Leben XX.0

Geschaffte Arbeit = Motivation

Ach, was mache ich nur mit meinem Leben??? Heute ist einer der Tage, an denen ich hochzufrieden ins Bett gehen kann, denn ich habe fast all das geleistet, was ich mir heute vormittag vorgenommen hatte. Ein großes Zufriedenheitsgefühl überkommt mich gerade. Viele Leser/innen werden denken, das ist doch das Normalste der Welt, aber für mich ist in dieser Hinsicht alles anders und das ist seit einigen Jahren zu meinem Problem geworden!

Warum nur ist es bei mir so, dass ich diese Momente so selten habe?
Warum nur kann ich mich so selten motivieren?

Jetzt gerade zum Beispiel, wenn ich dieses gute Gefühl habe, mache ich Pläne für morgen, was ich alles erledigen möchte. Und wenn ich Pech habe, wache ich morgen früh auf und die ganze Motivation ist wie weggeblasen! :-(

Das nervt mich seit viel zu langer Zeit und ich habe mir schon so oft vorgenommen, was zu ändern, aber es haut einfach nicht hin und das schlaucht mich echt. Zumal ich das Gefühl habe, irgendwann mit diesen Ankündigungen nicht mehr ernst genommen zu werden…verständlich, aus meiner Sicht. Was das sein könnte, denke ich mir, aber als jemand, der seine Probleme im Leben immer selbst lösen konnte, will ich das auch diesmal wieder alleine schaffen. Es scheint aber länger zu dauern, als ich dachte und momentan ist der Zeitpunkt erreicht, an dem mich meine Situation massiv ärgert! Aus dieser Wut heraus schaffe ich plötzlich etwas und jetzt liegt es wohl an mir, diesen Schwung zu packen und ihn am Leben zu erhalten.

Wenn ich mich in den nächsten Tagen ein wenig rar machen, hat das also seinen Grund, ich brauche die Zeit für all das, was liegen geblieben ist. Ein Problem für meine komische Lage, ist meiner Ansicht nach, dass ich mich viel zuviel und allzu leicht ablenken lasse. Herausgerissen aus der Arbeit, mache ich plötzlich ein oder zwei Stunden etwas völlig Anderes als das, was eigentlich geplant war. Dann kommt der Sport, das Essen, die anschließende Müdigkeit, ja Kollegen/innen, dann motivier Dich nochmal selber ;-) Schon ist Abend. Und plötzlich…, viel später am Abend, geht es wieder los, dann fast panikartig. Aber dann sage ich mir “Eigentlich ist es Zeit, ins Bett zu gehen!” und diesem Ruf folge ich schließlich.

Tja, heavy, oder? Morgen beende ich die Küchen-Renovierung, die ich eigentlich im Dezember schon abgeschlossen haben wollte. Eigentlich sollte heute schon alles fertig sein, aber die Farbe ist noch nicht trocken und so kann ich die Deckenabschlussleisten erst morgen zuschneiden und kleben. Dafür habe ich heute die Decke meines Badezimmers gestrichen! Hey, ich dachte immer, das da oben wäre WEISS, aber richtig schön weiss wurde es erst wieder, als ich die erste Rolle Farbe verteilt hatte :lol: Cool! Na und da ich schon dabei war, das Bad zu “renovieren”, reinigte ich auch gleich die Fliesenwände vom Boden bis zur Decke und brachte noch den klasse durchsichtigen Klarsicht-Duschvorhang an. Jetzt ist das ganze Bad wieder so hell, dass der Raum mir wieder Spaß macht. Genau so muss das sein!

Übrigens, bei der Aufstellung meines Plans, aus dieser komischen Krise heraus zu kommen, steht an oberster Stelle, das Schaffen eines arbeitsangenehmen Umfelds! Ich merke, dass es wichtig ist, sich zu Hause oder am Arbeitsplatz (ist bei mir ja eins) wohl fühlen zu können und die Entscheidung, diese Arbeiten auf Punkt eins der Liste zu setzen, war vollkommen korrekt! Diese Zufriedenheit, die aus der Anfangsarbeit resultiert ist es, die mir den Schwung für die nächsten Aufgaben gibt (geben soll!). Mal sehen, ob es morgen, wie geplant, klappt ;-) Ich neige schwer dazu, meine Diele spontan auch noch zu renovieren, die hat es, mehr als jeder andere Raum in meiner Wohnung, nötig. Tapeten sind noch von der Küche übrig, Farbe ist auch noch da und da ich die ganzen Werkzeuge auch noch hier stehen habe, ist es nur logisch, der Diele einen neuen Glanz zu geben :-) .

P.S.: Das ist seit langem mal wieder ein Artikel zum Thema “Leben xx.0″, in dem ich beschreiben möchte, wie man sich tatsächlich aus so einem Loch des Lebens selbstständig wieder heraus arbeiten kann. Das finde ich allerdings sehr persönlich, denn man muss zu der Erkenntnis kommen, warum das Leben so ist, wie es derzeit ist und die Antworten, die man auf seine Fragen findet, sind für einen selbst manchmal nicht leicht und ehrlich gesagt, auch wenn mir selten etwas peinlich ist, will ich auch nicht alles zu dem Thema veröffentlichen ;-) .

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Lebenswandel – Ein neuer Versuch

Letztens stellte mir jemand über Formspring die Frage, ob ich glücklich mit meinem Leben bin. Ich verwies ihn/sie auf einen zeitnahen Blog-Eintrag zu dem Thema, hier ist er! ;-)

Nein, zur Zeit bin ich absolut nicht glücklich! Mich ätzt es an, wie mein Leben verläuft und wie der Stand der Dinge im Allgemeinen ist! Karin sagt zwar, ich würde meine Aktivitäten immer nieder machen, aber ich finde, ich mache zur Zeit im Leben zu wenig, zumal diese Aktivitäten derzeit auch zu nicht viel Änderungen oder Besserungen führen. Zu meiner persönlichen Unzufriedenheit gesellt sich auch noch die finanzielle. Ich habe die Nase voll davon, jeden Euro umdrehen und auf gewisse Dinge im Leben verzichten zu müssen. Dazu kommt noch die Langeweile im Alltag, mir fehlen schlicht erstrebenswerte Ziele im Leben. Auch fehlen mir Leute um mich herum, die von sich aus Interesse haben, etwas mit mir zu unternehmen und die nicht immer nur darauf warten, dass Vorschläge ausschliesslich von mir kommen.

Ich habe derzeit das Gefühl, dass ich weder meine geistigen Fähigkeiten und schon gar nicht die mir gegebenen technischen Möglichkeiten nutze, etwas zu schaffen, etwas aufzubauen! Es ist eine Situation, in der ich mich zwischen dem Gedanken aufreibe, ob ich einfach nur faul oder vielleicht krank (depressiv) bin. Ein ziemlich besch… Gefühl für jemanden, der lieber Macher als Geleiteter ist :-)

Nun könnte ich mich ja angespannt und unzufrieden zurücklehnen und mich mit der Situation abfinden, mich der Inaktivität widmen, in die Ecke zurück ziehen und ab und zu ne Runde heulen. Allerdings wäre ich wohl ein ungeeigneter Selbstständiger, könnte und würde ich nicht auf solch eine Situation reagieren. Gedanken mache ich mir seit geraumer Zeit zum Thema und nun halte ich den Zeitpunkt für nötig, das Geplapper und das Nachdenken über meine Probleme einzustellen und endlich meine Ideen umzusetzen, die ich für geeignet halte, aus einer Situation der extremen Unzufriedenheit heraus zu finden. Nachdenken ist ja okay. Zu keinen Lösungen zu kommen, ist Unvermögen! Zu „Gott“ zu beten, ist eine Illusion!

Was ich vor habe, werde ich an dieser Stelle nicht veröffentlichen. Inzwischen habe ich aber eine recht klare Vorstellung von der kurzfristigen Zukunft und Lebensplanung. Das wird zu Beginn eine ganze Masse an Kraft kosten und Überwindung für mich bedeuten, das in den ersten Tagen konsequent und danach als Routine weiter durchzuhalten! Ob ich das schaffe, weiss ich jetzt ehrlich gesagt noch gar nicht. Dass ist meine Planungen allerdings schaffen kann, daran zweifle ich nicht! Wenn ich aber nicht mal wenigstens versuche, finde ich es nie heraus.

Zur Umsetzung meiner Ideen und Projekte brauche ich Zeit und Konzentration und daher ziehe ich mich jetzt für etwa 10 Tage aus dem Internet zurück. Wichtig ist mir in diesem Augenblick die Arbeit im Hintergrund, die, die keiner sofort wahrnehmen kann und die spätere Ergebnisse erst ermöglicht.

Na dann wollen wir doch mal sehen, ob mein aktiv bestimmtes Leben jetzt schon zu Ende sein soll, oder ob ich, wie wir hier im Pott sagen, „den Arsch nochmal hoch bekomme“! Ich WILL ein glücklicheres, zufriedeneres, vielfältigeres, ausgeglicheneres und finanziell sichereres Leben mit Zielen und Aktivitäten, auf die ich mich wieder freuen kann… ;-)

Kommt Anfang Oktober wieder auf diese Seite ;-) Bis dahin, eine schöne Zeit!

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Zweifel und Energie

Es gibt Rückschläge im neuen Leben xx.0. Das sind die Tage, an denen ich hier sitze und aus irgendeinem Gefühl heraus über mein Leben nachdenke und wieder einmal feststellen muss, dass ich es (noch nicht) geschafft habe, soweit zu sein, wie ich eigentlich sein möchte. Das macht mir eine schlechte Stimmung und meine Unzufriedenheit und mein Ärger über mich selbst wachsen in den Himmel und ziehen mich nur noch weiter runter :-(

Was hatte ich mir alles vorgenommen und wieder muss ich erkennen, dass ich es entweder schlicht nicht schaffe, das mir selbst Verordnete umsetzen zu können oder ich mir dafür einfach zu wenig Zeit zur Umstellung und Weiterentwicklung einräume. Ja, ich bin ungeduldig, ein Manko meiner Existenz auf diesem Planeten, aber ein bissel Druck tut mir manchmal ganz gut!

Bei meinem Ärger über mich selbst, komme ich zumindest zu der Erkenntnis, dass mir ein paar, aus dem Elternhaus vermittelte und für mein vergangenes Berufsleben durchaus positive Werte, abhanden gekommen sind. Oder ruhen sie nur in den Tiefen meines Geistes? Disziplin, Zielstrebigkeit, gesunder Ehrgeiz, Ordnung (im Leben) und der unbedingte Wille, (materiell und geistig) weiter zu kommen, waren mal da und wurden mal gelebt! Ich frage mich, wann sie in mir einschliefen?

Der Kampf und die Auseinandersetzung mit sich selbst, gehören zum Wandel, sind Bestandteil des Beginns eines Leben xx.0 und wenn ich so freimütig darüber blogge, dann deshalb, weil ich es ein interessantes Thema für einen Blog finde. Ich bin da sicher nicht allein mit diesen Gedanken. Wenn sich der ein oder andere Eintrag “heftig” lesen mag, so bin ich von einer optionalen Selbstmordgefährdung doch weit entfernt, dafür ist in meinem Leben null Space und mein Kampfeswille noch viel zu stark! ;-)

Was am Ende eines Tages von einer internen Auseinandersetzung bleibt, ist die Aussenwirkung, dass ich wohl nen derben Riss in der Schüssel haben muss :lol: und für mich die Erkenntnis, dass man ab und zu zweifelnd und geschwächt in ein Tal gehen muss, um energiegeladen wieder rauszukraxxeln! ;-) Wer glaubte, das Ändern von Lebensgewohnheiten lässt sich mit einem Schalter umlegen und ZACK ist alles anders, der hat sich wohl noch nie etwas völlig Neues vorgenommen :-) Natürlich ist es ein Kampf, gewohntes “alt” gegen gewolltes “neu” und klaro schmeiss ich mich hin und wieder auch trotzig auf die Couch und relaxxe eine Runde, aber danach muss es dann weitergehen.

Es bleibt viel zu tun und bevor ich wieder die halbe Nacht durchmache, geht’s ins Bett ;-) Morgen dann mit neuer Energie und Kreativität ans (Lebens-)werk :-) Nur nicht aufgeben oder resignieren…das Leben geht weiter…immer…irgendwie…bis zum Ziel! ;-)
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Weitere Herausforderungen des Lebens XX.0

Zum Leben XX.0 gehört auch, über die Gesundheit nachzudenken. Wenn du selbstständig bist, ist die größte Gefahr, die lauert, eine Krankheit, die Dich für Wochen oder Monate aus der Arbeit reisst. Das kann nicht nur teuer werden, sondern gar zu einem existenziellen Problem!

Um möglichst fit zu bleiben, nicht nur jetzt sondern auch in der Zukunft, bin ich viele Jahre Schwimmen gegangen. Nach Schließung des Uni-Bades in Bochum, das wegen eines Umbaus frühestens im März 2011 wieder öffnen wird, war ich hier im Stadtteil in einem der “Provinzbäder” der Stadt. 25-Meter-Bahnen machen mich wahnsinnig, will ich meine 1,5 km durchziehen. Da kreuzen rücksichtslose Rentner die Bahn, weil sie seit Jahren Stammgäste sind und die Schwimmer aus dem Uni-Bad nun für “Störenfriede” und “Bad-Fremde” halten, die sich gefälligst unterzuordnen haben. Gestört, oder? :lol:

Jedenfalls macht mir das Schwimmen derzeit nicht soviel Spaß und wenn der Sommer kommt, wird eh nur das Freibad geöffnet sein und zum Bahnen ziehen ist das weniger geeignet.

Also bereite ich mich ab heute oder morgen auf eine neue Sportart vor: Das Power-Yoga! :-) Die DVD verstaubt hier schon im Schrank und es wird Zeit, dass ich mich überwinde, die Übungen zu lernen.

Mit meinem letzten Ex hatte ich das schon mal probiert und ich sage Euch, für den Rücken gibt es nichts Besseres! Da kannst Du gar nicht mehr krumm oder gebeugt stehen, ein irres Feeling war das damals nach jedem Training. Ich hoffe, die jetzt gekaufte DVD bringt dasselbe Ergebnis.

Was aber bringt der ganze Sport, wenn der Mensch es nicht schafft, seine Ernährung parallel dazu im Griff zu haben? Ich kann sporten soviel ich will, wenn ich nicht darauf achte, wieviel Fett und schädlichen Süßkram ich wann in mich reinpresse, dann platzt Herr Fleischwurst trotzdem irgendwann aus der Pelle :twisted: Und da ich in sehr jungen Jahren beschlossen habe, das anderen Männern zu überlassen, pffffft… :-P

Gestern wollte ich mir eine BIIIIIIIIG-Pizza aus dem Angebot eines Discounters kaufen. Ich schaute, und vielleicht hätte ich das einfach nicht tun sollen, auf die Nährwert-Angaben auf der Verpackung…alter Schwede!!! Zwischen 38 und fast 50% F E T T umgerechnet auf die gesamte Pizza von 420 Gramm! Jetzt weiss ich auch,w arum mir nach dem “Genuss” dieser Pizzen immer übel war :-( Da ich ja meist fettreduziert esse, reagiert mein Magen darauf natürlich sofort…leider, denn die Dinger sind echt lecker. Hm, nein, ich verzichtete tatsächlich auf den Kauf ;-) Stattdessen, weil es schnell gehen sollte, nahm ich mir eine Packung Bami-Goreng aus dem Tiefkühler mit :-) Preiswerter und mit 4 Gramm Fett auf 100g Bami, wesentlich weniger Bauchschmerzler als in den Pizzen…die eigentlich echt lecker sind. WIRKLICH… *sabber*

Naja, es ist ein ewiger Kampf zwischen der Lust des Schlemmens und der Figurgestaltung und zur Zeit, ein Glück, gewinnt letzteres bei mir die meisten Duelle immer öfter :-) Und so langsam macht es Spaß, auch in dem Bereich Ernährung zu neuen Regeln zu kommen. Gesünder, weniger Zucker und weniger Fett, mehr selbst Kochen und im Einklang damit intensiveren Sport.

Die Herausforderungen sind anstrengend, aber man kann es sich so gestalten, dass es Spaß macht. Wie? Ich schau mir meine Body-Pics von vor 2 oder 3 Jahren an, sehe den 6-Pack und werde wütend, wenn ich sehe, was ich verschwendet habe :twisted: Aber noch ist nichts verloren, also: DISZIPLINIERT WEITERMACHEN! :lol:
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Wenn ein Mensch an dich glaubt…

Nicht viel war’s heute! :-( Na gut, ich habe da jetzt auch einen hohen Anspruch an mich, denn ich will ja bis Montag das erste Projekt on haben ;-)

Mr. DJ fragte schon, ob ich das denn bis dahin schaffen werde…ich weiss es nicht, aber ich will es :lol: Die Idee zu der Site schwirrt in meinem Kopf herum und da sie sie echt gut aus :lol:

Heute habe ich das Schulungsvid mal liegen lassen, ist wohl auch ganz gut, damit die gelernten Lektionen mal sacken können. Aber machen wollte ich doch schon noch was…

Also: Den ganzen Tag habe ich mich mit HDR-Foto-Software (GUGG MAL HIER, da gibt es HDR-Pix zu sehen) beschäftigt und gerade hier im Ruhrgebiet gibt es so ungemein viele coole Motive, die sich auf Fotos eingefangen, in diesem Stil geradezu zu Kunstwerken hochstilisieren lassen, wenn man ein Auge dafür hat.
Schließlich bin ich auf ein supergeiles Angebot gestoßen, bei dem ich gleich zuschlagen musste. Jetzt bin ich Besitzer eines HDR-Programms, auf das ich seit Jahren schon heiss war. Bisher war es mir zu teuer und ich habe nun zwar eine ältere Version, allerdings mit der Möglichkeit zum kostenlosen Upgrade auf die aktuellste Version :-P Jetzt freu’ ich mich schon auf die Bearbeitung einiger ausgesuchter “Werke” aus den Urlauben der letzten Jahre.

Ansonsten habe ich heute mit einem Blogger-Kollegen telefoniert, der mich auf mein Leben XX.0 ansprach und mich nach den Gründen des Wandels fragte. Solche Gespräche sind wirklich interessant, weil ich manchmal in Unterhaltungen Antworten auf Fragen finde, die ich mir ja nie selbst stellen würde. Und die verdeutlichen mir dann, was gerade in mir abgeht … spannend!

Leider war die Stimmung meines Blogger-Kollegen nicht so prall. Er meinte, seine Situation wäre ähnlich, aber er bekomme den Drall zur Änderung nicht. Das hörte ich auch raus und natürlich kenne ich diese Momente :-(
Allerdings bin ich der Überzeugung, dass es da nur drei Wege raus gibt:

1. Man erkennt seine bescheidene Situation, braucht da etwas Zeit zu und rafft sich dann auf, seinen Hintern auf die richtige Bahn zu hieven, bevor

2. die Situation derart verfahren ist, dass man es ohne externe, professionelle Hilfe nicht mehr schafft aus der Lethargie zu entkommen!
Dieser Weg erschreckte mich aber zu sehr, denn damit wird MIR selbst die flexible Handlungsweise genommen und ich muss mich nach Anweisungen Anderer richten, was mir gar nicht gefällt. Ich bin lieber mein eigener Herr.

3. Der schrecklichste Weg ist wohl der, keinen Ausweg mehr zu finden oder zu wissen, sich ziellos, völlig deprimiert in die Ecke zu setzen und nur noch die Wand vor sich zu sehen! :evil: Die Folgen möchte ich hier gar nicht aufführen, allein schon deshalb nicht, weil das nie mein Weg werden soll und ich ihn für diese Zeit völlig ausschließe!

Fakt bleibt jedenfalls, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg finden muss oder Ratschläge von aussen für sich nur ausprobieren kann!
Druck führt meiner Erfahrung nach zu gar nichts, dafür ist aber die ein oder andere Äusserung von nahestehenden Menschen, dass sie an dich glauben, umso wertvoller.
Wenn ich mich richtig erinnere, war das einer der Auslöser dafür, dass ich mich zur Zeit in dieser, ich nenne sie mal “Aufwachphase” befinde ;-) Als ich damals die Karte mit dem besagten Text las, wurde mir ganz warm und ich empfand sowas wie eine Verpflichtung, diesen ganz besonderen Menschen, der mich mit wirklich lieben Worten bedachte, nicht enttäuschen zu wollen.
Yo, und damit ging es eigentlich so langsam, aber ganz langsam los…
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Der Start

Wow, war ich heute tatsächlich so diszipliniert, wie ich es mir nach meinem Eintrag vom Wochenende bezüglich des Lebens XX.0 vorgenommen hatte?

Fast!

Und “FAST” ist für mich schon ein Erfolg, denn alles, was sich in meinem Kopf an schrecklichen Befürchtungen während der Änderung angesammelt hatte, erwies sich bisher als wahr.

Zum einen diese immense Schwierigkeit, geduldig, konzentriert über einen längeren Zeitraum an einer Sache sitzen bleiben zu können…uff! Ich musste mich zwingen und über Stunden klappte es, endlich! Schließlich ließ ich heute sogar den Kino-Besuch aus, am Kinotag und bei der Anzahl guter Filme, die ich gerne noch sehen möchte, ein harter Entschluss. Hart…nein, eigentlich nicht, das ist das falsche Wort, denn die Beschäftigung mit meinem Schulungsvideo hat mich für die Arbeit und das Weitermachen so begeistert, dass ich mich gerne noch zwei weitere Stunden vor den PC setzte :-)

Okay, der Durchbruch ist das noch lange nicht, zuviele Tage, Wochen, Monate und vielleicht sogar schon Jahre, sind verstrichen, als dass ein der Start-Tag voller Arbeit und Konzentration, sofort die unendliche Lust auf das kontinuierliche Arbeiten auslösen könnte, aber ich spüre da was ;-)

Und jetzt, am Abend, merke ich, wie ich müde bin. Das ist nicht die Müdigkeit, entstanden aus Inaktivität, es ist endlich mal wieder die Müdigkeit, weil ich kontinuierlich viele Stunden gearbeitet habe.

Jaja, ich weiss, das mag für Euch alles “normal” sein, wenn Ihr Eure festen Arbeitszeiten habt, aber für mich ist das einfach ein geiles Feeling, das ich lange vermisst habe und nur dann spürte, wenn ich mich arbeitsam und termingerecht um meine Aufträge kümmerte.

Morgen geht es mit dem zweiten Teil des Videos weiter und wenn ich so diszipliniert bin, wie heute, bekomme ich es durch *freu*

Dann starte ich die Projekte, die ich mir vorgenommen habe und der Relaunch der ersten Website hat als Ziel den Anfang der kommenden Woche. Ob ich das schaffe, weiss ich ehrlich gesagt noch nicht, schließlich muss ich mich nebenher ein bisschen in CSS einarbeiten, ohne das im modernen Web-Design nichts mehr geht. Aber zumindest habe ich das das erste Ziel ;-) Und es kommt mir realistisch vor…

Jetzt komme ich endlich mal wieder weit vor 23:00 Uhr ins Bett, was der Garant dafür ist, dass ich morgen früh raus komme. Dann geht`s weiter ;-)

Nighty…
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