Nizza für 48 Stunden – Ein Reisebericht

Eine fantastische Aussicht auf eine der schönsten Küsten Europas, hell- und dunkelblaues, klares Meerwasser, ein leicht bewölkter, schleierfreier Himmel, wie wir ihn im Ruhrgebiet leider nur selten zu sehen bekommen, und von dem eine immer noch frühlingswarme Sonne strahlt, eine Promenade, die nach Engländern benannt ist und die kilometerlang parallel zum Meer verläuft, eine sanfte bis heftige Brandung des Mittelmeers, das macht die Cote d’Azur in Nizza, aus meiner Sicht, zu einer der schönsten Regionen, Küsten und Städte Europas!

Vor ungefähr 13 Jahren entdeckte ich diese Landschaft zum ersten Mal live, als ich einen Billigflug für schlappe 20,00 € gebucht hatte (Return!). Der Kollege, mit dem ich eigentlich verreisen wollte, musste aus beruflichen Gründen kurzfristig absagen und so stand ich vor der Entscheidung, die Reise zu streichen oder alleine nach Nizza zu fliegen. Hätte ich die Reise verfallen lassen, ich hätte wahrscheinlich eine große Liebe meines Lebens nie kennengelernt… 🙁 …aber ich bin geflogen :mrgreen:

Heute kostet der Flug (Return!) nach Nizza in der billigsten Variante ca. 100,00 €, zuzüglich ca. 25,00 €, wenn man einen Koffer mitnehmen möchte (Germanwings, ab Düsseldorf). Am kleinen, überschaubaren Flughafen der französischen Stadt am Mittelmeer angekommen, fährt man für 6,00 € mit den Bus-Express-Linien 98/99 etwa 15 Minuten lang, bis man das Herz dieser schönen Stadt erreicht hat. Weitere Tipps zu den Buslinien findet Ihr auch H I E R !

Hotels gibt es hier in allen Preiskategorien. Das bekannteste, direkt an der Promenade gelegene, ist wohl das Le Negresco (INFOKLICK). Für meine Aufenthalte habe ich bisher immer wieder neue Hotels diverser Preiskategorien ausprobiert, das bisher komfortfreieste auf dieser letzten Reise 😯 . Dafür lag der Übernachtungspreis bei nur 50,00 € (EZ), was für Nizza absolut günstig ist. Über das Zimmer will ich keine weiteren Worte verlieren, nur soviel, dass es absolut genial, nahe der Boulevard Gambetta und nur etwa 300 Meter von der Promenade entfernt gelegen war. Das war für mich Grund genug, hier einzuchecken.

Diesmal war mir das Zimmer, ehrlich gesagt, (zu Beginn noch) völlig schnuppe, denn es war ein reiner Arbeitsbesuch. Dass mir das im Vorfeld kaum jemand zu glauben schien, habe ich inzwischen in einigen Gesprächen zur Kenntnis genommen, die ich nach meiner Rückkehr geführt habe 🙂 . Scheinbar kann sich niemand vorstellen, dass man rein zum Arbeiten nach Nizza fliegen kann und ernsthaft kaum Zeit bleibt, diese herrliche Stadt mit ihren vielfältigen Vorzügen zu genießen 😆 .
Letzteres merkte ich selbst erst, als ich am Tag meiner Abreise vor der Abfahrt zum Flughafen noch 30 Minuten Zeit hatte und mich mit meinem Koffer auf die Promenade setzte, um noch einmal das Meeresrauschen, die traumhaften Farben des Wassers, die Sonne und all das mitzunehmen und in Erinnerung bis zur nächsten Reise behalten zu können, was diesen Ort ausmacht.

Tatsächlich war ich zum Fotografieren nach Nizza geflogen. Ich hoffte auf schönes Wetter, musste aber in den Internet-Wettervorschauen sehen, dass dies eine Illusion zu werden schien. Regen am Haupt-Tag, dem Dienstag, aber immerhin um die 25°C.
Vor Ort war dann alles nur noch halb so wild. Von meinen 48 Stunden, verteilt auf drei Tage (Montagmittag bis Mittwochmittag), waren gerade mal etwa 2-3 Stunden regnerisch und für das Fotografieren der Sehenswürdigkeiten nicht geeignet. Ansonsten hatte ich sowas von Glück mit dem Wetter, dass ich beim Schreiben dieses Artikels hier gerade mit einem breiten Grinsen sitze :mrgreen: !

Ausgesprochen lohnenswert war für mich im Vorfeld der Reise die Anschaffung des obigen Canon-Weitwinkel-Objektivs. In einer, teilweise eng bebauten Stadt, wie Nizza, interessante Gebäude zu fotografieren, erwies sich, gerade dort, als immens schwierig bis unmöglich. Das ärgerte mich in der Vergangenheit. Diesmal bekam ich sogar die Operà von Nizza ganz auf das Bild 🙂 . Andere Fotografen verzweifelten und fluchten, dass sie dieses schöne Gebäude mit ihrer Kamera nicht einfangen konnten. Der Kauf des recht günstigen Objektivs hatte sich gelohnt und ich bin sehr zufrieden damit.

Die Fotos, die ich auf dieser Reise aufnahm sind für Kalender, die ich für 2016 gestalten möchte und aus deren Verkauf ich mir die Finanzierung der nächsten Nizza-Reise erhoffe 😉 . Ob das Projekt ein Erfolg wird…well, let`s see! 🙂 Aber es war ein toller und vor allem schöner, wenn auch stressiger und wirklich krass arbeitsreicher Grund, nach 3 Jahren Abwesenheit wieder einmal an die Cote d’Azur zu kommen. Und auch wenn es Arbeit war, so fand ich dabei tatsächlich doch auch so etwas wie Spaß, Entspannung und Abschalten vom üblichen (Arbeits-)Alltag und den Sorgen, die mich umgeben. So gesehen war es eine tolle Reise und, was die Fotos angeht, aus meiner Sicht, ein äußerst erfolgreicher Arbeits-Trip. Wann hat man schon einmal die Zeit, ungestört von äußeren Einflüssen oder Reisebegleitungen, völlig entspannt und ohne Zeitdruck, eine so tolle Stadt und Region mit der Kamera zu erkunden? 🙂

Morgens gegen 8:00/8:30 Uhr ging es los. Das Stativ (für diese Zwecke absolut genial und ausreichend! siehe oben) war immer dabei, das Weitwinkel- und ein Tele-Zoom, sowie das Normal-Objektiv für meine Canon, ebenso wie die 1,5 Liter-Wasserflasche 😉 . Dazu ein kabelgebundener Fernauslöser für die HDR-Bilderreihen, die verwacklungsfrei in die Kamera mussten.
Ich sag`s Euch, es war ein wildes Geschleppe, das ich dann in 8-10 Stunden hinter mich brachte. Dabei legte ich schätzungsweise 8 bis 12 Kilometer am Tag zurück, bergauf, bergab. Ihr seht also, es war tatsächlich richtig harte Maloche. Am zweiten Tag dann ging ich abends einfach mal ohne die Canon-Kamera und ohne das Stativ an den Strand und legte mich auf die groben Kiesel, um einfach nur in den blauen Himmel zu starren und etwas zu entspannen…

Kurz vor Beginn der Reise erhielt ich dann die Canon Legria Mini, mit der ich auch noch nebenher filmte und aus deren Material ich hoffentlich einen schicken, unterhaltsamen, kurzweiligen Film zusammenschneiden kann. Das wird mein praktischer Einstieg in Adobe Premiere Pro und After Effects. Bin schon extrem auf das Ergebnis gespannt, das ich dann auf YouTube veröffentlichen werde 😉 .

Aber warum gerade Nizza?

Was ich auf meiner ersten Reise an die Cote d’Azur kennenlernen und entdecken durfte, zieht mich immer wieder magisch an. Nizza erlebe ich bis heute als eine quirlig-lebendige Stadt, die für mich so viele Vorzüge und Anziehungspunkte hat, dass ein Teil meines Herzens für immer dort bleiben wird (sorry Heidelberg 😆 ). Angefangen mit der herrlichen Strecke vom Flughafen zur Stadt, die fast ausschließlich am Meer entlang führt, über diese einmalige Promenade des Anglais, auf der sich Spaziergänger neben Radfahrern, Bladern und unglaublich gut trainierten, joggenden Menschen bewegen bis hin zu dem Schlossberg, von dem aus man an verschiedenen Orten eine überragende Aussicht über die gesamte Stadt und die Bucht hat.

Überall ist Leben pur, die Menschen in Nizza genießen ihr Glück in vollen Zügen. Bis spät in die Nacht hinein ist die Promenade lebendig, liegen Menschen am Strand, unterhalten sich, hören Musik oder lassen sich von den Darbietungen diverser Künstler auf der abendlich beleuchteten Promenade interessiert mitreißen.

In Nizza habe ich bisher noch nicht einmal während meiner 6 oder 7 Aufenthalte eine bedrohliche Situation erlebt. Alle Menschen scheinen extrem entspannt zu sein, naja, FAST alle 🙂 .
Denn dieses Mal musste ich mir einen Stinkefinger von einem Mann gefallen lassen, der mich vorher zunächst einige Sekunden intensiv anschaute, um dann den Finger zu strecken. Der einzige, für mich erkennbare Grund, kann nur das T-Shirt gewesen sein, das ich trug. Darauf steht groß der Schriftzug „Ohio Cincinnati“ :mrgreen: . Ich zeigte mich unbeeindruckt und fotografierte weiter, denn ich konnte mir denken, woran er dachte und was er mit seinem ausgefahrenen Finger sagen wollte 😉 .
Dass man außerhalb Deutschlands Aufdrucke auf T-Shirts wohl ernster nimmt als bei uns (oder sehe ICH das nur so entspannt, mit einer gewissen Gleichgültigkeit, was da aufgedruckt steht? 😉 ), musste ich dann noch erfahren, als mich ein englischsprachiger Fotografie-„Kollege“ auf mein Stativ hin ansprach. Ich trug ein aussieBum-Shirt mit einer australischen Flagge vorn aufgedruckt und das motivierte wohl den „Kollegen“, mich anzusprechen. Als er an meinem schlechten Englisch merkte, dass ich wohl doch kein Landsmann sein konnte, beendete er schnell den Kontakt.
Merke also: Willst Du in Nizza von einer bestimmten Zielgruppe angesprochen werden, besorge Dir T-Shirts mit entsprechenden Aufdrucken drauf und Du erlebst die besten Kontakte! 😆

Zurück zum Fotografieren. Natürlich könnt Ihr die Stadt auch mit Bussen und der Straßenbahn (INFOKLICK 1) (INFOKLICK 2) erkunden. Letztere fährt etwa alle 5 Minuten und kostet, egal, welche Strecke Ihr mit der Tram fahrt, 1,50 €. Aber das kann ich Euch nur für weiter außerhalb des Stadtkerns liegende Motive empfehlen, denn was einem beim Gang durch die Straßen, insbesondere der Altstadt, alles spontan vor die Linse kommt, ist den Weg zu Fuß allemal wert.

Empfehlen kann ich auch eine Hop-on/Hop-off-Busfahrt (INFOKLICK) durch die Stadt. Die ist für 22,00 € (bzw. 25,00 € für 2 Tage) erhältlich und fährt 14 Sehenswürdigkeiten Nizza`s an. Dort kann man an den Haltepunkten aussteigen, sich umschauen (oder fotografieren) und in den nächsten Bus wieder einsteigen und weiterfahren. Beliebig viele Ein- und Ausstiege sind im bezahlten Zeitraum möglich.

Vor einigen Jahren habe ich eine inzwischen zur Tradition gewordene Aktion gestartet: Am Morgen gehe ich über den Marché aux Fleurs (Blumenmarkt), nehme diverse Düfte von frischem Obst, Gemüse, Blumen, Seifen 😉 sowie Gewürzen und Kräutern auf, bewundere die naiven Malereien und kaufe mir dann eine (oder zwei) Schale(n) Beerenfrüchte und Käse. Dann fahre ich mit dem (kostenlosen) Aufzug auf den Schlossberg, folge, oben angekommen, dem vorgeschriebenen Weg um den Aufzug herum, gehe den Weg rechts hoch, biege wieder rechts in den ersten Weg ab und gehe diesen über die Abwärtsstufen bis zum Ende durch. Dort angekommen steht links eine Bank, auf der ich mich breit mache und wo ich dann genüsslich die Beeren mit dem Käse genieße.
Vorher schaue ich links noch über die Mauer, die den Blick auf den kleinen Hafen von Nizza frei gibt und nach rechts, wo man einen herrlichen Blick auf die Promenade und die zwei blauen Abstufungen des Meeres vor Nizza hat. Käse und Beerenfrüchte runden die tollen, visuellen Eindrücke ab und bescheren mir einen himmlisch-kulinarischen Genuss 😉 .

Wer in Nizza Lebensmittel einkaufen geht, wird sich erschrecken, denn in Frankreich kosten sie bei weitem mehr, als bei uns in Deutschland. Das haut spürbar ins Portemonnaie. Erst am Abend des zweiten Tages hatte ich, nicht weit vom Hotel auf dem Boulevard Gambetta (Richtung stadteinwärts), einen Supermarkt (Casino) entdeckt, in dem auch viele Einheimische ihren Grundbedarf deckten. Hier gab es wenigstens einigermaßen akzeptable Preise, die näher an unsere kamen, als die der Supermärkte in Promenaden-Nähe. Wer also sparen will, ein bissel laufen lohnt!

Übrigens…der Marché aux Fleurs bietet jeden Tag einen anderen Markt, zumindest kann ich das von den Montagen und Dienstagen berichten, die meist meine Reisetage nach Nizza waren. Montags scheint dort ein Trödel- und Kunstmarkt stattzufinden, Dienstag dann der oben beschriebene Frischemarkt. Gegen Nachmittag verwandelt sich der Marché in ein Außengelände der umliegenden Restaurants und bis zum Abend sammeln sich hier wieder die internationalen Touristen zum Abendessen.

Und wie schon beschrieben lohnt im Anschluss an ein schönes Mahl der Besuch der Promenade, auf der sich dann das Leben tummelt, nur eben alles etwas lichtabgestufter, als tagsüber 😆 .

Gerne hätte ich dieses Mal meine Inliner mitgenommen, denn es bleibt ein Traum von mir, wenigstens einmal die komplette Promenade des Anglais mit Inlinern entlang zu bladen. Das sind so in etwa 8 bis 10 Kilometer, aber was macht schon eine solche Strecke, wenn die Aussicht auf das Meer und die Begegnung mit vielen schönen Menschen von der „Anstrengung“ des Fahrens ablenken :mrgreen: ? Nein, diesmal wurde es wieder nichts. Der Koffer war schon zu voll und ich wollte meine Objektive doch wieder ganz nach Hause bekommen 😉 . Schade. Aber beim nächsten Mal ganz sicher!!! Und wenn ich dafür andere Klamotten zu Hause lassen muss 🙄 .

Die nächste Reise nach Nizza ist, zwar nicht terminlich, aber thematisch, bereits geplant. Dann wird es um Kulinarisches gehen. Ich werde Restaurants und Lebensmittel-Geschäfte aller Art testen/ausprobieren und dann auch ENDLICH meine Inliner mitnehmen 😛 . GANZ SICHER! 😆 Und die Kamera wird auch wieder dabei sein, dann allerdings eher im Normal-Einsatz und eher für die Sehenswürdigkeiten, die ich bisher vernachlässigt habe.

Abschließend noch ein paar Tipps, was Ihr Euch bei einer Nizza-Reise auch nicht entgehen lassen solltet (z.B.):

  • Mir zum ersten Mal überhaupt aufgefallen: Der jüdische Friedhof! Am nördlichen Fuß des Schlossbergs gelegen, lassen sich hier viele kleine Monumente als Grabstätten entdecken
  • Die Eisdiele FENOCCHIO (INFOKLICK) in der Altstadt. Hier war ich dieses Mal allerdings enttäuscht, denn das Eis, das für mich das Spannendste beim letzten Besuch war (z.B. Oliven-, Thymian-, Lavendel-, Rosmarin-Eis), ist mengenmäßig schwer zurückgefahren worden und ich konnte leider auch keine neue, kreative Eissorte entdecken. Tomate-Mozzarella konnte ich gar nicht mehr finden 🙁 Dennoch: SCHWEINEGEIL-LECKERES EIS für 2,00 € die Kugel!!! 😉 Hin, Leute…
  • Bus- oder Bahnfahrten nach Cannes und Monacco/Monte Carlo. Nicht nur die Fahrstrecken sind beeindruckend schön, auch die Zielstädte

Und alle Ziele/Sehenswürdigkeiten, die sowieso einen Pflichtbesuch wert sind, findet Ihr bald als Fotos hier im Blog und im Herbst als Kalender für Eure Zimmerwand 😉
Oder Ihr schaut mal bei Twitter vorbei, wo ich unter dem Hashtag #Nizza48h (KLICK HIER) Impressionen und Fotos gepostet habe.

Wenn Euch mein kleiner Reisebericht gefallen hat oder Ihr Fragen habt, schreibt`s mir doch in das Kommentarfeld 🙂

Reisebericht: Berlin in 18 Stunden mit der GOLD BahnCard

Die GOLD BahnCard ist eine klasse Gelegenheit, kostenlos andere, entferntere deutsche Städte zu besuchen, die ich entweder immer mal besuchen wollte oder die eh zu meinen Favoriten zählen. Erkämpft sich Deutschland bei den Olympischen Winterspielen 2014 eine Goldmedaille, so kann der Inhaber einer GOLD BahnCard am Folgetag innerhalb von Deutschland kostenlos mit ICE/EC/IC quer durchs Land fahren.

Hauptbahnhof BerlinZwei Goldmedaillen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, bedeuteten die Möglichkeit, eine Übernachtung bei dem Besuch einer weiter entfernten Stadt einzubauen. Neben München und Dresden, kam dabei für mich eigentlich nur Berlin in Frage und so fuhr ich am Montagnachmittag sehr spontan einfach mit dem ICE in die Bundeshauptstadt. Da ich aufgrund der Kurzfristigkeit keinerlei Planungen im Vorfeld der Reise machen konnte und das gezielte Aufsuchen von Sehenswürdigkeiten damit nicht möglich war, setzte ich mir als Bedingung für den Besuch, so wenig Geld auszugeben und soviel von Berlin zu sehen, wie möglich.

Berlin gehörte lange wirklich nicht zu meinen Lieblingszielen unter den deutschen Städten. Nach diesem Besuch allerdings, das muss ich gestehen, entwickle ich langsam Sympathien für die deutsche Hauptstadt.
Hauptbahnhof BerlinSeit meinem letzten Aufenthalt dort, hat sich so immens viel verändert. Überall wurde spürbar gebaut, verändert, immer noch wird gebaggert, umgebaut, neu gestaltet, modernisiert. So wie es zur Zeit Bochum geht, wo eigentlich kein Geld vorhanden ist, aber scheinbar jede Straße aufgerissen und erneuert wird, so ist es wohl auch in Berlin. Ob zu Wasser oder auf dem Land, Baukräne und Bauzäune bestimmen vielerorts dasBaustelle nahe der Museumsinsel Bild der Stadt. Was mich jetzt vielleicht hier und da noch nerven mag, bringt in Zukunft Neues und Spannendes für einen nächsten Besuch hervor. Anderes, wie der Neubau des Berliner Stadtschlosses, halte ich persönlich allerdings für absoluten Blödsinn.

Was mir bei meinem Besuch an den Menschen positiv auffiel: Viele lächelten oder hatten einen zufriedenen, fröhlichen Gesichtsausdruck und glaubt mir: Wer aus dem Ruhrgebiet kommt und die Muffelköppe dort kennt, hat ein besonders sensibles Empfinden für derartiges Anderssein 😆 ! Nun könnte ich böse sein und behaupten, es lag daran, dass einige U- und U55 - Die KanzlerbahnS-Nutzer/innen Bierflaschen in der Hand hielten :mrgreen: , aber nein, auch am zweiten Tag fiel mir die sichtbare Zufriedenheit im Berufsverkehr auf. Dazu passt auch der Hinweis eines Twitter-Kollegen, dass der Flirt-Faktor im ÖPNV spür- und sichtbar hoch ist. Vielleicht war DAS das Lächeln und die Zufriedenheit, die ich bemerkte und hier beschrieb. Und nicht nur das. Auch fand ich die Menschen in Berlin wesentlich rücksichtsvoller und geduldiger, was sich besonders im Trubel an den Bahnhöfen zeigte. Schön.

Moderne Bahnstation Brandenburger TorDie Stadt kam also „sympathisch“ rüber und alles andere als „arm“. Dennoch fielen mir noch einige Defizite auf: So sind die S- und U-Bahnhöfe dort, wo besondere touristische Attraktionen zu Klassische Bahnstationfinden sind, wesentlich gepflegter und moderner, als in manchen Vororten und vom Stadtzentrum entfernter liegenden Stadtteilen. Und manchmal ist es so, dass ein Aha-Effekt, z.B. beim S-Bahnhof aufkommt, während man sich gruselt, wenn man den weniger Meter entfernt liegenden U-Bahnhof betritt (z.B. Yorckstraße).

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Eines ist jedenfalls ganz ausgezeichnet: Die Infrastruktur des öffentlichen Personen-Nahverkehrs. Ein weiteres Ziel, das ich mir setzte, in etwa 18 Stunden möglichst viele SehenswürdigkeitenÜber Geschmack lässt sich streiten...Ausstattung einer Bahn abzuklappern, ohne dabei in die informative Tiefe gehen zu wollen. Sichten, fotografieren, twittern, das sollte es sein. Mehr nicht. Mit dem ausgezeichneten und schnellen U- und S-Bahn-Netz, gelang das optimal! Über den Zustand des ein oder anderen Zuges sollte man sich nicht wundern (versifft, besprüht, veraltet), aber dieser Zustand begegnet mir im Ruhrgebiet ebenso.

Was die Kosten angeht, so habe ich die tatsächlich im Griff halten können.
Protest gegen Russland`s Diskriminierungsgesetze gegen HomosexuelleDie Bahnfahrt war aufgrund der GOLD BahnCard kostenlos, wenn ich mal die Anschaffungskosten in Höhe von 25,00 € außer Acht lasse (das wird ja nicht die letzte Fahrt bleiben, abgerechnet wird also nach den Olympic Games 2014).
Die Übernachtung schlug mit 11,00 € zu Buche. Wer sich nicht scheut, eine Übernachtung völlig anspruchsfrei zu riskieren, auf Bequemlichkeit verzichten und mit anhaltender, nächtlicher Eingangstür zur "Boiler"-SaunaDauerbeschallung mit Teccno-Musik leben kann, der begibt sich an einem Montag in die Männer-Sauna „Boiler“ (Mehringdamm 34, liegt nur wenige Meter von der gleichnamigen U-Bahn-Station entfernt). Dort ist dann nämlich Partnertag und der Eintritt kostet schlappe 11,00 € pro Person. Einfach vor dem Eingang warten, man ist selten der Einzige, der allein dorthin geht 😉 Dafür kannst Du bis morgens um 6:00 Uhr in der Sauna bleiben, in einer abschließbaren Kabine schlafen, natürlich inkl. Dusche für den Start in den Tag 🙂 . Zack, Nacht günstig geschafft!

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Das Abendessen am Vortag hatte ich als Marschverpflegung mitgenommen: Dick belegte Baguettebrote mit Schinken, Tomate und Salat. Zum Frühstück gab es ein Croissant, ein Brötchen und einen Kakao, alles nicht viel teurer, als zu Hause.

Bundeskanzler(innen)-Amt

Das Mittagessen besorgte ich mir bei Lidl. Wenn man mit der Bahn durch Berlin und die Stadtteile fährt, findest Du immer einen Supermarkt. Ein Salat mit Schinken, Käse und Dressing für 1,69 €, dazu ein Brötchen und Du bist satt. Soweit zur Verpflegung…abgehakt!

Hauptverwaltungsgebäude der DB

Wer Berlin erkunden möchte, muss sich Gedanken darüber machen, auf welchem Weg er das will. Ich finde, wie in jeder Großstadt, kommt man am einfachsten und schnellsten mit dem ÖPNV voran. In BerlinIMAG3453 liegen die meisten touristischen Attraktionen nah an einem S- oder U-Bahnhof, ideal für ein Tagesticket für 6,70 € mit dem man den größten Teil Berlins abfahren kann (Zonen A und B). Wichtig fand ich noch einen kleinen Stadtplan und die Übersicht über das Streckennetz des VBB. Damit kommt Ihr gut überall hin. Die Ausschilderungen zu den Linien des VBB in den einzelnen Stationen und Bahnhöfen ist gut verständlich und meist übersichtlich.

Fernsehturm Berlin, der AlexWer mindestens 48 Stunden bleibt, sollte sich die „WelcomeCard“ (KLICK) für ab 18,50 € besorgen. Kommt man mit dem ICE im Hauptbahnhof Berlin an, gibt es die „WelcomeCard“ (Fahrschein, 200 Rabatt-Angebote, Stadtplan und Guide), aber auch das Tagesticket für den ÖPNV, sowie natürlich weitere Infos zu Sehenswürdigkeiten und aktuellen Veranstaltungen, bei der Tourist-Info im unteren Bereich des Bahnhofs.

BahnWer, wie ich, wenig Zeit hat, aber viel sehen will, startet ab Hauptbahnhof mit der „Kanzlerbahn“, der U55. Die findet Ihr, wenn Ihr den U-Schildern folgt. Praktisch, dass die U55 in sehr kurzen Zeitabständen fährt. Zwar bedient sie nur drei Haltepunkte (neben dem Hauptbahnhof noch den Reichstag mit Bundeskanzler(innen)-Amt und schließlich das Brandenburger Tor), aber damit habt Ihr das politische Berlin schon so gut wie erkundet. Die Streckennetzkarte führt Euch dann zu weiteren, wichtigen Sehenswürdigkeiten in Berlin, die vielen Bahn-Haltepunkten ihren Namen geben (Potsdamer Platz, Kudamm etc.).

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Weitere interessante Anlaufpunkte in der Stadt, seht Ihr ja auf den Fotos hier im Blog-Bericht. 🙂

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin

Marienkirche mit Martin Luther-Statue

Reichstag mit Deutschlandflagge

Mit dem HKX nach Hamburg – Ein Reisebericht

Hamburg mit dem HKX
Türschild mit Fahrtverlauf des HKX von Köln nach Hamburg
Türschild mit Fahrtverlauf des HKX von Köln nach Hamburg

Das Internet ist schon ne klasse Erfindung! Wie sonst hätte ich Anfang der 2000er Jahre für einen Flugpreis in Höhe von 20,00 € nach Nizza, Edinburgh, Rom, Wien, Paris etc. und zurück kommen können? Diese Zeiten der Billigflieger sind nun leider vorbei. Und dennoch findet sich ab und zu ein tolles Reise-Schnäppchen, wenn man die Newsletter diverser Firmen bezieht und aufmerksam liest.

HKX, die Hamburg-Köln-Express GmbH, ist ein privater Bahn-Anbieter, der dreimal täglich von Köln nach Hamburg (am Wochenende zweimal und mit mehr Waggons) und zurück fährt. Von dem Angebot, jeden Mittwoch im Juni für 10,00 € je Strecke von Essen Hbf nach Hamburg Hbf und zurück zu kommen, hätte ich ohne den Newsletter sicher nichts erfahren. Und so kam es, dass ich heute mit einem Kollegen in die größte, deutsche Hansestadt fuhr.

Wie fährt es sich mit HKX?

Blick auf das Gleis während der Bahnfahrt mit dem HKX von Köln nach Hamburg
Blick auf das Gleis während der Bahnfahrt mit dem HKX von Köln nach Hamburg

Im Essener Hauptbahnhof fuhr der HKX pünktlich ein. Der Zug besteht aus einer Mixtur unterschiedlicher Waggons, die von der Deutschen Bahn (DB) ausgemustert und an HKX verkauft wurden. Beim Bremsen im Hauptbahnhof wurde das Alter der Wagen hörbar deutlich. Es quietschte gewaltig!

Die Tür meines Wagens, jedes Ticket beinhaltet eine automatische Sitzplatz-Reservierung, ließ sich nur mit einem extremen Kraftaufwand öffnen. Mein Platz befand sich in einem 6er-Abteil, wie ich es aus heutigen Wagen der DB nicht mehr kenne und das mich an die Zeiten meiner ersten Ausbildung erinnerte, als ich noch wöchentlich von Düsseldorf nach Dorsten fuhr.

Die Sitze waren neu bezogen, bequem und ich hatte, für mich als „Langbeiner“ ein wichtiges Argument, erfreulich viel Beinfreiheit. Zwar sind die HKX-Wagen nicht mehr die neuesten, aber ich hatte den Eindruck, es waren überwiegend 1.Klasse-Waggons. Von daher haben sie einen spürbaren Komfort.

Wem die drei Stunden Fahrt beim Dauersitzen zu lang werden, kann sich im Zug wunderbar die Beine vertreten, sich an das Ende des Zuges stellen und aus dem Fenster auf die vorbei rauschenden Gleise starren. Auf dem Rückweg saß ich dann leider in einem Großraum-Abteilwagen, der aber auch mehr Beinfreiheit aufwies, als ich sie von der DB aus den Regional-Express-Zügen her kenne.

In Sachen Verpflegung gab es auf dem Hin- und Rückweg ein Catering-Abteil. Der Name sagt`s 🙂 Auf dem Hinweg war es eine mobile Einheit, wie man sie aus den Flugzeugen her kennt, in ein Abteil gestellt, dazu zwei Service-Mitarbeiter. Auf dem Rückweg war es tatsächlich ein Abteil, in dem ein Mitarbeiter in einer kleinen Küche werkelte. Via Durchsage wurde auf dieses Angebot hingewiesen. Kaffee 0,25 l für 2,30 € und ein Kombi-Menü (Getränk, heiß oder kalt plus Sandwich) für 4,90 €. Der Kaffee soll lecker gewesen sein, hörte ich 🙂 . Mineralwasser und Cola 0,5 l für 2,50 €.

Kommen wir zu den Toiletten, die in Zügen selten ein angenehmes Thema sind. Sie waren „bahnsauber“, stanken nicht, wenngleich sie schon sichtbar nicht mehr als klinisch rein zu bezeichnen waren und auf der Rückfahrt die Klobrille eines WC`s gebrochen war. Seife fehlte auf dem Hinweg (kein Behälter vorhanden!), aber fließendes Wasser und Trockentücher für die Hände waren vorhanden.

Die Fahrt im Allgemeinen verlief reibungslos. Die Strecke führte durch reizvolle Landschaften: das nördliche Ruhrgebiet, das Münsterland und das niedersächsische Flachland. Wir kamen mit einer Verspätung von nur wenigen Minuten in Hamburg Hauptbahnhof an.

Der HKX-Zug im Hauptbahnhof Hamburg
Der HKX-Zug im Hauptbahnhof Hamburg

Fazit:
Wer eine günstige Alternative zum Angebot der DB und für innerdeutsche Flüge sucht, ein paar Abstriche bei der Moderne der Waggons, aber nicht beim Komfort, verkraften kann und wen es nicht stört, dass ein bis zwei Stopps vor Erreichen des Ziels, ein Mann mit Müllsack durch den Zug zieht und im Beisein der Fahrgäste den Müll aus den Abteilen räumt, der kann getrost diese wirklich günstige Alternative von Köln/aus dem Ruhrgebiet nach Hamburg nutzen. Dass andere Zugfahrer, offensichtlich Nutzer der DB, uns bei der Abfahrt aus dem Essener Hauptbahnhof mit „Viel Glück!“, angesichts schwer zu öffnender Türen und immens quietschender Bremsen, verabschiedeten, verbuche ich unter Spaß und Neid 😎 ! Schließlich muss man auch immer an das Preis-Leistungs-Verhältnis denken.
Aus den Zentren der Abfahrt-Metropolen im Westen bzw. Norden, direkt ins Zentrum der Zielmetropole, ohne Check-In, ohne lange Wartezeiten, ohne Sicherheits-Kontrollen inklusive Körper-Durchleuchtung, wie am Flughafen üblich, das sind für mich die Vorteile des Bahn-Reisens und wenn das für 10,00 € (Internet-Normalpreis liegt oft bei 18,00 €) je Strecke machbar ist, finde ich das einfach eine Verschwendung, wenn man ein solches Angebot nicht nutzt! Der Tag in Hamburg war klasse, wir haben viel gesehen und ich hoffe, ein paar schöne Fotos sind dabei rumgekommen.
Eine klasse Idee, Danke an HKX.de! 🙂

P.S.: Gibt`s jetzt ein Frei-Ticket für`s Wochenende von Euch? :mrgreen:

P.P.S.: Nein, mein Artikel ist/war nicht beeinflusst vom Zuganbieter, sondern gab lediglich meinen persönlichen Eindruck vom Fahren mit dem HKX wider! 😉

MÜNCHEN – Reiseinfos

München-Reiseinfos, Marienplatz mit Rathaus

Meine Herren…dass ich soooo lange MÜNCHEN nicht als Perle unter den deutschen Städten entdeckt hatte, muss an meiner Ignoranz Bayern gegenüber gelegen haben 😈 Was für ein herrlicher Ort zum Relaxxen, egal ob kulinarisch, kulturell oder partymäßig. München ist so vielseitig und vielfältig und hat mich derart begeistert, dass ich es mir zur Angewohnheit gemacht habe, in der Weihnachtszeit einen Glühwein beim MÜNCHENER EISZAUBER am Stachus zu trinken 😉 Warum gerade da??? Weil die den WELTBESTEN und LÄGGERSTEN Glühwein haben! Unschlagbar, traumhaft abgeschmeckt, einfach herrlich…

ANREISE

Fliegen, Bahnfahren, Auto, Mitfahrzentrale, egal, irgendwie kommt man schon nach München, allerdings ist das dann natürlich eine Kostenfrage.

FLÜGE gibt es ab 19,00 € (Oneway) aus dem Westen, bei ganz viel Glück und saisonalen Angeboten auch schon mal für weniger. Vom Flughafen in die Innenstadt ist es allerdings noch ein ganz schönes Stück, rechnet mal mit 35-40 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das haut ins Portemonnaie. Seid Ihr noch sehr günstig geflogen, kostet das Ticket in die Innenstadt mal eben 9,50 € 🙁 Ihr spart allerdings schlapp nen Euro (WOW!), wenn Ihr zu zweit unterwegs seid und Euch eine Partner-Tageskarte des MVV für dann 18,00 € am Automaten zieht. Fahrt Ihr dann am nächsten oder in den nächsten Tagen zurück, fällt der Betrag natürlich nochmal an.

BAHN – Der Hauptbahnhof liegt mitten in der Innenstadt, also optimal für einen Städtetrip mit Hotel im Zentrum. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind gut ausgebaut: Straßenbahnen, U- und S-Bahnen fahren (auch ab Hbf) häufig und man kommt wirklich gut rum in München, soll die Stadt intensiv erkundet werden. Der günstigste Tarif, sofern man ihn denn überhaupt bekommt, ist/war ab 29,00 € ab Ruhrpott.

AUTOfahren ist sicher dann die günstigste Alternative, wenn Ihr die MITFAHRZENTRALE oder die MITFAHRGELEGENHEIT nutzt. An meinem Reisetag, Samstag den 19.12.009, gab es allerdings nur wenige Mitfahr-Angebote. Eine Fahrt kostet ca. 25,00 € (s.u.).

ESSEN & TRINKEN

Als erstes: Das Augustinerbrauhaus in der Innenstadt. Vom Stachus kommend, rechte Seite, Richtung Rathaus schlendernd. Das Essen ist klassisch bayrisch, lägga und ein Dunkles dazu macht den deftigen Genuss zu einem original bayrischen Erlebnis 😈 Ich kann gar nicht anders, als da jedes Mal wieder zu Futtern 😉

Das Hofbräuhaus ist wohl mehr ein touristischer Anziehungspunkt, als ein gemütlicher Ort zum Verweilen und kulinarischen Genießen. Ich war enttäuscht. 2008 war ich mit Ray drin. Die Luft war stickig, warm, voll war’s und es herrschte ein Lärm, der fast unerträglich war und mich aggressiv machte 🙁 Als wir zwei Stehplätze gefunden hatten, lief der Kellner zigmal an uns vorbei, sein Gesicht drückte eine nicht vorhandene Motivation aus. Wir warteten ca. 10 Minuten, dann wollte ich nur noch raus da. Nein, da muss ich nicht wieder rein, aber wem’s gefällt…

Wer ganz aussergewöhnlich und tolle Gewürze kaufen möchte, sollte in Schuhbecks Gewürzladen vorbeischauen. Dort gibt es Kreationen, die teilweise wirklich die Reise dorthin schon wert sind, so z.B. das Arabische Kaffeesalz. Ab 20 g kann sich hier jeder einen Papierbeutel abfüllen. Ekelig finde ich nur, dass wohl (fast) jeder meint, seinen Rüssel bis fast auf die Gewürze in die Behältnisse stecken zu müssen, statt mit der Hand den Duft der Gewürze aus den Dosen zu wedeln. Naja, „Volk“ eben…

ACHTUNG: Dieser Artikel war überfällig, denn er stammt noch aus dem Dezember 2009 😉 Ja, manchmal braucht der kleene Teufel etwas länger 😈

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