ADOBE MUSE – Meine Meinung zum Ende eines sinnvollen Programms

The End of ADOBE MUSE - Das Ende von ADOBRE MUSE

Heute erklärte die Firma ADOBE das Ende des Programms MUSE (KLICK HIER). Es gibt noch ein Update und der technische Support läuft nur noch bis Mai 2019. Keine Frage, das trifft mich! Warum und was mich an MUSE begeisterte und weiter begeistern wird, beschreibe ich in diesem Blog-Beitrag.

Was ist ADOBE MUSE (KLICK HIER)?

Das Programm MUSE von der Software-Schmiede ADOBE wurde im Jahr 2011 präsentiert. Damit lassen sich responsive Webseiten (anpassungsfähig an alle Arten von diversen Bildschirmgrößen) ohne Kenntnisse in Sachen Programmiersprachen und Codes erstellen.

MUSE ist ein relativ leicht zu erlernendes Programm, das auch unerfahrenen Designern von Websites individuelle Internet-Präsentationen erstellen lässt. Da ich keine Lust hatte, Programmiersprachen zu lernen, entschied ich mich vor einigen Jahren, mit MUSE zu arbeiten. Ich investierte in weitere Tools zur Vereinfachung von Anwendungen und zur Erweiterung der Möglichkeiten des Programms.

Davor hatte ich mit einer alten Version von DREAMWEAVER gearbeitet. Inzwischen hat sich dieses Programm aber durch viele Updates so verändert, dass es für mich nicht mehr das alte ist. Auch wurde die Arbeitsoberfläche neu gestaltet. und es richtet sich eben mehr an User mit Programmier-Kenntnissen.

Meine Enttäuschung !

MUSE ist Bestandteil der CreativeCloud, dem Abo-Modell von ADOBE, das vor einigen Jahren die Creative Suite (Software-Paket) ablöste. Jedes Programm erfordert eine Einarbeitungszeit, weshalb man sich vorher gut darüber informieren sollte, ob ein Programm einen Nutzen bringt oder nicht. Nun stellt sich mir die Frage: Mache ich weiter oder einen Hard-Cut und beginne mit dem Lernen eines Alternativ-Programms, zum Beispiel DREAMWEAVER ? Back to the roots sozusagen…

Zunächst werde ich meine geplanten Projekte weiter mit MUSE erstellen und bearbeiten. Bei der Geschwindigkeit des technischen Fortschritts im Bereich Internet, wird das Programm aber schnell veraltet sein und die Erstellung von Websites, die den modernen, technischen Ansprüchen genügen muss, wird dann mit MUSE nicht mehr sinnvoll sein.

Meine Meinung zum Ende von ADOBE MUSE :

Die Begründung von ADOBE zur Einstellung des Programms soll unter anderem die Konkurrenz zur Erstellung von Websites gewesen sein, die zum Beispiel von den Anbietern WIX und Jimdo offeriert werden. Der weltweit größte Anbieter von Kreativ-Software hat also vor den Anbietern von Baukasten-Systemen für Websites kapituliert? So sehe ich das!

Dabei spricht MUSE doch ganz andere User an, nämlich jene, die kreativer sein möchten, die sich von den Baukasten-Websites abheben und ihren individuellen Stil zeigen wollen! Offenbar hat ADOBE es nicht geschafft, diese Vorteile in lohnenswerte Nutzerzahlen umzumünzen.

Mit dem Ende von MUSE hat ADOBE Verunsicherungen ausgelöst und Vertrauen zerstört. In einigen Kommentaren wurde bereits angedroht, das CreativeCloud-Abo zur nächsten Möglichkeit kündigen zu wollen. Wer weiss, wie ernst sie es meinen?!
Mir persönlich stellt sich nun die Frage: Welches Programm der CC könnte denn das nächste sein, das einer Streichung zum Opfer fällt??? Nun, Photoshop, Premiere Pro, AfterEffects und InDesign wohl kaum! Und DREAMWEAVER ? Meine wahrscheinlich neue Alternative zu MUSE? Das gibt es inzwischen so lange, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass es eingestellt werden könnte. Zudem kenne ich kein anderes, so umfangreich ausgestattetes und erfahrenes Web-Design-Programm. Aber wer weiss???

Es ist frustrierend, wie wenig Einfluss wir User auf die Entscheidungen eines weltweit agierenden Unternehmens mit einem insgesamt erfolgreichen Abo-Modell haben. Auch habe ich in den Foren keine massenhaften Proteste lesen können, also scheint die MUSE-Usergruppe wirklich nicht sehr groß gewesen zu sein.

Fazit:
Tja, einfach nur Pech! Ärgerlich bleibt es dennoch, aber ich denke nicht an die Beendigung des CC-Abos, denn die Gesamtheit der Programme für Webdesign, Video-, Foto-Bearbeitung, war für mich der Grund, warum ich mich einst für das Abo entschied. Den Umgang von ADOBE, von heute auf morgen ein Programm aus der Cloud zu nehmen, finde ich jedenfalls schlicht zum Kotzen, da gibt es auch nichts zu beschönigen! Und sollte der Preis für das Abo tatsächlich demnächst angehoben werden, frage ich mich, mit welcher Begründung? Zumal heute auch noch BUSINESS CATALYST beerdigt wurde. Statt also, wie immer so gerne seitens ADOBE propagiert, kontinuierlich neue Updates für die Programme der CC zu liefern, was ja korrekt ist, wird aber der Umfang  des Angebotes jetzt auch eingeschränkt!
ADOBE wird alles vorher gut überlegt und durchgerechnet haben, davon bin ich überzeugt! 😛

Anfänge mit Adobe Muse – Responsive Design komplizierter als gedacht!

Arbeiten mit Adobe Muse - Responsive Design komplizierter als gedacht

Es ist soweit: Meine erste Testseite habe ich mit Adobe Muse erstellt.

Fast!

Denn als ich die Inhalte auf responsive Flexibilität anhand weiterer Breakpoints (gesetzte Punkte, an denen sich das Design der Seite ändert/anpasst, weil es auf unterschiedlichen Displaygrößen angezeigt werden soll) testen wollte, wurde das Design zerschossen! Nun gibt es soviele Einstellmöglichkeiten in Muse, dass ich nicht genau weiss, über welche Funktion ich die Seite nun auch für andere Displaygrößen angepasst bekomme.

Das vielgelobte „Einfach“ beim Erlernen von Adobe Muse mag sich auf schlichte Seiten beziehen. Hat man aber einen etwas höheren Anspruch und will sich vom Rest des Mainstreams abheben, so ist Muse, zumindest aus meiner Sicht, alles andere als einfach. Dabei denke ich, dass diese Schwierigkeiten aber tatsächlich erst entstanden, seit die Breakpoints eingeführt wurden. Diese sind allerdings extrem wichtig, wenn Du mit Deiner Website im Such-Ranking auf Google möglichst weit oben gefunden werden willst. Denn eine gleichzeitige, optimale Darstellung einer Website auf möglichst allen Displaygrößen verschiedener Geräte beim Anzeigen einer Website (responsive), ist ein wichtiges, positives Kriterium bei Google für gute Webseiten.

Die Breakpoints vereinfachen das Erstellen von responsiven Webseiten in Adobe Muse, allerdings muss man dazu tiefer in das Programm einsteigen. Das werde ich also in den nächsten zwei Tagen machen und danach hoffe ich, dass ich das Programm so weit beherrsche, dass ich damit zügig meine Ideen für eine Website umsetzen kann 🙂

Design Kit für Adobe Muse (1)

Erfahrungsbericht zum Design Kit von Musegrid.com für Adobe Muse

Wie lerne ich am schnellsten das Programm zur Webseiten-Erstellung MUSE von Adobe?

Diese Frage stellte ich mir, als ich mich daran setzte, eins meiner eigenen Website-Projekte möglichst schnell, und diesmal ohne WordPress, umsetzen zu wollen. Okay, ich habe mir schon Lernvideos von Video2Brain reingezogen, aber die erste Seite, zumal die Startseite zu konzipieren, fällt mir in diesem Fall doch nicht ganz so leicht, wie bei früheren Projekten. Da sich ein Web-Projekt meist auf die Startseite aufbaut, ist es für mich umso wichtiger zu wissen, was ich diesbezüglich bei MUSE alles beachten muss. Das Lernvideo war eher allgemein gehalten, ohne wirklich in die Tiefe der einzelnen Einstellungen einzugehen.

Da stieß ich letztens auf ein Angebot der Website Musegrid.com (KLICK HIER). Dort fand ich das Design Kit! Dieser war gerade aktualisiert und daher zu einem Special Price angeboten worden (bis 31.Juli 2017). Für 99 USD bekommt der Käufer einen Drag & Drop-Baukasten, der nach dem Download/Entpacken der Datei in der Bibliothek (Library) von MUSE verfügbar ist.

Mit dem Design Kit lässt sich Zeit sparen: Ich kann nun nicht nur einzelne Seiten-Elemente durch einfaches Ziehen aus der Bibliothek auf die Seite bringen, auch in Sachen responsive Design ziehe ich einfach eine Leiste mit 6 voreingestellten Breakpoints auf die Website.

Da ich noch nicht allzuviel mit dem Design Kit gearbeitet habe, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, ob sich die Investition der 99 USD gelohnt haben. Dazu schreibe ich später mehr. Jedenfalls scheint mir dieser Kit doch sehr helfen zu können, was ich den Informationen aus dem Video auf der Musegrid-Seite entnehmen kann. Auch wird die Funktion des Tools in weiteren Videos näher erläutert (in englischer Sprache).

Die 99 USD sind übrigens ein Jahres-Abo. Es enthält beispielsweise die nächsten Updates und seit dem Kauf bekam ich davon bereits zwei mit weiteren, neuen Widgets, welche sich leicht installieren lassen. Wie gesagt….ich werde berichten 😉

Wie die CreativeCloud von Adobe Android-User benachteiligt

Als vor fast 2 Jahren das große Adobe-Experiment startete, die DVD-basierte Version der Creative Suite mit all seinen Programmen nicht weiter zu entwickeln und die Software stattdessen als Abo-Modell im Internet verfügbar zu machen und Aktualisierungen nur noch in der CreativeCloud zu veröffentlichen, war der Aufschrei und die Kritik daran immens!

Ich war anderer Ansicht, da sich mir endlich die Möglichkeit bot, alle Programme für meine Zwecke zu einem monatlich bezahlbaren Preis nutzen zu können. Die fast 3.000,00 €, die damals für die gesamte Creative Suite-Programmpalette zu zahlen war, konnte und wollte ich nicht aufbringen, denn etwa alle 2 Jahre kam die nächste Version der Software auf den Markt und eine Aktualisierung war meist spätestens nach 4 Jahren sinnvoll.

Zur Zeit wächst aber auch meine Unzufriedenheit mit Adobe. Da werden Apps für Smartphones in der CreativeCloud veröffentlicht, die die Kreativität jederzeit an jedem Ort ermöglichen. Das ein oder andere Produkt finde ich auch sehr reizvoll und würde das gerne für mich nutzen. Der Haken an der Sache ist: Die meisten neuen Apps werden nur für die Apple-Hardware, wie iPhone und iPad angeboten und für mich, als User eines Android-Smartphones, sind sie demzufolge nicht nutzbar (KLICK HIER)!

Auf meine Frage bei den Twitter-Accounts von AdobeDACH, CreativeCloud und Adobe_Slate, wann denn mit der Android-Version der Apps zu rechnen sei, bekam ich bis heute keine Antwort! Und auf der Website von Adobe die Möglichkeit eines Kontakts für diesen Bereich zu finden, geht gar nicht!

Wenn DAS der Service ist, den diese Firma ihren Kunden und Zahlern der CreativeCloud bietet, finde ich das, gelinde gesagt, enttäuschend!

Allein diese Arroganz des Ausschlusses von Android-basierten Apps, finde ich völlig inakzeptabel!

Ich werde mir jetzt nur für die CreativeCloud nicht extra noch ein iPhone oder iPad zulegen und schon gar keinen Mac als Rechner. Wer seine Kunden in ein System hinein zwingen will, der macht, aus meiner Sicht, etwas falsch. Und wenn Adobe meint, lieber Apple-Systeme bedienen und unterstützen zu müssen, dann wäre es fair, wenn dies dem Kunden, der sich für die CreativeCloud (CC) interessiert, vor Abschluss eines Abos, so angezeigt wird!

Im Rahmen meines Abos der CC fühle ich mich als Android-Nutzer absolut benachteiligt! Soweit ich weiss, zahlen Android-User und i-User dieselbe monatliche Abo-Gebühr und ich denke, es wäre an der Zeit, dass in den USA (da lohnt sich das sicher am ehesten!) endlich mal jemand gegen diese Praxis von Adobe vor Gericht klagen würde!

Aber vielleicht bekomme ich ja von Adobe doch noch einmal eine Stellungnahme dazu…

„Comic-Style“ – Mit Photoshop vom Portrait zum eigenen Comicbild

Wenn man sich an ein Programm wie Photoshop von Adobe neu heran wagt, dann kann es durchaus schnelle Ergebnisse geben, die man dem Umfeld und der Öffentlichkeit präsentieren kann. Auch wenn Photoshop (PS) ein mächtiges Tool ist, nicht nur zur Bildbearbeitung, sondern auch zur Bild-Komposition und Bild-Verfremdung, kann man mit einer guten Portion Willen und Motivation und einem gewissen Gefühl für schöne Bilder und Fotos, einen Fortschritt durchaus frühzeitig dokumentieren.

Das Einzige, was ich mir bisher dafür leider noch nicht in dem Maß nahm, wie ich es hätte tun sollen, war schlicht und einfach Zeit. Nun aber arbeite ich an zwei Projekten, die ich kurzfristig umsetzen möchte und, aus Zeitgründen, auch muss.

Über das eine Projekt kann ich leider (noch) nicht sprechen/schreiben, denn es erfordert ein wenig…Diskretion bzw. Schweigen 😉 .

Das andere Projekt ist die Erstellung eines neuen Firmenlogos. Dazu habe ich eine bestimmte Idee, die ich nun mit PS und externer Hilfe umsetzen möchte. Es geht um die Darstellung eines Portraits von mir im Comic-Stil. Das mag sich einfach lesen, ist aber, wenn man einen gewissen Anspruch an das Ergebnis stellt, für einen Photoshop-Einsteiger alles andere als easy umzusetzen.

Dazu hatte ich bereits mehrmals gegoogelt, aber nie eine wirklich gute Hilfe gefunden, die ich als leicht verständlich hätte bewerten können und die mich schnell ans Ziel hätte bringen können. Auch deshalb schreibe ich jetzt diesen Blog-Artikel, weil ich es schlicht enttäuschend finde, dass es zu diesem Thema scheinbar wenig Hilfe-Tools im Internet zu finden gibt.

Comic-Styles gibt es wirklich viele, aber der, den ich mir wünschte, war nie dabei. Und gestern dann entdeckte ich plötzlich ein Tool, das ich mir dann sehr spontan bestellte, weil ich überzeugt bin, mit dieser Hilfe entscheidend und recht schnell weiter kommen zu können.

Bei Facebook und auf YouTube folge ich einem Photoshop-Fachmann und Fotografen mit dem Namen Calvin Hollywood. Ich hatte eine Video-Empfehlung von YouTube bekommen und dort war ein Kapitel aus dem Lern-Video seines Assistenten Gabor Richter zum Thema Comic-Style zu sehen, das mich gleich begeisterte.

Ich surfte auf Calvin`s Site (KLICK), schaute mir im Bereich Workshops/DVDs die nähere Info zur Lern-DVD „Comic-Style“ an (KLICK HIER) und zack, war die DVD für 25,00 € bestellt! :mrgreen: Vorkasse geleistet und heute, nur einen Tag später bekomme ich die Rechnung und die Bestätigung über den Versand. In den nächsten zwei Tagen soll die DVD bei mir eintreffen.

So, jetzt freue ich mich erstmal ne Runde über den Kauf und bin gespannt, ob der Inhalt der DVD mich begeistern und überzeugen kann. Ich werde berichten 😉 .

Buch zu Adobe Edge Animate zum Schnäppchenpreis

Edge Animate von Adobe ist ein Programm zur Erstellung von Animationen zur Einbindung in die Website und Bestandteil der Creative Cloud.

Bislang gibt es wenig deutsche Literatur zu dem Programm und wer sich nicht mit langwierigem Ausprobieren in das Programm einarbeiten möchte, dem hilft das Buch „Lebendige Webseiten mit Adobe Edge Animate“ von Simon Widjaja.

Der Normalpreis des Buchs liegt bei 33,90 €. Bisher fand ich diesen Preis zu heftig, erst recht, wenn nach dem ersten Update des Programms in der Creative Cloud das Buch schon wieder überholt ist. Ich habe mir die knapp 230 Seiten als Mängelexemplar für insgesamt 12,00 € bestellt 🙂 und es ist in einem ausgezeichneten Zustand! Inzwischen sind die günstigen Mängelexemplare wohl alle verkauft und der niedrigste Preis liegt jetzt bei 19,60 € plus 3,00 € Porto.

Buch Lebendige Webseiten mit Edge Animate von Simon Widjaja
Lebendige Webseiten mit Edge Animate von Simon Widjaja

Soweit ich es schon sagen kann, ist das Buch gut verständlich geschrieben. Wenn ich weiter gekommen bin, werde ich hier ein Update schreiben. Und…ich bin schon auf meine ersten Ergebnisse mit Edge Animate gespannt 😉