Der Umbau meines WordPress-Blogs – Von der Idee zur Umsetzung

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Der Umbau meines Blogs: Von der Idee zur Umsetzung!

Im Rahmen der thematischen Neuausrichtung meines WordPress-Blogs auf kreative, digitale Inhalte, habe ich mich jetzt auch für ein neues Theme entschieden. Dies finde ich nicht nur edler als das bisherige, es ermöglicht mir auch eine bessere visuelle Umsetzung der neuen Thematik meines Blogs. Außerdem mache ich damit definitiv einen Schnitt mit der Vegangenheit, als ich hier noch persönliche und politische Beiträge veröffentlichte.

Warum ich gerade dieses Theme wählte und wie ich die Umgestaltung meines Blogs anging, lest Ihr im Anschluss.

Wer seit Jahren einen Blog im Internet betreibt und auf diesen in sozialen Medien immer wieder hin weist, der hat eine Menge Arbeit, wenn er sich dazu entschließt, das Thema dieser Publikation zu ändern. Ich wollte weg von persönlichen und politischen Einträgen und meiner Arbeit mehr Raum bieten. Auf Instagram lernte ich, dass Bewertungen, ob positiv oder negativ, mich voran bringen und so lag es nahe, meine kreativen Ergebnisse mit Hilfe meines Blogs zu pushen.

Ein Kreativer hat diverse Möglichkeiten sich auszudrücken. Manche haben Galerien von erstellten Fotos und (digitalen) Arbeiten, andere produzieren Videoclips, die erläutern, auf welchem Weg eine Arbeit erstellt wurde und natürlich gibt es auch noch die Schreiblinge, die etwas zu Papier schriftlich in digitalen Notizbüchern, modern gesprochen, in einem Blog, posten. Für die Zukunft plane ich allerdings auch den Einsatz der beiden erstgenannten Elemente.

Natürlich soll ein Blog nach aussen hin ansprechend sein und die Besucher/innen sollen sich „wohlfühlen“, wenn sie Beiträge nach für sie interessanten Inhalten durchsuchen. Aber ein Sammelwerk von Artikeln, die unter einem Oberbegriff und vielen Unterkategorien zu finden sind, muss auch gut organisiert sein. Beiträge zu einem Thema mit bestimmten Keywords (Schlüssel- bzw. Suchwörtern), dürfen nicht im Dickicht einer Website untergehen und verschwinden. Daher habe ich mir zuerst überlegt, WAS soll in Zukunft das Oberthema meines Blogs sein?

In der aktuellen Planungsphase ist DIGITALE KREATIVITÄT zunächst einmal der Oberbegriff. Das ist eine ungemein umfassende Beschreibung des neuen Themas, die zur detaillierten Erläuterung Unterkategorien braucht, damit die Thematik klarer wird. Also erstellte ein Gerüst mit Begriffen, die die einzelnen Themenbereiche beschreiben sollen:
MOBIL, KREATIV, 3D, FOTO, VIDEO, RUHRGEBIET, WEBSITE, KONTAKT.
Das sind noch nicht die endgültigen Bezeichnungen, denn den ein oder anderen Bereich werde ich wohl noch zusammenfassen.

Wichtig ist zunächst, dass ich anhand dieser Begriffe weiss, wie ich meinen Blog zu unterteilen habe und unter welchem Begriff ich zukünftig die einzelnen Beiträge thematisch ablegen/veröffentlichen werde. Daraus ergibt sich schließlich die Aufteilung der Blog-Struktur, die damit fast automatisch das benötigte Theme, also die visuelle Oberfläche des WordPress-Blogs nach ausen hin, definiert.

Für mich war klar, dass bei der Vielfalt an Unterkategorien ein Theme her muss, bei dem die Besucher schnell und unkompliziert das finden, was sie am meisten interessiert. Also schien mir die „MAGAZIN“-Form die idealste zu sein. Diese Themes sind gut strukturiert, bieten eine optimale Übersichtlickeit der Themen und damit erfüllen sie genau die Voraussetzungen, die sich aus meiner Organisationsstruktur für den künftigen Blog ergeben.

Nun habe ich natürlich die Möglichkeit, so ein Theme selbst zu erstellen, was allerdings ein gewisses Maß an Erfahrung voraussetzt, wenn man ein gutes, stabiles und belastbares WordPress-Theme nutzen will. Diese Erfahrung fehlt mir einerseits, andererseits habe ich momentan auch keine Zeit, mich daran zu setzen. Die einfachste Methode, zu einem neuen Theme zu kommen, ist, sich auf Seiten umzuschauen, wo Programmierer ihre Arbeiten anbieten. Da gibt es freie, also kostenlose Themes und natürlich auch viele, für die man ein bisschen ins Portemonnaie greifen muss.

Ganz ehrlich: Ich nutzte für Little-Devil.com bisher immer kostenlose, aber so richtig optimal fand ich keines, auch wenn ich mich mit dem gegebenen zufrieden gab. Da ich den kommenden, neu aufgestellten Blog aber ernsthafter und professioneller präsentieren möchte, habe ich mich jetzt ausschließlich auf den Seiten umgeschaut, die WordPress-Themes zum Kauf anbieten.

Da ich ja meist zum Pefektionismus neige, dauerte die Suche natürlich entsprechend lange. Zunächst googelte ich nach Theme-Anbietern (WordPress, Theme), schrieb mir fünf Adressen auf (Eins Zwei Drei Vier Fünf) und wählte, nach dem ersten Überblick, den wohl größten der 5 aus: Themeforest.com! Oben links klickte ich auf WORDPRESS, dann in der Kategorie-Auswahl links auf „BLOG / MAGAZINE“. Und schließlich, wenn Ihr genug Ausdauer und Atem habt, könnt Ihr aus über 1.800 Themes auswählen, viel Spaß :mrgreen: . Bis Seite 6 klickte ich fast jedes Theme an, las mir durch, was dazu geschrieben stand und klickte mich dann durch die LIVEPREVIEWS, die einem so ein Theme in Aktion zeigen. Nach zwei halben Nachtschichten und einer Final-Auswahl hatte ich mein Theme gefunden 😉 . Wichtig war mir, dass es responsive ist und eine möglichst aktuelle Bearbeitung im Datum erkennbar war. Das es bei den neuesten Themes eine massive Preis-Reduzierung gab, beachtete ich natürlich auch. Aber auch die Bewertungen bisheriger Käufer fand ich wichtig und auch das, was sie dazu geschrieben hatten. Ja, eine GANZE MENGE Zeitaufwand und Konzentration erforderte das!

Als nächstes wird das Theme installiert und dann steht mir die anstrengendste Aufgabe noch bevor: Über die vielen Einstellungsmöglichkeiten im Background von WordPress, bestimme ich schließlich das finale Aussehen des Themes und damit meines Blogs, bevor ich ihn mit Inhalten bestücken kann. Das wird noch was 🙂 . Aber ich sehe es nicht als „Arbeit“, sondern wirklich als Spaß, denn ich habe das Ergebnis im Auge, nicht den Weg dahin 😛 .

Und wenn das erledigt ist, erstrahlt mein Blog endgültig im neuen Glanz und mit völig neuen Themen aus der Welt eines Digital Creative`s. Wenn Dich dieser Weg weiter interessiert, bleib`dabei 😉 .

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