Artikel-Schlagworte: „Party“
Wir müssen nicht live auf der Loveparade gewesen sein, um das Geschehene erfassen, die Trauer und Wut danach mitleben zu können! Und im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich gestern nicht in Duisburg war!
Der Moderator im WDR-Fernsehen, Thomas Bug, klang plötzlich sehr ernst, als er verkündete, es sei nun passiert, was niemand wollte und was für ihn das Ende des Feierns und der Party bedeute: 10 Menschen (aktuell sind es 19) seien in einer Massenpanik auf der Loveparade gestorben, etwa 100 (über 300) verletzt worden! Einen detaillierten Bericht findet Ihr HIER
Ich kontaktierte sofort Torben per SMS, weil ich wusste, dass er mit seinem Freund auf die Loveparade wollte. Ihm war zum Glück nichts passiert, aber er berichtete mir telefonisch, was er gesehen hatte. Er durchlief den Tunnel, der der einzige Zugang zum, gleichzeitig aber auch der Ausgang vom Gelände der Abschluss-Veranstaltung war. Überall lagen Sachen von Leuten…Rucksäcke, Schuhe…und nicht wenige saßen am Rand und weinten oder liefen, sichtbar verwirrt, umher. LIES AUCH HIER
Menschen hatten sich in den Tunnel gedrängt, weil sie sich einerseits auf und andererseits vom Gelände runter bewegen wollten und der Druck wurde offenbar verstärkt, als die Polizei den Zugang wegen Überfüllung sperren wollte. Die Besucher ließen sich nicht aufhalten. So wurde es im Tunnel unerträglich und was einige dabei erlebten, könnt Ihr HIER im Gästebuch von 1LIVE nachlesen. Grauenhafte Erlebnisse! Und HIER noch ein Videoclip mit erschreckenden Bildern von n-tv, die das schreckliche Ereignis teilweise sogar dokumentieren. Auch am nächsten Morgen hielten sich noch unzählige Besucher im Duisburger Hauptbahnhof auf, nachdem zwischenzeitlich auch noch der gesamte Regional-Bahnverkehr zusammengebrochen war! LIES HIER
Wer ist verantwortlich dafür, dass es zu einem solchen Unglück kommen konnte? Die Presse/Medien stellten heute Mittag auf einer Pressekonferenz (PK) in Duisburg Fragen, die u.a. der Oberbürgermeister Sauerland, der stellvertretenede Polizeipräsident und der Veranstalter der Loveparade beantworten sollten. Die PK wurde zu einer Farce, einer Veranstaltung, auf der die Medienvertreter mit ihren Fragen einen immensen Druck gegen die Verantwortlichen aufbauten. Die Antworten waren lächerlich, kaum informativ und die Befragten versuchten sich in Ausflüchte (“Dazu kann ich zur Zeit nichts sagen, das ist Gegenstand der staatsanwaltlichen Ermittlungen!”) zu retten. Der Schuss ging nach hinten los, die Presse-Vertreter fragten immer aggressiver und entblößten die Verunsicherung der Verantwortlichen. Es schien, als sitzen dort Menschen, die Entscheidungen zu verantworten haben, sich dieser Funktion im Nachhinein aber gar nicht bewusst sind!
Ein unfassbares Verhalten! Im Laufe der PK erklärte der Veranstalter der Loveparade, dass dies nun die letzte gewesen sei! Statt das Konzept zu überdenken, wird hier nun ein (bisher erfolgreicher) Event gekippt, der seinesgleichen suchte, der aber auch die Grenzen des gefährdungsfreien Machbaren zeigte!
Ansonsten blieben viele Fragen unbeantwortet. Der Polizei-Vertreter erklärte, eine Massenpanik habe es, aus seiner Sicht, nicht auf dieser Loveparade gegeben. Unglaublich!
Zwar gab es getrennte Wege hin zum und weg vom Veranstaltungsort der Abschlusskundgebung, aber beide Wege trafen sich in dem Tunnel, der etwa 20 Meter breit und 120 Meter lang ist. Wieso man glaubte, dort eine solch immense Besucherzahl ungefährdet kanalisieren zu können, ist mir völlig unverständlich, zumal die Veranstalter doch Erfahrungen aus den letzten Jahren gehabt haben müssen!
Dabei gab es durchaus Warnungen, gerade vor diesem “Nadelöhr”, die nicht erst seit heute im Internet zu lesen sind GUGG HIER. Und tatsächlich hatten schon am 20.07.2010 Leser auf einen Online-Artikel mit dem Titel “Loveparade wird zum Tanz auf dem Drahtseil” bei “DerWesten” mit Warnungen und Ängsten reagiert, was wohl passiert, wenn Panik ausbreche? HIER SCHAUEN <-TIPP Kommen tatsächlich nur “Amateure” und Außenstehende, die sogar Tote vorhersehen, auf Gefahrenmöglichkeiten??? Ein bisschen komisch kommt mir die Sache schon vor. Mit Verkehrsproblemen können wir im Ruhrgebiet sicher alle leben, mit Toten und Verletzten aber nicht!
Mein Mitgefühl gilt all jenen, die nun einen toten Menschen zu betrauern haben! Spaß, Party und ausgelassene Stimmung sollten es auf der Loveparade sein. Letztendlich bleiben Trauer, Wut und vielleicht auch Einsamkeit!
Klar ist diese Stadt geil, aber nun gibt es auch wieder alle zwei Monate eine Party, die genau so heisst: HORNY COLOGNE. (Website) Und das Besondere daran ist, dass sie im BOOTSHAUS stattfindet, meiner Kölner Lieblingslocation für Party & Fun
, in der auch die Closer2Heaven-Party während des Kölner CSD stattfand
Nun ist es aber wieder so, dass House in der großen Halle, Pop im kleineren Club gespielt wird. Aber was die Partymacher als House bezeichnen, hört man schon, wenn sich die Website öffnet und ich finde, das ist ganz tanzbare, nette, coole Partymukke
Noch kämpfe ich mit mir, ob ich den langen Weg nach Köln wegen der Party auf mich nehmen soll, die Füße tänzeln ja schon zu den Website-Beatz
Wenn die HORNY Cologne ein Erfolg wird, findet sie im Wechsel mit der SEXY alle zwei Monate am 4. Samstag statt. Das wäre dann wieder eine klasse Einrichtung zum Danzzen in Kölle…
Party-Info:
Ab 23:00 Uhr, 10.00 € Eintritt, Getränkepreise, sofern nicht geändert, wie im Bootshaus üblich, eher gehobenes Maß! Shuttlebus ab/nach Schaafenstraße/Bermudadreieck in Köln
Samstag war BO-YS, die geilste Gay-Party im Pott, zumindest für mich, weil ich die Location zu Fuß erreichen und ich so immer trinken (also Alloholl konsumieren) kann
Aber nicht nur deshalb. Die Musik ist meistens gut, die Leute nicht so schwuppenhaft überdreht wie in anderen „Kreisch-Läden“, wo die hellen Stimmen der Junxx zwischen 18 und 22 dein Trommelfell bedrohen, wenn nur das richtige Lied gespielt wird
Ich glaube, dasselbe schrieb ich letzten Monat schon: Die Bekannten, die sich zum Treffen auf der BO-YS angesagt hatten, blieben auch in diesem Monat der Party fern. Nichts Neues und ich rechne damit schon gar nicht mehr, wenn der ein oder andere sein „Bla Bla-Gerede“ der üblichen schwulen Oberflächlichkeit ablässt. Sobald die Option auf ein Sextreffen wahrgenommen werden kann, zählt alles andere nicht mehr, egal, ob derjenige schon in einer Partnerschaft lebt oder er ein Single ist
Ich habe gelernt, damit zu leben, bin nicht mehr enttäuscht und nehme das nur noch zur Kenntnis. Überrascht bin ich dann aber doch, wenn ich die Herren damit im Chat oder im persönlichen Gespräch konfrontiere und sie beleidigt tun
Tja, mit der Wahrheit mache ich mich selten beliebt, von daher ist das verkraftbar und ich grins mir einen
So rein intern…
Hell, ein 21jähriger sprach mich auf der Party an und ich fühlte mich unversehens in QUEER AS FOLK versetzt
Nach einem Kompliment zum Einstieg, sehr charmant der Junge
, ging es auch schon ohne weitere Worte zu verlieren zur Sache: Ob ich wisse, wie er jetzt noch (ca. 02:45 Uhr) nach Dinslaken komme. Er habe die letzten fünf Jahre in einer Beziehung mit einem 36jährigen Mann gelebt (21-5=16 und 36-5=31 !!!) und nun sei alles vorbei. Er hat seinen Freund beim Betrügen entlarvt und jetzt habe er seit 3 Monaten keinen Sex mehr gehabt. Oha! ← DAS nur deshalb, weil er sich dabei immer näher an mich anschmiegte, fehlte nur noch das Katzen-Schnurren
Ich schob ihn so dezent wie so ein Wegschieben in solch einer Situation eben geht, von mir weg und zumindest begriff er das…ohne beleidigt zu sein. Was für ein Erlebnis für mein hohes, biblisches Erdendasein
Aber jetzt mal ehrlich. Ich habe kein Prob mit Altersunterschieden in einer Beziehung, mein extremster war mit 26, als ich eine 18jährige Freundin hatte, die kurz vor dem Abi stand
Eine Lernphase, die mir absolut klar machte, dass ich (aus meiner Sicht) so junge Küken für eine Beziehung nicht mehr haben muss. Seitdem weiss ich das! Aber sich mit 31 einen 16jährigen aufzureissen, finde ich fast schon gestört! Liegt aber auch daran, dass ich nach der Pämisse lebte: Nichts, aber auch gar nichts mit Männern unter 18!!! Die Altersgrenze habe ich inzwischen massiv angehoben. Vor allem, wer sucht denn was in einer solchen Beziehung??? Dass die Zukunft habe, daran glaube ich nicht, aber Dinslaken ist ja auch keine schwule Hochburg und wer regelmässig Sex möchte, macht`s dann eben so
Spannend, attraktiv und erfüllend muss der Sex mit einem jungen Mann zwischen 18 und 21, der zufällig gerade mal nicht bekifft ist, dann trotzdem nicht sein
Keine weiteren Erläuterungen dazu!
Naja, jede/r nimmt sich das, was angeboten wird
Mann mann, 5 Tage ist es schon wieder her, dass das neue Jahr begann und ich hab noch gar nicht erzählt, was ich Sylvester gestartet habe
Also…Nachtrag:
Nachdem ich ja am 1.Weihnachtsfeiertag versetzt wurde (jaja, ich bin nachtragend
) und das Essen am 2.Feiertag in einem Fiasko endete, das ich mir hätte schenken können, hatte ich gar keine Lust mehr darauf, Irgendjemanden zu fragen, ob er/sie zu Sylvester mit raus will.
Ich habe immer häufiger mehr Spaß, wenn ich alleine rausgehe, was wohl daran liegt, dass es permanente Diskussionen mit den Leuten gibt, ob sie nun mit sollen oder nicht oder doch…oder oder oder, ach vielleicht kommt ja noch was Besseres!
Ich vermisse Leute, die einfach noch Spaß daran haben, was sie mit mir starten und die Unternehmungen nicht als “Belastung” empfinden, weil sie “müde” sind oder schlicht keine Freizeit-Alternative zu dem Zeitpunkt haben. Dann lieber mit dem Little-Devil raus, als allein zuhaus rumzuhocken!
Das ist der Eindruck, der mir immer öfter vermittelt wird und ich habe das Gefühl, die Leute um mich herum sind schlicht zu “alt” und “inaktiv”, ja motivationslose Schlaftabletten, die sich über kaum noch etwas freuen können! Vielleicht ist das auch der Grund, warum die meisten Vorschläge von mir kommen (müssen), will ich mal wieder nichts allein machen! Und ich dachte ne zeitlang, das liegt an mir…irgendwie! So! Das musste ich mal los werden so zum Ende des vergangenen Jahres… (interessiert wahrscheinlich eh wieder keinen Menschen, aber war jetzt gut fürs Ego!) :twisted:
Kurzfrist-Absagen bis eine viertel Stunde vor dem Treffen per SMS oder so ähnliche Aktionen, haben im Laufe der Monate und Jahre dazu geführt, dass ich mich schlicht gar nicht mehr freue, wenn sich jemand mit mir zu ner Party verabredet, ganz einfach deshalb, um mir eine eventuelle Enttäuschung vor der fast sicher scheinenden Absage zu ersparen.
Finde ich sehr, sehr schade, denn wenn ich mit Leuten rausgehe, freue ich mich natürlich auch auf die Gesellschaft der Begleiter/innen. Die sehen das offensichtlich immer häufiger anders und so kommt in mir auch hin und wieder das Gefühl auf, dass ich einigen Menschen scheinbar inzwischen recht gleichgültig geworden bin. Irgendwie schade, aber ich finde leider keinen Weg, etwas dagegen zu tun und ich weiss leider auch nicht, warum das so ist/sein könnte. Und wisst Ihr…wenn man sich irgendwann wie der Dummarsch mit Ohren fühlt, sollte man anfangen, Konsequenzen zu ziehen! Leute, die mich so behandeln, dürfen sich eben nicht mehr wundern, wenn es aus dem Wald auch so raus schallt! Schluss mit den Zeiten des Verständnisses für Alle, Alles und Jeden, das hat mich im Leben menschlich nie weiter gebracht und so konzentriere ich mich lieber auf jene Menschen, die mir und denen ich noch wichtig genug bin!
Und Sylvester stand mir niemand nahe und ich hatte trotzdem meinen Spaß
Ab ins STARGATE, was im Pott meist die einzige (brauchbare) schwule Alternative zu den Parties in Köln ist.
Wegen des Schnees und natürlich, weil ich was trinken wollte, fuhr ich mit der S-Bahn in die Stadt. Schön, das sie die ganze Nacht stündlich pendelte, das war mal echt klasse, nicht mit dem Auto fahren zu müssen…bei dem Wetter auch noch
Yepp, die Party war erstmal…LEER! Leerer als in den vergangenen Jahren, was kein Wunder ist. Das Gate hat nachgelassen, die Deko ist nicht mehr so liebevoll und üppig und die zurückgehenden Besucherzahlen (zumindest gefühlt), bestätigen den langsamen Abstieg des einst bekanntesten Gay-Clubs NRWs. Nach 1:00 Uhr etwa war die Bude dann doch noch voll und die 2.Area öffnete auch.
Ich wurde angesprochen und ich sprach Andere an…beides eine Revolution bei mir, wo ich doch sonst so schüchtern bin
Jaja…
Die Stimmung der Party war jedenfalls klasse und ich hatte eine wirklich nette Nacht und hab’s nicht bereut, Köln dafür sausen gelassen zu haben… ;-)
Morgens folgt dann immer mein Lachs-Frühstück, passend zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker
Aber das fand ich diesmal echt enttäuschend, es fehlte so der richtige Neujahrskick, den ich sonst immer verspüre, wenn ich dieses Konzert sehe. Na wenigstens zum Radetzky-Marsch am Ende drehte ich den TV nochmal richtig auf und ließ die Bude beben…die armen Nachbarn
So, dann mal rein ins neue Jahr 2010, das Jahr, in dem Essen und das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas ist… ;-) Zeit für neue Kontakte… ![]()
.
Heute schon mein Twitter gelesen?
Coole Party, die BO-YS heute. Die Musik war klasse und der DJ spielte sogar Michael Jackson
Zu Beginn war es ja ultraleer, was wohl am Schnee lag. Ich wollte mir ein Taxi bestellen, aber die Wartezeit, 30 Minuten, schreckte mich dann doch zu sehr ab
Also zu Fuß durch den Schnee, allerdings die Straße entlang
Irgendwie hab ich seit der STARGATE-Party zu Sylvester 009 einen Teil meiner Hemmungen verloren, manche Menschen einfach mal anzulabern. Wenn da ja mal was zurückkommen würde, aber nein…was soll ich eigentlich noch machen? Mich naggisch ausziehen und auf dem Balkon tanzen??
Naja, dann ginge es ja auch wieder nur um Sex…
*Seufz* Bei Gayromeo schreiben sie mich an oder verpassen mir nen Button, wenns dann aber im Real-Life zu ner Begegnung kommt, sagt kein Aas was, komisch, oder???
Naja, die Party war trotzdem cool und ich bin glücklich damit, meinem Leitsatz treu zu bleiben, nicht wegen des Baggerns oder eines Kennenlernens auf ne Party zu gehen, sondenr aus Spaß und zum Tanzen
. Da bleibt mir wenigstens die ein oder andere Enttäuschung erspart und ich hab’ trotzdem Spaß…
Auf ein neues, cooles Party-Jahr
P.S.: Der Eintrag ist von Sonntagmorgen, 04:29 Uhr und erfolgte in leicht angeheitertem Zustand ![]()
.
Gerade besuchte ich den Blog von “Magic M.”, der eine irre umfangreiche Gay-Party-Info-Seite betreibt.
Sein letzter Eintrag (Info dazu siehe am Ende meines Kommentars) informierte die Leserschar darüber, dass eine weitere Gay-Party im Ruhrgebiet (SWEET in Bochum) eingestellt wird.
Warum ist das eigentlich so? Warum werden Parties veranstaltet, langfristige Termine geplant und plötzlich ist das Ende schon wieder verkündet??? Was könnten die Gründe dafür sein?
Meine Lieblingsparty neben der BO-YS in Bochum, war über Jahre hinweg die Kölner KINGS & QUEENS, die mit einem guten Mix aus Chart- und House-Musik, aufgeteilt in zwei Locations, im Kölner BOOTSHAUS stattfand. Dann erlebte ich sie einmal im “Alter Wartesaal” in Köln und ich musste feststellen, dass eine Party nicht nur von der Musikkombi, sondern in erster Linie von der Stimmung in der Location lebt! Im “Wartesaal”, der völlig überfüllt war, konnte man nicht tanzen und ein Durchkommen, also ein Wechsel zwischen den Danzz-Locas war fast unmöglich. ”Nein, die KINGS & QUEENS gehört für mich ins BOOTSHAUS und nirgendwo anders hin!”, so mein Fazit. Als dann bekannt wurde, dass diese Party im BOOTSHAUS nicht mehr stattfinden würde, war’s das dann für mich
Schade! Schließlich war sie auch unsere CSD-Stammparty in Cologne
Aber nicht nur der Wechsel der Location kann die Gäste einer Party vergraulen. Die ZARAH & LEANDER-Party der Rosa Strippe in Bochum, die mit dieser Party immer den 5. Samstag eines Monats zu einem Zusatz-Angebot nutzt, hat sich in den letzten Jahren immens verändert. Zumindest aus schwuler (männlicher) Sicht! Früher hatte diese Party eine absolut unschlagbare Stimmung und es war immer eine ausgewogene Mischung zwischen Männern und Frauen. Doch seit einigen Jahren ist diese Party bereits zu einer 90%-Lesbian-Party geworden.
Nein, ich habe kein Prob mit Frauen, auch wenn sie zur Z&L-Party das Männerklo mitbenutzen
Durch den hohen weiblichen Besucher-Anteil, wird dort aber eine völlig andere Musik gespielt. Der damalige DJ sagte mir vor Jahren schon, als ich mir ein Stück wünschte, das wäre “keine geeignete Musik, schließlich wären ja soviele Frauen da, die das nicht hören möchten”!!! Aha!
Heute versucht die Rosa Strippe als Veranstalter mit 2:1 – Preisen für Männerpaare, wieder mehr Gays auf die Party zu bekommen. Die Reaktionen der Rundfrage vor dem Besuch der letzten Z&L-Party in meinem Bekanntenkreis, war durchweg eindeutig:
Zuviele Frauen, kaum Männer zum Guggen da, schlechte Musikauswahl, miesgelaunte, kampfbereite Lesben!
Nach meinem letzten Besuch dort kann ich, bis auf das letzte Argument, zustimmen. Ich bin aber nicht der Typ, der das einfach so hinnimmt, sondern der sein Missfallen öffentlich macht. An der Kasse stieß ich eher auf eine konsequente Abwehrhaltung gegenüber meiner Kritik, also setzte ich mich noch in der Nacht hin und schrieb über eine Stunde lang eine eMail an die Strippe, in der ich nicht nur meine Kritik, sondern auch Verbesserungs-Vorschläge formulierte!
Wenn man(n) etwas verändert haben will, sollte man den Schnabel aufmachen. Natürlich musste ich mir von dem ein oder anderen Menschen Kritik wegen meiner nächtlichen Zeit-Investition gefallen lassen, aber wenn der Veranstalter wissen soll, was den Besucher nervt, sollte das ausgesprochen werden.
Mir brachte diese eMail nicht nur einen Dank für die “erste, wirklich konstruktive eMail-Kritik mit Verbeseungsvorschlägen” von der Rosa Strippe, sondern auch eine Freikarte für die Dezember-BO-YS ein
Das nenne ich mal eine nette Aufmerksamkeit!
Und genau hier liegen doch die Probleme:
Wer macht sowas heute noch?
Wer setzt sich hin, nimmt sich die Zeit, Kritik hilfreich zu formulieren?
Wer macht gerne Verbesserungsvorschläge, macht sich Gedanken dazu?
Wer weiss dnen überhaupt diese Party-Angebote zu schätzen in einer eventüberladenen Welt?
Wer identifiziert sich denn heute noch mit Parties oder Events und geht dort hin, um schlicht und einfach Spaß zu haben?
Wer will denn wahr haben, dass diese Ruhr-Gay-Parties uns im Pott erst ermöglichen, für eine Party eben NICHT 85 km nach Köln düsen zu müssen?
Viele wollen alles haben, sind aber nicht bereit, im Gegenzug etwas dafür zu tun, weil es ja einfach da ist! Und wnen es weg ist, okay…das war’s…schade…wo und wann ist die nächste Loca und Party???
Natürlich sind nicht nur die Gäste gefragt zu handeln, auch die Veranstalter sollten Kritik ernst nehmen und entsprechend darauf reagieren. Die Gäste bleiben schneller als gedacht einer Party fern und wer meint, das sei ihm egal, der muss sich nicht wundern, wenn seine Party mangels tanzwilliger Besucher eingestellt wird.
Schaut Euch doch mal das STARGATE an. Da war ich seit dem Frühjahr nicht mehr, weil die beiden Parties, die ich besuchte, schlicht mangelhaft besucht waren. Und der Grund? Aus meiner Sicht hat sich der Laden überlebt. Vor einigen Jahren kamen sogar noch die Kölner ins Gate, da boomte der Gay-Club des Potts.
Wenn der Veranstalter sich allerdings nichts Neues einfallen lässt, die Loca heute noch so aussieht wie vor ein paar Jahren (ich will nicht übertreiben und schreiben “wie zur Eröffnung vor über einem Jahrzehnt!”) und die Parties thematisch auch immer eintöniger werden, so zumindest meine Gedanken zum Gate, dann muss sich niemand wundern, wenn die Eintrittsgelder lieber woanders ausgegeben werden möchten. Ein Zurücklehnen auf das bis dato Erreichte, kann recht entspannend sein, allerdings sollte irgendwann auch wieder der Motor für neue Ideen angeworfen werden, denn auch im TV ist aus STARGATE inzwischen STARGATE ATLANTIS geworden :mrgreen:
Gays sind ja nicht nur bequem, sie sind auch anspruchsvoll und überlegen sich ganz genau, wo sie ihr Geld ausgeben wollen. Wer als Veranstalter den Gästen den Eindruck vermittelt, man wolle sie über zu hohe Preise (Gay-Aufschlag!) ausnehmen, auch der muss sich nicht wundern, wenn es rasant schnell bergab geht, denn die Mundpropaganda ist schneller, als manches Print- und manches Web-Medium!
Fazit: Es ist also, aus meiner Sicht, schlicht mangelnde Kommunikation zwischen Veranstaltern und Gästen und mangelndes Gäste-Bindungsmanagement seitens der Veranstalter.
“Wir machen das jetzt einfach mal so”, mag vor Jahren noch geklappt haben, heute sind die Besucher von Events verwöhnt und das Geld ist auch bei den Gays knapp geworden. Da überlegt man sich zweimal, wo der Euro rollen soll. Für eine Garderobe beispielsweise die Preise von 1,00 € auf 1,50 € heraufzusetzen, finde ich persönlich, auch wenn es nur 50 ct sind, eine Frechheit! 10 ct pro Getränk mehr, würde nicht nur mehr Umsatz bringen, es wäre auch unmerklicher für die Gäste und sicher akzeptabler und leichter verständlich zu machen. Aber nein, da wird der Hammer bevorzugt! 50%-Erhöhung!
Tja, sicher gibt es noch weitere Gründe für das Party-Sterben. Meine Gedanken dazu haben ja keinen Allgemeinvertretungs-Anspruch :twisted: Und natürlich freue ich mich auch wieder auf Kommentare und Eure Meinungen
Her damit!
HINWEIS:
Leider kann ich den Artikel, den ich kommentiere, hier nicht verlinken, weil es mir derzeit unmöglich erscheint, alle Links und deren Unterlinks auf rechtlich problematische Inhalte in Bezug auf Jugendschutz/Erotik/Pornographie zu prüfen und das ist leider rechtliche Voraussetzung für die Setzung eines Links
Auch konnte ich auf der Website kein Impressum finden! Sorry an “M.” dafür…
Aber ich darf hier zumindest eine Adresse aufführen, die zu seinem Artikel führt, den ich soeben kommentiert habe:
www.magicm.wordpress.com/2009/11/21/sie-ist-dahingeschieden
.