Ruhrgebiet

Alternativen im Ruhrgebiet zum Karneval

Wenn Du nicht der große Karnevalsfan bist und eine Alternative zur Freizeitbeschäftigung im Ruhrgebiet suchst, dann schau doch einfach mal in meinen Blog-eigenen Event-Kalender ;-)

KLICK HIER

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Helau und Alaaf: VRS-KarnevalsTicket

Für 22,00 € an 6 Tagen im ganzen VRS fahren, das ist in der Karnevalszeit zwischen dem 16.02. (Weiberfastnacht) und dem 21.02.2012 (Veilchendienstag) möglich! Dazu kauft man sich an Weiberfastnacht das “Tagesticket 1 Person, Preisstufe 5″ (z.B. am Automaten im Düsseldorfer Hauptbahnhof (VRR), und fährt dann damit, jederzeit bis einschließlich Dienstag, durch den VRS (KLICK).

Wer im Ruhrgebiet/VRR ein Monatsticket 2000 hat, kann aber, sofern er/sie an den Karnevalstagen nicht öfter als zwei Mal nach Köln fährt, mit dem VRS 4er-Ticket Preisstufe 3 (16,50 €, erhältlich z.B. am Automaten des Düsseldorfer Hauptbahnhofs)  günstiger fahren. Am Wochenende (Freitag ab 19:00 Uhr bis Montag früh 03:00 Uhr) gilt das Ticket 2000 eh für den ganzen VRR ohne Zuschlag (Einschränkungen HIER beachten!) und wer dann noch Fahrten auf dem 4er-Ticket übrig hat, kann es bereits am Abfahrtbahnhof des VRR abstempeln (z.B. Bochum) und muss dazu nicht in Langenfeld (Verbundgrenze) aussteigen!

Für alle, die was Trinken  und ihren Führerschein behalten möchten, eine gute Alternative, die preiswert ist und nur ein wenig Zeitaufwand erfordert (76 Minuten von Bochum Hbf bis Köln Hbf). Aber dafür stress-, staufrei und bequem ;-) .

Helau und Alaaf… :razz:

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VRR 2012: Köln rückt näher

VRR Verkehrsverbund Rhein-RuhrHeute schaute ich mir die neue Preis-Broschüre des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) für 2012 an und endlich ist einmal schriftlich eindeutig erklärt, was mir, und vielen anderen Fahrgästen, und Mitarbeitern der VRR-Schalter auch, bislang recht unklar war.

Wie komme ich am günstigsten mit meinem Ticket2000 von Bochum nach Köln??? Wer sich schon einmal mit den Tarifen zwischen den beiden Verkehrsverbünden VRR (Ruhrgebiet) und VRS (Köln/Rheinland) auseinandergesetzt hat, der weiss, dass die Fahrt mit der scheinbar günstigsten Methode, gar nicht so einfach umzusetzen ist.

Dass Köln eine meiner Lieblingsstädte ist, sollte ja inzwischen bekannt sein ;-) Aber, mal eben hin, war bisher nicht, denn eine Fahrt, Hin und Rück, kostete mich  bislang 18 Euro und mal eben für einen Kinobesuch oder ein Kölsch in die Rheinmetropole zu düsen, war mir das schlicht zu teuer :-( . Das ärgerte mich immens, habe ich doch inzwischen auch in der Domstadt, ein paar wirklich nette Kontakte knüpfen können…

Bislang orientierte ich mich an dem Übergangstarif (KLICK), der vom VRR von Düsseldorf nach Köln angeboten wird. Der kostet in der Preisstufe 5 des VRS als 4er-Ticket schlappe 36,00 €! Wer es günstiger mag, kann auch an der Tarifgrenze, in Langenfeld, aussteigen, sich dort ein Ticket ziehen oder ein in Düsseldorf gekauftes dort entwerten und dann weiter fahren. Da die Bahn aber solange nicht wartet, entsteht wieder Wartezeit und wer steht im Herbst oder Winter schon gerne auf einem Provinzbahnhof in der Kälte rum und verschwendet seine Zeit?

Die neue Preis-Broschüre des VRR für 2012 (KLICK) schafft nun Fakten! Auf der viertletzten Seite ist nun erklärt, wie man am günstigsten mit einem Ticket2000 von Bochum *freu* nach Köln kommt: VRS-Ticket der Preisstufe 3 (ab Langenfeld) kaufen und schon bei Fahrtantritt in Bochum entwerten! Die Preisstufe 3 des VRS kostet als 4er-Karte 16,50 € (Einzelticket 4,60 €), also weit weniger, als der bisherige Übergangstarif des VRR ab Düsseldorf.

In diesem Jahr hatte ich beim VRR-Schalter und dem der DB danach gefragt, ob ich das VRS-Ticket nicht schon in Bochum abstempeln kann, um mir den Ausstieg in Langenfeld zu sparen. Während die Dame des VRR dies bejahte, verneinte die Bahn-Dame das! Um mir eine mögliche Auseinandersetzung mit dem Bahn-Personal im Zug zu ersparen, kaufte ich also den Übergangstarif. Mit der Möglichkeit des Verweises auf die o.g. Broschüre ist damit jetzt Schluss :razz: !

Das monatliche Ticket2000 kaufe ich mir bereits seit einiger Zeit. Es ist irre, was ich damit schon an Kilometern mit meinem Auto eingespart habe, mal ganz von den inzwischen immensen Spritkosten abgesehen. An vielen Zielen komme ich gut und meistens pünktlich an, auch wenn die Fahrt hin und wieder etwas länger dauert, als mit dem Auto. Für mich zählt hier aber die wirtschaftliche Seite mehr.

Und im Jahr 2012 wird mich das Ticket2000 so gesehen noch weniger kosten, denn ich komme mit mehr Fahrten in weiter entfernte Städte, auch wenn der Monatspreis des Tickets um etwa 3,00 € steigen wird! Echt coole Sache ;-) !

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“Ach wär ich doch in Düsseldorf geblieben…”

Blick auf den Rheinturm und die Rhein-Knie-Brücke in Düsseldorf

Blick auf den Rheinturm und die Rhein-Knie-Brücke in Düsseldorf

Warum Düsseldorf bis heute eine so große Anziehung auf mich ausübt, war mir lange schleierhaft. Jedenfalls begleitet diese Stadt mein Leben bereits seit Jahrzehnten. Alles begann damit, dass meine Mutter einst bei einer großen deutschen Stahlfirma arbeitete, die ihren Sitz in Düsseldorf hatte. Damals wohnten wir noch im westlichen Ruhrgebiet und als sich das änderte, war für meine Mutter ein Jobwechsel angesagt.

Allerdings fuhren wir weiterhin 1-2x im Jahr in die Stadt am Rhein, um die saisonale Shoppingtour zu absolvieren. Damals war ich noch klein und Düsseldorf war so etwas wie “die große Stadt” für mich. Wahrscheinlich weil sie weit weg, meinem damaligen Empfinden nach schon “anders” und deshalb unbekannt war. Als ich keine neue Kleidung mehr brauchte, weil ich nicht mehr hinaus wuchs, sondern sie stattdessen schlicht verschlissen wurde, endeten die Familien-Einkäufe plötzlich. Schade. ;-)

Kurz darauf begann das nächste Kapitel. Meine erste Ausbildung führte mich doch tatsächlich nach…Düsseldorf! Und das war einer der schönsten Zeitabschnitte meines bisherigen Leben. Mit Kollegen lag ich an lauen Sommernachmittagen am Rhein, ich begann mit dem Schwimmen im damaligen Wellenbad in der Grünstraße und ich lebte in zahlreichen Kinos der Stadt meine Leidenschaft für Filme intensiv aus. In einem Jahr schaffte ich tatsächlich 53 Kinobesuche, also jede Woche einen Streifen.

Und selbstverständlich bleibt Düsseldorf für mich immer auch deshalb etwas Besonderes, weil ich dort den einzigen Menschen kennenlernte, mit dem mich bis heute eine einzigartige, tiefe und sehr vertrauensvolle Freundschaft verbindet. Inzwischen verbinde ich den Namen der Stadt mit ihr und die Lebens- und Feierfreude meiner Freundin mit Düsseldorf.

Schiff auf dem Rhein in Düsseldorf im Sonnenuntergang

Schiff auf dem Rhein in Düsseldorf im Sonnenuntergang

Wenn ich heute an einen Wohnortwechsel denke, kommen mir (national) zwei Städte immer wieder in den Sinn: Düsseldorf und Köln. Beides sind Städte an einem Fluss, der mich fasziniert, immer wieder anzieht und der aus dem Antlitz der beiden Städte nicht wegzudenken ist. Köln ist für mich noch eine Spur entfernter, teurer sowieso. Düsseldorf, auch aus geschäftlicher Sicht, liegt strategisch genial, genau zwischen Köln und dem Ruhrgebiet.

Düsseldorf war zu meiner Ausbildungszeit anders als das Ruhrgebiet. Ich konnte es damals nicht definieren, was den Unterschied ausmachte. Die Landeshauptstadt hatte irgendwie mehr Stil, mehr Glitzer und mehr Dinge die es neu zu entdecken galt. Mein erster Besuch in einem Museum, in einem Theater, in einer Brauerei und, nach einem verzechten Abend, mein erster Besuch in einer Sauna! Alles neue Erfahrungen für mich, Erlebnisse, die mich begeisterten und die ich mit dieser Stadt verbinde. Natürlich weiss ich heute, dass all das zuvor auch schon im Ruhrgebiet möglich gewesen wäre, aber wie so oft, wiegt “das erste Mal” eben mehr und schafft ganz besondere Erinnerungen :razz: .

Irgendwann entführte mich dann die Liebe aus der Düsseldorfer Innenstadt in das beschauliche, provinzielle Dorsten-Deuten :roll: . Hier endete vorerst die Düsseldorfer Story.

Rheinturm und Rheinbrücke in Düsseldorf während des Sonnenuntergangs

Rheinturm und Rheinbrücke in Düsseldorf während des Sonnenuntergangs

Heute vor einer Woche war ich wieder einmal in der Landeshauptstadt. Meine (neue) Kamera hatte ich zum Einstieg dabei. Das für die Schifffahrt immer bedrohlicher werdende Niedrigwasser wollte ich in Bildern festhalten. Die Skyline von Düsseldorf und der Rheinturm in Verbindung mit der Kniebrücke, sind immer wieder attraktive Hintergründe. Die Grenzen des Fotografierens mit der Kamera waren schnell erreicht, als die Sonne ihren täglichen Untergang startete. Zwar ist die Kamera lichtstark, aber mehr als mit den Automatik-Programmen hatte ich mich bisher nicht beschäftigen können. So setzte mir die Uhrzeit ungewollt Grenzen. Über die Oberkasseler Brücke lief ich zurück in die Stadt, durch die Altstadt, vorbei am Weihnachtsmarkt am Heinrich-Heine-Platz, hin zur KÖ. Dort setzte ich mich auf eine Bank und ließ die Eindrücke der letzten Stunden im Angesicht tausender Lichter in den Schaufenstern und Bäumen, revue passieren.

Die Oberkasseler Brücke in Düsseldorf

Die Oberkasseler Brücke in Düsseldorf

Zunächst kam mir wieder dieses herrliche Bild des Rheinturms mit der Mondsichel darüber und den herrlich sanften Pastellfarben des Sonnenuntergangs über Oberkassel in den Sinn. Die klare Luft schien die Farben noch zu verstärken. Einfach herrlich! Aber das war schon auf dem Rückweg. Vorher war ich wirklich beeindruckt, wie weit ich trockenen Fußes in den Rhein laufen konnte. Okay, meine Schuhe sehen jetzt entsprechend aus, aber egal.

Auf der KÖ und bei meinem Gang durch die Altstadt waren es ganz andere Eindrücke. Ich kam mir vor wie in einer anderen Welt. 65 Kilometer liegen zwischen Bochum und Düsseldorf, aber irgendwie scheinen es Dimensionen zu sein.

Armani in der KÖ-Galerie in Düsseldorf

Armani in der KÖ-Galerie in Düsseldorf

Laufe ich durch die Innenstädte des Ruhrgebiets, habe ich immer häufiger den Eindruck, dass man den Leuten an der Kleidung ansieht, dass die Zeiten nicht gerade leicht sind. Mal ganz davon abgesehen, wie Menschen des Ruhrgebietes scheinbar “Geschmack” definieren. In Düsseldorf ein ganz anderes Bild: Dort tragen die Menschen modische, geschmackvoll kombinierte Kleidung, die alles andere als eine Wirtschafts- oder Eurokrise zeigt. Es ist eine komplett andere Atmosphäre.

Plötzlich fühle ich Motivation, eine rasch aufkommende Unruhe in mir, eine herrliche Energie des Spaßes an der Arbeit, die ich so lange nicht verspürt hatte. Woran liegt das? An den vielen tollen Dingen in den Schaufenstern, die momentan für mich unerreichbar sind, aber die ich doch ganz gerne besitzen oder tragen würde? Auch. Vielmehr imponiert mir aber eine pulsierende, lebendige, zukunftsgerichtete Atmosphäre, die auf meinem Weg durch die Stadt spürbar und sichtbar war.

Es herrschte Trubel, Leben, endlich war mal kein Gejammer und keine Krankheitsgeschichte im Vorbeigehen an den Ständen des Weihnachtsmarktes zu hören, wie ich es sonst bei uns oft erlebe. Nein, hier scheinen die Menschen das Leben ganz anders zu genießen. Sie freuen sich über schöne Dinge an den Ständen des Weihnachtsmarktes, lachen, haben Spaß. Alles wirkt so entspannt…

Und hinter dem Schadowplatz die Riesen-Baustelle des KÖ-Bogen. Da wird mal eben im Kern der Stadt ein Areal umgebuddelt, das zeigt “Hier tut sich was! Weg mit dem Alten, her mit dem Neuen! Unsere Stadt wird schöner, besser, moderner!” Einkaufsmöglichkeiten, umgeben von Grünflächen. Hier soll ab 2015 das Leben zelebriert werden, soll der Hofgarten wieder direkten Anschluss an die KÖ erhalten. Dazu eine neue U-Bahn, die “Wehrhahn-Linie”! Und der Auto-Verkehr kommt unter die Erde, so erfolgreich, wie schon am Rheinufer. Die Flächen dem Bürger zurück geben scheint das Motto zu sein und der nutzt sie.

Ja, in Düsseldorf tut sich was. Die Kommune zeigt, wie Innenstädte sich positiv entwickeln können, Freizeit und Flanieren, verbunden mit den Einkäufen zu einem Vergnügen werden lassen, hier ist es möglich. Und im Ruhrgebiet? In Essen ist das Einkaufszentrum Limbecker Platz ganz neu erbaut worden…Grünfläche für den Bürger, den Shopper, den, der das Geld in den Läden lassen soll, um sich auszuruhen, um zu beobachten, kurz zu entspannen…Fehlanzeige! In Bochum der Ruhrpark…Betonwüste, ohne Grün! Nur das CentrO. in Oberhausen hat es mit der Promenade geschafft, einen Ausgleich zu schaffen. Ansonsten scheint das Motto zu sein: “Kommt her, lasst Eure Euros hier und verzieht Euch dann schnell wieder!”

Mein Tannenbaum 2011

Mein Tannenbaum 2011

Klar dient dies alles dem Kommerz, aber in Düsseldorfs Zentrum scheint viel für den Menschen getan zu werden. Ein Wohlfühlfaktor wurde geschaffen und wird ständig weiter entwickelt, den ich im Ruhrgebiet vermisse. Während hier nur immer über leere Kassen gejammert wird, die eine positive Weiterentwicklung zu bremsen scheinen, zeigt Düsseldorf, wie eine Stadt voran kommen und den Bürgern wieder etwas bieten kann. Die Grundlage dafür wurde sicher auch gelegt, als Düsseldorf vor Jahren begann, schuldenfrei zu werden. Das zahlt sich heute aus und wer diesen Flair des savoir-vivre einmal erleben möchte, dem rate ich, in der Adventszeit in die Rheinstadt zu fahren. Nicht gerade am Wochenende, denn dann kommen auch die Niederländer mit Bussen in die Stadt und es wird beim Einkaufen recht eng und ungemütlich, aber in der Woche lohnt ein Besuch allemal.

Plätzchen selfmade in der Dose

Plätzchen selfmade in der Dose

Übrigens hat diese Atmosphäre es tatsächlich geschafft, in mir ein weihnachtliches Feeling aufkommen zu lassen. Meinen Tannenbaum habe ich heute aufgestellt und am letzten Wochenende massig Plätzchen gebacken ;-) . Vielleicht hat das alles aber auch nur mit dem seltsamen Glücksgefühl zu tun, das ich beim Besuch in Düsseldorf verspürte und das irgendwie immer noch anhält. Aber ich muss wieder hin! Ihr seht, Düsseldorf kann gut tun :mrgreen: .

Hell :evil: , und all das schreibe ich als “Potti”, der diese Region hier zuhause eigentlich liebt. Aber ich sehe eben, dass sich woanders zur Zeit mehr tut als bei uns. Traurig, aber wahr! Ruhrgebiet, mach watt, sonzz is Ambach!


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URBANATIX 2011: Ab dem 11.11.11 wieder in Bochum

Damit das Volk sehe, was es verpasst, wenn es sich DIE Artistik-Show des Ruhrgebiets entgehen lässt!

Mehr sagen als die folgenden Bilder zeigen, muss man dazu nicht :mrgreen: :

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Gasometer-Ausstellung: Magische Orte

In der Hochzeit der Ruhrgebiets-Produktion von Kohle und Stahl, war die durchgängige Versorgung mit Gas für die Produktion ein Problem. Nicht immer stand das in den Eisenhütten entstehende Gicht-Gas für die weitere Produktion zur Verfügung, andererseits wurde oft überschüssiges Gas sogar abgefackelt. Dieses Gas fehlte dann in Spitzenzeiten. Um diese Lücke zu schließen, entstanden riesige Gas-Speicher. Der 1929 vollendete Gasometer in Oberhausen ist der europaweit größte dieser Art und hat eine Höhe von 117,5 und einen Durchmesser von 67,6 Metern.

Der Gasometer in Oberhausen im Ruhrgebiet ist der europaweit größte seiner Art

Der Gasometer in Oberhausen im Ruhrgebiet ist der europaweit größte seiner Art

1988 wurde der Gasometer dann still gelegt. Zunächst vom Abriss bedroht, wurde das Bauwerk 1993/94 renoviert und existiert seitdem in der jetzigen Form.

MAGISCHE ORTE“ heisst die aktuelle Ausstellung und sie zeigt in beeindruckenden Bildern die schönsten bzw. die magischsten, natürlichen und vom Menschen geschaffenen Orte unseres Planeten.

Blick auf die untere Ebene der Ausstellung "Magische Orte" im Oberhausener Gasometer

Blick auf die untere Ebene der Ausstellung "Magische Orte" im Oberhausener Gasometer

Auf der ersten Ebene geht es um die schönsten Naturwunder der Erde. Großformatige Fotos vermitteln ein herrliches Feeling dieser Naturschönheiten und Texttafeln liefern dazu weitere Informationen.

Auf der zweiten, oberen Ebene sind vom Menschen gebaute Sehenswürdigkeiten zu sehen. Zudem findet sich in der Mitte des Gasometers die 43 Meter hohe Baumskulptur „Regenwaldbaum“, die in diversen Lichtern gehüllt, immer wieder neue Ansichten bietet.

Schließlich bietet sich dem Besucher noch die Möglichkeit, das Dach des Gasometers zu besuchen. Wer sich die Ausstellung anschaut, sollte die etwa 10-15 Minuten Wartezeit am Aufzug in Kauf nehmen und die unglaubliche Aussicht über das Ruhrgebiet genießen. Bei klarer Sicht kann man von dort oben bis zu 35 km weit schauen. Es sind diverse Besucherbuchten mit erklärenden Schildern angebracht. Ein geniales Erlebnis, das dem Besucher das sehr grüne Ruhrgebiet zeigt…

Alles in allem ist „Magische Orte“ eine eindrucksvolle, unterhaltsame Ausstellung, die ich jedem empfehlen kann. Kritikpunkte gibt es von mir allerdings auch. So finde ich die erklärenden Schilder viel zu klein bedruckt und die Texte sind nicht immer informativ genug. So fehlt zu manch einem Foto tatsächlich der Ort, an dem diese Schönheit der Natur zu finden ist.

Die Fotos haben überwiegend eine ausgezeichnete Qualität. Manche allerdings sind derart grob pixelig, dass sie den positiven Gesamteindruck etwas trüben. Das ein oder andere Bild musste ich einfach nicht sehen, da die Qualität der Aufnahme so grauenvoll schlecht (auf die Größe des Posters aufgeblasen) war, dass es mir kein angenehmes Gefühl machte. Da die positiven Aspekte überwiegen, möchte ich die Ausstellung aber empfehlen.

Der Eintritt kostet 8,00 €, Kombi-Tickets zum Besuch der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen (9,50 €) oder des LVR Industriemuseums (9,00 €) lohnen sicher ebenfalls, wenn einem die umfangreiche Ausstellung des Gasometers noch nicht reichen mag.

Weitere Infos: Gasometer

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