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Der Tuntenlauf in Düsseldorf ist ein Event im Rahmen des Karnevals, der, von der AIDS-Hilfe organisiert, jedes Jahr am Karnevals-Samstag, eine beachtliche Masse an Zuschauern auf die Prachtmeile KÖ zieht.
Dort laufen dann über einen Steg als Frauen verkleidete Männer mit hochhackigen Schuhen und netten Kostümen.
Moment…schrieb ich gerade „nette Kostüme“??? Vergesst es, das war einmal!
Das letzte Mal, als ich zum Tuntenlauf nach Düsseldorf gefahren war, muss fast 10 Jahre zurückliegen, vielleicht sogar mehr. Als ich letzten Samstag endlich mal wieder Spaß daran hatte, diese Veranstaltung mitzuerleben, war ich allerdings enttäuscht.
Ich hatte mich wirklich warm angezogen, denn bei -2°C so ein bis drei Stunden draussen in der Kälte zu stehen,erfordert schon winterliche Klamotten
Karin und ihren Freund Udo traf ich an einem Bierstand und so sahen wir uns das Tuntenrennen und das Rahmenprogramm gemeinsam an.
Leider sind meine Video-Aufnahmen mit dem Handy tonmäßig voll in die Hose gegangen
Deshalb werde ich sie hier auch nicht veröffentlichen. Schade.
Aber zurück zu den „netten Kostümen“! Es war enttäuschend. Der Läufer/die Läuferin, der/die es interessant oder sehenswert findet, einen Body mit Pelzjacke darüber zu präsentieren, mag sich ja noch toll dabei finden, mich langweilte es. Eigentlich fand ich nur eine Tunte gelungen, alle anderen hatten sich gar nicht angestrengt, etwas Karnevalistisches aus sich zu machen.
Der Laufsteg war auch kein Parcour mehr, auf dem die Tunten eine Strecke mit Hindernissen möglichst schnell zurücklegen mussten. Sie eierten lediglich nur noch einmal zum Ende hin und wieder zurück, das war`s!
Dafür muss ich nicht nach Düsseldorf fahren, das sehe ich auch auf den CSDs in unserem Land!
Die Zuschauer fanden das dennoch ansprechend, und ich frage mich, ob der Erwartungshorizont inzwischen so derbe niedrig ist, dass man schon bei Männern in Frauenklamotten einfach losgröhlen muss? Wenn es mehr nicht bedarf…
Es schneite ganz schön heftig, aber die Stimmung konnte das bei mir nicht trüben
Was mir allerdings noch negativ auffiel, und das scheint inzwischen allgemein ein Trend zu werden:
Immer mehr Heteros nehmen Gay-Events für sich ein! Waren vor 10 Jahren noch Schwule locker zu erkennen und in Massen vertreten, konnte ich Samstag gar nicht differenzieren, welcher Mann nun in Begleitung seiner Freundin oder seiner großen (weiblichen) Liebe unterwegs war. Und das lag definitiv nicht am Alkohol…
Auch die Parties, wie die BO-YS oder noch extremer die Zarah&Leander, werden inzwischen von Mädchen und jungen Frauen „geflutet“! Den Veranstaltern kann es zwar egal sein, von wem sie das Geld für den Eintritt bekommen, aber mich nervt es wirklich, wenn ich nach netten Männern Ausschau halten möchte und plötzlich fast mehr Frauen als Männer sehe
DAS ist dann für mich keine klassische BO-YS mehr…
So war es dann auch beim Tuntenlauf. Vielleicht liegt es auch daran, dass einfach zu wenig Gays da waren oder sie sind bereits in den letzten Jahren von kreationsfrei kostümierten und langweilig daher laufenden Tunten gelangweilt worden und haben diesen Event aus ihrem Kalender gestrichen… Jedenfalls muss ich da nächstes Jahr nicht noch einmal hin.
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Ui, was kommt jetzt? Nein, kein Porno, sondern tatsächlich Kunst! Dass dem ein oder anderen eher konservativen Leser die Röte ins Gesicht springt, nehme ich dabei gern in Kauf
Ihr wisst ja, dass ich ein Anhänger hoher moralischer Werte bin und so schäme ich mich fast, diese Ausstellung hier zu empfehlen
Den Namen des Fotografen, Robert Mapplethorpe habe ich schon mal gehört, aber irgendeines seiner Werke verbinde ich mit seinem Namen nicht bewusst. Das wird sich wohl jetzt ändern, wenn ich mir seine eher ungewöhnlich offene Ausstellung (Bericht dazu HIER) im Düsseldorfer NRW-Forum im Ehrenhof anschaue, die vom 06.Februar bis zum 15.August 2010 läuft.
Gezeigt werden Motive des Fotografen, die eindeutig sexueller und homoerotischer Natur sind und so sind Jugendliche unter 16 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen zugelassen
”Schwänze gucken” kann sicher “nett” sein, aber ich mag erotische Fotografien, die Stil haben und mehr ausdrücken bzw. mehr im Zuschauer auslösen, als nur ein Zucken in gewissen Körperregionen!
Das empfände ich schon als Verachtung der Leistung des Künstlers und daher kann ich diese Ausstellung, nach dem, was ich bisher darüber las, mit ruhigem Gewissen empfehlen.
Manche seiner Aufnahmen sind wohl derart heftig, dass die öffentliche Ausstellung seiner Bilder in den USA (wo auch sonst?) teilweise verboten wurde. So wird in Düsseldorf wohl auch das Selbstbildnis Mapplethorpes mit einer Peitsche im A…. gezeigt. Naja, inwieweit DAS dann Kunst sein mag, muss jeder für sich entscheiden. Ich werde meine Meinung dazu dann hier äussern
Öffnungszeiten und weitere Infos zur Ausstellung findet Ihr HIER.
P.S.: Wer Interesse hat, vielleicht an einem Freitagabend in die Ausstellung zu gehen (geöffnet bis 24 Uhr!) und hinterher noch Lust auf einen Kneipenbummel hat…melden! ![]()
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Im Rahmen des Düsseldorfer Frohsinns, genannt Karneval, findet auch in diesem Jahr der Düsseldorfer Tuntenlauf auf der Königsallee zwischen Grünstraße und Bahnstarße statt. Start des ungewöhnlichen Wettrennens, bei dem Männer auf hochhackigen Schuhen einen Parcour bewältigen müssen, ist am Samstag, den 13.02.2010 um 18:00 Uhr
Bei passendem Wetter suche ich noch Mitfahr- bzw. Treffwillige
Zusammen n läggeres Alt trinken kommt doch immer besser…
Weitere Infos dazu findest Du HIER
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Da habe ich gerade über die Website Gay-Party-Guide.de (Freikarten gibt’s da zu gewinnen!) erfahren, dass es ab dem 10.Dezember 2009 eine neue Gay-Party in Düsseldorf geben wird: POPFLOOR im GLOW-Club in der Düsseldorfer Altstadt, nahe dem Rheinufer und Schlossturm!
Das ist natürlich was Spannendes für alle Leuz, die den Donnerstag noch als Rosa-Mond-Party-Day kennen
Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, am 10. nach Düsseldorf zu düsen und zu schauen, was diese Party so drauf hat
Übrigens…die haben da eine schicke Website: KLICK MAL
Da könnt Ihr doch mal sehen, was ich heute malocht habe, wenn ich hier keinen Eintrag zustande bringen konnte
Seit 7 Minuten ist der 21.09.2009 Geschichte und er wird nicht mehr zurück kommen, ausser ich drehe die Uhr des Blogs um eine Stunde zurück, um so doch noch einen Artikel für diesen Tag zu schaffen
Nein…mache ich nicht
Hey, seit einiger Zeit spiele ich ja ernsthaft mit dem Gedanken, nach Köln oder Düsseldorf auszuwandern, wobei Köln meine Präferenz hat
Und da lese ich heute Bei SPIEGELonline D A S HIER!
Also auf Rang 5 und 8 liegen die Städte auf der Zukunftsperspektivstatistik (was ne Wortschöpfung!), die ich mir eh schon als optimalen Standort und neuen Lebensbereich ausgesucht habe. Ob ich das Ruhrgebiet tatsächlich verlassen könnte (wir erinnern uns an die abgesagte Loveparade in Bochum 009
), weiss ich gar nicht, wo ich doch den Großteil meines Lebens hier verbracht habe und ich hier soviel Gewohntes lebe und habe. Das nennt man dann wohl altmodisch “Heimat” oder?
Ich kann mit solchen Begriffen nichts anfangen, aber ein wenig Wehmut kommt schon bei dem Gedanken auf, ins Rheinland zu ziehen. Es ist lange her, dass ich mich in einer Großstadt tummelte und wohl fühlte. Es wäre ein Reiz und irgendwie wird dieser Gedanke zunehmend stärker, warum auch immer ![]()
Gerade dieses Gefühl von Heimat, also eigentlich der Ort, an dem man angekommen sein soll, ist es, was mir mein Leben, im Gegensatz zu so vielen anderen Menschen, immer noch langweilig erscheinen lässt. Ich lechze auch in diesem Alter noch nach Neuem, nach Abwechslung
Dabei sollte ich doch langsam mal ruhiger werden, oder?
Übrigens…danke für den überraschend starken Zuspruch zu meinem gestrigen Beitrag über Gay-Blader am Kemnader See
Mann, das war ja mal ne anständige Resonanz und plötzlich erfahre ich, dass sich hier doch mehr Leser/innen tummeln, als ich je vermutet hatte
Das bestätigt mein Vorhaben, wieder mehr “Persönliches” zu schreiben, statt hier Politik zu diskutieren. Nächsten Sonntag ist ja Wahl, dann ist viel an Themen in diesem Bereich abgearbeitet
Morgen geht’s zum Frisör…ich lass mich wieder blondieren
Dann kommen die Spikes zurück, mit denen ich mich, auch wenn sich manch ein Kunde erschreckt, viel wohler fühle. Besser als dieser Thirty-Forty-Einheitshaarbrei, der bei Gays meistens 0-3 mm lautet…also auf dem Kopf
Nighty