Film

Der neue Muppets-Film

Er ist angelaufen: Der neue Film der Muppets! Und bald geh ich rein… ;-)

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Filmkritik: Mission Impossible IV – Phantom Protokoll

Als der erste Teil von Mission Impossible ins Kino kam, war das noch ein richtig heisses Ereignis. Die Story war überraschend, spannend und actiongeladen. Es schien, als sei eine Serie eines amerikanischen James Bond geboren. Der zweite Teil war auch noch…naja, recht gut und den dritten Teil knickte ich mir im Kino und den habe ich bis heute nicht gesehen, auch nicht im TV.

Im Dezember lief nun der 4. Film rund um Ethan Hunt (Tom Cruise) vom IMF im Kino an. Entweder bekam ich die Werbung für den Film nicht so recht mit oder die haben tatsächlich am Marketing gespart, jedenfalls war ich überrascht, dass ich erst kurz vor dem Filmstart überhaupt erfuhr, dass es den vierten MI-Film jetzt zu sehen gibt.

Gleich zu Anfang war ich verwundert, dass die Produzenten (u.a. Tom Cruise) nicht einmal den Titel ins Deutsche übersetzt hatten. Da musste die Untertitelung reichen. Irgendwie schon peinlich…

Apropos peinlich…so empfand ich auch den halbnackten Mr. Cruise, als er an auf einem Sims an der Häuserwand des (geschätzten) 5.Stocks eines Hauses stand. Okay, der Jüngste ist er ja nicht mehr, aber der Körper erinnerte mich schon ein wenig an Wladimir…den Putin…den Russen…kennt Ihr doch, oder? Der mimt derzeit den Ministerpräsidenten seines Landes.

Ja, und Russland ist auch der Ort, an dem das erste Drittel des Films spielt. Wirklich nett, wie da der Kreml in die Luft gejagt wird und überhaupt lebt der Film meiner Meinung nach mehr von Explosionen, Verfolgungsjagden und Actionszenen. Die Handlung scheint fast drittrangig zu sein, die Vorbereitungen der Einsätze sind nicht sehr detailliert und schon gar nicht mehr einfallsreich und so ist der Film zwar unterhaltsam, aber das Gewumme ließ ich eher schmunzelnd über mich ergehen. Wie sich Ethan Hunt mit Hilfe von zwei Handschuhen am höchsten Gebäude der Welt in Dubai hoch hangelt, hat schon was Witziges. Zumindest aber die Perspektive war atemberaubend…meine Handinnenflächen triften während dieser Szenen :roll: . Wenigstens der Bösewicht ist diesmal ein ganz schlauer, damit ein wahrer Lichtblick und fast scheint er unbesiegbar.

Tja und so bleibt als Fazit nicht viel mehr zu sagen, als:
Nett für zwei Stunden Unterhaltung im Kino, aber ein dickes Ding ist MI4 ganz sicher nicht. Wer ihn dennoch sehen will: Gebt nicht mehr als das Kinotag-Geld aus ;-)

WEBSITE DES FILMS (englisch),
eine deutsche Website gibt es scheinbar auch nicht :-(

Meine persönliche Wertung:

von 5 Punkten

5 Punkte: Die DVD kauf ich mir, wenn der Film raus kommt
4 Punkte: DVD schau ich mir nochmal an, bei Gelegenheit
3 Punkte: Eher was für den Kinotag, evtl. nochmal was fürs Free-TV
2 Punkte: geht nicht mal am Kinotag als gut durch
1 Punkt : Boah, was ne Zeit- und Geldschverschwendung!

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Filmkritik: TIM UND STRUPPI 3D

In meiner Jugend gab es einige Comic-Zeitschriften, die teilweise heute noch verlegt, aber inzwischen als Kult angesehen werden: “Asterix & Obelix”, “Superman”, “Batman”, “Disney’s Lustige Taschenbücher”, “Fix und Foxi” etc. Aber…wer sind schon “Tim und Struppi” bzw. “TinTin“??? (INFOKLICK)
Diesen Comic kenne ich nur vom Cover her, zum Kauf reizte er mich jedoch nie. Warum weiss ich nicht. Komischerweise sind mir aber z.B. “Schulze und Schultze” dennoch ein Begriff und dass Struppi der kleine weiße Hund von Tim ist, einem rotschöpfigem jungen Mann mit nach oben stehender Tolle ist, weiss ich natürlich auch. That’s it!

Dass mich der Film nun reizte, lag auch an Steven Spielberg. Wenn es jemand schafft, eine Handlung so zu gestalten, dass sie auf jeden Fall gute und abwechslungsreiche Unterhaltung bietet, dann ist es wohl der Kult-Regisseur Spielberg! Außerdem mag ich seinen Hang zum Perfektionismus und Detailreichtum und ich denke, bei “Tim und Struppi” lebt er diese Eigenschaften in einer Art aus, dass aus dem Film ebenfalls ein Kultobjekt werden könnte.

Los geht es schon mit einem Vorspann, bei dem ich mich in die 60er/70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück gesetzt fühlte. Oder waren es die 50er oder die 30er? Jedenfalls war es eine ungewohnte, kreative und schlicht geniale Einführung in einen Film, der etwas über 90 Minuten feinste Unterhaltung, imposante Action und viel Humor bietet, ohne den Spannungsfaden zu verlieren. Ich kam mir als Zuschauer tatsächlich vor, als würde vor mir ein Comic mit realen Schauspielern ablaufen. Nur das Umblättern der bunten Seiten fehlte ;-) .

Beeindruckend finde ich aber auch, wie perfekt die Technik inzwischen geworden ist. Noch vor wenigen Jahren war es fast unmöglich, Haare zu animieren, sie natürlich aussehen zu lassen. Und eine Frisur im Wind zu bewegen, machte aus der Animation eben etwas Künstliches, wenig lebensnah Irreales! Bei “Tim und Struppi” war es nur in den Momenten ein animiertes Spektakel, wenn in Actionszenen Dinge passierten, die real einfach gar nicht umzusetzen sind oder die ein Budget erfordert hätten, das heute kaum noch eine Filmproduktionsfirma aufzubringen vermag.

Ansonsten besteht der Streifen aus einer gelungenen Harmonie von animierten Figuren mit lebensechten Gesichtszügen und wieder einmal nutzt ein genialer Regisseur die Trick-Möglichkeiten so, dass die Handlung eines Films nicht durch die Technik erdrückt wird. Ein herrlicher Spaß ist es, den Protagonisten zuzuschauen, auch wenn es hin und wieder eine kleine Schwäche in der Logik gibt. Aber damit konnte ich leben, denn vergessen wir nicht, dass es sich hierbei um die Verfilmung eines Comics handelt und wie wir alle wissen, ist dort auch nicht immer alles logisch.

Wie immer möchte ich an dieser Stelle nichts zu der Handlung schreiben. Ich glaube, dazu gibt es schon genügend Ausführungen auf anderen Sites oder klickt unten einfach auf die Website des Films.

Fazit: Wer ein herrlich erfrischendes, unterhaltsames, spannendes Kinoerlebnis sucht, kommt bei “Tim und Struppi” voll auf seine Kosten! Dass die 3D-Ausgabe Pflicht ist, muss ich wohl kaum erwähnen. Wenn schon einen guten Film schauen, dann auch in der besten Qualität, auch wenn es (am Kinotag und ex Brille) mit 8,50 € nicht sehr günstig ist! Bereut habe ich diese Ausgabe aber keinesfalls.

WEBSITE DES FILMS

Meine persönliche Wertung:

4,5 von 5 Punkten

5 Punkte: Die DVD kauf ich mir, wenn der Film raus kommt
4 Punkte: DVD schau ich mir nochmal an, bei Gelegenheit
3 Punkte: Eher was für den Kinotag, evtl. nochmal was fürs Free-TV
2 Punkte: geht nicht mal am Kinotag als gut durch
1 Punkt : Boah, was ne Zeit- und Geldschverschwendung!

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DER GROSSE CRASH – MARGIN CALL

Auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Film, der mich interessieren, ja sogar begeistern sollte, fand ich “Der große Crash – Margin Call“. Die Handlung führt den Zuschauer in das Jahr 2008, als mit dem Zusammenbruch der Lehman-Bank die Weltwirtschaftskrise ausgelöst wurde. Beschrieben werden die letzten Stunden einer US-Bank, deren Mitarbeiter entdecken, dass sie sich mit riskanten Geschäften in die Pleite geritten haben. Mehr zur Handlung gibt es HIER

Während ich mir den Film anschaute, hatte ich nicht den Eindruck, dass man viel vom System der Banken und deren Geschäfte verstehen muss, um die Handlung des Films nachvollziehen zu können. “Margin Call” lebte weniger von fachlichen Diskussionen als vielmehr vom Vermitteln der Stimmung der Entscheider in der Chefetage der Bank. Die Nervosität ist prickelnd spürbar, ebenso die Verunsicherung und Angst, die jemand in dieser Situation wohl empfinden muss. Dazu trägt auch eine Auswahl professionellster Schauspieler bei, wie Kevin Spacey, Jeremy Irons, Demi Moore und Zachery Quinto.

Der Zuschauer erhält Einblicke in die Bankenwelt, erlebt die eilig einberufene Vorstandssitzung einer existenzbedrohten Bank und die eiskalten Entscheidungen der Oberen, denen jeder Mensch (fast) völlig egal zu sein scheint.

Das alles mag sehr vereinfacht dargestellt sein, aber eines wird dabei dennoch deutlich: Das Bankensystem mag ins Wanken geraten, die Spitzenmanager der Institute aber werden überleben! Der Rest? Egal! Hauptsache “wir”. Da werden die “toxischen Papiere” zu Schleuderpreisen an die Konkurrenz verkauft und plötzlich wird klar, dass sie wertlos sind. Die eine Bank mag überleben, das System aber ist ins Wanken geraten. Hauptsache überlebt! Kapitalismus in seiner brutalsten, rücksichtslosesten Form!

Das ist das Gefühl, das nicht nur der Film vermittelt, sondern es ist das, was viele tausend Menschen heute empfinden, wenn sie bereit sind, auf die Straße zu gehen, um gegen die Allmacht, Arroganz und den zu hohen Einfluss der großen Banken auf die Politik zu protestieren.

Es bleibt “nur” ein Film, aber ein Regie-Debütant (J.C. Chandor) hat ein Werk geschaffen, das fesselt, das realistisch wirkt, das Angst macht, das bestätigt! Somit empfehle ich diesen Film als äusserst sehenswert. Das Gefühl am Ende des Films ist kein schönes, wo wir doch lieber ins Kino gehen, um die Realität vergessen zu können. Hier bleiben wir in der realen Welt, Flucht unmöglich. Wir haben es als Besucher dieses Films ja so gewollt…aber es lohnt sich ;-)

FILM-WEBSITE

Meine Wertung: 4 ****

5 ***** – Absolut sehenswert!
4 ****  - Sehr gute Unterhaltung für einen besonderen Abend
3 ***   – Kann man sich guten Gewissens anschauen, am Kinotag!
2 **    - Manchmal frage ich mich, wen sowas interessieren soll
1 *     – Total daneben, für mich absoluter Schrott! Never again!
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HOMOCHROM – 1.Schwul-lesbisches Filmfest in Dortmund

Homochrom Filmfest-Banner

Banner des Homochrom-Filmfestes. Mit freundlicher Genehmigung von Homochrom.de

Er heisst Martin, ist filmbegeistert und macht mit Hilfe seines Studiums gerade sein Hobby zum Beruf. Nebenher organisiert er seit 2009 HOMOCHROM (KLICK), eine Reihe mit schwul-lesbischen Filmen, die monatlich, oft als Premieren, in ausgesuchten Kinos des Ruhrgebiets und Kölns gezeigt werden. Eine klasse Idee finde ich und soweit es mir möglich ist, schaue ich mir die Filme auch monatlich an.

Für Ende Oktober hat Martin nun ein HOMOCHROM-Filmfest in Köln und, für uns Pottis noch viel wichtiger, in Dortmund organisiert (28.-30.Oktober 2011, siehe Banner oben). Wieder werden einige Premieren gezeigt und zwei Tage lang gibt es Gay-Movies en masse im Dortmunder Kino Schauburg, einen Streifen nach dem anderen.

Die thematische Vielfalt ist dabei garantiert. AIDS in San Franzisco zur Zeit des Ausbruchs des “Schwulen-Krebses” ist genauso Gegenstand eines Films wie lesbische Liebe oder eine homoerotische Geschichte aus Bollywood.

Der Ausgleich zwischen schwulen und lesbischen Filmen ist gelungen, für jeden sollte etwas Passendes dabei sein und ich hoffe, Martin kann das Zielpublikum erfolgreich erreichen und die Vorstellungen werden gut besucht sein. Ich drücke ihm dazu die Daumen und stelle seine WEBSITE HIER als Tipp samt Filmfest-Programm für das letzte Oktober-Wochenende in meinen Blog, frei nach dem Motto: Erst ins Kino zu HOMOCHROM, dann ab auf die Parties im Pott.

Viel Spaß :mrgreen:

P.S.: Der HOMOCHROM-Monatsfilm im Oktober läuft übrigens am Freitag, den 14.Oktober 2011 im Bochumer Metropolis-Kino (im Hauptbahnhof). Dort erwartet Martin den 2.500. Besucher der Filmreihe.

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Filmkritik – SUPER 8

Nach dem Film frage ich mich allen ernstes: Ist das nun ein Kinderfilm, ein Mainstream-Unterhaltungsfilm für die ganze Familie oder sollte es eher ein halb-Alienschocker werden??? Bei SUPER 8 wird mir das nicht so ganz klar. Die Handlungsstränge finde ich aufgrund der vielen Personen vielfältig, zugleich aber auch verwirrend, wodurch ich den Film und die vielleicht aufregendsten Szenen nicht so ganz ernst nehmen kann.

Da sind die Kids, die vor den Eltern, dem Militär und dem unbekannten Wesen fliehen, permanent in Stress geraten, dann die Eltern der Hauptdarsteller, die den spannenden Teil des Films übernehmen und die Militärführer, die wohl das Böse im Film darstellen sollen.

Aber zunächst zur Handlung: Eine Gruppe Kids, sind sie nun 12 oder 16…den Stupsnasen nach nehme ich mal die „14“, wollen Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts einen Zombie-Film für einen Wettbewerb drehen. Dabei geraten sie zufällig in ein immens inszeniertes Zugunglück, womit die Merkwürdigkeiten in der Ortschaft beginnen…

Joe, der Sohn des stellvertretenden Sheriffs der Stadt, verliebt sich ausgerechnet in Alice, die Tochter des berüchtigten Halunken des Ortes. Die Väter sind wenig begeistert, können die jugendliche Zuneigung aber nicht verhindern. Das Geschmalze der beiden Stupsnasen-Hauptdarsteller wird dann unerträglich, wenn Joe mutig in das Loch des unbekannten Wesens hinab steigt, um seine Freundin aus der vermuteten Gefangenschaft befreien zu wollen. Meine Güte…Rhett Butler und Scarlett O’Hara -25 Jahre Alter in 2011! ;-) Vielleicht bin ich für frühpubertierende Romantik schon etwas zu alt… :twisted:

Jedenfalls verläuft dieser Film, wie so viele Hollywood-Produktionen, die ich schon gesehen habe und etwas wirklich Neues bringt mir der Film nicht. Okay, er ist unterhaltsam, 110 Minuten Spaß, auch wenn andere an vermeintlich spannenden Stellen wieder mal nicht lachen konnten, so wie ich :lol: Und auch den Abspann sollten ansonsten ungeduldige Zuschauer noch abwarten… ;-)

Tja, eigentlich ist SUPER 8 wie die in der Vorschau zuvor gezeigten Filme, bei denen ich spontan dachte: „Die musste Dir nicht anschauen…“ Es ist wahrlich schwer geworden, mich im Kino begeistern zu können, alles kommt mir bekannt vor, die typische Hollywood-Masche eben: Harmonie, die durch ein plötzliches Ereignis getrübt oder gefährdet wird und am Ende ist alles soooo happy… Bla bla bla…

Für mich war der Streifen eher ein Jugendfilm, als ein ernst zu nehmendes, filmisches Werk. Die Story mag nicht das Schlechteste gewesen sein, immerhin war Steven Spielberg einer der ausführenden Produzenten, aber so ein bisschen hatte SUPER 8 auch von THE GOONIES und E.T.!

Wer also einen Abend Langeweile hat, nicht weiss, was er/sie gucken soll, der/die kann auch ganz gut da rein gehen. Nicht gerade am Samstag, vielleicht eher am Kinotag (Dienstag), aber unterhaltend ist SUPER 8 irgendwie doch.

„Stupsnasen“ sind schon nett anzuschauen, wenn sie ihre erste Liebe finden. Wenn sie sie aber auch gleich aus den Fängen eines gefährlichen Monsters retten müssen, mit 14 Jahren, dann ist das im Leben doch ein bissel früh, oder? :lol: Najaaaaa…

Infos zum Film (inkl. Trailer)

Benotung 3 von 5 Punkten

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