Ausstellungen

AUSSTELLUNGEN
IM RUHRGEBIET

Sofern nicht anders genannt, sind die Quellen der Termine IDR / RVR / LWL.
„LDcom“ bezeichnet eigenformulierte Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen.
ACHTUNG: Montags sind Museen in der Regel geschlossen!!!

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bis 30.Juni 2018, Bochum, Stadtarchiv/Zentrum für Stadtgeschichte, Ausstellung: „Hundert und sieben Sachen. Bochumer Geschichte in Objekten und Archivalien“

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bis 01.Juli 2018, Mülheim, Kunstmuseum, Ausstellung: Das Kind in der Kunst von Beckmann bis Zille

(idr) Die Entwicklung des Kindes – von der Geburt bis hin ins junge Erwachsenenalter – steht im Mittelpunkt der neuen Ausstellung der Stiftung Sammlung Ziegler im Mülheimer Kunstmuseum. Ab dem 17. Februar sind dort Gemälde, Aquarelle und Grafiken zu sehen, die sich mit dem Kind in der Kunst beschäftigen. Die rund 80 Werke zeigen den Kinderkult des frühen 20. Jahrhunderts und den Wandel der Darstellung des Kindes im deutschen Expressionismus. Zu den Künstlern zählen unter anderem Max Beckmann, Otto Dix und Käthe Kollwitz. Die Ausstellung öffnet am Samstag, 17. Februar, 18 Uhr, und läuft bis zum 1. Juli.
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bis 01.Juli 2018, Essen, Zollverein/Rundeindicker , Foto-Ausstellung: Wolfgang Neukirchner – „Sie sind so leer, die Straßen“

(idr) Bekannt wurde er als Komponist von Schlagern wie „Blau, blau, blau blüht der Enzian“. Doch Wolfgang Neukirchner war auch als Fotograf unterwegs. 1965 durchstreifte er an zwei Wochenenden das westliche Ruhrgebiet auf der Suche nach Motiven. Dabei entstand u.a. eine Serie mit 25 Bildern, die noch bis zum 1. Juli unter dem Titel „Sie sind so leer, die Straßen“ im Rundeindicker auf dem Welterbe Zollverein in Essen zu sehen ist.
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bis 15.Juli 2018, Dortmund, DASA, Ausstellung „Experiment“

(idr) Wie aus einer Zufallsentdeckung eines der meistverkauften Arzneimittel der Welt wurde: Diese und mehr Entstehungsgeschichten zeigt die Ausstellung „Experiment“ in der DASA Dortmund. Welche Geschichten und Persönlichkeiten hinter Erfindungen wie Aspirin, Plastik und Antibabypille stecken, entdecken die Besucher vom 10. November bis 15. Juli.
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bis 15.Juli 2018, Düsseldorf, Museum Kunstpalast, Ausstellung: Black & White. Von Dürer bis Eliasson

(smkp.de) Seit Jahrhunderten sind Künstler von einer Welt ohne Farbe angezogen. Anhand von etwa 80 Arbeiten aus einem Zeitraum von 700 JahrenGemälde, Glasmalerei, Fotografie, Grafik und Installationen – präsentiert die Schau einen umfassenden Überblick zur Schwarz-Weiß-Kunst. Hochkarätige Werke stammen u. a. von Degas, Mack, Mantegna, Picasso, Pollock, Rembrandt, Rubens und Uecker. Zwei begehbare Rauminstallationen von Olafur Eliasson und Hans Op de Beeck bilden besondere Höhepunkte der Schau.

Noch bis 21. März 2018 haben Sie die Möglichkeit, ein vergünstigtes Online-Ticket für die am darauffolgenden Tag beginnende Ausstellung „Black & White” im Onlineshop zu buchen.
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bis 22.Juli 2018, Essen, Museum Folkwang, Ausstellung: Luigi Ghirri – Karte und Gebiet

(Museum-Folkwang.de) Der italienische Fotograf Luigi Ghirri (1943–1992) zählt zu den Pionieren der europäischen Farbfotografie. Die Ausstellung Karte und Gebiet stellt Ghirris konzeptionelle Arbeitsweise erstmals in Deutschland umfassend vor. Sein Werk zeichnet sich durch scharfsinnige Ironie aus und thematisiert das Verhältnis zwischen Menschen und ihren natürlichen und künstlichen Umgebungen. Ghirris Motivwelt umfasst Landschaften, Stillleben und Architekturmotive und steht in engem Bezug zur konzeptuellen Kunst der 1970er Jahre.
In Koproduktion mit dem Museo National Centro de Arte Reina Sofia, Madrid, Galerie nationale du Jeu de Paume, Paris. Gefördert von Kunststiftung NRW
Eintritt: 5 Euro
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bis 29.Juli 2018, Dortmund, Kokerei Hansa/Waschkaue, Ausstellung „Heimat NRW“ – Fotografien von Horst Wackerbath

(idr) Die rote Couch ist sein Markenzeichen. Auf ihr lichtet der Fotograf Horst Wackerbarth Menschen in aller Welt ab. Im Auftrag der NRW-Stiftung tingelte er ein Jahr lang durch Nordrhein-Westfalen, um für das Portrait „heimat.nrw“ besonders typische Orte und Menschen in Szene zu setzen. Eine Auswahl aus der Fotoserie wird vom 24. Juni bis 29. Juli in der Kompressorenhalle und der Waschkaue der Kokerei Hansa in Dortmund gezeigt. Der Eintritt ist frei.
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bis Sommer 2018, Düsseldorf, Museum Kunstpalast, SPOT ON: 1937. Die Aktion „Entartete Kunst“ in Düsseldorf

(smkp.de) Während der NS-Diktatur wurden 1937 in den Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf über 1000 Kunstwerke beschlagnahmt. Achtzig Jahre nach den – auf verschiedene Weise – folgenschweren Maßnahmen widmet sich das Museum Kunstpalast diesem Ereignis anhand einiger Gemälde, Graphiken, Skulpturen und Dokumente.
Bis zum 15. Oktober ist außerdem das Gemälde „Drei Badende“ von Ernst Ludwig Kirchner in der Ausstellung zu sehen – es war bis zur Beschlagnahme im Museumsbestand und gehört heute der Art Gallery of New South Wales in Sydney.
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bis 05.August 2018, Essen, Museum Folkwang, Ausstellung: Hermann Kätelhön – Ideallandschaft: Industriegebiet

(Museum-Folkwang.de) Der Druckgrafiker Hermann Kätelhön (1884–1940) schuf Industrielandschaften in der Tradition klassischer Landschaftsdarstellungen. Seinen Grafiken des Ruhrgebiets werden zeitgleich entstandene Fotografien, unter anderem von Albert Renger-Patzsch (1897–1966), gegenübergestellt.
Eintritt frei. Im Rahmen des Projekts Kunst & Kohle der RuhrKunstMuseen
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bis August 2018, Düsseldorf, Kunstsammlung – K20, Labor, Neues Projekt „Wegen Umbau geöffnet“. Eine Kunstsammlung wird neu verhandelt

(Kunstsammlung.de) Im Projekt »Wegen Umbau geöffnet«, das von Januar 2017 bis August 2018 im Labor im K20 stattfindet, setzen sich Besucher/innen und Museumsinteressierte mit Kunstwerken der Moderne und Fragen des kunsthistorischen Kanons auseinander. Als Fokusgruppen arbeiten sie in einer hierfür entworfenen Ausstellungsarchitektur und entwickeln eigene Zugänge zu von ihnen ausgewählten Werken. In einer Reihe von Workshops untersuchen sie Inhalte, Präsentations- und Vermittlungsformen und kommentieren diese. Schließlich präsentieren sie dem Museum und dem Publikum ihre Perspektiven in Form einer Ausstellung und laden zur weiteren Diskussion ein. »Wegen Umbau geöffnet« ist Teil des mehrjährigen Forschungsprojekts museum global.
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bis 19.August 2018 (ab 09.Juli), Essen, Red Dot Design Museum, Sonderausstellung der Preisträger

Essen (idr). Der Ehrentitel „Red Dot: Design Team of the Year“ geht in diesem Jahr an Phoenix Design mit seinen Teams in Stuttgart, München und Shanghai. Die Internationale Auszeichnung „Radius“ des in Essen angesiedelten Designwettbewerbs wird in Form der Wandertrophäe am 9. Juli im Aalto-Theater Essen verliehen.
Das Essener Red Dot Design Museum widmet den Preisträgern vom 9. Juli bis zum 19. August eine Sonderausstellung.
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bis 19.August 2018, Düsseldorf, K20 Grabbeplatz, Ausstellung: Douglas Gordon k.364

(Kunstsammlung.de) In der Grabbe Halle des K20 präsentiert der international renommierte schottische Künstler Douglas Gordon ab Mitte April seine eindrucksvolle Videoinstallation „k.364“ (2010). In dieser 50-minütigen Arbeit, die auf zwei doppelseitigen Projektionsflächen gezeigt wird, folgt der Künstler zwei israelischen Musikern polnisch-jüdischer Herkunft auf einer Bahnreise von Berlin nach Warschau, wo sie in der Nationalphilharmonie Mozarts „Sinfonia Concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364“ aufführen werden. Die Installation wird bis zum 19. August zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.
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bis 31.August 2018, Bochum, Deutsches Bergbaumuseum, Ausstellung „Blickpunkt Bergwerk. Fotografien von Michael Bader“

(Metropoleruhr.de) Zum Ende des Steinkohlenbergbaus in Deutschland zeigt das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) mit „Blickpunkt Bergwerk. Fotografien von Michael Bader“ vom 5. Juni an aktuelle Aufnahmen dieses besonderen Industriezweigs.
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bis 02.September 2018, Unna / Holzwickede, Haus Opherdicke, Sonderausstellung „Otmar Alt – Fabelhafte Zauberwelten“

Holzwickede (idr). In Otmar Alts „Fabelhafte Zauberwelten“ entführt der Kreis Unna in der gleichnamigen Sonderausstellung, die vom 22. April bis 2. September auf Haus Opherdicke in Holzwickede läuft. Zu sehen sind mehr als 100 Arbeiten des Künstlers, der in seinem farbenfrohen Werk nicht nur persönliche Erfahrungen und Erlebnisse, sondern auch allgemeines Zeitgeschehen reflektiert. Zu den Exponaten zählen großformatige Bildwerke, Glas- und Bronzeskulpturen, Keramik- und Schmuckarbeiten sowie Großplastiken im Skulpturenpark des Hauses.
Otmar Alts Werk ist gekennzeichnet von einer Bildsprache mit Formen, die an Flora und Fauna erinnern. Als leuchtende Farbflächen angelegt, sind sie miteinander zu erzählerischen, puzzleartigen Kompositionen verwoben.
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bis 02.September 2018, Essen, Ruhr Museum, Ausstellung „Josef Stoffels. Steinkohlenzechen – Fotografien aus dem Ruhrgebiet“

(idr) Der Essener Industrie- und Dokumentarfotograf Josef Stoffels nahm in den 1950er Jahren nahezu alle fördernden Steinkohlenzechen im Ruhrgebiet auf. Das Essener Ruhr Museum zeigt vom 22. Januar bis 2. September mehr als 300 seiner Bilder. Im Mittelpunkt stehen die Fotos von 60 Zechen, die auf dem Höhepunkt des Bergbaus bzw. unmittelbar vor der Bergbaukrise entstanden. Zudem werden Aufnahmen zu Themen wie Lehrlingsausbildung und Bergmannssiedlungen, aber auch Auftragsarbeiten für die Industrie präsentiert. Die Ausstellung erschließt einen der wichtigsten fotografischen Bestände zum Bergbau.
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bis 09.September 2018, Oberhausen, Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Ausstellung FIX & FOXI – Rolf Kauka, der deutsche Walt Disney, und seine Kultfüchse

(idr) Comicproduzent Rolf Kauka, dem „deutschen Wald Disney“, ist vom 10. Juni bis 9. September eine Schau gewidmet. Dann bevölkern seine Kultfüchse „Fix & Foxi“ die Schlosshalle. Die Ausstellung zeigt den Kosmos von Kauka u.a. in originalen Zeichnungen, Entwürfen, Dokumenten und kurzen Filmen.
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bis 09.September 2018, Herne, LWL-Museum für Archäologie, Ausstellung „Irrtümer und Fälschungen der Archäologie“

Herne (idr). Stammen fossile Knochen aus dem Harz tatsächlich von einem Einhorn? Und handelt es sich bei einem archäologischen Fund in Xanten wirklich um die Krone eines fränkischen Fürsten? Den Irrtümern und Fälschungen der Archäologie kommt eine gleichnamige Ausstellung im LWL-Museum für Archäologie in Herne auf die Spur. Die Schau korrigiert vom 23. März bis zum 9. September populäre, aber überholte Thesen zu vergangenen Epochen. Über 200 Exponate decken spektakuläre Fehlurteile und Betrugsfälle in ganz Europa auf. Interaktive Medienstationen sollen den kriminalistischen Spürsinn von kleinen wie großen Besuchern wecken.
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bis 09.September 2018, Hattingen, Henrichshütte, Ausstellung „Ilva – Eiserne Spuren in der Toskana“

(LWL.org) Die Toskana ist die Wiege der europäischen Eisen- und Stahlproduktion. Über 3000 Jahre wurde hier „Ilva“ (etruskisch für „Eisen“) hergestellt. Seit den 1960er Jahren befindet sich die Region im Umbruch. 2015 haben zwei deutsche Fotografinnen und drei italienische Fotografen Stätten dieses Strukturwandels dokumentiert. Die Spannbreite ihrer Motive reicht von ästhetischen Details über die dokumentarische Totale bis hin zu Menschen an ihrem Arbeitsplatz. Für die Toskana, wo die Schau 2019 präsentiert wird, sind die Aufnahmen großenteils schon heute Geschichte und zeigen, was war, bevor der Bagger kam.
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bis 09.September 2018, Düsseldorf, K20 Grabbeplatz, Ausstellung „Anni Albers“

(Kunstsammlung.de) Ab dem 9. Juni präsentiert die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 eine neue Ausstellung: Mit Anni Albers wird eine außergewöhnliche Künstlerin vorgestellt, die ihr beeindruckendes und vielseitiges Werk in erster Linie in der Technik des Webens geschaffen hat. Anni Albers (1899–1994) studierte in den 1920er Jahren am innovativen Bauhaus in Weimar und Dessau, wo Paul Klee, Wassily Kandinsky und auch ihr Ehemann Josef Albers lehrten. Albers verband eine uralte Kulturtechnik mit moderner künstlerischer Praxis und etablierte das Weben als vollwertige Kunstform, ohne dabei je die nützlichen Aspekte zu vernachlässigen.
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bis 16.September 2018, Metropole Ruhr, diverse Museen, Sonderausstellung „Kohle und Kunst – Kunst und Kohle“

Metropole Ruhr (idr). 2018 ist für die RuhrKunstMuseen das Jahr von „Kunst & Kohle„. 17 Häuser beteiligen sich anlässlich des Kohleausstiegs an dem wohl größten städteübergreifenden Ausstellungsprojekt zum Thema Kohle. In 13 Städten der Metropole Ruhr werden von Mai bis September 2018 zeitgleich künstlerische Positionen gezeigt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernimmt die Schirmherrschaft über dieses Großprojekt.
Thematische Gruppenausstellungen wechseln sich mit mit Einzelpräsentationen ab. So zeigt das Josef Albers Museum Quadrat Bottrop künstlerisch-dokumentarische Fotografien der Industriearchitektur von Bernd und Hilla Becher, während im Kunstmuseum Gelsenkirchen raumgreifende Installationen zum industriekulturellen Erbe zu sehen sind. Das Museum Folkwang in Essen präsentiert Zeichnungen von Hermann Kätelhön, das Kunstmuseum Bochum rückt die Verbindung von Kunst, Religion und Bergbau in den Vordergrund, und Helga Griffiths entlockt der Kohle im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr ihren Duft.
Beteiligt sind außerdem das Lehmbruck Museum, das Museum DKM und das MKM Museum Küppersmühle in Duisburg, das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, das Märkische Museum Witten, das Emschertal-Museum Herne, das Museum Ostwall im Dortmunder U, die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, die Kunsthalle Recklinghausen, die Herner Flottmann-Hallen und das Museum unter Tage in Bochum.
Das städteübergreifende Ausstellungsprojekt ist Teil der Initiative „Glückauf Zukunft“ der RAG zum Kohleausstieg.

INFOKLICK und INFOKLICK 2

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bis 23.September 2018, Hamm, Maximilianpark, Elektrozentrale, Playmobil-Ausstellung

(idr) Weltkulturen und Superhelden stehen im Mittelpunkt der Playmobil-Ausstellung, die vom 17. März bis 23. September in der Elektrozentrale des Maximilianparks Hamm zu sehen ist. Der Hamburger Künstler Oliver Schaffer zeigt fantasievolle Spielzeug-Landschaften mit tausenden Figuren. Die Besucher tauchen in die Welt der alten Ägypter und Römer ein, gehen auf Entdeckungsreise in Afrika, Indien und Südamerika und bestehen gefährliche Abenteuer mit vier Superhelden.
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bis 30.September 2018, Essen, Museum Folkwang, Ausstellung: Roland Topor – Panoptikum

(idr) Das breite Schaffen des Zeichners, Illustrators, Schriftstellers und Schauspielers Roland Topor würdigt das Museum Folkwang in Essen mit einer umfassenden Ausstellung. Unter dem Titel „Panoptikum“ sind vom 29. Juni bis 30. September mehr als 200 Exponate zu sehen, darunter satirische Tuschzeichnungen für Zeitungen und Zeitschriften der 1960er Jahre, Beispiele seiner Druckgrafik, eine repräsentative Auswahl von Plakaten sowie Trickfilme nach Vorlagen Topors. Seine Verbindung zum Theater veranschaulichen einige Originalkostüme aus der Inszenierung von Mozarts „Zauberflöte“ am Aalto-Theater (1990), die erstmals gemeinsam mit den Zeichnungen Topors ausgestellt werden, nach denen sie geschneidert wurden.
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bis 07.Oktober 2018, Essen, Villa Hügel, Retrospektive „Interaction“von Josef Albers

Essen/Bottrop (idr). In einer großangelegten Retrospektive in der Villa Hügel in Essen wird im kommenden Jahr das Werk von Josef Albers gewürdigt. Unter dem Titel „Interaction“ ist vom 16. Juni bis 7. Oktober 2018 erstmals seit 30 Jahren wieder eine große Werkschau des in Bottrop geborenen Künstlers zu sehen. Gut 130 Arbeiten – der Hauptteil davon aus bedeutenden amerikanischen Sammlungen und dem Josef Albers Museum – werden im einstigen Wohnhaus der Industriellenfamilie Krupp gezeigt. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ermöglicht die Schau anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens. Kurator ist Dr. Heinz Liesbrock, Direktor des Josef Albers Museum Quadrat Bottrop.
Josef Albers erforschte die Farbe in ihrer künstlerischen Dimension. Die Ausstellung beginnt mit seiner Zeit am Bauhaus in Weimar und Dessau und schlägt den Bogen zu den Schwerpunkten der amerikanischen Jahre – zur Begegnung mit Mexiko und der Serie „Homage to the Square“, die mehr als 2.000 Bilder umfasst. Gezeigt werden Malerei, Druckgrafik, Möbel, Gebrauchsgegenstände, Arbeiten in Glas, Fotografie und präkolumbische Skulpturen. Eine Gegenüberstellung von Renaissance-Skulpturen und Ikonen mit Gemälden von Albers verdeutlicht die spirituelle Dimension seiner Kunst. Beleuchtet wird ebenfalls die Wirkung von Albers auf die amerikanische Kunst der 1960er Jahre, die sogenannte Minimal Art.
INFOKLICK 1 und INFOKLICK 2

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bis 21.Oktober 2018, Dortmund, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, „Cowboy & Indianer – Made in Germany“

Dortmund (idr). Rothäute und Bleichgesichter stehen im Mittelpunkt der ersten Familienausstellung im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Vom 25. Juni bis 21. Oktober ziehen Kletterfelsen und Tipis, Saloon und Buffalo Bills Arena in die große Ausstellungshalle ein. Die Schau „Cowboy & Indianer – Made in Germany“ geht den deutschen Wildwest-Fantasien auf den Grund.
Mehr als 300 Objekte, Film- und Audio-Stationen, eine Prärielandschaft, ein Tipi-Dorf und eine Westernstadt-Szenerie können die Besucher erkunden. Und auch Buffalo Bill darf nicht fehlen – der legendäre Jäger und Entertainer aus Iowa, der 1891 mit seiner „Wild West Show“ im Dortmunder Lunapark Station machte.
Die Ausstellung stammt aus dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe, wurde aber um lokale Aspekte ergänzt. So sollen auch aktuelle und historische Fotos zu sehen sein. Dafür sucht das Musuem noch private Aufnahmen von Dortmundern, auf denen Menschen in Cowboy- oder Indianerverkleidung zu sehen sind. Die Bilder landen auf einer Pinnwand in der Ausstellung, auf der die Geschichte der Cowboys und Indianer in Dortmund von 1900 bis heute zu sehen sein wird.
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bis 28.Oktober 2018, Duisburg, MKM Museum Küppersmühle, „Hommage an Jannis Kounellis“

(idr) Mit der „Hommage an Jannis Kounellis“ startet am 8. Juni im Duisburger MKM Museum Küppersmühle die letzte Schau im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen. Der Vertreter der italienischen Kunstbewegung Arte Povera hat immer wieder Kohle und Stahl für seine Installationen und Raum-Inszenierungen verwendet, da sie für ihn die Welt der industriellen Revolution und damit die Ursprünge der heutigen Kultur spiegeln. Zudem sind Werke weiterer Künstler zu sehen, die ebenfalls Kohle und Stahl als Arbeitsmaterial, Motiv und Inhaltsträger aufgreifen. Die Schau läuft bis zum 28. Oktober.
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bis 28.Oktober 2018, Bochum, Zeche Hannover, Ausstellung „Revierfolklore-Zwischen Heimatstolz und Kommerz“

(idr) Mit „Revierfolklore“ beschäftigt sich zwischen dem 23. März und 28. Oktober die Ausstellung am Standort Zeche Hannover in Bochum. Der Fokus ist auf regionale Erinnerungskultur „Zwischen Heimatstolz und Kommerz“ (so der Untertitel) gerichtet.
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bis 28.Oktober 2018, Dortmund, Zeche Zollern, Schau „RevierGestalten. Von Orten und Menschen“

(idr) In der Dortmunder Zeche Zollern läuft vom 23. Februar bis 28. Oktober die Schau „RevierGestalten. Von Orten und Menschen“, die mit Fotografien, Filmausschnitten und Exponaten die Entwicklung von der Industrie zur Industriekultur beleuchtet.
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bis 28.Oktober 2018, Waltrop, Schiffshebewerk Henrichenburg, Sonderausstellung: Laden und Löschen – Fotografien aus den Ruhrgebietshäfen

Diese Ausstellung zeigt anhand von Fotografien aus den letzten hundert Jahren, wie Güter im Ruhrgebiet umgeschlagen wurden.
Laden und Löschen“ findet anlässlich des Endes des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet statt und ist auf dem Lastkahn „Ostara“ zu sehen.
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bis 28.Oktober 2018, Oberhausen, Zinkfabrik Altenberg, Sonderausstellung: „Energiewenden – Wendezeiten“

Oberhausen (idr). Ende 2018 schließt mit Prosper Haniel in Bottrop die letzte deutsche Steinkohlenzeche. Aus diesem Anlass wirft das LVR-Industriemuseum in der Zinkfabrik Altenberg Oberhausen einen Blick auf die Geschichte und die Zukunft der Energie. „Energiewenden – Wendezeiten“ heißt die Sonderausstellung, die von heute an bis zum 28. Oktober 2018 zu sehen ist. Es ist das bisher größte Ausstellungsprojekt des Oberhausener Industriemuseums.
Besucher können in der Ausstellung die Energielandschaft digital erforschen, Zukunftsprojekte entdecken und selbst eigene Ideen skizzieren. Auf 1.000 Quadratmetern erleben sie die spannende Geschichte der Energie an Rhein und Ruhr und erfahren viel über aktuelle und der vergangene Energiewenden.
Das Zentrum der Ausstellung bildet eine etwa 70 Quadratmeter große, begehbare, interaktive Karte der Rhein-Ruhr-Region. Besucher können diese Karte mit eigenen Bildern ergänzen. Sie können auch selbst Motive von Relikten früherer Energiewenden zur Verfügung stellen.
Die Ausstellung ist ein Projekt unter dem Dach von „Glückauf Zukunft!“.
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bis 28.Oktober 2018, Duisburg, Museum der Deutschen Binnenschiffahrt, „in flaGGranti – Piratenflaggen unserer Zeit“

Metropole Ruhr (idr). 25 Künstler zeigen Flagge für den Kulturkanal: Das Aktionskunst-Projekt „in flaGGranti – Piratenflaggen unserer Zeit“ präsentiert seine künstlerischen Statements zur modernen Piraterie, gedruckt auf 50 Flaggen. Diese schmücken die Reling eines fast 140 Meter langen Schubverbandes, der in den kommenden Wochen verschiedene Ausstellungsorte entlang des Rhein-Herne-Kanals anfahren wird. Das Binnenschiff startet am Sonntag, 29. April, in Herne, wird am Mittag in Gelsenkirchen Teil der Schiffsparade zum Auftakt der diesjährigen Fahrgastschiff-Saison und legt am frühen Nachmittag in Duisburg-Ruhrort an.
Finaler Ausstellungsort der 50 Künstlerflaggen ist dann das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Duisburg. An dessen Fassade werden die Flaggen vom 26. Mai bis zum 28. Oktober präsentiert.
Hinter dem Kunstprojekt steht der Verein Haltepunkt Düsseldorf-Gerresheim in Kooperation mit dem Lenkungskreis Rhein-Herne-Kulturkanal.
Infos zum Kulturkanal unter www.kulturkanal.ruhr

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bis 4.November 2018, Waltrop, Schiffshebewerk Henrichenburg, Sonderausstellung: Vom Streben nach Glück – 200 Jahre Auswanderung aus Westfalen nach Amerika

(LWL.org) Hunderttausende Westfalen wanderten im 19. und 20. Jahrhundert in die USA aus, um dort ihr Glück und eine Arbeit zu finden. Not und Unterdrückung in der alten Heimat, aber auch Abenteuerlust und Freiheitsdrang bewogen die Menschen, die lange Seereise anzutreten. Die Ausstellung erläutert die Verkehrswege nach Amerika sowie das Leben und Wirken der Auswanderer an ihren Zielorten.
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10.-24.November 2018, Marl, Ausstellungsprojekt „Marler Kunststern“, Motto 2018: „Skurril“

Marl (idr). „Skurril“ lautet das Motto des diesjährigen Ausstellungsprojekts „Marler Kunststern“. Die Bewerbungsphase ist gestartet. Ab sofort können sich Künstler für die Schau bewerben, die nach Angaben der Veranstalter zu den größten der freien Kunstszene in Deutschland zählt. Die Ausstellung läuft vom 10. bis 24. November in Marl.
Bis zum 3. September werden Bewerbungen aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Computer- und Druckgrafik, Zeichnung, Skulptur, Performance, Installation, neue Medien, Happening, Objekt, Design, Glaskunst, Multimedia, Plastik, Multiple, Schmuck, Keramik und Gewandkunst angenommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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bis 11.November 2018, Essen, Welterbe Zollverein/Mischanlage der Kokerei, Ausstellung: „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“

Essen/Bochum (idr). Das Essener Ruhr Museum und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum werfen gemeinsam einen Blick zurück auf „Das Zeitalter der Kohle“. Zum Ende des Steinkohlebergbaus in 2018 führen sie ihre Sammlungen erstmals in einer Ausstellung auf dem Welterbe Zollverein zusammen. „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“ zeigt vom 27. April bis zum 11. November 2018 in der Mischanlage der Kokerei Zollverein die Geschichte der Kohle in Europa von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis heute. Dabei zeigt die Schau nicht nur die technische Entwicklung der Förderung, sondern auch die gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie widmet sich zudem den Arbeitsbedingungen, thematisiert die Mitbestimmung in den Betrieben, die Teilhabe am gesellschaftlichen Fortschritt und die Entwicklung des europäischen Einigungsprozesses. Und auch das Erbe des Steinkohlenbergbaus und die Hinterlassenschaften der Kohlenutzung sind Thema der Ausstellung.
Präsentiert werden rund 1.200 Exponate, vor allem aus den Beständen der beiden Museen sowie von regionalen, nationalen und internationalen Leihgebern.
Begleitend bieten die Museen eine Vortragsreihe zum Steinkohlenbergbau aus europäischer Perspektive, Filmen und Exkursionen.
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bis 02.Dezember 2018, Witten, Zeche Nachtigall, Ausstellung: „Von Kohle gezeichnet. Frauen im Bergbau“

(idr) „Von Kohle gezeichnet. Frauen im Bergbau“ lautet der Titel der Schau in der Zeche Nachtigall, Witten, die vom 04. März bis 02.Dezember 2018 Fotografien von Dariusz Kantor präsentiert.
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bis 23.Dezember 2018, Dortmund, Deutsches Fussballmuseum, Ausstellung: „Schichtwechsel“

(idr) Neben dem Bergbau hat auch der Fußball die Metropole Ruhr geprägt. Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund beleuchtet in der Ausstellung „Schichtwechsel“ die historisch enge Symbiose zwischen beiden Lebensbereichen und zeigt, wie der Fußball auch in Zukunft das Identitätsgefühl der Menschen zu ihrer Region prägen wird. Die Schau läuft vom 22. März bis 23. Dezember.
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bis 30.Dezember 2018, Oberhausen, Gasometer, Ausstellung: „Der Berg ruft“

Oberhausen (idr). Das Matterhorn kommt in den Gasometer Oberhausen. Eine 3D-Installation des bekannten Berges ist das Highlight der neuen Ausstellung im Industriedenkmal. Unter dem Titel „Der Berg ruft“ rückt die Schau vom 16. März bis zum 30. Dezember 2018 die Faszination der Gipfelwelt in den Mittelpunkt.
Filmausschnitte und Fotos illustrieren die Entstehung und Entwicklung der Gebirgsmassive und ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Die Besucher erleben in Bild und Ton legendäre Erstbesteigungen der berühmtesten Gipfel und erfahren von großartigen Triumphen und dramatischen Niederlagen. Außerdem will die Schau dem Mythos Berg als Ort religiöser Verehrung auf die Spur kommen.
Im 100 Meter hohen Innenraum ist schließlich das Matterhorn im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zu sehen. Die monumentale Skulptur scheint seitenverkehrt im riesigen Raum zu schweben und spiegelt sich im Fußboden der obersten Gasometer-Plattform.
Projektpartner der Ausstellung ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
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bis 13.Januar 2019 (ab 23.9.), Oberhausen, Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Ausstellung „Die Geste – Kunst zwischen Jubel, Dank und Nachdenklichkeit“

(idr) International bestückt ist die Ausstellung „Die Geste – Kunst zwischen Jubel, Dank und Nachdenklichkeit“. Als Höhepunkt im Jubiläumsjahr werden vom 23. September 2018 bis 13. Januar 2019 Meisterwerke aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig gezeigt.
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bis 13.Januar 2019 (ab 28.September), Essen, Museum Folkwang, Ausstellung: Unheimlich real – Italienische Malerei der zwanziger Jahre

(Museum-Folkwang.de) Im Laufe der 1920er Jahre entfaltet sich in Italien der Realismo Magico, eine Strömung, die lange mit der Neuen Sachlichkeit gleichgesetzt wurde. Rund 70 Gemälde dieser Bewegung, darunter Hauptwerke der Protagonisten Ubaldo Oppi, Antonio Donghi und Felice Casorati, treten mit Werken von Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi oder Carlo Carrà in den Dialog. Stets lauert hinter dem Vertrauten das Unheimliche, unter der Oberfläche der Abgrund. Zwischen Zivilisationsmüdigkeit und Fortschrittspathos entstehen aus dieser neuen Bewegung einige der stimmungsvollsten Werke der Malerei des 20. Jahrhunderts.
Eintritt: 8 Euro. Unterstützt durch die National-Bank
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DAUER-AUSSTELLUNGEN

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Bochum, Zentrum für Stadtgeschichte, Ausstellung „Opel – Werk – Stadt. Opel und Bochum 1960–1973“

Bochum (idr). Bochum und Opel – das war mal eine Erfolgsgeschichte. Die Ansiedlung des Opel-Werks auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Dannenbaum Anfang der 1960-er Jahre gilt als frühes Zeichen des Strukturwandels. Dieser Zeit spürt jetzt eine Ausstellung im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte nach. Unter dem Titel „Opel – Werk – Stadt. Opel und Bochum 1960–1973“ zeichnet die Schau ab Sonntag, 4. März, die Geschichte um die Entstehung des Werks bis zur Automobilproduktion nach. Dabei nimmt sie auch den Wandel in der Stadt bis zur Ölkrise 1973 in den Fokus. Einblicke gibt es auch in die Belegschaft von OpelBochum.
Konzipiert wurde die Ausstellung von Geschichtsstudierenden der Ruhr-Universität Bochum.
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Bochum, Stadtarchiv/Zentrum für Stadtgeschichte, Ausstellung „Bochum – Das Fremde und das Eigene“

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Duisburg, Lehmbruck Museum, Ausstellung: „Neuaufgestellt!“

(idr) Meilensteine der Kunstgeschichte von der Arte Povera über Minimal Art bis zur Pop Art sowie Meisterwerke des Expressionismus sind ab dem 3. Dezember 2016 unter dem Titel „Neuaufgestellt!“ im Duisburger Lehmbruck Museum zu sehen. Die Museumssammlung wird im 1987 errichteten Neubau gezeigt, der nun wieder mit allen Ebenen als Ausstellungsfläche geöffnet ist. Teil der Neupräsentation sind raumgreifende Installationen und Skulpturen von Andy Warhol, Anish Kapoor, Donald Judd, Nam June Paik, Christo und Joseph Beuys.
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Bochum, Stadtarchiv-Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Ausstellung: mo(me)ntan – Fotografien von Michael Grosler

(Route der Industriekultur) In über 30 Aufnahmen hält der Bochumer Fotograf Michael Grosler die vergängliche Symbiose von Architektur und Landschaft fest. Alle Fotos entstanden auf dem geschichtsträchtigen ehemaligen Industriegelände „Rombacher Hütte“.
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Essen, Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, „Essen – Geschichte einer Großstadt im 20. Jahrhundert“

(Essen.de) Die hoch gelobte Dauerausstellung „Essen – Geschichte einer Großstadt im 20. Jahrhundert“ im Haus der Essener Geschichte/ Stadtarchiv, die einen weiten Bogen vom Kaiserreich bis heute spannt und einen umfassenden Überblick über die letzten 100 Jahre bietet, ist ab Juni 2014 wieder geöffnet und zwar jeden Donnerstag von 14 bis 18 Uhr. Alle an der Essener Stadtgeschichte Interessierten können sich dann die zahlreichen Objekte und Archivalien anschauen und sich den Medien-, Film- und Hörstationen widmen.
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Eisenbahn-Modelllandschaft „OKtoRail“ in der Gruga

Essen (idr). Anfang Juni 2014 öffnet die Eisenbahn-Modelllandschaft OKtoRail in der Essener Gruga. Zwei Jahre nach der Schließung der Modellbahnwelt in der Neuen Mitte Oberhausen gibt es im Ruhrgebiet damit wieder eine große Eisenbahn-Miniaturwelt zu sehen. Rund 80 Züge aus allen Epochen der Deutschen Bahn werden bald auf 2,7 Gleiskilometern in der Gruga-Orangerie ihre Runden drehen. Im Mittelpunkt der Anlage steht die Geschichte des Ruhrgebietes mit der Förderung von Kohle und der Produktion von Stahl. Etappenweise – zu sehen ist unter anderem eine süddeutsche Automobilfabrik – wird dann die Weiterverarbeitung des Rohstoffs zum Endprodukt gezeigt. Dabei verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern auch der Zeitraum, der sich von 1965 bis in die Gegenwart erstreckt. Der Schwerpunkt von OKtoRail soll auf dem außerschulischen Lernen liegen. Spezielle Führungen richten sich darum an Kinder und Schulklassen. Einzelne Züge und Szenen werden die Besucher selbst steuern können. Infos: www.oktorail.de

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Duisburg, Innenhafen, „Kunst-U-Boot“

INFO

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Witten, Zeche Nachtigall, Schrottplatz, Ruine, Denkmal – Teil der Daueraustellung wieder zu sehen

Witten (lwl). Die Ausstellung „Die Zeche Nachtigall – Schrottplatz, Ruine Denkmal“ im Wittener Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist wieder zugänglich (13.11.2013). „In den letzten sechs Jahren fanden bei uns regelmäßig Sonderausstellungen statt. Daher war dieser Teil der Dauerausstellung lange nicht zu sehen“, so LWL-Museumsleiter Michael Peters. Weiterlesen…

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Hagen, Hagener Museumsbunker macht Bombennächte erlebbar

Hagen (idr). Wie die Menschen die Bombennächten des Zweiten Weltkrieges erlebt haben, können Besucher des gerade eröffneten Museumsbunkers in Hagen nachfühlen. Der Hochbunker befindet sich weitgehend im Zustand von 1945. Zu besichtigen ist u.a. einer der sechs Quadratmeter großen Räume, in dem jeweils eine ganze Familie das Kriegsende erlebte. Auch das originalgetreu eingerichtete Büro des Bunkerwartes ist für Besucher geöffnet, inklusive Radiogerät und Telefon aus der damaligen Zeit. Der Bunker wurde nach den Erinnerungen von Zeitzeugen hergerichtet. In einem anderen Raum werden Luftaufnahmen gezeigt, die die Zerstörung der Stadt am Ende des Krieges dokumentieren. Hagen war zu 70 Prozent zerbombt. In Planung sind Filmvorführungen über den Bombenkrieg. Die Ausstellung soll einen realistischen Eindruck vom Leben im Hagener Bunker während des Krieges vermitteln. Sie ist nach Angaben der privaten Betreiber NRW-weit einzigartig. Besuche sind nach Terminabsprache unter 02331/4893855 oder info@bunker-hagen.de möglich. Infos: www.bunker-hagen.de

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Oberhausen, Marina (am CentrO), „Top Secret“-Dauerausstellung

Oberhausen (idr). Oberhausen wird zur Spionage-Hochburg. An der Marina auf dem Gelände der Neuen Mitte Oberhausen eröffnete die Erlebnis-Ausstellung „Top Secret“. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern dreht sich alles um Geheimdienste, Spione, Codes und geheime Aktionen. Mit mehr als 3.000 Exponaten soll die Daueraustellung die weltweit umfangreichste Schau zu diesem Thema werden, verspricht der Veranstalter.

„Top Secret“ soll nicht nur Geschichte und Gegenwart der Spionage und die Entwicklung der Geheimdienste zeigen, sondern auch aktuelle Themen aufgreifen. Man wolle die Ausstellung stetig an aktuelle Themen anpassen und z.B. Themenbereiche wie Abhörskandale aufnehmen, so der Betreiber.

Zu sehen sind Exponate wie Abhörgeräte oder Chiffriermaschinen, ausgefallene Film-Requisiten, aber auch interaktive Objekte, mit denen Besucher z.B. Codes dechiffrieren können.

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Nordrhein-Westfalen, „literaturland westfalen“

Metropole Ruhr/Westfalen (idr). Von Recklinghausen bis Höxter, von Siegen bis Münster: Seit September 2012 präsentiert sich das „literaturland westfalen“ ein Jahr lang mit neuen Veranstaltungsreihen. Regionale und internationale Autoren werden im Rahmen eines Literaturfestivals an verschiedenen Orten Lesungen, Literaturgespräche oder Poetry-Slams veranstalten.

Über 40 Kooperationspartner arbeiten in diesem Netzwerkprojekt unter Federführung des Westfälischen Literaturbüros in Unna e. V. zusammen, um die facettenreiche Literaturlandschaft Westfalens in den Fokus zu rücken. Entwickelt und organisiert wird das „literaturland“ vom Westfälischen Literaturbüro in Unna, finanziell steht die LWL-Kulturstiftung zur Seite.

Weitere Informationen unter www.wlb.de

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bis 2020, Gelsenkirchen-Ückendorf, „Vis-à-Vis“ – erstes Fotofassadenkunstwerk im Ruhrgebiet

(Quelle: bildsprachen.de, siehe Link am Ende des Textes) Seit dem 27. November 2010 ist das Ruhrgebiet um eine außergewöhnliche Fotoinstallation reicher. Mitten in dem neuen Kreativquartier „Galeriemeile Gelsenkirchen“ werden nun Besucher des Stadtteils von dem zweiteiligen Fotokunstwerk „Vis-á-Vis“ der Fotografinnen Annette Jonak und Valerie Schmidt empfangen.

Das Objekt, das an die Seitenfassade eines Wohngebäudes in der Bochumer Straße 46 montiert wurde, ist das Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit den Anwohnern in der Nähe. „Miteinander ins Gespräch kommen“ ist der zentrale Wunsch unter den Nachbarn. >

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Düsseldorf, museum kunst palast: Wiedereröffnung und Neupräsentation der SAMMLUNG

(Newsletter des Museums) Mit der Neupräsentation richtet sich der Blick auf das über 200 Jahre gewachsene Profil der Sammlung mit ihren kurfürstlichen Wurzeln im 17. Jahrhundert, Akademiesammlung, der Graphischen Sammlung, der Sammlung des ehemaligen Kunstgewerbemuseums, dem Glasmuseum bis hin zu Moderne und zeitgenössischer Kunst. Dabei werden markante Schwerpunkte wie gotische Skulpturen, die Malerei der Niederländer und Italiener des 15. bis 18. Jahrhunderts, von der Romantik bis zum Realismus, inklusive der Düsseldorfer Malerschule, der deutsche Expressionismus bis zur aktuellen Kunst nach 1945 sowie nationale und internationale Künstler wie Bellini, Beuys, Böcklin, Cranach, C.D. Friedrich, Gursky, Kirchner, Lichtenstein, Nolde, Richter, Stella eine zentrale Rolle spielen.

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Gelsenkirchen, Schloss Horst, „Leben und Arbeiten in der Renaissance“

Im Gelsenkirchener Schloss Horst gibt es eine neue Dauerausstellung „Leben und Arbeiten in der Renaissance“. Gezeigt werden historische Bauakten, die einen einzigartigen Einblick in eine Großbaustelle um 1550 bieten.

Infos: www.schloss-horst.de

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Alle hier aufgeführten Termine sind ohne Gewähr!
Bitte informiere Dich sicherheitshalber am geplanten Besuchstag noch einmal
über die Ausstellung auf der verlinkten Website (soweit angegeben).