HIV

Zum Welt-AIDS-Tag 2011

01.Dezember, es ist wieder einmal Welt-AIDS-Tag!

Wer die aktuellen Plakate der AIDS-Hilfe sieht, wird mit den Vorurteilen konfrontiert, mit denen HIV-positive Menschen heute immer noch leben müssen (KLICK). Für mich absolut unverständlich, ist insbesondere, wie dumm manche Ärzte auf Patienten mit dem Virus reagieren! Trotz umfassender Aufklärung im Internet und in Schulen, müssen Menschen sich, die öffentlich zu ihrer HIV-Infektion stehen, mit Idioten (sogenannten Hatern) und Beleidigungen auseinandersetzen, wie es oft bei Marcel, dem Teilzeitblogger, nachzulesen ist (KLICK)!

Seien wir doch mal ehrlich: Wäre der Hauptübertragungsweg nicht der (ungeschützte) Sex, würde die Gesellschaft völlig anders mit dem Thema umgehen, offener und unverkrampfter. So ist es ein mit Scham behaftetes Thema. Beim Akt selbst will niemand wirklich darüber großartig sprechen, entweder ein Gummi ist da oder nicht und wer auch nur ein bisschen Verantwortungsbewusstsein für sein eigenes Leben hat, der sagt in genau diesem Moment: “Alder, ohne Gummi geht hier gar nix!” :razz: Schade, dass sich manche nicht trauen oder dem anderen einfach VERtrauen!

Dabei ist doch gerade das offene Gespräch darüber, ein Beweis für Aufklärung und dafür, dass HIV im Bewusstsein des anderen auch in “geilen Momenten” präsent ist. Ich finde so ein Verhalten jedes Mal bewundernswert…

Mein Thema an diesem Tag ist die zunehmende Bereitschaft von Bareback-Sex. Ich hatte da bei vielen meiner Besuche in Gay-Saunen, also Saunen, in denen die meisten sich aufhalten, um Sex mit anderen Männern haben zu können, die Beobachtung gemacht, dass ein Kondom fast keine Rolle mehr spielt! “Drauf, rein und los” scheint heute die Devise zu sein, wenn die Geilheit die Führung im männlich-schwulen Hirn übernimmt. AIDS / HIV? “Pffft, da gibt’s doch was von…” :evil: und überhaupt, “der andere würde mich ja nicht rannehmen, wenn er positiv ist”! Jaja, die Verantwortung für sich selbst einfach abschieben und es sich und dem Virus leicht machen, wie naiv, über 30 Jahre nach dem Ausbruch des HI-Virus!

Vor zwei Tagen las ich einen Artikel auf QUEER.de (KLICK) über einen Film, in dem meine Wahrnehmung bestätigt wurde. Der Autor des Artikels, Christian Scheuß,  bezweifelte, dass die Bereitschaft zu Bareback-Sex unter Schwulen steigen würde und belegte dies mit rückläufigen Zahlen aus Statistiken bei den Ansteckungen mit HIV. Zudem forderte er einen Beweis für die These des Filmemachers.

Scheuß sollte wissen, dass es recht schwer sein könnte, diesen Beweis tatsächlich zu erbringen :roll: . Das gleiche Thema hatte ich bereits mit dem Teilzeitblogger vor Monaten diskutiert und auch er bezweifelte ebenfalls meine Eindrücke und wies sie als “Einzelmeinung” ab, weil er eben andere Erfahrungen gemacht habe.

Beweise gibt es bei diesem Thema wohl nicht, aber Erklärungen. Wer die Kommentare unter dem obigen QUEER-Link liest, findet Hinweise anderer Leser darauf, dass es tatsächlich zu einer zunehmenden Leichtsinnigkeit (in deren Bekanntenkreis) gekommen ist und dieser sogar thematisiert wird. Typisch die Abwehrhaltung, es ginge andere nichts an. Das sehe ich zwar anders, ist jetzt hier aber nicht Thema des Beitrags. Wer es also bewusst ohne Gummi, zum Beispiel in der Sauna treibt, rennt ein bis drei Monate später ganz sicher nicht zum Doc und lässt sich auf HIV checken. Wenn überhaupt geschieht dies in Gesundheitsämtern, die anonym untersuchen. Und dann hat der Betroffene das Ergebnis immer noch für sich allein. Aber wir sollten die Furcht vieler Männer vor einem Test und dessen Ergebnis und Konsequenzen nicht unterschätzen :!: .

Ich erinnere an mein Erlebnis mit einem Berliner Mann in der Essener Phönix, der bis zum Sch(l)uss Oralverkehr mit mir machte. Meine direkte Frage daraufhin, ob er HIV-positiv sei, bejahte er und fügte gleich hinzu, ich müsse mir keine Gedanken machen, denn wir hätten ja nichts gemacht, was mich gefährdet hätte und seine Virenlast sei unterhalb der Nachweisgrenze. Eine Ansteckung damit also, zumindest nach den aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen, so gut wie unmöglich! Er selbst fühle er sich seit seiner Infizierung mit dem Virus viel freier. Er könne nun soviel blank poppen, wie er wolle und ohne jeden Gedanken an HIV, viel freier den Sex ausleben, sich extatisch fallen lassen! Aha…das überzeugte mich nicht, ich bin immer noch negativ und habe auch so extatischen Sex ;-) .

Eine provokante Frage: Glaubt Ihr wirklich, er (z.B. der Berliner) würde einen fremden, anonymen Sexpartner (z.B. aus Essen) großartig über seinen Status aufklären, wenn dieser ihm in einer schwulen Sauna den Hintern hinhält???

Wie soll also die Statistik der Neuansteckung einen Anstieg bei mehr Bareback-Sex verzeichnen, wenn die Infizierten nicht zum offiziellen Test/Doc gehen???

Ich weiss jedenfalls, was ich gesehen habe und ich lasse mir meine Erfahrungen nicht durch Andere ins Lächerliche ziehen, weil sie “Beweise” dafür wollen. Natürlich kann ich sie mal an die Hand nehmen, mit ihnen in die Sauna gehen und zusammen mit ihnen beobachten, was da tatsächlich abgeht :shock: . Vielleicht fehlt ihnen auch der Blick für die Ereignisse dort, denn wer auf Sex fixiert ist…siehe oben :-P . Eine dreiste Behauptung, genau :!: .

Diese immer häufiger geäußerte Beobachtung von der Zunahme des Bareback-Sex unter schwulen Männern, wird sich über kurz oder lang bemerkbar machen. Dann wird es für Prävention zu spät sein, wobei ich glaube, die Männer, die blank sexxen, sind solchen Vorbeugungsversuchen gegenüber eh nicht zugänglich.

Wir mögen das Denken dieser Leute nicht verstehen oder gar nachvollziehen können und mir fehlen wirklich ernsthafte, logische Argumente für eine solche Verhaltensweise. Aber eines ist auch klar: Prävention muss weiterhin auf die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen bauen, im jungen Alter schon Aufklären und besonders darauf hinweisen, wie AIDS wirklich aussehen kann.

Dazu empfehle ich einige gute, weil mit schockierenden, realistischen Bildern gespickte Filme aus der Zeit des Beginns der Ausbreitung des HI-Virus. Ich glaube, wer diese Bilder sieht, überlegt es sich zweimal, in Zeiten der Eitelkeiten umso mehr, ob er den nächsten Stich wieder ohne Gummi zulässt!

Die beste Möglichkeit wäre immer noch ein Impfstoff bzw. ein Heilmittel gegen den HI-Virus. Aber, und daran möchte ich auch am Welt-AIDS-Tag erinnern, HIV ist nicht die einzige, sexuell übertragbare Krankheit, vor der man sich mit einem Gummi schützt!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Sex, aber SAFER! :wink:

0

Filmkritik: HOUSE OF BOYS

Warum nutzen wir Gays eigentlich so selten die Kultur-Angebote, die sich ganz speziell an uns richten??? Das fragte ich Torben, als das Licht gedimmt wurde und klar war, dass der Kinosaal des METROPOLIS in Bochum, mit etwa 20 Besuchern, nur zu einem Bruchteil besetzt war. Dabei lief ein Film, der gerade die schwule Zielgruppe ansprechen sollte und zudem eine PREVIEW war, HOUSE OF BOYS :

Der Film lief im Rahmen der “HOMOCHROM”-Aufführungen (WEBSITE). Martin, der Initiator von HOMOCHROM, bringt einmal monatlich einen Film mit Homo-Bezug in diverse Ruhrgebiets-Kinos, unter anderem in Bochum, und das seit genau einem Jahr. Danke dafür, denn es ist eine klasse Idee! Hinweise dazu findet Ihr auch, wenn Ihr oben auf RUHR.2010 und dann auf TERMINE RUHRGEBIET klickt.

Aber jetzt zum Film:

1984. Der offen schwul lebende, junge Frank hat die Nase voll vom spießigen Zuhause und flieht mit einer Freundin auf eine Tour durch Europa. Doch gleich in der ersten Stadt der Tour, Amsterdam, bleibt Frank hängen. Fasziniert vom schwulen Party- und Sexleben, wird er von der Freundin bald schon genervt zurückgelassen. Allein auf sich gestellt kommt er auf der Suche nach einer Bleibe ins HOUSE OF BOYS von “Madame”, einem Gay-Dance- und Strip-Lokal, das für den Besucher manchmal auch noch mehr zu bieten hat. Frank verliebt sich in seinen heterosexuellen Zimmer-Genossen Jake, der diese Liebe zunächst nicht erwidert. Als Jake’s Freundin eine einsame Entscheidung trifft, findet er in Frank einen liebevollen, tröstenden Menschen. Schließlich verliebt er sich in Frank. Eine intensive Zeit der Emotionen beginnt, bis plötzlich eine neue, tödliche Bedrohung die Liebe der beiden Männer auf die Probe stellt…

HOUSE OF BOYS ist für mich der intensivste Film zum Thema HIV/AIDS, den ich seit PHILADELPHIA und KAFFEE, MILCH UND ZUCKER gesehen habe. Wer die Anfangszeit der Krankheit AIDS in den 80ern nicht erlebt hat, für den sind die gezeigten Bilder sicher unfassbar, weil sie so in der Öffentlichkeit kaum noch gesehen werden. Aber sie belegen den reinen Horror dieser immer noch unheilbaren Seuche. In den 80ern gab es noch keine hilfreichen Medikamente, die den Ausbruch der Krankheit AIDS wirklich verzögern oder gar verhindern konnten. Die erkrankten Menschen wurden durch dunkelrote Male am ganzen Körper gezeichnet, magerten meist bis auf die Knochen ab, bekamen durch das zusammen gebrochene Immunsystem Krankheiten, die, auch wenn sie für einen gesunden Menschen kein Problem darstellen, lebensgefährlich waren, wurden schwächer und schwächer, bis sie nur noch vor sich hin vegetierten und schließlich den Kampf gegen das HI-Virus aufgeben mussten.

Der Film zeigt ohne große Tiefe, den Einstieg Franks in die Amsterdamer Gay-Szene mit einer Leichtigkeit, die uns Schwulen sehr bekannt vorkommt. Fast wirken einige Szenen wie Sprünge, die unsere Aufmerksamkeit, manchmal auch Fantasie fordern, um die Handlung nachvollziehen zu können. Aber es macht den Film deshalb nicht kompliziert, weil die Abläufe simpel gestrickt zu sein scheinen. Das ändert sich plötzlich, als AIDS zum bestimmenden Teil der Handlung wird. Die bis dato gezeigte Unbeschwertheit ist verflogen, dumpfe, dunkle Traurigkeit legt sich über die Leinwand, Bilder der Zweisamkeit häufen sich und der Zuschauer verspürt ein Gefühl der Hilflosigkeit, wenn Jake mehr und mehr von der Krankheit gezeichnet wird.

Jean-Claude Schlim hat ein erstklassiges Filmwerk geschaffen, das den Sprung zwischen Leichtigkeit des Lebens hin zur plötzlichen brutalen Ernsthaftigkeit emotional gelungen umsetzt. Der Wechsel kommt schockierend schnell und plötzlich, beschreibt damit aber umso deutlicher die Realität und warnt vor den Gefahren leichtsinnigen Sexverhaltens, ohne den mahnenden Zeigefinger zu erheben. Selten habe ich einen Streifen gesehen, der mich filmtechnisch derart begeistern konnte.
Und wer heute, insbesondere von den jüngeren Menschen meint, HIV/AIDS sei aufgrund der Medikamente keine wirkliche Bedrohung mehr, sollte sich diese Bilder unbedingt anschauen und sich im Anschluss, wenn der Mut nicht fehlt, weitere Informationen aus dem Netz holen. Torben teilte mir nach dem Film mit, er sei schockiert und ihm seien diese Bilder gar nicht mehr im Bewusstsein gewesen, was aber auch daran liege, dass er die 80er Jahre in diesem Bereich, aufgrund seines Alters, so gar nicht wahrgenommen habe. Vielleicht sollten solche Bilder in Zeiten zunehmenden Narzismusses vieler Menschen wieder häufiger in Verbindung mit HIV/AIDS publiziert werden!

Ein letzter Satz, gerichtet an das METROPOLIS-Kino:
Wer bei einem solchen Film direkt nach dem Schluss der Handlung das Licht anwirft und den Zuschauern den Nachspann vorenthält, hat nicht verstanden, was KINO ist :-( !!!

WEBSITE DES FILMS

Meine persönliche Wertung:

Absolut sehenswert, auch wenn ich die schauspielerische Leistung nicht als grandios empfand! Aber vielleicht trägt auch das zum positiven Eindruck des Films bei.

5 von 5 Punkten

5 Punkte: Die DVD kauf ich mir, wenn der Film raus kommt
4 Punkte: DVD schau ich mir nochmal an, bei Gelegenheit
3 Punkte: Eher was für den Kinotag, evtl. nochmal was fürs Free-TV
2 Punkte: geht nicht mal am Kinotag als gut durch
1 Punkt : Boah, was ne Zeit- und Geldschverschwendung!

0

Was ist, wenn ich (HIV-)positiv bin?

 

HIV-/Syphilis-Test-Aufruf

Lass' Dich testen! HIV-/Syphilis-Prävention! Jeder kann's!

Es war wieder einmal soweit: Letzte Woche war Blutabnahme, ich war im Gesundheitsamt zum kostenlosen HIV-Test und Syphilis/Lues-Test
(war ja über Foursquare und meine Twitter-Timeline zu verfolgen!) und heute gab es das Ergebnis! Zum ersten Mal musste ich warten, weil 4 (!) Leute vor mir dran waren. Diese Wartezeit ist heftig. Erst kommen einem während der Woche permanent die Gedanken, dann auch noch 20 Minuten vor der Tür warten. Dabei denkst du echt an nichts Anderes, als an:

“Was ist eigentlich, wenn ich jetzt POSITIV bin???”

Da kannst Du Dir noch so sicher sein, immer alles richtig gemacht zu haben, aber vielleicht kommt dann auch die Erinnerung an eine Situation in der es ja hätte sein können, dass… :evil:

Ein wirklich beklemmendes Gefühl, eine Unruhe im Magen, leicht feuchte Hände, ab und zu mal eine Hitzewallung und bis zum Aufruf ins Sprechzimmer gibt es erstmal keine Zukunft mehr! Temporäre Wand im Kopf! Zumindest geht es mir jedes Mal so und das ist auch der Grund, warum ich weiterhin gerne Safer Sex praktiziere. Ich möchte einfach nicht in die Situation geraten, herausfinden zu müssen, wie mein Leben mit HIV weiter gehen würde! Außerdem sehe ich nicht nur für mich selbst, sondern auch gegenüber jedem meiner Kontakte meine Verpflichtung bzw. Verantwortung, in regelmäßigen Abständen einen Test zu machen. Ich möchte niemanden unbewusst anstecken!

Wer sich wegen dieser Gedanken in der Wartezeit  einem Test verweigert ist für mich feige.

Wer bei häufigen Sexkontakten meint, er bräuchte keinen Test machen, lebt in meinen Augen fahrlässig!

Was für mich aber auch wichtig ist, ist der kostenlose Syphilis (Lues)-Test. Wir fürchten uns immer vor HIV/AIDS, versuchen uns zu schützen, vergessen aber dabei völlig, wie einfach es ist, sich mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (STD/STI) anstecken zu können. Und die sind nicht minder “ohne”! Syphilis-Neuerkrankungen haben inzwischen die der HIV in Zahlen überholt, weil sie absolut easy zu holen sind. Oft sieht man auch dabei nichts. Also nutze ich dankbar auch dieses Angebot eines anonymen, kostenlosen Tests im Gesundheitsamt.

Übrigens…das Ergebnis: In beiden Fällen wieder negativ und Ihr habt sicher den Plumps des Steins gehört, der mir von der Seele gefallen ist ;-) “Was ein Glück” dachte ich, aber genau DAS ist es eben nicht! Kein Glück, sondern das Ergebnis konsequenter Einhaltung der Safer Sex-Regeln!

Ich habe in meinem Leben zu viele Gays kennen gelernt (auch in einer Beziehung!), denen man besser sein Leben nicht anvertraut und diese Empfehlung gebe ich deshalb hier öffentlich gerne weiter:

SCHÜTZT EUCH!
I M M E R!

Auch wenn Ihr glaubt, vertrauen zu können! Männer können loyal dem Partner gegenüber sein, sie sind in der Regel aber nicht sexuell “treu” und in der Männergeilheit passiert es nur allzu schnell, dass man(n) hinterher etwas bereut! :evil: Und auch in Sachen Wahrheit habe ich lernen müssen, dass Männer gerne den Partner, aber auch sich selbst belügen! Ich finde das kann lebensgefährlich sein und wer dem Partner eine Infektion verschweigt, hat das “System der Partnerschaft” schlicht missverstanden!!!

Und zum Schluss noch der Hinweis:

Am 01.Dezember ist Welt-AIDS-Tag

Informieren und virtuell mitmachen kann man (Frau auch) übrigens H I E R

Bleibt gesund und habt (trotzdem) Spaß, denn ohne Spaß ist das Leben wirklich langweilig und eindimensional :twisted: Und…nur wer sich regelmäßig testen lässt, verhindert Schlimmeres, denn die meisten Krankheiten (STDs) sind, zum Glück, heute heilbar! Nur HIV/AIDS ist noch immer NICHT heilbar und kann bei Nicht-Behandlung tödlich enden!

.

1

Am 01.Dezember ist Welt-AIDS-Tag


il suffit d'une fois soyer prudent
Hochgeladen von paradixman. – Nachrichtenvideos aus der ganzen Welt.

0

HIV-Präventionsvideo

Heute war ich nach langer Zeit mal wieder über Twitter beim “Vorstadtclown” und fand dort ganz aktuell ein Video, in dem verschiedene YouTubs-”Stars” (u.a. Marcel) etwas zu HIV sagen. Es wendet sich gezielt mit Warnungen vor ungeschätztem Sex an jugendliche und jüngere Menschen und ich finde, es ist super gemacht!

Daher findet Ihr es hier auch, um es weiter zu verbreiten ;-)

0

Heute HIV-Test

Und…dies Jahr schon einen HIV-Test gemacht? Wann hattest Du denn schon mal eine Situation, in der Du anschließend Schweissausbrüche, Angstzustände und mies verbrachte Nächte hattest, weil der Gedanke Dich beschäftigte, ob Du Dich beim letzten Sexkontakt mit HIV infiziert haben könntest??? Willst Du es nun wissen oder lieber nicht, weil Du Angst vor den Folgen hast, wenn Du positiv bist??? Bissken spät, JETZT darüber nachzudenken, oder? :evil:

Beim Surfen heute früh schaute ich nach, wann der genaue Termin beim Gesundheitsamt für den kostenlosen, anonymen HIV-Test in meiner Stadt ist. HEUTE! Zwischen 14:00 und 17:30 Uhr kann sich jeder testen lassen. Ich bin dabei.

Nein, ich kann mich nicht direkt an eine prickelnde Situation erinnern, wegen der ich mir Sorgen machen müsste, aber dennoch mache ich halbjährlich einen Test, weil ich mir sicher sein will. Nicht nur für mich, auch für die, mit denen ich in Zukunft Kontakt habe, möchte ich mir sicher sein, andere nicht anstecken zu können. Sollte das Ergebnis aber zeigen, dass ich doch HIV positiv bin, dann kann ich wenigstens Anderen beim Sex mit mir schützen, indem ich darauf achte, dass keine Übertragung möglich sein kann! Eigentlich dürfte da aber nichts sein… :roll:

Ich kann den Leichtsinn nicht nachvollziehen, wenn sich Menschen schlicht auf ihr Glück verlassen und meinen, sie erwische es doch eh nicht, selbst wenn sie in einer gefährlichen Situation steckten. Den Gedanken, man könne sich infiziert haben, einfach wegzuschieben, halte ich für dumm und leichtsinnig, ausserdem verantwortungslos Anderen gegenüber!

Jetzt folgt dann wieder eine Woche des Wartens, aber das kenne ich ja schon und meine Gedanken dazu könnt ihr HIER NACHLESEN.

0

Kategorien