Düsseldorf

Eurovision Song Contest

Lena ist 10., Aserbaidschan hat gewonnen und somit findet der ESC 2012 wohl in Baku statt.

Wer nochmal die Songs anhören möchte und sehen will, wer dabei war, klickt HIER.

Ansonsten bleibt wohl nur zu sagen, dass der schwedische Juror wohl der Sexieste und den 43 Stimmabgebern Europas war :-)

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Das Metropol-Kino in Düsseldorf

Metropol-Kino in Düsseldorf

Metropol-Kino in Düsseldorf

Düsseldorf, Metropol-Kino. Ich traf mich mit Torben, um “Picco” zu sehen (KRITIK LIES HIER). Manche Filme laufen eben nicht im Ruhrgebiet, wohl deshalb, weil der Verleih dem allgemeinen Publikum ein Desinteresse oder aber ein zu schwaches Niveau unterstellt :evil: Vielleicht sind es aber auch die Multiplexe, die in solchen, von Kritikern gelobten und auf Festivals vielfach ausgezeichneten Streifen, keinen “fetten Umsatz” ausmachen und so laufen diese “Kunst-Filme” eben in Kultur-Kinos, für deren Existenz ich wirklich dankbar bin! Und ab und zu fahre ich dann für einen Film auch ein Stück weiter…

In Düsseldorf ist das Metropol in der Brunnenstraße ein solches Kultur-Kino. Cool, weil alt und in vielerlei Hinsicht einem modernen Multiplex so unglaublich gemütlich entfernt.
Nachteilig, wenn auch passend zum bedrückenden Klima des Films, war allerdings die immense Hitze im Kinosaal, deren Folge eine unangenehm stickige Luft war. Sollte dies beabsichtigt gewesen sein, war es für den Film vielleicht eine, aus meiner Sicht, unnötige Unterstützung, denn das Publikum stöhnte sehr. Fast unerträglich wurde es, je länger ich dort saß.

Manchmal sollten Fördergelder, die derartige Programm-Kinos als Zuschuss vom Land erhalten, auch in die Technik gesteckt werden, denn neben der defekten Heizung (?), könnte die katastrophal schlechte Tonanlage eine Überholung oder gar Erneuerung dringend gebrauchen. Der beste Film ist ein Fiasko, wenn das Gehör unter einem schlechten Ton leidet. Bei einem Eintritt von 7,00 € kann man, wie ich finde, selbst in einem Kultur-Kino eine gewisse technische Grundausstattung erwarten, die zeitgemäß ist! Naja, zumindest die Toiletten waren auf der Höhe der Zeit :-P

Diese erlebten Zustände ließen mich den Entschluss fassen, in nächster Zeit ganz sicher nicht wieder dieses Lichtspiel-Theater zu besuchen. Traurig, oder? :-(

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Filmkritik: PICCO

Zuerst muss ich mal überlegen, ob ich eine Kritik zum Film Picco oder eher über das Kino (Metropol in Düsseldorf) schreiben soll. An dieser Stelle beschränke ich mich besser auf den Film :-)

Picco, so bezeichnen die Insassen des Jugendgefängnisses Neuzugänge, was nicht als Kompliment und eher abschätzig gemeint ist. Kevin ist einer der Piccos und er scheint zunächst ein unangepasster Häftling zu sein, der erst noch seinen Platz in der Hierarchie des „Systems hinter Gittern“ finden muss. Wie so oft unter Straftätern beeindrucken Worte weniger als Fäuste und so verschafft sich Kevin erst Respekt durch brutalen Körpereinsatz, anfangs noch gegen seinen Willen. Allerdings muss er seinen Platz unter den Mithäftlingen ständig aufs Neue verteidigen und die Erwartungen seiner Zellengenossen verlangen ihm immer gewalttätigere Handlungen ab, bis er schließlich vor der Entscheidung steht, die für lange Zeit nicht nur sein weiteres Leben bestimmen wird…

Von dem Film erfuhr ich auf WDR2 und die Kritikerin empfahl den Film, obwohl sie vorzeitig das Kino verließ, weil ihr die Bilder und die Handlung in den letzten 20 Minuten zu heftig waren. Picco zeigt Ereignisse, die sich im Jugendknast so tatsächlich ereignet haben. Die Folterung des jungen Tommy am Ende des Films beispielsweise, war vor gar nicht langer Zeit ein Ereignis, das lange und intensive Diskussionen über die Zustände im Jugendknast zur Folge hatte und das die damalige NRW-Justizministerin massiv unter Druck brachte.

Der vielfach prämierte Film ist dunkel, nicht nur von seiner Thematik her. Die düstere Stimmung passt zur Story und unterstützt einen auf den Zuschauer von Beginn an beklemmend wirkenden Handlungsstrang. Ist der Jugendknast tatsächlich die Endstation im Leben der noch jungen Insassen, wie es Marc behauptet? Kann das Rechtssystem keine Hoffnung geben, dass die Straffälligen nach ihrer Entlassung wieder ins „normale Leben“ zurückfinden können und eine neue Chance erhalten??? Weder die Justiz-Angestellten noch die Psychologin scheinen jedenfalls eine geeignete Hilfe für die Eingesperrten zu sein…

Regisseur Philip Koch zeigt ungeschönte Bilder, die uns eine Realität in den Kinosaal bringen, die wir so gar nicht sehen möchten. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum der ein oder andere auch in unserer Nachmittags-Vorstellung, den Film nicht bis zum bitteren Ende anschauen mochte. Tatsächlich ist der Film nichts für sanfte Gemüter. Ich denke, ich habe die Szene am Ende auch nur deshalb durchstehen können, weil ich mir nach den Foltermeldungen aus der Haftanstalt Siegburg damals noch schrecklichere Bilder in meinem Kopf produziert hatte, als die, die im Film schemenhaft, manchmal auch nur angedeutet, zu sehen sind. Ansonsten könnte der Zuschauer verzweifeln, wird ihm doch klar, dass im Jugendknast viel Hoffnungslosigkeit herrscht und dieser Zustand dort fast schon als Zuhause akzeptiert wird, in dem fast alle Handlungen egal sind.

Die Schauspieler spielen ihre ihnen zugewiesenen Charaktere ausgezeichnet und der Darsteller des Kevin (Constantin von Jascheroff) schafft es glaubhaft, den Wandel des Protagonisten vom zweifelnden Insassen hin zum angepassten zu vollziehen. Auch die Ängste der Schwächeren vom ewigen Auf und Ab in der Hierarchie, fühlt man bei den Darstellern.

Fazit: Ein wirklich starker Film! Wie sagte eine Besucherin im Anschluss an die Vorstellung vor dem Kino zu ihrer Begleitung? „Also ich weiss jetzt ganz sicher, dass ich dort nie landen möchte!“ Absolut sehenswert für all jene, die sich einer durchaus möglichen Realität nicht verschließen möchten. Leider läuft Picco derzeit nicht im Ruhrgebiet, sondern nur im Düsseldorfer Filmkunst-Kino Metropol.

WEBSITE DES FILMS

Meine persönliche Wertung:

von 5 Punkten

5 Punkte: Die DVD kauf ich mir, wenn der Film raus kommt
4 Punkte: DVD schau ich mir nochmal an, bei Gelegenheit
3 Punkte: Eher was für den Kinotag, evtl. nochmal was fürs Free-TV
2 Punkte: geht nicht mal am Kinotag als gut durch
1 Punkt : Boah, was ne Zeit- und Geldschverschwendung!

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Unterwegs

Mann mann, heute ist ein “bewegter” Tag :-) Ich bin fast die ganze Zeit im Pott unterwegs. Heute Vormittag hatte ich in Dortmund einen Geschäftstermin, der doch recht erfolgreich war und mir einen neuen Kooperationspartner beschert hat, heißt genau: Mögliche “Umsatzsteigerung”! Gefällt mir… ;-)

Gleich geht es ab nach Düsseldorf. Da treffe ich Torben und wir gehen in Picco. Den Streifen hatte ich ja am Wochenende in die Liste meiner Film-Empfehlungen aufgenommen, also einfach mal zurück blättern und nachlesen :mrgreen: Bin gespannt, ob ich härter als die WDR2-Filmkritikerin bin und die letzten 20 Minuten des Films ertrage, muss krass sein!

Auf der Rückfahrt steigen wir in Essen aus und gehen auf den Kennedyplatz zum “Schwulen Glühweintrinken” bei Essen on Ice. Jeden Montag, bis zum 06.März, treffen sich wohl Gays am Stand “Zum armen Ritter”. Muss man, wie ich finde, mal erleben und Glühwein außerhalb der Weihnachtssaison ist doch bei diesem Wetter auch mal klasse ;-)

Irgendwann heute abend werde ich dann wieder zu Hause sein und ins Bett fallen…HICKS :lol: Matratze bleib mir treu und fang mich bloß auf :twisted: . Auf geht’s.

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EIN KÄFIG VOLLER NARREN

Eines meiner Weihnachtsgeschenke war die Eintrittskarte zu dem Theatestück Ein Käfig voller Narren (La cage aux folles) in der KOMÖDIE (klick) in Düsseldorf. Vorher hatten mich Karin und Udo noch zu einem köstlichen Mittagessen und einem wirklich lustigen und gemütlichen Nachmittag zu sich eingeladen.

Die Kritiken zu Ein Käfig voller Narren waren im Vorfeld eher gemischt und hielten sich in etwa die Waage, also ging ich völlig vorbehaltslos an das Theaterstück heran.

Wie oft war ich damals, in meiner Düsseldorfer Zeit, an der KOMÖDIE vorbei gelaufen, aber nie hatte ich das Theater besucht. Das Publikum an diesem Abend war nicht sehr gemischt, viele ältere Besucher/innen hielten den Altersdurchschnitt sehr hoch. Aber egal, denn gerade die Älteren haben bei dieser thematischen Art eines Theaterstücks ja stets immensen Spaß :lol:

Die beiden Filme, das französische Original und das amerikanische Remake (mit Robin Williams und dem genialen Gene Hackman) “The Birdcage”, kannte ich und so war mir die Story bekannt. Eine kurze Zusammenfassung gibt es HIER zu lesen.

Nun saß ich also in gespannter Erwartungshaltung in der ausverkauften KOMÖDIE und freute mich auf ein unterhaltsames, buntes, schrilles, humoriges und prunkvolles Theaterstück, denn nichts anderes ist La cage aux folles…eigentlich! Was die Macher allerdings zunächst präsentierten, war eine wirkliche Enttäuschung. Auch durch die bessere zweite Hälfte nach der Pause, konnte ich meine Meinung nicht mehr drehen. Vielleicht ist es das Kennen der Szene, der tiefere Einblick in das, was dieses Stück normalerweise ausmacht, was zu meiner Enttäuschung beitrug, denn der Großteil des übrigen Publikums war von der Aufführung sehr angetan. Ich glaube allerdings, dass das weniger an der künstlerischen Leistung als vielmehr an der (für ältere Menschen immer noch aussergewöhnlichen) Thematik lag.

Gleich zu Beginn quälte die mittelmäßige musikalische Darbietung, der nicht gerade mit Sangesqualitäten ausgestatteten Schauspieler, meine Ohren und es sollte sich durch das gesamte Stück ziehen. Stimmung kam bei mir nicht so recht auf, denn die Musik im Hintergrund war zudem viel zu leise.

Die Kostüme, eigentlich DAS optische Werkzeug, mit dem Travestie-Künstler arbeiten, neben ihrem bösen Humor ;-) , waren auf ein Mindestmaß an Glitzer und Glamour reduziert. Kein großartiger Kopfschmuck mit langen Pfauenfedern, keine gewaltigen Kostüme, die den Blick des Zuschauers längere Zeit auf den Körper des Darstellers ziehen konnte. So gab es einfach nur eine langweilige rote Pelle Stoff, in die der Schauspieler für seine Rolle der “Zsar-Zsar” gezwängt worden war, das war alles! Die hohe Anzahl an Darstellern im Hintergrund eines Travestie-Auftrittes, trägt normalerweise erst zu einer ausgezeichneten Bühnenshow bei. Natürlich lässt sich so etwas auf einer kleinen Theaterbühne nicht einfach realisieren, aber zu dritt eine feurige Aufführung simulieren zu wollen, geht dann doch in einer müden Lächerlichkeit unter! Das Finale zeigte, dass schon zwei Personen mehr auf der Bühne, wesentliches Leben in die Aufführung bringen konnte. Eine vertane Chance…

An der Lichtsetzung sollte die KOMÖDIE noch einmal intensiver arbeiten. Fehlt Personal, das einen Spot bedienen könnte??? Oder fehlt schlicht der Spot??? Teilweise liefen die Schauspieler aus dem allgemeinen Bühnenlicht in den Halbschatten und ich empfand das als äusserst störend und unprofessionell.

Der Hauptdarsteller, Heinrich Schafmeister (klick), konnte mich erst in der zweiten Hälfte des Stückes (deutlicher) überzeugen. Bis dahin spielte er eine eigentlich weibliche Tunte, stellenweise weniger tuntig mit häufig zu männlicher Stimme, was der originalen Rolle überhaupt nicht gerecht wurde. Auch der eigentlich konservative Vater der Braut, gespielt von Holger Petzold (klick), spielte meinem Empfinden nach wenig überzeugend, was vielleicht daran lag, dass seine Rolle auf einige einfache Verbal-Einwürfe zu sehr reduziert worden war.
Die meiner Ansicht nach beste Leistung brachte in der Rolle des Butlers, sorry, der Zofe ;-) , Keith Wilson (klick)! War er auf der Bühne zu sehen, stahl er den anderen Darstellern eindeutig die Show. Seine Rolle hatte er verstanden und er lebte sie intensiv, humorig, schrill und tuntig, genau so, wie sie im ursprünglichen Stück auch gedacht ist. Klasse Besetzung!

Im Großen und Ganzen war ich von dieser Aufführung aber immens enttäuscht und die engen Sitze und die extrem warme und stickige Luft, ließ mich am Schluß förmlich aus dem Theaterraum fliehen. Abschließend bleibt die KOMÖDIE in meinen Erinnerungen als ein Theater zurück, das ich gerne noch einmal besuchen möchte, weil ich mich einfach weigere, den Eindruck des geringen Profi-Potenzials, der sich nunmal während La cage aux folles  bei mir einstellte, als allgemeingültig anzuerkennen! 

Wie schade, aber es war trotzdem ein Erlebnis und der Nachmittag war klasse genug, um nach dem verpatzten Theaterstück dennoch gute Laune haben zu können :mrgreen:

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Düsseldorfs Rheinufer in HDR-Fotos

Wie Ihr ja lesen konntet, war ich am Sonntag in Düsseldorf am Rheinufer und habe dort den Fischmarkt besucht. Mit meinem HTC Smartphone habe ich dabei ein paar Fotos geschossen. So richtig zufrieden bin ich mit der Ausgangsqualität nicht, denn die Kamera hat schon einen merklichen Blaustich. Ich werde also beim Fotografieren wieder auf mein Samsung M8800 PIXON zurückgreifen, wenn ich unterwegs bin und dieses Teil in erster Linie nur noch zum Knipsen nutzen. Mit den Bildern des Samsung und den zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten des Gerätes war ich wirklich sehr zufrieden ;-)

Heute habe ich mir ein paar der Bilder vorgenommen. Gerade habe ich sie mit meinem HDR-Programm bearbeitet und hier findet Ihr nun die Ergebnisse der Bearbeitung. Ich freue mich, wie immer, auf Kommentare ;-)
Wenn Ihr auf die Bilder klickt, entfalten sie erst ihre volle Größe :mrgreen:

Rheinbrücke in Düsseldorf

Rheinbrücke in Düsseldorf

Am Düsseldorfer Rheinufer. Im Vordergrund ein Teil des Fischmarktes, im Hintergrund der Rheinturm und das Stadttor

Am Düsseldorfer Rheinufer. Im Vordergrund ein Teil des Fischmarktes, im Hintergrund der Fluss, der Rheinturm und das Stadttor

Matjesbrötchen

Matjesbrötchen

Austern im Korb

Frische Austern im Korb

Meine Wenigkeit am Rheinufer in Oberkassel

Meine Wenigkeit am Rheinufer in Oberkassel

Düsseldorfer Rheinufer an der Oberkasseler Seite

Düsseldorfer Rheinufer an der Oberkasseler Seite

Eine weitere Variante des Bildes

Eine weitere Variante des Bildes ;-)

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