Film
DVD-Tipp: Harry Potter heute unter 7,00 €
“Harry Potter und die Heiligtümer des Todes” (Teil 1) ist der erste Teil des letzten Buches der Potter-Reihe. Heute erscheint die DVD zu einem absoluten Sonderpreis in Höhe von 6,99 € (bei Amazon)! Andere Neuerscheinungen gibt es meist nur für das Doppelte.
Wer also diesen Harry Potter-Film im Kino nicht sehen konnte, erhält jetzt die Möglichkeit, ihn preiswert zu Hause zu schauen und die DVD dann wieder, z.B. bei eBay, weiter zu verkaufen. Der Wertverlust sollte gleich Null sein, denn in der Regel steigt der Preis einer solchen Neuerscheinung nach spätestens zwei Tagen/nach dem Weekend wieder auf Normalniveau (ca. 14,00-18,00 €) an
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Also…definitiv ein SCHNÄPPCHEN!!!
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Filmtipp: Joschka und Herr Fischer
Heute bekam ich eine Newsletter-E-Mail von X-Filme (KLICK), in der der neueste Film des Verleihs, JOSCHKA UND HERR FISCHER (Start am 19.Mai 2011), vorgestellt wird.
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Es geht um Joschka Fischer, seine politische und persönliche Entwicklung und die vergangenen 60 Jahre der Bundesrepublik Deutschland. Spannend liest sich, was der Regisseur Pepe Danquart auf die Leinwand bringen will, wenn man sich für Politik interessiert. Eine Doku hat es im Kino generell schwer, dennoch kann ich mir vorstellen, dass es eine interessante Zeitreise wird. Der Trailer ließ mich schon schmunzeln und die Erinnerungen an die rot-grüne Regierungszeit des Kanzlers Schröder wieder aufleben…
Hin und wieder wurde übrigens zu Guttenbergs “Polit-Sünde” des Plagiats mit Fischers Steinewurf auf Polizisten verglichen. Beide seien Minister gewesen, Fischer hätte aber nicht zurück treten müssen. Warum auch? Von Fischer wusste man das alles auch schon vorher, das war kein Skandal. Er hatte eine beeindruckende Entwicklung (ich vermeide bewusst den Begriff “Wandlung”!) hingelegt, vom Straßen-Demonstranten zum Minister, erst in Hessen (mit Turnschuhen), schließlich als Außenminister der Bundesregierung (im Anzug!). Ich finde, an keiner anderen Person ist eine öffentliche Weiter-Entwicklung der Person deutlicher nachvollziehbar, als bei Joschka Fischer.
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Ich freue mich auf diese filmische Doku der deutschen Zeitgeschichte und bin gespannt!
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Filmkritik: PICCO
Zuerst muss ich mal überlegen, ob ich eine Kritik zum Film Picco oder eher über das Kino (Metropol in Düsseldorf) schreiben soll. An dieser Stelle beschränke ich mich besser auf den Film
Picco, so bezeichnen die Insassen des Jugendgefängnisses Neuzugänge, was nicht als Kompliment und eher abschätzig gemeint ist. Kevin ist einer der Piccos und er scheint zunächst ein unangepasster Häftling zu sein, der erst noch seinen Platz in der Hierarchie des „Systems hinter Gittern“ finden muss. Wie so oft unter Straftätern beeindrucken Worte weniger als Fäuste und so verschafft sich Kevin erst Respekt durch brutalen Körpereinsatz, anfangs noch gegen seinen Willen. Allerdings muss er seinen Platz unter den Mithäftlingen ständig aufs Neue verteidigen und die Erwartungen seiner Zellengenossen verlangen ihm immer gewalttätigere Handlungen ab, bis er schließlich vor der Entscheidung steht, die für lange Zeit nicht nur sein weiteres Leben bestimmen wird…
Von dem Film erfuhr ich auf WDR2 und die Kritikerin empfahl den Film, obwohl sie vorzeitig das Kino verließ, weil ihr die Bilder und die Handlung in den letzten 20 Minuten zu heftig waren. Picco zeigt Ereignisse, die sich im Jugendknast so tatsächlich ereignet haben. Die Folterung des jungen Tommy am Ende des Films beispielsweise, war vor gar nicht langer Zeit ein Ereignis, das lange und intensive Diskussionen über die Zustände im Jugendknast zur Folge hatte und das die damalige NRW-Justizministerin massiv unter Druck brachte.
Der vielfach prämierte Film ist dunkel, nicht nur von seiner Thematik her. Die düstere Stimmung passt zur Story und unterstützt einen auf den Zuschauer von Beginn an beklemmend wirkenden Handlungsstrang. Ist der Jugendknast tatsächlich die Endstation im Leben der noch jungen Insassen, wie es Marc behauptet? Kann das Rechtssystem keine Hoffnung geben, dass die Straffälligen nach ihrer Entlassung wieder ins „normale Leben“ zurückfinden können und eine neue Chance erhalten??? Weder die Justiz-Angestellten noch die Psychologin scheinen jedenfalls eine geeignete Hilfe für die Eingesperrten zu sein…
Regisseur Philip Koch zeigt ungeschönte Bilder, die uns eine Realität in den Kinosaal bringen, die wir so gar nicht sehen möchten. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum der ein oder andere auch in unserer Nachmittags-Vorstellung, den Film nicht bis zum bitteren Ende anschauen mochte. Tatsächlich ist der Film nichts für sanfte Gemüter. Ich denke, ich habe die Szene am Ende auch nur deshalb durchstehen können, weil ich mir nach den Foltermeldungen aus der Haftanstalt Siegburg damals noch schrecklichere Bilder in meinem Kopf produziert hatte, als die, die im Film schemenhaft, manchmal auch nur angedeutet, zu sehen sind. Ansonsten könnte der Zuschauer verzweifeln, wird ihm doch klar, dass im Jugendknast viel Hoffnungslosigkeit herrscht und dieser Zustand dort fast schon als Zuhause akzeptiert wird, in dem fast alle Handlungen egal sind.
Die Schauspieler spielen ihre ihnen zugewiesenen Charaktere ausgezeichnet und der Darsteller des Kevin (Constantin von Jascheroff) schafft es glaubhaft, den Wandel des Protagonisten vom zweifelnden Insassen hin zum angepassten zu vollziehen. Auch die Ängste der Schwächeren vom ewigen Auf und Ab in der Hierarchie, fühlt man bei den Darstellern.
Fazit: Ein wirklich starker Film! Wie sagte eine Besucherin im Anschluss an die Vorstellung vor dem Kino zu ihrer Begleitung? „Also ich weiss jetzt ganz sicher, dass ich dort nie landen möchte!“ Absolut sehenswert für all jene, die sich einer durchaus möglichen Realität nicht verschließen möchten. Leider läuft Picco derzeit nicht im Ruhrgebiet, sondern nur im Düsseldorfer Filmkunst-Kino Metropol.
Meine persönliche Wertung:
4 von 5 Punkten
5 Punkte: Die DVD kauf ich mir, wenn der Film raus kommt
4 Punkte: DVD schau ich mir nochmal an, bei Gelegenheit
3 Punkte: Eher was für den Kinotag, evtl. nochmal was fürs Free-TV
2 Punkte: geht nicht mal am Kinotag als gut durch
1 Punkt : Boah, was ne Zeit- und Geldschverschwendung!
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Unterwegs
Mann mann, heute ist ein “bewegter” Tag
Ich bin fast die ganze Zeit im Pott unterwegs. Heute Vormittag hatte ich in Dortmund einen Geschäftstermin, der doch recht erfolgreich war und mir einen neuen Kooperationspartner beschert hat, heißt genau: Mögliche “Umsatzsteigerung”! Gefällt mir…
Gleich geht es ab nach Düsseldorf. Da treffe ich Torben und wir gehen in Picco. Den Streifen hatte ich ja am Wochenende in die Liste meiner Film-Empfehlungen aufgenommen, also einfach mal zurück blättern und nachlesen
Bin gespannt, ob ich härter als die WDR2-Filmkritikerin bin und die letzten 20 Minuten des Films ertrage, muss krass sein!
Auf der Rückfahrt steigen wir in Essen aus und gehen auf den Kennedyplatz zum “Schwulen Glühweintrinken” bei Essen on Ice. Jeden Montag, bis zum 06.März, treffen sich wohl Gays am Stand “Zum armen Ritter”. Muss man, wie ich finde, mal erleben und Glühwein außerhalb der Weihnachtssaison ist doch bei diesem Wetter auch mal klasse
Irgendwann heute abend werde ich dann wieder zu Hause sein und ins Bett fallen…HICKS
Matratze bleib mir treu und fang mich bloß auf
. Auf geht’s.
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Die neue Kinowoche: Filmtipps
Diese Woche starten wirklich gute Filme, zumindest wenn ich den Trailern und den Kritiken glauben darf. Eine Zusammenfassung im Videoclip gibt es als Link am Ende dieses Eintrags
Da ist zunächst I killed my mother. Der Hauptdarsteller schrieb nicht nur das Drehbuch, er führte auch noch Regie und das mit sagenhaften 19 Jahren! Verfasst hatte er das Buch einige Jahre früher, schon eine irre Leistung. Der Film beschreibt die Abnabelung eines schwulen jungen Mannes von seiner Mutter, die er zu Hassen beginnt. Die Produktion wurde mit ausgezeichneten Kritiken überhäuft, also rein
Leider läuft der Film nicht im Ruhrgebiet, sondern nur in Düsseldorf (BAMBI-Kino). Erst am 03.März ist I killed my mother auch im Bochumer Kulturkino ENDSTATION im Bahnhof-Langendreer zu sehen.
Poll ist ebenfalls ein von der Kritik gelobter Film, unter anderem mit Richy Müller, dem Stuttgarter Tatort-Kommissar. Er führt in das Jahr 1914 und auf ein Gut nach Estland, das von den Russen besetzt wird und seine Unabhängigkeit verliert. In den bisherigen Trailern waren wirklich schöne Aufnahmen zu sehen, allerdings scheint der Film stellenweise doch recht “intensiv” zu sein. Brutal wäre das falsche Wort…
Picco aber verdient das Wort BRUTAL! Es geht um eine Gruppe Jugendlicher im Knast, in die sich ein Neuzugang integrieren muss. Der Film entstand wohl nach einer wahren Begebenheit und zeigt, nicht nur in Bildern, wie massiv gewaltvoll es im Jugendgefängnis zugehen kann. Die WDR2-Filmkritikerin gab im Radio zu, dass sie sich die letzten 20 Minuten nicht mehr antun konnte und das Kino verlassen musste. Dennoch empfahl sie den Film…all jenen, die sich diese Gewalt zumuten möchten… Ich bin dabei! Auch dieser Film läuft leider nicht im Ruhrgebiet, sondern auch wieder nur in Düsseldorf und dort auch nur in einem kleinen Kulturkino
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Kokowääh ist der neue Till-Schweiger-Film, in dem er zusammen mit seiner Tochter zu sehen ist. Ob es ein typischer “Schweiger-Film” ist, was immer das sein soll, könnt Ihr mir ja mal erzählen
Ich gehöre nicht so sehr zu den Fans seiner Filme
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Serengeti ist ein Tierfilm, eine Doku, die mit Nahaufnahmen glänzt. Der Film muss beeindruckend sein,a ber ich werrde ihn wohl im Kino kaum zu Gesicht bekommen, angesichts der vielen interessanten Film, die ansonsten noch anlaufen. Tierfilme halten sich ja nur relativ kurz in den Kinos, kommen aber dafür umso schneller auf DVD oder ins Fernsehen, schaun wie mal :-)
To die like a man ist ein Drag-Queen-Drama, das ich selbst in der Video-Zusammenfasung von SPIEGELonline erst entdeckt hatte. Vielleicht auch sehenswert, zumindest aber anscheinend eine spannende Geschichte…
Yo, und damit Ihr jetzt auch visuell was zu den obigen Filmen bekommt, HIER der Link zum Videotipp des SPON
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Filmkritik: BLACK SWAN
Ballet ist, glaube ich, nicht so mein Ding und so war der Film Black Swan für mich schon eine Überwindung. Schließlich geht es in dem Film um eine Ballerina, die die Hauptrolle in dem weltberühmten Ballet Schwanensee anstrebt. Aber die Nominierung von Natalie Portman für den OSCAR, eben genau für ihre Rolle in Black Swan, gab den Ausschlag in den Film zu gehen.
Tja, wie beschreibe ich dieses Werk nun am besten? Ist es ein Thriller? Horror? Blutig ist es ja stellenweise, ekelig sowieso. Zuviel darf ich jetzt auch nicht schreiben, denn der Film lebt immens von Überraschungsmomenten und ich werde den Teufel tun
, hier die Geschichte aufzulösen.
Black Swan gibt einen Einblick in die Ballet-Szene, stellenweise brutal, sicher aber auch realistisch. Dem Zuschauer wird der immense Erfolgsdruck, unter dem die Stars des Ballets stehen, nahe gebracht und gezeigt, wie “Diven” entstehen
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Diesen Film muss man einfach sehen, wenn man Kino und erstklasige Unterhaltung liebt und nach dem Verlassen des Kinos das Gefühl mag, einen rundum perfekten, gut gemachten Film gesehen zu haben. Black Swan erinnert mich an MEMENTO oder ähnlich gemachte Filme, die den Zuschauer im Verlauf zunächst verwirren, ihm aber zugleich eine gelungene, ansteigend spannende Story und ein überraschendes Ende bieten.
Was ist real, was Fantasie? Die oft verwendete Handkamera trät zum Verwirrspiel und zur Spannung in entscheidenden Momenten hervorragend bei. Auch dafür gab es eine OSCAR-Nominierung, ebenso wie für den Regisseur Darren Aronofsky.
Natalie Portman gibt in dem Film eine überragende Leistung und ist, meiner Ansicht nach, zurecht für den OSCAR nominiert. Der Wechsel des Spiels zwischen Gut und Böse und ihre gezeigten Emotionen, gelingen Portman so intensiv gut, dass ich mich herrlich fallen lassen und mitfiebern konnte. Lange schon habe ich nicht mehr ein so starkes Schauspiel gesehen! Klasse! Erste Sahne! Und dazu noch der körperliche Einstz beim Tanzen…
Fazit: Unterhaltung der Extraklasse, auch wenn das Thema nicht so my Favorite ist, aber das spielt für die Beurteilung keine Rolle, ebenso wenig für meine Entscheidung, in den Film zu gehen, was ich absolut nicht bereue! Reingehen, sich begeistern lassen und hinterher ein bisschen Zeit einplanen, um wieder runterkommen zu können
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Meine persönliche Wertung:
4 von 5 Punkten
5 Punkte: Die DVD kauf ich mir, wenn der Film raus kommt
4 Punkte: DVD schau ich mir nochmal an, bei Gelegenheit
3 Punkte: Eher was für den Kinotag, evtl. nochmal was fürs Free-TV
2 Punkte: geht nicht mal am Kinotag als gut durch
1 Punkt : Boah, was ne Zeit- und Geldschverschwendung!
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