Artikel-Schlagworte: „Schweinegrippe“
Zwei Tage nach dem “Schuss” kann ich auch etwas zu den Nebenwirkungen der Schweinegrippen-Impfung berichten, soweit diese bei mir aufgetreten sind.
Die Einstichstelle wurde etwas dick, lief leicht blau an. Wenn ich heute mit leichtem Druck darüber fahre, merke ich immer noch einen Druckschmerz, aber der Arm ist frei beweglich.
Am Tag der Impfung hatte ich mich ja noch fit gefühlt, ausser das unerotische Erlebnis am Abend
Und ich kann defintiv schreiben, dass es nicht am Alter liegt, wie bei Twitter bereits von einer Followerin vermutet wurde
Gestern morgen wachte ich mit Glieder- und Gelenkschmerzen auf, die schon meine Bewegungsfreiheit etwas einschränkten. Wie bei einer normalen Grippe eben
Die Schmerzen hielten sich bis zum späten Nachmittag und waren dann am Abend soweit verschwunden, dass ich mein Hanteltrainming absolvieren konnte. Leider wirkte sich das etwas negativ auf meinen linken Arm aus, denn ausgehend von der Einstichstelle, zog dann ein Schmerz durch den Arm. War wohl etwas anstrengend für die Porree-Piepe
Ansonsten merkte ich nichts. Keine der anderen Nebenwirkungen, allerdings war ich auch zu beschäftigt, mich darum kümmern zu können, was in meinem Körper falsch laufen könnte
Somit kann ich Jedem eigentlich diese Impfung empfehlen, auch wenn jeder Körper sicher individuell auf den Impfstoff reagieren mag.
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Das ist gar nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich hatte mich zur Impfung gegen die Schweinegrippe entschieden und das sollte jetzt möglichst schnell gehen. Ha…
Zum ersten Mal, denn ich habe mich noch nie gegen die Grippe impfen lassen, sehe aber nun in der Schweinegrippe, auch weil ich beruflich (und privat
) doch recht viel mit Menschen zu tun habe, eine Bedrohung für mich. Mal eben 1-2 Wochen ausfallen und nichts verdienen, das habe ich in diesem Januar erlebt. Danke, nicht noch einmal!
Zunächst musste ich 5-6 Arztpraxen anrufen, bis ich kapiert hatte: Kurzfristige Impfung unmöglich! Eine Impfampulle, so wurde mir erklärt, reicht für 10 Personen und ist nach Öffnung maximal 24h haltbar. Somit muss der Doc also erstmal 10 impfwillige Menschen finden, bevor er einen Termin festlegen kann. Das könnte sich also in die kommende Woche verlagern, was mir gar nicht gefiel
Wenn schon, dann jetzt und schnell
Manche hatten sogar Wartelisten und konnten mir nicht einmal einen Termin nennen…
Schließlich hatte ich mich für eine Praxis in meiner Nähe entschieden, da mein Hausarzt nicht zu den Impfern gehört. Die Liste der impfenden Ärzte und Doktoren gab es auf der Website meiner Stadt.
Der Impftermin am Dienstag sei schon voll, am kommenden Montag gäbe es dann die nächste Möglichkeit. Ich sagte der Sprechstundenhilfe allerdings, sie möge mich doch bitte kontaktieren, wenn ein Patient absage. Bei 10 Personen wäre es ein Wunder, wenn alle tatsächlich zur Impfung gehen würden
Zunächst musste ich mir die Kopie des Beipackzettels des Medikaments abholen. Am späten Nachmittag kam dann tatsächlich ein Anruf aus der Praxis, es sei jemand ausgefallen und ob ich morgen (am DI) die Impfung mitmachen wolle. Klar. Na also…
Auf dem Weg dorthin hörte ich im Radio, dass ein Mann in Düsseldorf 12 Minuten nach der Impfung zusammengebrochen war und sich kurzfristig in Lebensgefahr befunden hatte. Supa!
Langsam wurde ich nervös… Ich sprach das Thema bei der Sprechstundenhilfe an und sie sagte, normalerweise solle man es nach dem Impfen etwa 30 Minuten im Wartezimmer sitzen bleiben. Aha, eine wichtige Info!
Ich musste noch einen Fragebogen ausfüllen und unterschreiben und nach wenigen Minuten Wartezeit, war ich fällig
Zack, rein die Nadel und fettisch! Jetzt bin ich also nach etwa 7-10 Tagen gegen die Schweinchengrippe immun und dieser Virus kann mir (angeblich) nix mehr
Na hoffentlich
Als Einziger wartete ich etwa 25 Minuten und als nichts passierte, verließ ich die Praxis.
Abends merkte ich schon n bissel was. Der Arm wurde an der Einstichstelle dicker und ist heute etwas blau gefärbt. Heute morgen hatte ich Gelenk- und Gliederschmerzen, also wie bei einer Grippe auch, allerdings ohne Schnupfen, Husten, Übelkeit etc. Der Body reagiert also
Fein fein…
Zum Glück kann ich mich auf meine Arbeit konzentrieren, auch wenn diese Schmerzen etwas nerven.
Eine phatte Einschränkung gab es gestern allerdings schon :-( Ich hatte ein Sex-Date, aber das hätte ich besser gelassen
Sowas hab ich beim Sex noch nie erlebt. Null Reaktion bei mir, kein Empfinden bei gar nix
Also wenn das eine Nebenwirkung sein sollte, dann hoffe ich mal, dass die schnell vorbei ist
Jedenfalls brachen wir das irgendwann ab, als auch wirklich geile Porns nicht halfen
Tja, so ist das manchmal, was willste machen, nech?! Deshalb bring ich mich aber nicht gleich um
Es wird schon wieder aufwärts gehen…garantiert!
Als ich Anfang des Jahres zwei Schulungen durchführte, eine zu Beginn des Januars, eine am Ende, fing ich mir gleich zweimal eine Grippe ein. Warum? Ganz einfach. Einige der Teilnehmer wollten unbedingt mitmachen, warfen sich 1-3 Aspirin ein und sorgten so dafür, dass ich mir die Grippe einfing.
Ich ärgerte mich damals maßlos, zeugt dies doch in meinen Augen von einem rücksichtslosen, egoistischen Verhalten, durch das nicht nur ich allein, sondern auch alle anderen Teilnehmer des Kurses durch die Ansteckungsgefahr ebenfalls unnötig bedroht wurden. Mich setzte die Grippe für über eine Woche ausser Gefecht, meine Arbeit blieb liegen und das kann sogar soweit gehen, dass ich Aufträge erst verspätet zuende führen kann.
Abgesehen vom wirtschaftlichen Schaden, der mir entstand, geht man in solchen Situationen natürlich auch das Risiko ein, Andere anstecken zu können. Also vermeidete ich zumindest in dieser Situation auch soziale Live-Kontakte…
Daran erinnerte ich mich gerade, als ich den Artikel bei ZEITonline las (HIER FÜR DICH). Dort geht es um die mangelnde Impfbereitschaft der Leute, insbesondere jüngerer Menschen, die sich offenbar keine Gedanken um die Folgen der (Mexiko-)Grippe machen.
Wie im Artikel beschrieben, ist es eben nicht nur der Schutz der eigenen Gesundheit, der fahrlässig unterlassen wird, auch die optionale Infizierung des sozialen Umfeldes ist bei einer Grippe-Erkrankung schnell möglich.
Aber Andere werden den Menschen offensichtlich immer gleichgültiger, manche mögen gar so schräg denken: “Wenn ich leide, sollen andere es auch!” Vielleicht sehe ich in Grippezeiten deshalb soviele, die sich nicht einmal die Hand vor den Mund halten, wenn sie lauthals, und manchmal offenbar auch mit Genuss, in die Umgebung nießen!
Danke der ZEIT für diesen Artikel, der mir die Erfahrung aus dem Januar 009 in Erinnerung rief und der meine Leser über eine Impfung nachdenken lassen soll…
