#Filmkritik: STAR WARS VIII – Die letzten Jedi 3D

#Filmkritik - STAR WARS VIII - Die letzten Jedi

Diese Filmkritik enthält SPOILER. Diese sind am Anfang und am Ende jeweils rot gekennzeichnet, sodass Du diesen Teil bequem überspringen kannst 😉

1980, Winter:
Ich bin mit Freunden für`s Kino verabredet. STAR WARS: Das Imperium schlägt zurück. Wir gehen ins REX-Kino in Gladbeck. Es gibt keine Platzreservierungen und so sitzen wir auf umklappbaren Holzsitzen, ohne Bezug, ohne Polster. Mir egal. Alles, was jetzt zählt, ist dieser ultimative Film, mit einer Technik, die ihresgleichen sucht, mit Welten, die uns in ferne Galaxien entführen, mit Wesen, die manchmal unheimlich, manchmal übermächtig und manchmal witzig sind. Erzählt wird eine Geschichte, die zu schön ist, um wahr zu sein…mit Raumschiffen und Kämpfen im Weltall, der Kampf Gut gegen Böse, aber in einer visionären und teilweise religiösen Form der Erzählung. Irre, was in der Film-Industrie inzwischen machbar und umsetzbar ist. Es ist der zweite Teil der Trilogie und dieser Teil ist düster, nicht geprägt von Hoffnung, mehr von der Angst vor dem Untergang des Guten! Aber zum Glück spielt diese Geschichte in einer Galaxie weit, weit entfernt und in einer lange zurückliegenden Zeit…
(STAR WARS, also den Ur-Film aus dem Jahr 1977, sah ich übrigens erst Jahre später im Kino!)

Damals wusste ich noch nicht, das die STAR WARS-Saga eigentlich aus 9 Episoden besteht und dies Episode 5 war. Für mich blieb sie immer Episode 2, klar, alles was zeitlich davor lag, kam für mich später, ebenso, und das wieder logischer, was uns nun als Episode 7 bis 9 „serviert“ wird.

2017, Winter:
Digitales Kino, beeindruckender Ton, 3D-Technologie, gepolsterte Sitze, Platz für die Beine, freie Sicht auf die Leinwand. Viel hat sich getan im Kino, in diesen 37 Jahren, die zwischen diesen beiden Filmen liegen. Heute war es STAR WARS VIIIDie letzten Jedi ! Meine Karte hatte ich seit etwa vier Wochen, der genaue Platz war gesichert, alles online klar gemacht 😉 .

Und wieder waren die Erwartungen hoch. Im Vorfeld hatte ich gelesen, das einige Kritiker den Film als den besten der Reihe bezeichneten, andere ihn als langweilig abtaten. Natürlich glaube auch ich, dass man Fan dieser Reihe und des Genres Science Fiction sein muss, wenn eine Meinung/Kritik/Bewertung von anderen ernst genommen werden soll.

Ich freue mich jedes Mal auf einen STAR WARS-Film, sei es nun die reguläre Reihe oder externe Geschichten, wie ROGUE ONE. Aber bei STAR WARS VII – Das Erwachen der Macht, war ich absolut enttäuscht und habe diesen Film wahrlich zerissen (KLICK HIER). Heute war ich in STAR WARS VIIIDie letzten Jedi und hier ist meine Meinung, geschrieben kurz nachdem ich das Kino verlassen habe.

Ich hoffte auf etwas Neues, etwas, das mich begeistern könnte…ich wurde enttäuscht!

Ich hoffte auf stark entwickelte Charaktere, gute Schauspieler…und wurde teilweise enttäuscht!

Ich hoffte auf geniale F/X (Special Effects)…und wurde bestätigt!

Ich hoffte auf Spannung…und schlief in der ersten Hälfte fast ein!

Was zum Henker macht Disney eigentlich aus den Visionen eines George Lucas??? 🙁 Der Erfinder von STAR WARS war sicher nicht der Held in Sachen sinnvoller und hochtrabender Dialoge, das hat sich in Die letzten Jedi erfreulicherweise zum Besseren entwickelt, aber er bezauberte uns über die Bilder auf der Leinwand, nahm uns mit auf eine traumhafte Reise, in fremde Welten, lieferte Action und schuf Spannung!

ACHTUNG  S P O I L E R !!!!!!!!!!!!!!!!

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Das wirklich Neue, bei dem es viel zu gucken gibt, weshalb es sich später bei der BluRay auch mal lohnt, auf den Pause-Button zu drücken, ist die Casino-Szene. Die Vergleiche mit der Bar in Mos Eisley (siehe im Video unten ab Minute 4:33), die von einigen Kritikern geäussert wurde, finde ich zutreffend, wobei wir damit auch hier wieder eine Art Wiederholung haben.

Ansonsten vermisste ich eine weiter entwickelte Story, die den Zuschauer mitreissen könnte. Gleich drei Handlungsstränge laufen im Film parallel ab und es dauert, bis diese drei Handlungsstränge zusammengeführt werden. Ich finde, dies macht den Film langatmig, weil es die Spannung nimmt.

Und welche Rolle entwickelt sich eigentlich weiter?

Leia, die von der leider verstorbenen Carrie Fisher gespielt wird, wirkte auf mich verkrampft und wenig überzeugend.

Flinn…was brachte diese „Mission“ überhaupt? Könnte man meiner Meinung nach aus dem Film schneiden.

Luke Skywalker…ach Du lieber Himmel! Eine Mischung aus selbstzweifelndem, vor Selbstmitleid zergehenden, kurz vor dem Selbstmord stehenden Opa-Helden, der eine nervende Depressions-Orgie über die Leinwand transportiert, sodass er alles andere als Held ist. Das ist sicher so gewollt, aber mich nervte dieses Weich-Ei-Getue massiv.

Yoda…ja, er ist auch wieder dabei, der ewig Auferstehende, der die Relikte des Jedi-Ordens in die Lächerlichkeit zieht und sie gar in Flammen aufgehen lässt…was ist die „Macht“, was ist der Jedi-Orden danach noch wert? 😛

3PO…ein goldenes Relikt, das mehrmals blöd in der Gegend rumstehen darf und der auf, sagt es mir, wenn ich mich irre, nicht mehr als 5 Sätze kommt…raus schneiden!

General Hux…wird gleich zu Beginn in die Lächerlichkeit gezogen, was an dieser Stelle, meiner Ansicht nach, überhaupt nicht passt und was ihn stark beschädigt, zumindest wenn irgend ein Zuschauer die Hoffnung gehabt haben sollte, dieser Pimpel könnte eine tragendere Rolle spielen. Vielleicht in Episode IX, aber nicht in Die letzten Jedi !

Und dann dieser Snoke…der oberste Anführer der ERSTEN ORDNUNG. Kaum da, schon wieder tot…gemeuchelt von Kylo Ren. Snoke ist damit alles andere als ein würdiger Nachfolger des Imperators, der wesentlich weitblickender war.

Apropos Kylo Ren…ich fand diese Psycho-Figur in Episode VII schon voll daneben, wobei er da den Psychopaten wenigstens noch überzeugend ablieferte. In Episode VIII ist er für mich nur Beiwerk, auch wenn er gegen Ende etwas dominanter in den Vordergrund gerückt wird. Aber auch hier: Kein Vergleich zu Darth Vader, den dunklen Übervater der Macht!

Kommen wir zu den interessanteren Rollen und Ihr werdet gleich merken, das diese Charaktere in der Unterzahl sind :-/

Rey…natürlich! Die eigentliche Hauptdarstellerin spielt für mich die beste und überzeugendste Rolle im Film. Woher sie allerdings ihre Kraft hat, die sie wohl jedem anderen Jedi-Schüler von Beginn an überlegen sein lässt…koi Ahnung!

Captain Poe Dameron…meine Güte…ENDLICH ein Held, manchmal unbesonnen und immer draufgängerisch, irgendwie ein bisschen wie Han Solo…damals *seufz* 😉 !!! Davon gibt es zwar einige im Film, aber nur einer überlebt, eben Poe.

Ach…und Rose, die Neue. Keine blendende Schönheit mit Traumfigur, aber mega-sympathisch und mit Werten versehen, die auch sie zur Heldin machen.

BB-8…mein Lieblings-Charakter aus Episode VII, der auch dieses Mal das ein oder andere zur Rettung der Helden beiträgt.

Übrigens…mich nervten die Zufälle, dass immer in den entscheidenden Situationen die Rettung einsetzte. Klar, passiert in Filmen öfter, aber oft nur einmal…zum Finale hin. In Episode VIII gibt es mehrere Finale 🙁

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S P O I L E R  ENDE !!!!!!!!!!!

Fazit:
Die Stärke des Films liegt in den F/X. Beeindruckende Weltraum-Schlachten, riesige Raumschiffe, interessante neue Wesen, auch dieser Film lebt von den Wow-Effekten, die uns die sicher weltbesten SciFi-Digital-Künstler auf die Leinwand zaubern.

Ansonsten: Irgendwie bleibt bei mir das Gefühl, hier handelt es sich um eine Fortsetzung, die mehr ein Lückenfüller zum Finale sein soll, als ein wirklich gut durchdachtes Film-Projekt. Das waren sicher auch Episode 2 und 5, aber wenn ich an die zurückdenke…oh Mann….was für ein Unterschied! Auch wenn diesmal, wie in Episode VII, die Handlungs-Wiederholungen aus früheren Episoden ausbleiben, kommt die Geschichte aus meiner Sicht dennoch richtig aus dem Quark.

Was ist denn jetzt anders, als nach dem Anschauen der Episode VII? Wissen wir jetzt mehr über die Geheimnisse einzelner Charaktere? Nö. Ich finde, die Geschichte ist zwar weiter geschrieben worden, aber sie tritt auf der Stelle. Überraschungen, so finde ich, gab es in Episode VIII keine und das war doch immer das spannende an den früheren Trilogien. Hier fehlt mir was…

Die letzten Jedi hatte in meiner Vorstellung eine 10-Minuten Pause nach 90 Minuten. Diesen ersten Teil fand ich einfach nur schwach. Stellenweise langweilte ich mich, weil ich mich fragte, wann die Handlung endlich weitergehen würde, ich meine, so weitergehen, dass ein Etappenziel hin zum großen Finale erkennbar sein könnte. Der zweite Teil nach der Pause nahm dann etwas an Fahrt auf, konnte mich aber final leider nicht wirklich überzeugen.

Spannung war in weiten Teilen des Films Fehlanzeige. Wo gab es eine echte Bedrohung für die Helden? Und wenn, dann wurde diese Spannung durch einen gelungenen oder misslungenen Joke zunichte gemacht. Chance vertan, schade. Auch fand ich viele Szenen nicht richtig ausgefüllt/entwickelt. Manche Szenenwechsel kamen mir wie Zeitsprünge vor, ohne dass die das waren. Eigentlich sollte ich mir diesen Film noch einmal anschauen. Beim zweiten Mal achte ich oft auf ganz andere Dinge, weil ich die Handlung ja schon kenne. Aber ehrlich gesagt habe ich etwas „Angst“ davor, dass STAR WARS VIII dann noch schlechter auf mich wirken könnte.

Bleibt mir nur zu hoffen, dass es bald wieder eine ausgelagerte Episode à la ROGUE ONE geben mag, die aus STAR WARS wieder den KRIEG DER STERNE macht, den ich in den 80ern so faszinierend, spannend und inspirierend fand.

P.S.: Neben mir im Kino saßen übrigens Vertreter der (wesentlich) jüngeren Generation und die waren sehr nah an meiner hier verfassten Meinung, was ich echt interessant fand!

WEBSITE ZUM FILM (deutsch)

WEBSITE ZUM FILM (englisch)

Meine persönliche Wertung:

Besser als Episode VII, aber das ist auch nicht schwer. Als STAR WARS-Fan kann ich diese Filme einfach nicht schlechter bewerten 😆 :
3+
von 5 Punkten

5 Punkte: WOW! Großartige Unterhaltung, perfekter Film! Besser geht`s nicht!
4 Punkte: Klasse gemacht, tolle Unterhaltung, nix zu bereuen!
3 Punkte: Eher was für den Kinotag oder auf Free-TV-Premiere warten! Wenn man nicht gerade Fan von STAR WARS ist!!!
2 Punkte: geht nicht mal im Fernsehen als gut durch!
1 Punkt : Volle Zeit- und Geldschverschwendung! Flucht aus dem Kino!

Hast D U den Film schon gesehen und wie fandest Du ihn? Interessiert mich, nutze das Kommentarfeld 😉

 

#Filmkritik: THE GREAT WALL 3D

Filmkritik: THE GREAT WALL 3D, Kino, Film

Na das waren ja schon mal vielversprechende Vorschauen, die mich auf THE GREAT WALL neugierig gemacht hatten! Irgendwelche Monster, die im frühen Mittelalter gegen die chinesische Mauer anstürmen…mehr wurde nicht verraten. Okay, rein gehen, anschauen, natürlich in 3D und dann drüber schreiben, that`s it 😉 .

Im Vorfeld hatte ich viel über diesen Film gelesen, fast schon mehr über die Art der Kooperation der Produzenten, als über die Handlung. THE GREAT WALL ist ein immenses, US-amerikanisch-chinesisches Projekt, in das über 100 Millionen US-Dollar investiert wurden. In China scheint diese Art der Filmproduktion, bei dem das finale Ergebnis keine explizit gesondert gedrehte Version für das Reich der Mitte bietet, nicht gut angekommen zu sein. Die Besucherzahlen enttäuschten und Matt Damon wurde von vielen chinesischen Zuschauern verübelt, dass ER und nicht ein Landsmann, die Hauptrolle spielte. Dabei dominierten ansonsten asiatische Darsteller/innen.

The Great Wall 3DWill man die Handlung kurz und knapp fassen, geht es um eine Handvoll Europäer, die den Chinesen das Schwarzpulver klauen wollen. Aber eigentlich dreht sich alles um vierbeinige, recht aggressive Wesen, die versuchen, die chinesische Mauer zu überwinden, um an Fressen (Menschen) zu gelangen, das die Einzelwesen ihrer Königin abtreten. Die Menschheit startet, wie sollte es auch anders sein, den Überlebenskampf! Neue, kreative Story? Naja, für mich als massiven Kinogänger, nicht unbedingt.

Und damit sind wir auch schon bei der Kritik. Der Film liefert alles, was man für einen feinen Popcorn-/Nacho-Abend im Kino benötigt: Krasse Actionszenen, immense Special-Effects (F/X), farbenfrohe Kleidung, Massenszenen mit Soldaten und eine minimal angedeutete Liebesgeschichte, die von mir nicht wirklich ernst genommen werden konnte. Kein Kuss, kein intensive Zweisamkeit, nur Geschwafel und Mutproben. Also der Zuschauer, der bei dieser Machart romantische Gefühle entwickelt, muss massiv auf Liebesentzug stehen :mrgreen: .

Langweilen kann man sich aufgrund der Action und der F/X sicher nicht, aber THE GREAT WALL ist einer der Filme, die mich mit diesen Zutaten fast erdrücken. Die Schauspieler werden zu Beiwerk degradiert und eigentlich möchte ich diesen Film, nachdem ich die Story ja jetzt kenne, noch einmal sehen, nur um mir die ganzen Tricks genauer zu Gemüte führen zu können.

Der asiatische Einschlag ist bei THE GREAT WALL deutlich zu sehen: Kräftige Farben der Kostüme, wehende Stoffbahnen, weite, fast unwirkliche Landschaftsaufnahmen, militärische Massenszenen, schnell geschnittene Kampfszenen…alles Zutaten, die mich z.B. an Kurosawas RAN erinnerten. Und dennoch ist es kein typisch asiatisches Filmprodukt. Mag sein, dass Matt Damon, trotz aller F/X, doch stark genug hervorsticht, was wohl an der anregenden, zumeist humorigen Kommunikation mit seinem europäischen Reisegenossen liegen mag. Seine Wandlung vom Räuber/Mörder/Egoisten hin zum sozialen Element, das sich nur allzu bereitwillig in die kampfwilligen, chinesischen Truppen einbinden lässt, finde ich schlecht herausgearbeitet, ebenso wie das recht plötzliche und für meinen Geschmack zu simpel umgesetzte Ende.

FAZIT:
Trotz meiner Kritik fehlt es dem Film aber nicht an Spannung. THE GREAT WALL bietet gute, kurzweilige Unterhaltung, die als Gesamtwerk für mehr als nur den Kinotag reicht. Allerdings sollte man die Story nicht allzu sehr hinterfragen und sich auf ein, aus meiner Sicht, von der Handlung her doch recht simples, fast enttäuschendes Ende einstellen, bei dem ich mir eine andere, neu entwickelte Idee gewünscht hätte. Dass der Film in 3D gezeigt wird, finde ich sinnvoll. Es gibt Streifen, für die diese Technik optimal ist, andere, bei denen ich mich frage „musste das in 3D sein?“. THE GREAT WALL musste 😉 ! Im Großen und Ganzen geht der Film schon in Ordnung.

WEBSITE DES FILMS

Meine persönliche Wertung:

3+ von 5 Punkten, weil der Film actionreich, spannend und dadurch unterhaltsam ist und zudem nett anzusehende Special Effects bietet!

5 Punkte: WOW! Großartige Unterhaltung, perfekter Film! Besser geht`s nicht!
4 Punkte: Klasse gemacht, tolle Unterhaltung, nix zu bereuen!
3 Punkte: Eher was für den Kinotag oder auf Free-TV-Premiere warten!
2 Punkte: geht gerade mal im Fernsehen als gut durch!
1 Punkt : Volle Zeit- und Geldschverschwendung! Flucht aus dem Kino!

Hast D U den Film schon gesehen und wie fandest Du ihn? Interessiert mich, nutze das Kommentarfeld 😉

Project Gooseberry – Der Blender 3D-Pilotfilm ist online

Gerade schaute ich auf der Youtube-Seite der Blender Foundation vorbei (KLICK) und was entdecke ich da? Hey, der Pilotfilm zum Gooseberry-Project ist online! 🙂

Die Blender Foundation steht für ein offenes, kostenloses 3D-Programm, eben „Blender 3D„, das unglaublich viele Möglichkeiten in Bezug auf die Erstellung von 3D-Elementen, 3D-Projekten und Animationsfilmen bietet.

Alle paar Jahre präsentiert die Foundation einen eigenproduzierten Animationsfilm im Netz. Die bisherigen Movies waren so klasse, dass ich mir das Programm vor einiger Zeit auf den PC lud. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, mich in Blender 3D einzuarbeiten, obwohl mich dieses Programm massiv reizt und neugierig macht, weil es tolle Möglichkeiten bietet, viele Dinge im künstlichen 3D-Universum zu erschaffen.

Das Projekt Gooseberry soll den nächsten Animationsfilm mit dem Titel „Cosmos Laundromat“ (KLICK) Wirklichkeit werden lassen. Dazu hat die Foundation den obigen Pilotfilm erstellt, der heute bei Youtube veröffentlicht wurde. Im Rahmen dieses Projekts hatte die Blender Dachgesellschaft zahlreiche 3D-Künstler, die mit Blender arbeiten, eingeladen, an dem Film mitzuwirken. Der Pilotfilm ist sozusagen der erste Teil eines ganzen, abendfüllenden Films, der die Story-Vorgabe ist und der nun von den eingeladenen Künstlern nach und nach erweitert werden soll.

Eine tolle Idee, finde ich. So wird der Gooseberry-Film zu einem weltweiten Projekt engagierter 3D-Kreativer und ein Sammelsurium verschiedener Stile, denn jeder Künstler soll den eigenen Kreativ-Stil mit einbringen. Dabei hilft auch die Story:
Ein selbstmordgefährdetes Schaf mit dem Namen Franck trifft auf zwei Leute, von denen einer dem Schaf vorschlägt, eine Maschine nutzen zu können, mit der es diverse Leben ausprobieren kann 😆 .

Ich bin richtig gespannt und freue mich schon darauf, was am Ende bei Cosmos Laundromat für ein Film heraus kommt 😉 .

3D – Blender Demoreel 2014

Blender 3D, eine Animations-Software zum Download für Jedermann, ist leistungsstark und meinem Urteil nach (bisher), nicht allzu schwer zu erlernen. Material und Bücher gibt es zur Software auch massig und das Beste an Blender ist, dass es nichts kostet!

Und wenn man sich das nachstehende Video anschaut, kann man doch einfach nur Lust auf Animationen bekommen, oder? 🙂

Die Macher erweitern die Software kontinuierlich, indem sie eigene Film-Projekte umsetzen, die sie nach Erstellung ins Netz hochladen. Auch wieder kostenlos zur Ansicht.

Fazit: Wer Spaß an der 3D-Arbeit hat, hohe Kosten für marktgebräuchliche Animations-Software scheut, ist mit Blender gut dabei 🙂

Blender’s neuester Film: „Caminandes: Gran Dillama“

Die Blender Foundation (KLICK), die Publisher der 3D-Animationssoftware BLENDER, haben ihren neuesten Film herausgebracht: „Caminandes: Gran Dillama„!

Jeder, der Spaß an der Erstellung von 3D-Objekten oder 3D-Filmen hat, findet in der kostenlosen BLENDER-Software ein unglaublich umfangreiches Tool, um seine Kreativität umzusetzen.

Die Ergebnisse derjenigen, die die Software ständig weiter entwickeln, sind in Abständen von 1-2 Jahren anhand von animierten Filmen zu sehen. Erstaunlich, was dabei herauskommt! Das aktuelle Ergebnis ist eben „Caminandes: Gran Dillama„. In der Regel wird das Programm während/mit der aktuellen Filmproduktion weiter entwickelt. Die nächste Version wird dann voraussichtlich 2.7 sein.

Und jetzt: Viel Spaß beim Anschauen des kleinen, charmanten, spaßigen Films  🙂

Neuer Blender-Film: Tears of Steel

Blender-Animations-Movie: Tears of Steel

Blender…was ist Blender?

Blender ist eine kostenlose Open Source-Animations-Software (KLICK), mit der sich Bilder, Landschaften, Filme…eigentlich alles im virtuellen 3D-Raum erschaffen lässt. Ich habe es mir aus dem Netz geladen und möchte das Programm gerne lernen (wenn ich denn dazu auch mal die Zeit finde!). Denn es bietet eine ganze Menge an Möglichkeiten, für die man ansonsten bei anderen Programmen preislich locker in den vierstelligen Bereich kommt.

Die Ergebnisse sind absolut überzeugend. Es gab bereits einige Kurzfilme, die die Blender Foundation produzierte und den letzten, Sintel, gibt es auch hier im Blog zu sehen (KLICK) 😉 .

Jetzt haben die Produzenten der Software im Rahmen der aktuellen Weiterentwicklung des Programms, denn auch dazu dient die Herstellung der Filme, den nächsten Streifen präsentiert: Tears of Steel.

Wer sich für die Software interessiert, schaut mal auf der Blender-Website vorbei und lädt sich bei Interesse die aktuellste Version der Software (Vers. 2.64) von Oktober 2012 auf den PC (KLICK).

Natürlich gibt es auch Literatur und Video-Lernkurse zu Blender, allerdings nur für die Vorgänger-Version 2.6.

Ich hoffe, ich komme endlich mal dazu, etwas Kreatives mit dem Programm zu basteln. Das wird es dann natürlich hier im Blog zu sehen geben 😉