Zusammenführung mehrerer Fotos des gleichen Motivs, in der Nachbearbeitung erstellt werden können.

Das RAW-Format erfordert eine weitere, neue Komponente: Die Speicherkarte muss eine schnelle sein und entsprechend groß genug. 16 GB SDHC mit rasender Schreibgeschwindigkeit, sorgen nicht nur für die ideale Sicherung der Fotos, sondern auch für eine schnelle Übertragung der Daten auf den PC!

Und schließlich…sollte ich mich etwa tatsächlich dadurch einschränken lassen, dass ich nur auf eine einzige, fest installierte Optik setzen kann??? Ich wollte Objektive wechseln, das System ausbauen können. Somit fielen Kompakt- und Bridge-Kameras (eine „Kompakt-Kamera“ mit großem Gehäuse und festem Objektiv) endgültig weg. Die Budgetgrenze musste wohl oder übel nach oben ausgebaut werden, wenn ich eine „anständige“ Kamera wollte… Ca. 500,00 € räumte ich mir nun ein.

Jetzt blieb nur noch die Begrenzung durch ein mir selbst vorgegebenes Budget. Wollte ich eine DSLR-Einstiegs-Kamera oder ein Modell, das zwischen Profi und semiprofessionell liegt? Und wie groß ist der Preisunterschied? Lohnt ein günstigeres Modell oder bringen mich 100 € mehr schon in die nächst höhere Klasse? Eine Menge Arbeit und viel Lesen lag vor mir.

KAMERA-VERGLEICH NIKON

Ich begann mit einem Vergleich der Nikon D3100 und der Nikon D5100. Fragt mich jetzt nicht mehr, wie ich gerade auf die kam. Ich glaube, ich gab einfach „DSLR-Kamera“ bei Google ein 😉 . Irgendwie und irgendwo musste ich ja anfangen.
Bei den Kritiken hielt ich mich an die Kunden-Rezensionen auf Amazon.de. Die finde ich immer sehr informativ und zwischendrin kann der ein oder andere Hinweis eines Käufers sehr hilfreich sein. Am Ende fragte ich mich, ob ich mich wirklich längerfristig mit der „kleineren“ Nikon D3100 begnügen könnte oder ob ich nicht doch ein- oder zweihundert Euro mehr investieren sollte, um direkt stark einsteigen zu können.

QUALITÄTSANSPRUCH

Geht es um den Aspekt des Geldverdienens, begnüge ich mich nicht mit der Möglichkeit, lediglich einfache oder schlicht schöne Aufnahmen machen zu können, sie müssen außergewöhnlich sein, Tiefe haben. Ansonsten hebe ich mich ja nicht von anderen Fotografen ab und dann sollte ich es doch besser gleich sein lassen. Zwar finde ich in erster Linie „das Auge“ eines Fotografen wichtig, aber was nützt das beste „Auge“, wenn die genutzte Technik die gewollten kreativen (Einstellungs-)Optionen begrenzt oder gar verhindert?

Ich wollte eine Kamera mit möglichst vielen manuellen Einstellmöglichkeiten. Viele arbeiten gerne mit der Automatik, aber erst die individuellen Einstellungen an der Kamera, geben dem Bild die eigene Prägung des Fotografen und bringen mit vielerlei experimentieren den richtigen Spaß an der Sache und die Erfahrung im Umgang mit der Kamera. Die bis dato ausgewählten Modelle stellte ich immer und immer wieder gegenüber, verglich sie. Dann ein Blick auf mein Bankkonto seufz . Es gab Grenzen…

KAMERA-VERGLEICH CANON

In einer Rezension kam ich meinem Ziel, das für mich optimale Gerät zu finden, einen entscheidenden Schritt näher. Das Referenzmodell in Sachen DSLR-Kamera ist scheinbar die Canon EOS600D. Kaum eine Kamera wird höher gelobt als diese, las ich unter anderem in Fachzeitschriften für Fotografen. Der Preis war für mich aber unerschwinglich oder besser, ich war nicht bereit, so dermaßen viel Geld dafür auszugeben. Die Schmerzgrenze nach oben war gefunden! Aber mit Canon hatte ich nun eine, in der Qualität ebenbürtige Vergleichsmöglichkeit zu den Nikon-Modellen. Wieder begann ich mit den Einsteiger-Modellen und arbeitete mich langsam in höher Sphären vor.

Die EOS 1100D ist ein wirklich attraktives Modell von Canon und sie war, aufgrund des moderaten Preises, lange mein Favorit! Aufgrund des relativ geringen Preisunterschiedes zum nächst höheren Modell, überlegte ich mir, was noch „machbar“ sein könnte 😉 .

HOORAY…GEFUNDEN!

In dieser Preisklasse kam die Nikon D5100 wieder ins Spiel. Ich entschloss mich, jetzt den Preis erst einmal ausser Acht zu lassen und mich auf die technischen Möglichkeiten zu konzentrieren.
Und in einer der unendlich vielen Rezensionen zu dieser Kamera, fand ich den Weg zur Canon EOS550D! Zunächst verglich ich sie mit dem Vorgängermodell, dann mit der Canon EOS600D, schließlich mit der obigen Nikon. Aber nein, meine Begeisterung war geweckt, ich hatte mich spontan „verliebt“! Sie hat alles, was ich mir bei einer Cam wünsche. Hinzu kommt, dass sie scheinbar das, von allen bisher gelesenen Kundenmeinungen, egal ob Amateure oder Profis, beste Bild liefern soll. BINGO! Und wieder bin ich bei Canon gelandet 🙂 Der Preis allerdings strapazierte mein Budget!

WIE LEISTE ICH MIR DAS, WAS ICH MIR NICHT LEISTEN KANN/WILL?

Okay. Problem: Wie komme ich nun möglichst günstig an dieses Kamera? 650,00 € für das einfache Kit, wie bei Amazon gelistet (und es war schon einer der günstigeren Preise!), wollte ich nicht ausgeben.
Ganz einfach: Sie muss ja gar nicht neu sein 🙂 Außerdem muss es auch kein „Kit“ sein, also eine Kamera inklusive Objektiv. Zumal das mit der Kamera verbundene Objektiv eh schnell ausgereizt ist. Ein gebrauchtes Kamera-Gehäuse, also die eigentliche Grundeinheit ohne Objektiv, und ein gutes, gebrauchtes oder günstiges Objektiv mit einer größeren Brennweite, das waren jetzt meine Ziele. Dabei helfen in Kombination immer Amazon und eBay.

DER KAUF

Gestern kaufte ich das Kameragehäuse Canon EOS550D und ersteigerte das  Objektiv bei Amazon bzw. eBay. Der Gesamtpreis liegt nun schlappe 100,00 € unter dem Normalpreis, zu dem die Kamera bei Amazon derzeit angeboten wird. Yeah, und das Budget habe ich in etwa eingehalten. Was will ich mehr :mrgreen: ??? Auch hier benötigte ich neben Geduld auch mehrere Anläufe. Bei eBay steigerte ich bei einem gebrauchten Objektiv mit, das am Ende sogar teurer war, als das Neuteil bei Amazon. Schräg, oder??? Mein Maximalpreis wurde deutlich überschritten. Eine Preisübersicht oder ein Preisvergleich ist deshalb immer sehr lohnenswert und ratsam.

Das Objektiv habe ich gestern in Köln abgeholt. Zwar ist es erstmal das Normal-Objektiv, aber in den nächsten Monaten kann ich mir nach der Einarbeitung immer noch ein größeres Teil kaufen. Außerdem ist eine kleine Auswahl beim Fotografieren eh sinnvoll.

Was ich jetzt noch dazu holen werde, ist das Buch zur Kamera vom Galileo-Verlag. Bücher der Reihe bevorzuge ich auch beim Web-Design und ich denke, wer sich in diese Kamera einarbeiten will, stößt durch die reine Praxisarbeit schnell an Grenzen. Tipps von Fachleuten kann man immer gebrauchen 😉 .

FAZIT / ZUSAMMENFASSUNG

Wie bei jeder größeren „Investition“ durchwühle ich zu Beginn immer das Web. Amazon-Rezensionen geben Aufschluss über die Qualität von Geräten, eBay hilft bei einer einigermaßen fairen Preisfindung. Über Rezensionen wird man oft auf weitere Produkte aufmerksam. Dazu ist ein Blick in aktuelle Fachzeitschriften sehr ratsam. Das alles sorgt für umfassende Informationen, die sehr nützlich sein können. Anderseits ist der Kauf somit natürlich recht zeitintensiv. Aber glaubt mir, diese Investition und eine Portion Geduld lohnt sich! So habe ich es auch schon mit meinem Smartphone im letzten Jahr gemacht und ich bin mit dem HTC Desire sowas von zufriedenund es ist einfach genial! Dasselbe erhoffe ich mir jetzt von der Canon-Kamera…

ZUM SCHLUSS…

Die Versandbestätigung für die Kamera ist gestern schon per E-Mail gekommen. Hoffentlich erreicht mich die Cam noch vor oder am Weekend 🙂  . Dann freue ich mich auf die ersten Aufnahmen mit der EOS 550D und natürlich bin ich auch schon extrem gespannt. Motive im Ruhrgebiet gibt es ja zur Genüge, allerdings sollte das Wetter endlich mitspielen, um in den frühen Morgen- oder Abendstunden das perfekte Licht zu bekommen 😉

Ich blogge dazu hier natürlich weiter…

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