Was mein #ProjektJust20 mit #Selbstmotivation, #Selbstreflexion und den Rest meines Lebens zu tun hat

#ProjektJust20

Ich brauche Motivation. Ständig!

Als Selbstständiger und HomeOffice-Worker fehlen mir die Kollegen und daher zwischendurch hin und wieder auch der kommunikative Austausch während meiner Arbeit. Das sind die Nachteile des Arbeitens zu Hause.

Um neue Projekte auf den Weg zu bringen, benötige ich ein ausreichendes Maß an Motivation. Früher dachte ich auch, ich benötige Interesse und Zuspruch aus meinem engeren Umfeld, aber das war ein Irtum, wie ich heute finde. Woher nehme ich aber die Motivation als Selbstständiger und One-Man-Unternehmer???

Gute Frage!

Darüber habe ich in den letzten Jahren viel nachgedacht…vielleicht zuviel, weil einige meiner Ideen seit Jahren geplant sind und ich bis heute nicht zu deren Umsetzung gekommen bin. Dafür habe ich immens viel über mich selbst gelernt. Ja, ich bin jemand, der eine Selbstreflexion hin bekommt (auch dank einer einmaligen Freundschaft zu einer besonderen Person!!!!) und das hat mich in den letzten Jahren sicher zunächst behindert. Jetzt aber, da ich das Gefühl habe, diese nötige Selbstreflexion abgeschlossen zu haben, spüre ich fast täglich die Kraft der Selbstmotivation in mir aufsteigen, die mir hilft, meine jahrelang geplanten Projekte endlich umsetzen zu können. Es ist einfach ein geiles Gefühl! Befreiend!

Hin und wieder habe ich einen temporären Motivations-Einbruch, was aber auch nicht verwundern darf. Wenn man Jahre damit verbracht hat, über sich selbst, seinen Stand in der Gesellschaft und im sozialen Umfeld zu reflektieren, kann ein „Bruch“ (damit meine ich den Abschluss) nicht von heute auf morgen gelingen. Und ich habe gelernt, einen phasenweisen Rückfall in die Zeit der Selbstreflexion zuzulassen, mir die Zeit zu nehmen, ihn verarbeiten zu könen, um dann, kurze Zeit später, wieder durchstarten zu können.

Inzwischen schaffe ich mir selbst Hilfsmittel, die mich unterstützen sollen, meine Motivation dauerhaft aufrecht zu erhalten. Soweit es eben geht 😉 . Eines dieser Hilfsmittel ist der Hashtag #ProjektJust20, der Euch in den sozialen Medien, bei denen ich unterwegs bin, zukünftig des öfteren begegnen wird.

Was ist das #ProjektJust20 ?

Nehmt Euch ein Maßband mit einer Länge von 1 Meter!

Schneidet es, bei 0 beginnend, an der Zahl ab, die Euer jetziges Alter zeigt. Werft den Abschnitt mit den Zahlen von 0 bis zu Eurem Alter weg. Das ist Vergangenheit und bringt Euch heute nicht mehr weiter!

Schätzt für Euch, ganz privat, was Ihr glaubt, bis zu welchem Alter Ihr wohl arbeiten könnt…aus heutiger Sicht. Schneidet es (z.B. bei der Zahl 70) dort ab. Werft den Abschnitt jenseits der 70 weg, denn diese Zeit ist, zumindest aus beruflicher Sicht, heute nicht relevant!

Jetzt habt Ihr einen Abschnitt des Maßbandes, das sehr plastisch den Rest Eures (Arbeits-)Lebens zeigt! Mehr kommt da nicht, Ihr könnt nicht schummeln! Dies ist ein Fakt!

Und jetzt?

Jetzt sollte Dir spätestens einfallen, was Du in dieser Zeit noch alles schaffen, erledigen und erleben möchtest! Wenn Dir nichts einfällt, denke drüber nach oder geh beispielsweise in die Stadt, schau Dir die Geschäfte an, frage Dich, was Du Dir von all den Sachen, die Du siehst und toll findest, in Zukunft noch kaufen und gönnen können möchtest. Oder…hole Dir Reise-Prospekte…frage Dich, was Du in dieser Welt noch sehen möchtest. Du verstehst? 😉

Dann überlege Dir, wie Du in die Situation kommst, dass Du Dir diese Wünsche leisten kannst. spätestens jetzt wird jeder seinen eigenen, individuellen Weg finden (müssen).

Und nun zurück zum Maßband. Hast Du noch genügend Zeit, Deine Projekte umzusetzen oder glaubst Du, dass es schon zu spät dafür ist? Ich habe mir die Frage beantwortet und ich glaube, dass ich noch genügend Zeit habe. Ich bin allerdings auch ein permanenter Optimist 😉 . Also gehe ich davon aus, dass ich noch 20 Jahre werde arbeiten können und nun gilt es, diese Zeit sinnvoll zu nutzen.

Der Hashtag #ProjektJust20 soll mich permanent daran erinnern, dass ich jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und jede Sekunde, die ich mit unnützen Dingen ausfülle, verloren sind. Genauso verloren, wie die abgeschnittene Zeit der Vergangenheit des Maßbandes! Und ich bin dabei, dies extrem konsequent umzusetzen und wer mich kennt weiss, dass ich da sehr rigoros mir selbst gegenüber sein kann.

Dies gilt allerdings in erster Linie für mein Berufsleben, nicht so sehr für mein privates Leben. Enge soziale Kontakte sind und bleiben mir wichtig und haben in meinem Leben Priorität! Wenn Du auch langjährige Freunde hast, und ich meine jetzt nicht diese digitalen Möchtegern-Kontakte in sozialen Medien, die mehr aus Nullen als aus Einsen bestehen, dann weisst Du, was ich meine 🙂 .

Zusätzlich zu meinem #ProjektJust20 , hat mich in den letzten Tagen auch noch ein Video von Casey Neistat (siehe unten) motiviert, los zu legen.
Sein Fazit: Es ist nicht wichtig, was andere darüber denken, ob Du etwas schaffen kannst oder nicht.
Wichtig ist, dass Du Deinen eigenen Weg findest, das erreichen zu können, was Du schaffen willst, egal mit welchen Mitteln.
Es ist nicht wichtig, ob Du eine kleine oder große, eine Amateur- oder eine Profi-Ausrüstung für YouTube hast.
Wichtig ist, dass Du an Dich glaubst, Du Dein Projekt umsetzt und ihm den Geist einhauchst, den es braucht, um vielleicht sogar erfolgreich zu werden.
Das Video geht nicht lange, er spricht relativ schnell (auf englisch), aber schon die Bilder helfen dabei, den Inhalt des Videos verstehen zu können 😉

You can’t?

You can’t!

:mrgreen:

Manch ein Leser/eine Leserin wird das Geschriebene hier nicht verstehen (können). Macht nix. Denn es ist in erster Linie für mich und mein privates Umfeld geschrieben.
Für mich, um mir noch einmal klar zu machen, wie wichtig es ist, JETZT los zu legen, weil mir die Zeit wegrennt und für mein Umfeld, um verstehen zu können, warum sich in Zukunft bei mir etwas ändern könnte, ohne dass sie es gleich auf sich beziehen sollten 😉 .

Ab an die Maloche………die Zeit läuft!

YOUTUBE – Das Ende des leichten Geldverdienens

Youtube - Das Ende des leichten Geldverdienens

Internet-Verbindung…Webcam…Drauflos quatschen…Youtube-Seite öffnen…Profil erstellen…und schon kann es losgehen mit dem Geld verdienen! Was sich so easy liest, war auch mal so easy.

Ob damals oder heute, manch einen veröffentlichten Inhalt, den wir uns auf der Video-Plattform Youtube anschauen müssen können, ist dermaßen unterirdisch, dass ich mich frage, ob diese Menschen mit ihrer Zeit nichts anderes anzufangen haben?

Vielen Youtubern geht es ums Geld verdienen, keine Frage. Sie wünschen sich den Erfolg eines Dner, Julian Bam oder Casey Neistat für sich. Wer nicht? 😉 Aber bei vielen Produzenten bleibt oft die Qualität auf der Strecke und bei manch einem frage ich mich, ob er/sie es wohl auch schon (natürlich erfolglos) bei DSDS versucht hat? Es sind die Peinlichen, jene, die an Selbstüberschätzung leiden und glauben, eine Webcam reiche schon für einen Erfolg, und die Welt hätte nur auf sie gewartet!

Geld verdienen mit Youtube-Videos konnte so leicht sein! Du musstest „nur“ als Partner des Streaming-Dienstes anerkannt werden und schon konnte der Rubel (EURO) rollen!

ODER?

Letztens sah ich ein Video, in dem „Die KREW“ Neustartern empfiehlt, einfach zu starten…zu machen…nicht lange darüber nachzudenken, was man wie uploaden sollte. Ein Konzept ausarbeiten? Wozu??? Eigentlich sollte man einfach loslegen, ausprobieren, aus Fehlern lernen und sich so auf Youtube entwickeln, so die KREW. Anderenfalls würde man wahrscheinlich nie starten…

Eigentlich ein guter Tipp, will man doch, je älter und erfahrener man(n) ist, bei neuen Projekten nichts (mehr) falsch machen und möglichst gleich durchstarten. Dass das vielfach eine Illusion ist, kenne ich von vielen gut durchdachten StartUps, die, egal wie gut und professionell sie auch vorbereitet waren, dennoch am Interesse der Verbraucher vorbei entwickelt hatten.

Auch ich stelle mir derzeit die Frage, wie ich am besten auf Youtube starten könnte. Die Film-Ausrüstung habe ich zusammen, eigentlich könnte es gleich losgehen.

Aber:

  • Welche Inhalte will ich produzieren?
  • W I E will ich sie präsentieren?
  • Brauche ich dazu ein Konzept oder „laber“ ich einfach drauf los und sage, was mir gerade in den Sinn kommt?
  • Brauche ich zu Beginn schon einen Jingle und mit welcher Musik unterlege ich meinen Clip?
  • Wie soll der „Look“ sein, also z.B. die Farbgebung und der Auftritt überhaupt?

Ja, solche Gedanken mache ich mir als jemand, der an sich selbst einen hohen Anspruch stellt und der mit seinen Produkten erfolgreich sein will. Sonst kann ich es auch sein lassen!

Und ausgerechnet jetzt kommt Youtube mit Neuerungen bei der Bewertung von Content seiner Partner und der Bewertung von Partnerschaften für Neu-Einsteiger bzw. „kleineren“ YT-Stars:

LIES HIER (Artikel der Zeitschrift t3n)

Wer bisher dachte

„Och, ich mach dann mal n Video, lade es bei YT hoch und schon verdiene ich als Star Tausende von Euros“

der muss wohl ab spätestens März umdenken!

So gut der Ansatz der YT-Blogger „Die KREW“ auch sein mag, einen ungeplanten Start beim Video-Online-Dienst durchzuführen, so wenig taugt dieser Vorschlag also wahrscheinlich in der Zukunft.

Natürlich setzen sich auch Youtuber mit den Änderungen des Video-Dienstes kritisch auseinander, wie dieser hier:

Ich sehe es eher so, dass mit den nun kommenden Veränderungen bei YT durchaus jene einen Vorteil haben können, die in ihren Clips auf Qualität setzen! Und damit scheint es wohl doch besser zu sein, sich von Anfang an darüber im Klaren zu sein, wie man auftreten und was man vermitteln will und mit welchem Style man sich präsentieren möchte.

Okay, meine Idee eines Konzepts verzögert sicher das Erscheinen meiner ersten Videos bei Youtube, aber dafür bietet das gut durchdachte Konzept hinterher einen Leitfaden, der neue Videos schneller folgen lassen sollte.

Und wie seht Ihr die neuen „Spielregeln“ bei YT? Eher Positiv oder doch negativ? Schreibt Eure Meinung ins Kommentarfeld.