BABY DRIVER – Meine #Filmkritik

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Meine #Filmkritik zu #BabyDriver #Film #Kino

Fast & Furious…GTA…Bonnie & Clyde…21… Das sind die Filme, die mir einfielen, während ich BABY DRIVER sah.

Der Streifen startet mit einer fulminanten Verfolgungsjagd durch die Strassen von Atlanta und ich freute mich auf MEHR davon und für meinen Geschmack hätten es ruhig mehr sein können. Action pur, Fahrkunst auf höchstem Niveau und Spaß beim visuellen Genuss, DAS will der anspruchsvolle Zuschauer! 😉

Keine Frage, der Hauptdarsteller, Baby, gespielt von Ansel Elgort (INFOKLICK), ist „schnuckelig“, auch wenn dies nicht mein bevorzugtes Wort für Schauspieler ist, die mit einer Stupsnase und einem Unschuldsgesicht über die Leinwand rasen und rennen. Sein Aussehen muss an der nationalen Vielfalt der Eltern liegen: Russisch-Britisch-Norwegisch, eine, wie ich finde, doch ganz ansehnliche Kombination 🙂 Häufigere Kino-Gänger könnten ihn aus der Bestimmung (Divergent)-Triologie (KLICK) kennen…

Natürlich hat BABY DRIVER weitere Top-Schauspieler im Angebot: Kevin Spacey und Jamie Foxx. Aber auch die anderen Protagonisten müssen sich optisch nicht verstecken: Lily James als Freundin des ungewöhnlichen „Baby“ und eine Verbrecherbraut, gespielt von Eiza Gonzalez, sind zwei Schönheiten, die dem Film eine feine, weibliche Ausstrahlung gönnen!

Was mir an BABY DRIVER gut gefallen hat, ist die ansteigende Spannung, eine nette, wenn auch Hollywood-typische Story, mit den klassischen Elementen Liebe, Abhängigkeit(en), Bedrohung, Schiesserei, Flucht, Verfolgungsjagden und Happy End (?). Auch gibt es gibt es hin und wieder künstlerische „Pralinen“, recht wirksame Momente. Da referiert Kevin Spacey beispielsweise den Plan des nächsten Coups und wir hören Baby`s Musik dazu, die lippensynchron auf Spacey zugeschnitten scheint und der Szene einen gewissen Schwung verschafft. Fein gemacht!

By the way: Spacey und Foxx spielen, sorry, wenn ich das so krass ausdrücke, zwei RICHTIGE ARSCHLÖCHER Hardcore-Gangster, denen man ihre gestörte Brutalität nicht ansieht. Insgesamt ist der Film nichts für zart besaitete Seelen, aber er ist auch nicht so brutal, dass er ab 18 Jahren sein müsste (FSK 16).

Musik spielt in BABY DRIVER eine große, manchmal auch entscheidende Rolle. Die Kombination der Stücke im Film, hat mich schmunzeln lassen, denn auf eine Gruppe oder Musikrichtung festlegen, lässt Baby sich nicht. Vielmehr spielen Namen eine gewisse Rolle in den Musikstücken, die dem Film eine angenehme Prägung geben.

Letztlich bleibt noch der Regisseur zu erwähnen: Edgar Wright (INFOKLICK) ist bislang weniger als Regisseur aufgefallen, denn als Co-Drehbuch-Autor von Filmen wie Ant-Man und Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn. Ich finde, er hat durchaus Potenzial!

Fazit:
BABY DRIVER ist ein typischer Action-Streifen, dabei, aus meiner Sicht, aber nicht platt! Er bietet wirklich gute, teilweise rasante Unterhaltung, die die Zeit im Kino-Saal schnell vergehen lässt. Zwischendurch bleiben Momente der Beklemmung, wenn die Abhängigkeiten von Baby ausgespielt und ausgenutzt werden, was für eine Faustbildung beim Zuschauer sorgen kann. Also, alles dabei, sogar Emotionen, wenn der Zuschauer sich auf das smarte und manchmal auch wirklich böse dreinblickende Baby-Face (als geniale „Maske“) einlässt.
Meine Empfehlung: Reingehen, zurücklehnen, sich berieseln lassen und mit dem Gefühl, gut unterhalten worden zu sein, wieder nach Hause fahren! Schönes Action-Kino!

WEBSITE ZUM FILM

IMDB-Seite zum Film

Meine persönliche Wertung: 4 Punkte

5 Punkte: WOW! Großartige Unterhaltung, perfekter Film! Besser geht`s nicht!
4 Punkte: Klasse gemacht, tolle Unterhaltung, nix zu bereuen!
3 Punkte: Eher was für den Kinotag oder auf Free-TV-Premiere warten!
2 Punkte: geht gerade mal im Fernsehen als gut durch!
1 Punkt : Volle Zeit- und Geldschverschwendung! Flucht aus dem Kino!

Hast D U den Film schon gesehen und wie fandest Du ihn? Interessiert mich, nutze das Kommentarfeld 😉

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