Phoenix
Phoenix-Sauna Essen – Ein aktueller Besucherbericht
Heveney oder Phoenix/Essen…Heveney oder Phoenix…???
Gestern galt es wieder einmal den Bedarf nach einem Saunabesuch zu befriedigen
Und los geht’s: Soll ich nach Essen in die Gay-Sauna PHOENIX fahren oder in das Freizeitbad Heveney in Witten? Die Unterschiede sind ganz klar, denn in der Phoenix könnte es die Möglichkeit geben, neben den Saunagängen auch noch ein erotisches Erlebnis zu haben
! KÖNNTE!
Eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht, ausser ich verhalte mich, wie die Mehrheit dort und mir ist es shitegal, ob mich ein dicker oder 60-75-jähriger Mann begrabbelt :-p . Keine Frage, jeder hat das Recht, einen Versuch zu starten, aber ich möchte gerne selber entscheiden, wen ich an mich ran lasse und wen nicht! Ich brauche “es” also keineswegs kompromisslos unbedingt!!! Ergibt sich nichts, hatte ich meine drei Saunagänge, anderenfalls…fein fein
.
Nach monatelanger Pause entschied ich mich dann für den Besuch in der Phoenix. Da mittwochs Partnertag (Preis: 2:1) in Essen ist, stellte ich mich auf eine gewisse Wartezeit ein. Allerdings traf ich direkt jemanden, mit dem ich mir den Eintritt (17,50 €) teilen konnte.
In der Umkleide war noch alles, wie gewohnt. Aber dann ging es los. Das WC im Erdgeschoss war schon mal “Außer Betrieb”! Die Dusche neben der Sauna war zunächst eiskalt, dann nach einer leichten Drehung am Temperatur-Regler, plötzlich zu heiß. Das Problem mit den Duschen bekommen die dort wohl nie in den Griff
.
Ab in die Sauna
Oje! Die wird ja immer dunkler. Es liegt an dem Holz, das inzwischen völlig ausgelaugt zu sein scheint. An den Wänden und an der Decke Flecken, auf den Bänken sowieso. Scheint nicht mehr jeder ein Handtuch auf das Holz zu legen. Nachdem ich später sah, wie mein (weißes) Handtuch aussah, wundert mich das nicht
!
In einer Ecke der Sauna ist ein Queerbrett abgerissen, das übrig gebliebene Wandbrett gesplittert, die Nägel (14 Stück) stecken mit der Spitze in Richtung Saunaraum. Am linken Ende sind die Nägel vorsichtshalber schon umgebogen worden, klasse Idee!!! Verletzungsgefahr bleibt, der Eindruck, in einer Bruchbude zu liegen auch!!! Wohlfühlfaktor gleich NULL
!
An der linken Wandseite sind seit meinem letzten Besuch weitere Längst-Palisadenbretter “entfernt” worden, was den soeben beschriebenen Eindruck noch verstärkt!
Die einzige Sanduhr, die sich in der Sauna noch befindet, lässt sich nach dem Umdrehen nur schwer feststellen, auch nicht erst seit gestern!
Was machen die Betreiber nur aus der ehemaligen “Vorzeige-Sauna”???
Ja, die Essener Phoenix war tatsächlich mal ein feines, fast nobles Männer-Badehaus, das eine ausgezeichnete Alternative zu den Freizeitbädern im Ruhrgebiet war. Drei Etagen, eine große Theke mit vielen Sitzplätzen, ein wirklich großes Abkühlbecken (Pool), eine große Trockensauna mit Fenstern, ausreichend Duschen, ein großer Whirlpool im Keller, ein Hamam, ein Sanarium, eine Dampfsauna, okay, und unzählige Kabinen zum “Ausruhen”
. Und alles war in einem gepflegten Zustand. WAR… Denn das oben Beschriebene war noch nicht alles, was mir an “Macken” auffiel.
Die Handtuch-Haken am Pool sind entweder abgerupft oder hängen lose in der Säule und lassen sich zum Spielen klasse drehen! Soll ich mein Handtuch da aufhängen oder hält der Haken nicht und es landet in der Wasserpfütze???
Hinter dem Sanarium ist ein Raum mit warmen, schwarzen Marmorsteinen, an deren Rand Lichtleisten befestigt sind, die eine herrlich entspannende Stimmung in diesem Raum schaffen. Eine Lichtleiste hatte sich wohl gelöst und ist nun mit hellem Klebeband befestigt. Wie schlau, dunkles wäre irgendwie bei den Lichtverhältnissen unauffälliger gewesen!
Ein Teil der Schwingtür am Ende eines Ganges fehlt.
Wer auf dem großen Hamam-Stein liegt und an die Decke schaut, sieht zwei große, schwarze Klebeflächen.
Das beiliegende Polsterkissen eines Sessels im OG ist aufgerissen.
An einigen anderen Stellen gibt es noch weitere Bau-Klebebänder.
Nein, der Eindruck, ich hätte jetzt absichtlich nach “Fehlern” gesucht, ist falsch. Aber irgendwie springen einem diese ganzen Kritikpunkte ins Auge, wenn man durch die Area geht.
Natürlich laufen in solch einer Location in einigen Räumen auch Porns. Die Phoenix-Sauna-Gruppe engagiert sich sehr aktiv im Bereich Safer Sex. Von daher ist es sehr verwunderlich, wenn plötzlich Porns laufen, in denen auf Safer Sex verzichtet wird. Das passt so gar nicht zur öffentlich publizierten Strategie. Vor einiger Zeit hatte ich den Barmann in einem ähnlichen Fall schon einmal darauf angesprochen. Gestern habe ich mir den Hinweis verkniffen. Ich kenne die Antwort ja bereits: “Der Chef schaut sich die vorher immer an und prüft sie!” und ich hab’ die Nase voll, als “Moralapostel” da zu stehen!
Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, meine Eindrücke bei Gayromeo im Club-Profil des Betreibers zu posten. Zwar habe ich keine große Hoffnung, dass meine Kritik dort geteilt werden wird, aber bislang hatte der Betreiber eigentlich immer ein offenes Ohr und las die Einträge mit. Ich bin auf eine Antwort gespannt
Ganz ehrlich, früher habe ich mich in der Phoenix echt wohl gefühlt und gedacht, die Anlage kann man sich sicher auch bei hellem Licht gut anschauen. Heute denke ich das nicht mehr und möchte gar nicht wissen, was man bei Tagesbeleuchtung noch alles so entdecken könnte! Wohl fühlte ich mich gestern wirklich nicht!!! Der Sauna-Besuch war ein Vollflopp! Wäre ich doch nur nach Heveney gefahren.
Zurück bleibt mein Eindruck: Liegen gelassene Baustellen und Flickenteppich ohne Ende und auch wenn ich die ein oder andere, kleine Neuerung gut finde, nach meinem Geschmack sind die Prioritäten falsch gesetzt! Und das bei einem regulären Eintritt von 17,50 €! Vielleicht stelle ich als jemand, der einfach nur saunieren gehen will und nebenher etwas Spaß sucht, die falschen Ansprüche. Bei den meisten Besuchern ist die Gewichtung eben andersrum. Aber der Betreiber hatte da auch schon höhere Ansprüche und wenn ein Laden mal abwärts driftet, ist es umso schwerer, ihn wieder nach oben zu bringen.
Die Phoenix in Essen baut echt schwer ab! Da hat Düsseldorf in letzter Zeit besser gearbeitet. In Köln bin ich zu selten für einen Vergleich, aber von der dortigen Filiale hatte ich im Frühjahr einen sehr positiven Eindruck gewinnen können.
Für die nächste Zeit, auch über den Sommer hinaus, hat die Essener Sauna-Filiale jedenfalls einen Kunden weniger!
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MÜNCHEN – Reiseinfos
Meine Herren…dass ich soooo lange MÜNCHEN nicht als Perle unter den deutschen Städten entdeckt hatte, muss an meiner Ignoranz Bayern gegenüber gelegen haben
Was für ein herrlicher Ort zum Relaxxen, egal ob kulinarisch, kulturell oder partymäßig. München ist so vielseitig und vielfältig und hat mich derart begeistert, dass ich es mir zur Angewohnheit gemacht habe, in der Weihnachtszeit einen Glühwein beim MÜNCHENER EISZAUBER am Stachus zu trinken
Warum gerade da??? Weil die den WELTBESTEN und LÄGGERSTEN Glühwein haben! Unschlagbar, traumhaft abgeschmeckt, einfach herrlich…
ANREISE
Fliegen, Bahnfahren, Auto, Mitfahrzentrale, egal, irgendwie kommt man schon nach München, allerdings ist das dann natürlich eine Kostenfrage.
FLÜGE gibt es ab 19,00 € (Oneway) aus dem Westen, bei ganz viel Glück und saisonalen Angeboten auch schon mal für weniger. Vom Flughafen in die Innenstadt ist es allerdings noch ein ganz schönes Stück, rechnet mal mit 35-40 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das haut ins Portemonnaie. Seid Ihr noch sehr günstig geflogen, kostet das Ticket in die Innenstadt mal eben 9,50 €
Ihr spart allerdings schlapp nen Euro (WOW!), wenn Ihr zu zweit unterwegs seid und Euch eine Partner-Tageskarte des MVV für dann 18,00 € am Automaten zieht. Fahrt Ihr dann am nächsten oder in den nächsten Tagen zurück, fällt der Betrag natürlich nochmal an.
BAHN – Der Hauptbahnhof liegt mitten in der Innenstadt, also optimal für einen Städtetrip mit Hotel im Zentrum. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind gut ausgebaut: Straßenbahnen, U- und S-Bahnen fahren (auch ab Hbf) häufig und man kommt wirklich gut rum in München, soll die Stadt intensiv erkundet werden. Der günstigste Tarif, sofern man ihn denn überhaupt bekommt, ist/war ab 29,00 € ab Ruhrpott.
AUTOfahren ist sicher dann die günstigste Alternative, wenn Ihr die MITFAHRZENTRALE oder die MITFAHRGELEGENHEIT nutzt. An meinem Reisetag, Samstag den 19.12.009, gab es allerdings nur wenige Mitfahr-Angebote. Eine Fahrt kostet ca. 25,00 € (s.u.).
ESSEN & TRINKEN
Als erstes: Das Augustinerbrauhaus in der Innenstadt. Vom Stachus kommend, rechte Seite, Richtung Rathaus schlendernd. Das Essen ist klassisch bayrisch, lägga und ein Dunkles dazu macht den deftigen Genuss zu einem original bayrischen Erlebnis
Ich kann gar nicht anders, als da jedes Mal wieder zu Futtern
Das Hofbräuhaus ist wohl mehr ein touristischer Anziehungspunkt, als ein gemütlicher Ort zum Verweilen und kulinarischen Genießen. Ich war enttäuscht. 2008 war ich mit Ray drin. Die Luft war stickig, warm, voll war’s und es herrschte ein Lärm, der fast unerträglich war und mich aggressiv machte
Als wir zwei Stehplätze gefunden hatten, lief der Kellner zigmal an uns vorbei, sein Gesicht drückte eine nicht vorhandene Motivation aus. Wir warteten ca. 10 Minuten, dann wollte ich nur noch raus da. Nein, da muss ich nicht wieder rein, aber wem’s gefällt…
Wer ganz aussergewöhnlich und tolle Gewürze kaufen möchte, sollte in Schuhbecks Gewürzladen vorbeischauen. Dort gibt es Kreationen, die teilweise wirklich die Reise dorthin schon wert sind, so z.B. das Arabische Kaffeesalz. Ab 20 g kann sich hier jeder einen Papierbeutel abfüllen. Ekelig finde ich nur, dass wohl (fast) jeder meint, seinen Rüssel bis fast auf die Gewürze in die Behältnisse stecken zu müssen, statt mit der Hand den Duft der Gewürze aus den Dosen zu wedeln. Naja, “Volk” eben…
GAYSZENE – My Favorites
Die Münchener Gay-Szene konzentriert sich geballt auf einen Stadtteil rund um die “Müllerstraße” im Stadtzentrum. Natürlich gibt es auch noch Läden darüber hinaus, aber in der Innenstadt sind hier die meisten Gay-Läden fast nebeneinander.
Wer gut frühstücken, tagsüber mal n bissel abhängen oder gar im Internet Infos suchen möchte, findet im KRAFTAKT eine wirklich stilvolle, freundliche Atmosphäre. Junges und “älteres” Publikum trifft man hier gleichermaßen. Ich mag den Laden…
Mittagessen kann man wirklich super im MORO. Das liegt n paar Meter weiter weg vom KRAFTAKT, die Müllerstraße hoch, weg von der Innenstadt. Im Sommer stehen zwei, drei Tische draussen und man kann die Leute beobachten. Es sind tatsächlich massig Gays unterwegs
Achtet aber auf die Öffnungszeiten…das Essen ist echt klasse!
Mehr Kneipen konnte ich wegen der Kürze meiner Besuche in MUC noch nicht checken. Wer gehoben übernachten will, kann das in der DEUTSCHE EICHE machen. Das ist ein von zwei Gays geführtes Hotel, das im Gebäude zudem eine der feinsten Gay-Saunen Deutschlands beheimatet. Das Hotel ist wohl wirklich n schicker Übernachtungsplatz, ich wollte mir das bisher nicht leisten
allerdings zu Fuss auch schon ein paar Meter vom Stadtzentrum entfernt. Aber auch hier gibt es ÖPNV-Anschlüsse.
Die SAUNA ist natürlich ein typischer Cruising-Ort für Gays. Letztes Jahr war ich mal drin. Hier zahlt man, im Gegensatz zu den PHOENIX-SAUNEN, für Kabinen extra
und es gibt eine Zeitbegrenzung fürs “Jagen”! Aber schick ist sie schon, wobei ich es für ein immenses Manko halte, dass auf den drei Etagen nur in der obersten Duschen vorhanden sind (oder habe ich andere nicht entdeckt???). Und Brillenablagen habe ich damals im Saunabereich auch vermisst, das nervt dann wirklich…
Ansonsten ist die Sauna schon schick und ein Besuch lohnt allemal, und wenn’s nur beim Saunieren bleibt.
Partymäßig habe ich drei Loca(tion)s entdeckt, die ich hier erwähnenswert finde:
Ganz neu entdeckt habe ich dieses Jahr den MATCH CLUB, hinterm Stachus rechts rein. Der Club ist der Hammer, voll die schicke Loca, stilvolles Ambiente und eine überschaubare Größe. Wir waren am 19.12. auf der BITCH-Party. Ja, was ist eine BITCH-Party? Gute Frage…allein deshalb wollte ich da schon hin, auch um zu erfahren, was zum Henker PORNO CLUB SOUND ist??? Charts als mehr oder weniger gut gemachte Housemixxes sollen das wohl sein. So richtig nach Tanzen war mir da nicht, was wohl auch daran lag, dass an diesem Samstag Abend (!!!) fast nix los war
Ein paar Asia-Bräute, n Rudel Transen und ein paar Gays…das war’s. Der Typ hinter der Theke sagte mir, einen Tag zuvor sei viel mehr los gewesen. Doll, da hatte ich nu nix von
Hoffentlich hält sich der Club, denn er ist wirklich schön, nur dem DJ sollte man mal sagen, dass er merken soll, wann die Leute die Tanzfläche verlassen, weil sie offensichtlich die Musik nicht mögen und das war doch recht häufig an dem Abend
Stimmungstötend sowas…
Also schlug ich Ray vor, die Loca zu wechseln. Auf dem Weg zur nächsten Disse, ging es vorbei am wohl bekanntesten Gay-Club Münchens, dem NY.CLUB. Zentral zwischen Stachus und Müllerstraße gelegen, werden hier Clubsounds Vocal-/Tribal- und Funky-House gespielt. RAW RIOT SELECT, (Mann, wasn das schon wieder???) nannte sich die Musik, die an diesem Abend geboten wurde. Der Club hat eine äusserst kühle Atmo, fast wie in einem Eisblockhaus, hellblaues Licht auf weißem Untergrund, so zumindest im Dezember 2008, als wir ihn besuchten. Diesmal ließen wir ihn liegen, zum einen war uns damals das Preis-Leistungsverhältnis von Eintritt und gebotener Musikrichtung und der Anzahl der Männer nicht gut genug, zum Anderen war es schon 2:00 Uhr und wir wollten jetzt keinen Flopp mehr riskieren. Damit möchte ich aber bitte nicht sagen, dass der Club n “Flopp” ist. Dort wird eben nur nicht das an Musik gespielt, was wir uns wünschten
Und weiss der Henker, was RAW RIOT usw. ist/war…
Also ging’s ins DIE CARMENS, ein Club, der noch hinter dem MORO liegt. Also am besten mit Bahn oder Taxi hin ![]()
Hell, was ne Stimmung. Ein kleiner Keller-Club, dessen Tanzfläche bisher bei jedem Besuch gut gefüllt war. Charts & RnB werden hier gespielt, genau mein Fall. Und ein bisschen Platz findet sich trotz Fülle auf der Tanzfläche immer.
Wer noch Infos zu weiteren Locas hat, kann sie mir gerne schicken. Bei meinem nächsten Besuch check ich dann die Läden und mal schauen, ob ich sie für erwähnenswert halte
ACHTUNG: Dieser Artikel war überfällig, denn er stammt noch aus dem Dezember 2009
Ja, manchmal braucht der kleene Teufel etwas länger
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Sylvester, was tun?
Alle Jahre wieder stellt sich, schon weit vor dem Jahreswechsel, die Frage: Was unternehme ich zu Sylvester???
Während früher die Leute meist feste Pläne hatten, ist es seit einigen Jahren so, dass sich immer mehr lieber kurzfristig entschließen wollen oder aber von vornherein gleich zu Hause bleiben und die ersten Stunden des neuen Jahres allein oder zu zweit verbringen möchten. Soweit bin ich allerdings noch nicht
Einmal war ich bei einer alten Schulfreundin zum privaten Fondue in kleiner Runde. Ich habe mich gelangweilt und erkannt, dass diese Art des “Reinfeierns” überhaupt (noch) nicht mein Ding ist
. Oder lag es schlicht an den teilnehmenden Personen???
Was also tun 2010?
Mein erster Gedanke: Phatte Party feiern! Am besten in Köln!
Vorher schön am Dom dem Feuerwerk zuschauen und dann ab zum Danzzen. Aber…dann kommt die Realität in Form des Wetterberichts: REGEN und GLATTEIS! Uuuuh…
Alternative? Das Feuerwerk streichen und ab in die Partynacht! Die einzige größere Gay-Party in Köln, die musikalisch auf meiner Welle liegt, wäre die FIREWORKS im Club VENUE. Das scheint aber nicht gerade ein großer Club zu sein, deshalb könnte es dort a) extremst voll werden und b) irgendwann dicht sein
Tja…weitere Alternativen sind gefragt!
Das Aufzählen der durchgespielten Optionen würde Euch wahnsinnig machen, glaubt mir
, weshalbich es an dieser Stelle unterlasse! Der eine Laden ist mir zu altmodisch, der andere hat die falsche Musikrichtung, der dritte ist zu weit weg und weil morgen abend auch noch die BO-YS – Party ist, frage ich mich eh, ob ich wirklich zwei Tage Party hintereinander brauche
.
Da plötzlich die Idee, das Jahr in einer Sauna ausklingen zu lassen
Das ist doch mal was ganz anderes. Aber was für Typen kommen wohl zeitgleich mit mir auf diese Idee? Naja, immerhin so einer wie ich
Wenn man es nicht ausprobiert, weiss man es nie, oder?
Ausserdem…und das ist ein äusserst schlagkräftiges Argument für mich, gibt es dort ab 20:00 Uhr ein Buffet
Also schwitzen, Spaß haben und auch noch derbe Futtern…hey Leute…was will Man(n) mehr?
Da ich mir aus so Tagen wie Sylvester ja gerne etwas Besonderes mache, habe ich die Kölner PHOENIX in Erwägung gezogen. Zudem könnte ich anschließend tatsächlich um 24:00 Uhr am Rhein stehen und das Feuerwerk schauen. Die Bahn-Website sagt mir allerdings etwas anderes: 90 Minuten Hinfahrt lasse ich mir noch gefallen, aber ZWEI STUNDEN Rückfahrt…mindestens, weil ich ja vom Bochumer Hbf noch nach Hause kommen will, macht insgesamt fast vier Stunden Fahrt…UFF! Irgendwie sagt mein Bauch mir, dieser Aufwand lohnt nicht
.
Okay, ich seh’ schon, es läuft auf das Konventionelle hinaus
: 20 Minuten Fahrt, PHOENIX-Sauna in Essen, auch da gibt es ein Buffet und ein Glas Prosecco zum Jahreswechsel
, was vielleicht gemütlicher werden könnte, als ich mir das bis jetzt vorgestellt hatte. Irgendwann nach Hause und wenn ich dann noch nicht fertig bin, kann ich immer noch den Abstecher ins STARGATE machen. Hmmmmm…mal was Anderes, zumindest so ein bisschen!
Also ich muss Euch sagen: Als Single ist so ein “Feier-Partytag” wirklich hart, denn wenn man keine Verpflichtug eingegangen ist und flexibel sein kann, dann stehen einem doch bis zur letzten Minute alle Optionen offen
! Und die Entscheidung, was von den vielen Angeboten man letztendlich nutzt, fällt wirklich sehr schwer…vor allem, wenn man es allein macht! Aber immer noch besser als inaktiv und faul zuhause auf der Couch zu sitzen und nix zu machen
! Altwerden ist für später
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Eine Tradition halte ich aber auch im Jahr 2011 weiter aufrecht: Die Übertragung des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker (ZDF) schaue ich mir auch an diesem Neujahrstag wieder an und lebe die stimmungsvollen und -frohen Straussschen Rythmen wieder bei Brötchen, Lachs und Ei lautstark, schwungvoll und intensiv auf der Couch mit
. Ein Fest für die akustischen Sinne und wenn der Radetzky-Marsch zum Schluss ertönt, bebt die Bude und das Jahr kann starten
GUTEN RUTSCH ins Neue…
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Erholung und Foursquare
Endlich. Es gibt sehr gute Nachrichten aus dem Krankenhaus: Meiner Mutter geht es jetzt wesentlich und sichtbar besser. Da musste erst der Professor zurück kommen, damit nötige Maßnahmen eingeleitet werden konnten. Mann mann, ansonsten scheint da niemand tiefgreifende Ahnung zu haben, was mich angesichts der ewigen Diskussionen rund um unser “Gesundheits”-System eigentlich nicht wundern dürfte.
Zur Feier des Tages ging es anschliessend wieder mal in die Phoenix. Wie praktisch, dass am Partnertag gleich einer am Eingang stand und so konnten wir uns den Eintritt teilen
Allerdings war es ansonsten eher langweilig und ereignislos. Naja, meine drei Saunagänge habe ich hinter mich gebracht und jetzt fühle ich mich wieder relaxxt
So muss das sein!
Bei Foursquare bin ich übrigens jetzt schon “MAYOR” für die Phoenix
Bringt jetzt zwar (noch) keine Vorteile, aber finde ich ganz witzig
Diese Titel orientieren sich an der Anzahl der Besuche und wenn man sich dann mittels Ortungssystem registriert, gibt es eben die Punkte und die Titel. Das ist eine spannende Idee, wenn der Service mal rund läuft, denn je häufiger man irgendwo ist, desto weiter steigt man auf und dann sollen Vergünstigungen die zahlreichen Besuche belohnen. Jetzt müssen nur noch die Läden davon erfahren und entsprechend mitspielen
So, Zeit fürs Bett, nighty
Young and Old
Den Gayromeo-Tag gestern in der Essener Phoenix-Sauna musste ich natürlich wieder nutzen. Zum einen ist der Preis mit 8,5o € (Normal 17,50 €)unschlagbar günstig, zum anderen kündigte sich eine Erkältung an und ich hoffte, diese noch mit drei Saunagängen in den Griff bekommen zu können (zu spät
)!
Neben dem üblichen Getue (viel Rennerei, wenig Aktivitäten, ausser in den dunklen Ecken und in der Dampfsauna), gab es gestern aber was…hm, wie nenne ich das jetzt mal…”Spannendes” zu beobachten. Da war ein wirklich sexy aussehender Typ, ich schätze mal so Mitte 20 oder ein paar Jährchen älter und sein Begleiter, der ganz sicher 30 Jahre älter war, vielleicht auch ein paar Jährchen mehr. Klarer Fall, erster Gedanke: Ein Daddy mit seinem Jung-Callboy!
Ich weiss gar nicht, ob der Jüngere mich kannte, jedenfalls schaute er mich bei unseren Begegnungen in der Sauna immer sehr intensiv an, als wollte er sagen “Kennst Du mich nicht mehr?”. Ich habe ja wirklich ein mieses Gesichtsgedächtnis und manchmal erkenne ich in dunkleren Räumlichkeiten die engsten Leute kaum. Das liegt aber auch daran, dass ich nicht immer damit rechne, gerade dort oder da jemanden zu treffen, den ich kenne
Aber an diesen “nice guy” konnte ich mich wirklich nicht erinnern…
Meine Vermutung, dass es sich bei dem Päärchen um ein zeitlich begrenztes, wirtschaftlich zusammengekommenes Verhältnis handelte, wurde aber schnell widerlegt. Ich war offensichtlich nicht der Einzige, der sich über die Altersdifferenz wunderte, denn als die beiden auf der Couch etwas abseits des Thekenbereichs saßen, schaute nicht nur der ein oder andere Gast grinsend hinüber, auch der Thekenmitarbeiter grinste hin und wieder.
Die Beiden saßen/lagen so günstig auf der Ledercouch, dass ich sie von der gegenüberliegenden Seite im ersten Geschoss durch ein Gitter beobacheen konnte. Und was sich mir da bot, war alles andere als ein rein geschäftliches Zusammensein. Sicher, ich bezweifle nicht, dass Zärtlichkeiten zwischen einem Körper-Dienstleister und seinem Kunden durchaus intensiv möglich sind, aber wenn Du genügend Feingespür hast, merkst Du, wann Berührungen mehr ausdrücken, als die Verpflichtung den anderen per Streicheleinheiten glücklich zu machen
Nein, das war anders und so hatte ich wirklich Spaß dabei, warum auch immer, diese beiden altersungleichen Männer zu beobachten
Es war wahrscheinlich wirklich diese knisternde Erotik zwischen den beiden Männern, die mich faszinierte.
Natürlich kann ich mich auch irren, weil ich von der Art dieser Dienstleistung eine andere Vorstellung habe, aber als die beiden Anstalten machten, die Sauna zu verlassen, wurde in deren Kommunikation mit einem weiteren Saunagast, den sie wohl kannten, deutlich, dass ich recht gehabt hatte
Ein interessantes Erlebnis, das ich hier nicht unerwähnt lassen wollte.
Ansonsten war es wie so oft: warm, schwitzig und das ein oder andere Short-Erlebnis, allerdings keines, das wirklich erwähnenswert wäre ![]()
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