Pride

Offizielle Bilanz der CSD Saison 2011 in NRW

blaues Soli-Bändchen 2011

Soli-Bändchen 2011Cologne Pride

Das Schwule Netzwerk NRW veröffentlichte heute eine Bilanz der CSD Saison 2011 in NRW. Sie macht eines deutlich: Es wird in Zukunft immer schwieriger werden, die Christopher Street Days in dieser Form weiterleben zu lassen!

Gründe dafür sind nach Meinung der Parade-Organisatoren, die rückläufige Zahl ehrenamtlicher Helfer und die Sparsamkeit der Besucher der Prides. Denn immer mehr Leute bringen sich ihre Getränke selbst mit und sorgen so für einen schwächeren Umsatz an den Getränkeständen, der allerdings zur Finanzierung der CSDs mit herangezogen wird. Also sitzt auch bei den Gays das Geld nicht mehr so locker, wie noch vor ein paar Jahren. Zudem machte der wettertechnisch schlechte Sommer 2011 dem ein oder anderen Pride zu schaffen. Beim Ruhr CSD in Essen beispielsweise, gab es mehrere sintflutartige Regenschauer, die den Veranstaltungsplatz in wenigen Sekunden leer fegten.

Dass immer weniger Leute Lust auf ein ehrenamtliches Engagement bei den CSDs haben, ist mir klar, denn wer ehrenamtlich eingesetzt wird, kann nicht feiern bzw. demonstrieren und Party machen und das ist immer noch der Grund für die meisten Besucher, zu den CSDs zu fahren. Während die Freunde mitten drin sind, müssen die Ehrenamtlichen ihren Job machen. Verdienstfrei! Auch sehen die wenigsten in den CSDs heute noch eine Demonstration. Dort, wo sie problemfrei starten können, ist alles mehr Party, als der Hinweis auf Ungleichbehandlung und fehlende Rechte von Homosexuellen in der Gesellschaft.

Es wäre sehr schade, wenn die Prides das Niveau der vergangenen Jahre nicht mehr halten könnten. Und ich meine insbesondere die kleineren Veranstaltungen. Schließlich, und das sollten wir nie vergessen, sind die Christopher Street Days die schwul-lesbischen Massen-Veranstaltungen, die von den Politikern wahrgenommen werden und die auch mit für die Durchsetzung von mehr Rechten für Homosexuelle in der Gesellschaft gesorgt haben.

Den kompletten Pressetext des Schwulen Netzwerkes NRW zum Nachlesen gibt es HIER.

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Bericht zum CSD in Köln 2011

Er war einmal…der CSD in Köln des Jahres 2011. Morgen früh werden wieder die Aufräumarbeiten starten und innerhalb kürzeszter Zeit wird nichts mehr zu sehen sein von ca. 900.000 Besuchern.

Für mich war dieser CSD anders, inzwischen ungewohnt, obwohl ich ihn früher immer so erlebt habe. Mehr zum Thema und natürlich auch bilder, findet Ihr beim Klick in der oberen Leiste (CSD / PRIDE -> 2011 -> Cologne Pride). Drei Seiten habe ich eingerichtet, nicht so umfangreich, wie in den letzten Jahren, aber das liegt auch an den Ereignissen vor dem CSD.

Viel Spaß beim Lesen und Bilder schauen.

Kommentare sind, wie immer, erwünscht ;-)

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Abzweigungen

 

CSD-Logo Little-Devil.com 2011

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Manche bezeichnen es als “Gott”, andere als “Schicksal” und die, die keiner Gruppe zuzuordnen sind, meinen einfach, es ist das Zusammentreffen von Zufällen, wenn etwas Außergewöhnliches oder gar Einschneidendes passiert.

Jedenfalls wird bei jedem Ereignis, das nicht eingeplant ist, eine Entscheidung verlangt: Ein “Ja” oder “Nein”, ein “Machen” oder “Lassen” oder sonst was, eine “Gabelung” auf dem Weg des Lebens muss in jedem Fall beschritten werden.

Ich bin ein Anhänger der Theorie, dass irgendwie alles seinen Sinn hat und Ereignisse eben keine göttliche Fügung sind. Alles hat irgendwie seinen Sinn, auch wenn uns der zunächst nicht so recht erschließen will. Am Ende scheint aber alles einen Sinn zu ergeben, zumindest kann ich das so aus meinem Leben berichten ;-) Mag da jeder andere Erfahrungen gemacht haben…

Ereignisse, die auf etwas Außergewöhnliches folgten, machten mir in der Vergangenheit immer klar, warum eine ungewollte Änderung in meinem Leben für mich besser war oder welcher Sinn dahinter steckte. Mag sich komisch lesen, aber nach dem ersten Ärger oder einer Enttäuschung, zeigte sich schnell, dass die mir aufgezwungene Entscheidung für mich besser war.

Und dennoch ärgere ich mich jedes Mal aufs Neue zunächst einmal, wenn ich mich auf etwas gefreut habe oder etwas längerfristig geplant war und mir dann was dazwischen kommt und z.B. ein geplante Unternehmung verhindert. So hat sich auch beim diesjährigen CSD in Köln eine kurzfristige Änderung ergeben, deren Sinn ich erst gestern verstand. Naja, irgendwie doof, jetzt auch noch nicht schöner, aber ich muss es so akzeptieren. Dann ist dieses Jahr eben alles etwas anders und ich suche mir Alternativlösungen :-P Alles etwas aufwändiger, aber versauen lass ich mir den Pride in Cologne ganz sicher nicht :mrgreen: !

Happy Pride ;-)

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CSD – Hochsaison

 

CSD-Logo Little-Devil.com 2011

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In den kommenden Wochen starten die “großen” Christopher Street Days (CSDs) in Deutschland. Nachdem am letzten Samstag mit der “Fantasy-Pride” (Veranstaltungstag für Gays & Lesbians im Fantasialand in Brühl) das Rahmenprogramm des Kölner CSD gestartet wurde, geht es an diesem Wochenende in Berlin rund. Anlässlich des CSD in Berlin gibt es am 25.06.2011 einen Themenabend “Christopher Street Day” auf EinsExtra, dem digitalen ARD-Sender (KLICK HIER).

Die Beiträge kenne ich bereits und kann sie jedem Interessierten sehr empfehlen. Sie beschreiben die Lebenssituation von meistens jungen homosexuellen Menschen und die Konflikte, denen sie sich aufgrund ihrer Lebenseinstellung und Neigung stellen müssen.

Und dann, eine Woche nach dem Berliner Pride, geht vom 01.-03.Juli 2011 in Köln die Post ab. Der CSD-Cologne (KLICK) geht mit dem Wochenend-Programm und der Demonstration am Sonntag auf die Zielgerade. Wenn das Wetter, wie so oft, sommerlich sein sollte, kann wieder mit hunderttausenden Besuchern gerechnet werden. Und wieder haben die Macher des Kölner Mega-Events ein sensibles Händchen bei der Findung des Mottos bewiesen: “Liebe ist…” lässt viel Platz für Vielfalt, Toleranz, Spaß und politischen Protest!

Am 09.Juli folgt dann der CSD in München, am 18.Juli treffen sich tausende Schwule und Lesben zum PINK MONDAY in Düsseldorf auf der Rheinkirmes, am 30.Juli geht es in Frankfurt am Main rund und am 06.August gibt es den Hamburg Pride und den Ruhr-CSD in Essen :-) Das schwul-lesbische Deutschland feiert und demonstriert für gleiche Rechte. Es ist weiterhin nötig, auf die Straße zu gehen und Präsenz zu zeigen…

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Weltweite Menschenrechte für Gays & Lesbians

Das wäre schön, oder? Alle Menschen sind gleich, egal ob schwarz, weiß, rot, gelb, schwul, hetero, bi, groß, klein, blind, taub, sehend, sprechend, arm, reich oder vieles andere mehr!

Leider ist es auf unserem Planeten in vielen Staaten eben nicht so.  Alles von der Norm abweichende wird allzu oft als “befremdlich” wahrgenommen, macht manchem Menschen sogar Angst! Traurig, manchmal aber verständlich, weil Vorurteile gegen “Anderslebende” von den Eltern an die Kinder weiter gegeben werden und von den Jüngeren längst nicht jeder bereit ist, diese Vorurteile zu hinterfragen. Weniger verständlich ist für mich allerdings, wenn aus dieser “Angst” heraus, Gewalt entsteht und jemand allein aufgrund irgendeines unkonventionellen gesellschaftlichen Merkmals verfolgt wird :evil: !
Was die Gleichstellungsrechte von Schwulen und Lesben angeht, so hat der UN-Menschenrechtsrat jetzt eine Resolution verabschiedet, die wohl als revolutionär gilt: KLICK & LIES

Zum ersten Mal gab es tatsächlich eine Mehrheit für eine Gleichstellungs-Resolution in einem UN-Gremium, das Gays vor Übergriffen und Gewalt schützen und auf gleiche Rechte hinweisen soll.

Auch wenn es voran geht, dies ein schönes Signal für mehr Gleichheit auf diesem Planeten ist, möchte ich doch alle Gays & Lesbians dazu aufrufen, an den Demos der regionalen CSDs in Deutschland teilzunehmen. Vergessen wir nicht, das die Prides in erster Linie auch Protestmärsche sind. Und gleiche Rechte für Schwule und Lesben sind auch in 2011 immer noch nicht selbstverständlich…auch in Deutschland nicht! Also…ARSCH HOCH! ;-)

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Auszeichnungen auf dem Kölner CSD-Empfang

CSD-Logo Little-Devil.com 2011

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Alljährlich werden im Rahmen der Veranstaltungen zum Kölner CSD auf einem feierlichen Empfang, ausgerichtet vom Schwulen Netzwerk NRW und der AIDS-Hilfe NRW, Personen mit der “Kompassnadel” geehrt. Die Auszeichnung ist zweigeteilt: Zum einen erhält ein Aktivist, der sich innerhalb der Szene in herausragender Weise für die Belange von Schwulen und Lesben eingesetzt hat, diese Auszeichnung. Der zweite Teil des Preises geht an eine Person des öffentlichen Lebens, die sich über das Normalmaß hinaus für die Rechte und Interessen von homosexuellen Menschen eingesetzt und engagiert hat.

In diesem Jahr werden Ansgar Cziba für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten und Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes NRW, für ihre intensive gesellschaftspolitische Arbeit in NRW, in Bezug auf die Integration schwul-lesbischer Organisationen und Vertretungen, geehrt.

Nähere Infos zu der Veranstaltung findet Ihr HIER.

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