Westerwelle
CSD in Budapest – Sieg!
Es ist gerade 2 Tage her, dass ich in einem Artikel hier im Blog (KLICK) den Protest-Aufruf des LSVD gegen das Verbot des CSD in Budapest veröffentlichte. Heute gibt es eine sehr gute Nachricht: Ein Gericht hat das Verbot aufgehoben! Das ist ausgesprochen erfreulich (KLICK HIER).
In diesem Zusammenhang hatte ich auch an das deutsche Außenministerium in Berlin geschrieben. Schließlich sollte sich Guido Westerwelle als schwuler Amtsinhaber nicht nur für einen CSD in einem EU-Land einsetzen, sondern die europäischen Grundwerte verteidigen, gegen die mit dem Demonstrations-Verbot verstoßen wird. Aber offenbar war das für ihn kein dringendes Anliegen!. Eine Antwort bekam ich nicht und auch dem QUEER-Artikel kann ich nur Enttäuschendes vernehmen. Es stehen eben nur Landtags-, aber keine Bundestagswahlen an. Das sollte man sich merken! Was bringt uns ein schwuler Außenminister, der sich nicht für die Belange von Schwulen und Lesben in Europa einsetzt???
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Gay-Aktivist in Uganda abgeschlachtet!
Hat sich eigentlich unser schwuler Außenminister Westerwelle dazu geäussert???
Das frage ich mich bei jeder Meldung über abgeschlachtete, ermordete oder hingerichtete Menschen auf dieser Welt, nur weil sie schwul, lesbisch oder bi sind! Ja richtig… “nur”! Dieses Merkmal, das niemals allein einen Menschen ausmacht, führt in vielen Ländern auf dieser Erde weiterhin zur Verfolgung, Folterung und Mord/Hinrichtung/Abschlachtung von homosexuellen Menschen! Eine Unerträglichkeit für uns in der EU, die hier inzwischen weitgehend rechtlich gleichgestellt sind und unser Leben frei leben können!
Die HIRSCHFELD-EDDY-STIFTUNG (Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender) veröffentlichte am Donnerstag per Newsletter folgende Nachricht:
Mord an schwulem Aktivisten in Uganda
Unterstützt Sexual Minorities Uganda SMUG!
Gestern wurde in Uganda der schwule Aktivist David Kato brutal ermordet.
Zusammen mit anderen Personen war er von der der ugandischen Wochenzeitung “Rolling Stone” als homosexuell geoutet worden, verbunden mit der Aufforderung: “Hängt sie“. Seitdem hatte er immer wieder Morddrohungen erhalten. David Kato engagierte sich in der ugandischen Organisation Sexual Minorities Uganda SMUG.
Wir sind entsetzt über diese erneute schreckliche Gewalttat in Uganda.
Unser Mitgefühl gilt David Katos Familie und seinen Freundinnen und Freunden. Es ist empörend, dass die Regierung von Uganda ihren homosexuellen Bürgerinnen und Bürgern praktisch jeden Schutz verweigert und die homophobe Stimmung im Land selbst befördert.Diese erneute schreckliche Gewalttat muss endlich zu einem Umdenken bei Ugandas Regierung führen. Erst vergangenen November war SMUG-Geschäftsführer Frank Mugisha auf Einladung des Auswärtigen Amtes in Berlin. Dort besuchten wir gemeinsam mit anderen afrikanischen Aktivistinnen und Aktivisten auch das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Homosexuellen. Frank Mugisha schilderte uns in Berlin eindrücklich die Situation in Uganda und berichtete über die wertvolle Arbeit von SMUG.
Zum Mord an seinem Mitstreiter sagt Frank Mugisha: “Keine Art der Einschüchterung kann unsern Kampf aufhalten. Davids Tod wird erst gesühnt sein, wenn unser Kampf für Gerechtigkeit und Gleichheit gewonnen sein wird. David ist gegangen und viele von uns werden folgen, aber unseren Kampf werden wir gewinnen. David wollte ein Uganda sehen, in dem alle gleichbehandelt werden, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung.”
Wir rufen dazu auf, den Kampf unserer Freundinnen und Freunde in Uganda auch weiterhin tatkräftig zu unterstützen.
Die 2004 in Kampala gegründete SMUG tritt ein für gleiche Rechte für alle Ugander unabhängig von Geschlecht oder sexueller Identität. Zudem will SMUG die Homophobie und antihomosexuelle Gewalt im Land sowie HIV und Aids bekämpfen. Zusammen mit lokalen und internationalen Partnerorganisationen will SMUG die Menschenrechte von LSBT in Uganda voranbringen. SMUG ist auch im internationalen NGO-Beirat der Hirschfeld-Eddy-Stiftung vertreten.
Weitere Informationen zur Situation in Uganda und Arbeit von SMUG:
http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/index.php?RDCT=225f9ddae3400835a912Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung leitet Spenden eins zu eins nach Uganda weiter. Die Freundinnen und Freunde dort leisten unter schwierigsten Bedingungen wertvolle Aufklärungs- und Akzeptanzarbeit, die unsere Solidarität verdienen.
Spendenkonto:
Hirschfeld-Eddy-Stiftung
Konto 50 100 00
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ / BIC: 370 205 00 / BFSWDE33XXX
IBAN: DE64370205000005010000 Stichwort: Uganda
Klaus Jetz
Hirschfeld-Eddy-Stiftung
c/o LSVD
Postfach 103414
50474 Köln
T. (0221) 925961-15
F. (0221) 925961-11
klaus.jetz@hirschfeld-eddy-stiftung.de
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Kommt es zur Neuauflage der Großen Koalition?
Die ersten Glückshormone über den Wahlsieg bei den Liberalen sind abgebaut. Nun scheint es, als würde die FDP von den Unterdrückungsversuchen der Unionspolitiker bei dem Verhandlungspoker um eine Schwarz-Gelbe Koalition in Berlin genervt zu sein! Oder ist es die Erkenntnis, dass die Versprechungen, die den Wählern im Wahlkampf gemacht wurden, aufgrund einer desolaten Finanzlage im Bund nicht eingehalten werden können??? Oder ist es die Arroganz beider Seiten, sich als jeweils Überlegener in diesen Verhandlungen zu fühlen??? Möchte die CDU vielleicht doch lieber mit der SPD???
Schnell wollten sie sein, bei der Regierungsbildung im Bund. Seit über einer Woche sitzen sie nun zusammen bei den Koalitionsgesprächen. Zu den Medien dringen nicht gerade positive Äusserungen über die jeweils andere Seite, aber das ist normal…ein Taktieren sozusagen.
Dennoch…will die FDP nicht ihre Glaubwürdigkeit verlieren, muss sie tatsächlich hart bleiben! In einer Umfrage ist es den Deutschen zwar recht Schnuppe, ob die Steuern gesenkt werden oder nicht (scheinbar versprechen sie sich davon keinen Vorteil!), aber Wetserwelle steht im Wort bei seinen Wählern. Und wnen schon keine Steuersenkung, dann wenigstens ein Umbau des Systems. Aber ausgerechnet mit den Konservativen???
Alles läuft auf ein Sechs-Augen-Gespräch am Wochenende hinaus, wenn Westerwelle, Merkel und Seehofer zusammenkommen und ein finales Gespräch führen wollen. Die im Mai 2010 anstehende Wahl in NRW, setzt die willigen Koalitionäre unter Druck. Unliebsame Entscheidungen sollen eventuell erst nach der Wahl getroffen werden, um der Schwarz-Gelben-NRW-Regierung das Überleben zu sichern. ARD-AUDIOBEITRAG
Mal sehen, was aus den Verhandlungen wird. Eine Überraschung wäre es für mich jedenfalls nicht, wenn die FDP plötzlich aussteigen und sagen würde: “Macht Euren Kram doch mit Anderen, wir bleiben in der Opposition!”
Man könnte es ihm nicht mal verübeln…
Und dann?
Jamaika im Bund? Re-Große Koalition?
Warten wir’s ab, es bleibt spannend!
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Aua nju Aussenminister???
Huuuuuuuuuuuuuuuh…da müssen wa abba nochma nen phatten Sprachkurs hinlegen, Guido…
Schließt bloss nicht die Augen, wenn Ihr den Videoclip seht…

In Deutschland wird deutsch gesprochen
Guido Westerwelle versucht staatsmännisch zu wirken. Heraus kam aber eine eher holprige Pressekonferenz, was aber auch daran liegen könnte, dass er die Nacht zuvor allen Grund hatte, lange, sehr lange zu feiern
Wer weiss…
Jedenfalls belehrte er einen Reporter der BBC, dass in Deutschland auf Presse-Konferenzen nicht englisch, sondern deutsch zu sprechen ist (KLICK HIER)! Naja…wie geht es wohl mit ihm weiter?



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