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Die Sendung “Montalk” auf WDR 2, jeden Montag in der Zeit zwischen 19:05 und 21:00 Uhr, hat heute abend Professor Brockmeyer, den Sprecher des deutschen Kompetenznetzwerkes HIV/AIDS zu Gast. Brockmeyer ist zudem Leiter der Immunologie im St.Joseph-Hospital in Bochum, zu der auch die HIV-Ambulanz gehört.

Verfolgung der Sendung via Live-Stream: KLICK
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Amerell, Kemptner, Zwanziger! Das sind derzeit die Namen, die für eine Affäre im deutschen Fussball stehen, bei der erstmals so massiv das Thema Homosexualität im Fussball behandelt wird.

Es kann dem Präsidenten des Deutschen Fussball Bundes (DFB), Theo Zwanziger, nicht gefallen, auf welche Art und Weise ausgerechnet das jahrzehntelang tabuisierte Thema Schwule und Fussball nun in der Öffentlichkeit breit getreten wird und zwar nicht auf einem grünen Rasen, sondern auf einem Schlammfeld!

Gerade Zwanziger hatte sich für mehr Toleranz  gegenüber Gays im Fussball ausgesprochen und immer wieder gegen die Diskriminierung angekämpft. Dafür wurde ihm im letzten Jahr die Kompassnadel des Schwulen Netzwerkes NRW und der AIDS-Hilfe NRW verliehen.

Nun berichtet die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG ausführlich über den Fall, nachdem gestern vor dem Landgericht in München ein Vergleich zwischen Amerell und dem DFB geschlossen wurde.

Ich persönlich finde den Fall ungeheuer schwer einzuschätzen, nur eines möchte ich an dieser Stelle bereits jetzt sagen: Die Vorwürfe Amerells gegenüber Theo Zwanziger sind für mich nicht nachvollziehbar! Gerade Zwanziger, dessen Auftritte mich immer wieder beeindrucken und der in meinen Augen höchst glaubwürdig und authentisch zu sein scheint, würde nach meiner Einschätzung ganz sicher keine vorurteilsbehafteten Entscheidungen treffen, wenn es nicht triftige Beweise geben würde. Und dem DFB-Präsidenten ging es ja gar nicht um die Thematik “Homosexualität”. Der Vorwurf war ein ganz anderer, nämlich der der “sexuellen Belästigung (am Arbeitsplatz)”! Und da dem DFB Aussagen von drei weiteren Schiedsrichtern vorliegen, die Amerell in gleicher Weise belasten, scheint es sich erst einmal NICHT um ein Komplott gegen Amerell zu handeln.

Nun hat sie also begonnen, die Schlammschlacht zwischen zwei Männern, die sich offensichtlich auf ein homosexuelles Abenteuer eingelassen haben, bei dem der eine in Abhängigkeit des anderen stand. Das ist nie gut! ;-)

Lese ich den Artikel in der Süddeutschen,  kommt natürlich die Frage auf, wer denn wohl recht hat, wer der ehrlichere von beiden sein mag? Ich finde, ich kann Menschen sehr schnell sehr gut einschätzen, aber in diesem Fall wäre die Parteinahme für die ein oder andere Seite tatsächlich ein reine Mutmaßung. Natürlich kann ich beide in diverse “Kisten” stecken, denn auch ich habe so Einiges in der schwulen Welt an Charakteren kennengelernt und aufgrund dieser “Erfahrungen”, glaube ich vier “Typen” zu kennen, denen ich in diesem Artikel gedanklich begegne.

Hier mal die Typ-Beschreibung, bezogen auf den Fall Amerell (rein hypothetisch und nur eine Spiegelung meiner Gedanken beim Lesen des genannten Artikels!!!):

Da ist Typ A, die “böse” Variante der Personen:
1A: Herr Amerell, ein älterer Herr, verheiratet und Hotel-Besitzer im süddeutschen Raum, der oberster Schiedsrichter beim DFB war. Er soll seine Position genutzt haben, um mit netten, jungen Männern anbandeln zu können. Im Gegenzug soll er ihre Karriere als Schiedsrichter gefördert haben. Der Vorwurf: Amerell habe seine Position als Vorgesetzter ausgenutzt! Könnte so sein und wenn es so war, ist Amerell wirklich der “Böse” in dem Fall! Aber wir wissen es nicht…

Und da ist Typ B, der unschuldige Charakter:

2B: Herr Kemptner, der junge, gutaussehende, sexy Schiedsrichter, der als großes Talent seiner Zunft beim DFB gilt. Er hat nun den Vorwurf gegen Amerell erhoben, dass dieser ihn sexuell belästigt haben soll. Unterstützt wird er dabei von drei Schiedrichter-Kollegen, denen ähnliches widerfahren sein soll.
Könnte erstmal so stimmen, wenn sich nachweisen ließe, dass Kemptner tatsächlich nur “mitmachte”, weil er Furcht vor einem Outing oder vor dem Platzen seiner Karriere hatte. Auch das wissen wir nicht…

Als Typ 2A könnte Kemptner aber die Behauptung auch aus Eifersucht oder Rache aufgestellt haben, um Amerell zu schaden, was ihm ja bis zum heutigen Tage erst einmal gelungen ist, denn Amerell befindet sich definitiv in der Defensive! Klar wäre das eine ganz linke Tour des jungen Schiedsrichters, aber auch das wissen wir nicht und es bleibt Spekulation!

In letzterem Fall wäre Herr Amerell Typ 1B, eben der Typ, der angegriffen wird und dem Unrecht angetan würde. Dennoch bliebe hier der Vorwurf, er habe eine Beziehung zu einem “untergebenen Mitarbeiter” gehabt, was eigentlich im Berufsleben nie gut sein kann, sobald Probleme in der Beziehung auftreten. Denn dass da “was war”, lässt sich aufgrund der in den Medien zitierten SMSes und der eMails wohl kaum noch leugnen!
Typ 1B ist deshalb so schwierig, weil der Vorwurf erst einmal im Raum steht und der Angegriffene aus Sicht der Öffentlichkeit, seine Unschuld beweisen soll. Eine Umkehrung der Beweislast nennt man das und das finde ich immer unfair. Aber vorerst kein Mitleid, auch hier kennen wir die Wahrheit nicht!

Und da wir bei keiner der vier Typen-Beschreibungen tatsächlich wissen, was zutrifft, wer die Wahrheit sagt, sollten wir als außenstehende Beobachter zu diesem Zeitpunkt vorsichtig mit Vorwürfen und einer Parteinahme sein. Ich habe im schwulen Leben alle vier Varianten schon kennengelernt, denn menschliches Verhalten wird wohl unvorhersehbar und rational nicht nachvollziehbar, wenn verletzte Gefühle ins Spiel kommen.

Dass beide Seiten sich jetzt nichts schenken und in der Öffentlichkeit ein solches Bild zeigen, finde ich traurig. Mir scheint, hier wird jetzt nur noch auf unterstem Niveau gekämpft, um der anderen Seite zu schaden, sie unglaubwürdig und lächerlich zu machen. Aber manchmal gehört so eine Auseinandersetzung (leider) zum Coming Out. Man sollte sich nur vorher gut überlegen, ob man die charakterliche Stärke hat, so etwas durchzustehen. Jede/r sollte sich das überlegen, bevor man etwas anfängt, dessen Konsequenzen und Folgen nicht absehbar sind. Genau das ist ja das Problem der schwulen Fussballer, die sich verstecken müssen, denn der Profi, der sich als erster outet, muss eine ungemein gefestigte Charakterstärke und eine Menge Mut haben!

Auch wenn es eine triviale Schlammschlacht ist, auf die sich die Medien gerne stürzen werden…es bleibt spannend und die Aufdeckung der Hintergründe und der Wahrheit muss gewährleistet sein, wenn diese Sache nun vor ein Strafgericht geht. Solange nicht eindeutig belegt ist, ob es tatsächlich einen Schuldigen gibt, werde ich jedenfalls so gut wie möglich versuchen, eine Parteinahme zu vermeiden!
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Leute, ich muss was loswerden!

In den letzten Tagen hatte ich wieder einige Erlebnisse, die ich hier verarbeiten muss ;-) Dabei lautet das Thema “Wie verbringen Gays ihren Urlaub?”. Wie ich zu diesem Thema komme, beschreibe ich jetzt.

Der schwule Mann ist aus irgendwelchen, aus meiner Sicht verständlichen Gründen, in Bezug auf Sex etwas anders als andere Männer. Da gibt es Studien, nach denen ein Mann (egal ob bi, hetero oder gay) alle paar Sekunden an Sex denkt (frauen sind da wohl etwas zurückhaltender!). Ich bin inzwischen der Meinung, dass schwule Männer in noch kürzeren Abständen an Sex denken :lol: , faktisch also immer! :-P   Dabei denke ich allerdings eher an jene, die wissen, wo sie relativ schnell Sex bekommen können, wenn die Meute “mitspielt” und nicht zickt. Wer zudem weiss, wieviel Spaß es mit anderen Männern machen kann, gehört wohl ebenso zu dieser Gruppe :-)

Was hat das aber nun mit dem Thema “Urlaub” zu tun?

Wie verbringt wohl die Leserin/der Leser meines Blogs den Urlaub? Freue mich auf Kommentare ;-)
Bei mir ist es so: Ich fahre in erster Linie zum Entspannen und Abschalten in den Urlaub. Die Art dies zu tun, ist sicher sehr individuell. Dabei zählt eine neue Umgebung, das Kennenlernen der Zielregion und als Funfaktor die Partyszene für mich dazu. Natürlich fühle ich mich auch dort in Gay-Locations wohler als in den “Machobullen-Hetenschuppen”, in denen die “Bullen” um die “Kühe” tanzen und sie mit mehr oder weniger gelungenem Balzverhalten zu beeindrucken versuchen :-P

Hätte ich Lust, würde ich in ruhigen Minuten sogar ein bisschen am Laptop arbeiten, denn in einer Loca am Strand ist Arbeiten für mich keine Arbeit, sondern ein entspanntes Vergnügen. Ich mag meinen Job eben und in einer solchen Umgebung, entwickelt sich die persönliche Kreativität besonders gut und die entstehende Energie MUSS irgendwo hin ;-)

Insoweit spielt die Tatsache, dass ich gay bin, nicht die erste Geige in meinem Urlaub. Anders ist dies scheinbar bei Männern, deren Lebensmittelpunkt und Zielsetzung offenbar die Maximierung sexueller Kontakte im Leben ist.

Letzte Woche also schrieb mich bei Gayromeo ein Päärchen aus Köln an, zu denen ich seit etwa 3 Wochen einen sehr leichten Chat-Kontakt habe. Das Profil aufgeklickt, konnte ich lesen, dass die beiden zur Zeit in Punta Cana (Dominikanische Republik) Urlaub machen. Somit fragte ich also, ob sie gerade vom Pool aus chatten würden und tatsächlich beantworteten sie die Frage mit einem “Fast, wir sind gerade beim Frühstück!”

Nun kennen wir ja alle diese wunderbaren Karikaturen, wenn Vatta mit Mudda am Frühstückstisch sitzt, er die Zeitung liest und sie sich gerade langweilt oder in der ELLE blättert! Aber im Urlaub??? Ist die moderne (Gay-)Version die, dass sich die Partner mit Laptops sprachlos gegenüber sitzen und sich bei GR Messages schicken, weil sie den Mund mit einem Brötchen gestopft haben??? :twisted:  

Ich stellte mir die Frage, ob ich mit meinem Freund im Urlaub tatsächlich nichts Anderes zu tun hätte, als morgens beim Frühstück bei Gayromeo eingeloggt zu sein und wahrscheinlich auf ein Sexdate mit einem Einheimischen (?) zu hoffen?

Ich verspüre, gerade im Urlaub, nicht die Lust, jeden Tag bei Gayromeo sein zu müssen. Okay, bei mir wäre es vielleicht der/das Blog, in dem ich eine Art Reisebericht mit Bildern posten würde/könnte, aber nicht müsste. Den ein oder anderen Begleiter nervt meine Internet-Aktivität ja schon, wenn ich beim Zug durch die Kneipen twittere oder Bilder ins Netz lade (“Was machst Du denn da immer mit dem Handy???” Twitter und Blog und das Verständnis für deren Sinn, sind diesen Menschen (leider) meist unbekannt!!!)! :evil:

Genau erklären konnten oder wollten die beiden Kölner mir den Log-In bei GR nicht und kurze Zeit später waren sie dann auch raus. Warum sie aber on waren, ist nicht schwer zu erraten: Sie hatten zudem eine Anzeige bei GR gepostet, mit der sie “Kontakte” vor Ort suchten ;-) Die beiden Partner reichen sich also, auch im Urlaub, nicht!

Das ist nur eine Erfahrung von vielen anderen, die ich hier noch aufführen könnte. In meinen Augen zeigen solche Beispiele, wie hochgradig sexuell manche Gay-Men ihre Partnerschaft und ihre Freizeit sehen. Kratzt man da an der Oberfläche und versucht mittels gezielter Fragen, tiefer in die Gedankengänge dieser Männer vorzudringen, so sind die “besten” Argumente für diese Art des Gay-Life aus deren Sicht die Selbstverständlichkeit einer gewissen “Freiheit”, auch in der Beziehung, weil eine zu starke Bindung ja “einengend” ist. Ist das noch “Partnerschaft”???

Ausserdem herrscht wohl eine gewisse Langeweile vor, wenn nicht mindestens ein fremder Sex-Partner mit im Spiel sein kann. Manchmal argumentieren sie auch damit, dass man mit dem Partner ja schliesslich nicht den erfüllenden “Komplett-Sex” bekommt, weil der Freund die ein oder andere Spielart ausschließt und um dieses Manko (auch noch) beseitigen zu können, muss eben eine aussenstehende Person den Rest liefern! :roll:

Natürlich nutzen auch andere Menschen ihren Urlaub für Sexabenteuer, das sei ihnen auch gegönnt, aber ich glaube, keine andere Bevölkerungsgruppe fährt in solchen Massen so zielstrebig auf Sex ausgerichtet in den Urlaub, wie Gay-Men.

Nun bin ich ja auch nicht gerade als zurückhaltend bekannt, was Sexdates angeht, aber erstens bin ich Single und zweitens werfe ich mich nicht jedem Xbeliebigem Typen an den Hals, nur um ein wenig “Entspannung” erleben zu können :-P

Ungeachtet meines Respektes anderen Menschen gegenüber, dass sie ihr Leben so leben sollen, wie sie es für sich korrekt finden, fehlt mir dennoch in solchen Momenten das Verständnis, denn irgendwann liegt wieder einmal so ein Mann auf meiner Couch und jammert mir die Ohren voll, dass die Beziehung plötzlich Vergangeheit ist, weil da ein Dritter im Spiel ist/war! Ach…

Und so komme ich zu dem Schluss, dass ich eine solche Beziehung, die von ewiger Jagdlust und von andauernder Suche nach (sexueller) Abwechslung geprägt ist, nicht führen möchte. Denn wo wäre der Unterschied zu meinem jetzigen (Single-)Leben? Ich verspüre zwar eine gewisse “Befriedigung”, wenn ich mal wieder ein “Abenteuer” hatte, aber diese Befriedigung hält nicht (mehr) lange an, denn ich vermisse etwas dabei: die Kontinuität, das Wohlbefinden, nicht beim nächsten Mal wieder einen neuen Kontakt suchen zu müssen! Das nervt ganz schön in letzter Zeit und bindet zudem Energien, die ich für andere Dinge besser einsetzen könnte.

Natürlich ist ein triebhaftes Leben geil und für ganz Viele sicher interessant und spannend, aber was bringt es denn langfristig? Ich kann als Fazit bisher nur sagen: Nichts, ausser mehr oder weniger nette Erlebnisse, die kurzfristig ein Glücksgefühl auslösen, bis die Besinnung zurückkehrt! :evil: Und das geht schon mal ganz schnell…

Eine Beziehung sollte, aus meiner Sicht, anders sein. Sie sollte ein solches Leben des Jagens und der ungezügelten Lust-Auslebung beenden und die zwischenmenschliche Beziehung der Partnerschaft auf einen höheren Level, als den reinen, gemeinsamen Trieb heben. Ist dann nach einiger Zeit ein Maß an Sicherheit erreicht, und mit Sicherheit meine ich das Vertrauen zu dem Partner, dass beide die Beziehung ernst nehmen und gemeinsam für die Zukunft planen, kann man sicher hin und wieder gemeinsam ein Erlebnis ausserhalb der Beziehung suchen, solange die Gefahr nicht besteht, das das dann zu einer notwendig werdenden Dauereinrichtung wird. Denn ich kenne keine Gay-Beziehung, die nicht langfristig als “offene Beziehung” tituliert werden müsste, nicht eine einzige

In meinem Urlaub jedenfalls konzentriere ich mich gerne auf meinen Partner, natürlich auch sexuell, aber das Wichtigste in dieser kurzen, intensiven Zeit ist ganz sicher die Vertiefung der Bindung zu ihm und die Fixierung auf den gemeinsamen Spaßfaktor jenseits des Sex. Für alles andere, das habe ich in meinem Leben erkannt, brauche ich keinen Partner, da reicht auch ein “netter Mitreisender”! :twisted:

Wie gesagt, das ist meine persönliche Sicht der Dinge. Aber ganz ehrlich: Mich nerven diese Urlaubs-Schwuppen, denen die Parties und massige Sex-Kontakte wichtiger sind als mitreisende Freunde, kulturelle oder landschaftliche Schönheiten und denen ihr Äusseres über alles geht und die sich allein darüber definieren und dann noch meinen, nur weil man Gay ist, müsste man immer und überall zu allem bereit sein!

Das hindert mich natürlich nicht daran, am Gay-FKK-Strand Gran Canarias liegen zu wollen, aber ich weiss ja auch, was ich da will und was nicht! Das ist der Unterschied… ;-)

NACHTRAG: Sorry, mit diesem Artikel wollte ich keinesfalls den Eindruck vermitteln, dass alle schwulen Männer mit Ausnahme meiner Person :lol: nur in den Urlaub fahren, um Sex zu haben! Das ist natürlich Unsinn!!! Aber wie so oft, fallen eben die offenen, extrovertierten Gays eher auf, als die dezenteren ;-) Und natürlich bin ich mit diesen Gedanken ganz sicher nicht allein auf der Welt…

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Ui, ich hab’ gerade gesehen, dass der GayRomeo-Post der 900. war ;-) Wow…damit kommt jetzt der 901. :-P

Die CSD-Termine für 2010 in Deutschland und international stehen fest und ich habe sie in meinen Blog aufgenommen und chronologisch gelistet ;-) HIER KLICKEN und Termine planen :lol: HAPPY PRIDE… :twisted:
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…gab mir ein Typ den “Sexy-Button”.

Ein aussagekräftiges Pic hatte er nicht in seinem Profil. Es war ein nackter Oberkörper mit Waschbrettbauch, also verpasste ich ihm einen “Doller-Body-Button”. Keine Reaktion! :-(

Nach ein paar Minuten schrieb ich ihn an (Name des Users wie immer ge-xt):

1. -Little-Devil- [01. Mar. 2010 - 22:27]
hey
wenn du mich “sexy” findest, wieso schreibst du mich nicht an???
2. XXX – [01. Mar. 2010 - 22:29]
hallo … schreibe serlten leute an … :)
3. -Little-Devil- [01. Mar. 2010 - 22:42]
ahso, naja. einer der vielen hier >:-)

4.XXX – [01. Mar. 2010 - 22:45]
wie meinst du das? was suchst du denn so?

5. -Little-Devil- – [01. Mar. 2010 - 22:49]
na liest sich schwer hochmütig….arrogant :-P

ich suche nix, ich warte, was sich ergibt…ist hier besser, da hat man(n) nicht soviele erwartungen <;-)

6. XXX – [01. Mar. 2010 - 22:52]
hochmütig? arrogant? ich? du kennst mich doch gar nicht …

7. -Little-Devil- – [01. Mar. 2010 - 22:54]
ich hab ja nicht gesagt, dass du das bist…ich schrieb ” das liest sich wie…” ;-)

stimmt, eigentlich weiss ich nicht mal wie du aussiehst… :-/

8. -Little-Devil- – [01. Mar. 2010 - 23:26]
aha…auch gut….

bye……………………

9. XXX – [01. Mar. 2010 - 23:27]
bye bye

Tja, so ist das, wenn man bei GR jemandem “näher” kommt, der entweder absolut verklemmt oder schlicht nicht geoutet ist und Angst davor hat, dass sich das ändern könnte. Oder weiss der Henker, was der Grund für diese Anonymisierung ist…

Und warum das so ist, dass da viele User selten andere anschreiben, finde ich traurig genug und mir fällt dazu keine Antwort ein. Warum sind die Typen dann eigentlich bei GR online??? Auch die Frage kann mir (bisher) niemand  beantworten…

Jedenfalls zeigt sich auch hier mal wieder, dass ein “geiler Body” nicht alles ist, wenn sonst nichts hinter der Person steckt :-P Übrigens…nach Beendigung des Dialogs habe ich ihm genau aus diesem Grund den “Doller-Body-Button” wieder weggenommen. Und er nahm mir den “Sexy-Button” :twisted: Jetzt weine ich einsam in mein Kissen :lol:
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Langsam gehen die Vorbereitungen der CSD’s in diesem Jahr in die heisse Phase. Das Schwule Netzwerk NRW, das in Zusammenarbeit mit der AIDS-Hilfe NRW den CSD-Empfang während des Kölner CSD ausrichtet, gab die Preisträger der Kompassnadel 2010 bekannt. Es sind:

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Bundesjustizministerin, FDP)
und
Ralf König (Comic-Buch-Autor)

Was die Kompassnadel ist und wer zu den erkorenen Personen zählt, kann HIER nachgelesen werden.

Der CSD-Empfang ist alljährlich für mich persönlich ein klasse, feierlicher Einstand zum CSD in Köln. Das unterhaltsame und sehr professionelle Programm wird immer sehr humorvoll von “Sister George” präsentiert und die Preisträger geben dem Ganzen einen äusserst feierlichen Rahmen. Zudem ist dort sehr deutlich zu spüren, dass die Vertreter der schwulen Lebensart durchaus Gehör und Akzeptanz in der Gesellschaft und in der Politik finden.

Dieses Jahr wird die AIDS-Hilfe NRW 25 Jahre alt und die Kompassnadel wird zum 10. Mal verliehen. Es gibt also viel zu feiern in Köln…

Ich freue mich schon drauf ;-)

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