Aufrichtigkeit
Ein hin und wieder komplizierteres Leben als das "Normale"…
Am Anfang dieses Artikels steht die Frage nach dem, was “normal” sein soll? Für mich gibt es da nur individuelle, aber kaum noch allgemeingültige Antworten, denn die Gesellschaft hat sich so immens individuell entwickelt, dass jeder auf der Straße bei der Frage “Was ist für Sie normal?” wahrscheinlich nur Allgemeines antworten würde, wie “Die Sonne, die morgens aufgeht, das ist normal für mich!”
Seit einigen Jahrzehnten versuche ich nun, mich der Welt um mich herum zu erklären. Wenn man, wie ich, jenseits mehrerer “normaler” Normen lebt, und das sage ich nicht aus einem gewissen Stolz oder gar einer Arroganz heraus, sondern vielmehr nach einem Fazit, das ich nach der Begegnung mit so unwahrscheinlich vielen Menschen in meinem bisherigen Lebens ziehen kann, sollte man den Menschen, die einem etwas bedeuten oder die ein gesteigertes Interesse an einem zeigen, hin und wieder erklären, warum gerade das getan oder jenes gesagt wurde, wenn Du ein Fragezeichen auf ihrem Gesicht oder Du eine gewisse Reaktion von ihnen erfährst, die eine Erklärung folgen lassen sollte. Damit werden Missverständnisse vermieden. Soweit mein Verständnis von einem “normalen” Umgang und Leben miteinander…
Manchmal ist ein eventuell aufgetretenes Missverständnis schnell mit einem nachgeschobenen Lächeln aus der Welt, manchmal aber braucht es eine zeitintensive Unterhaltung, um zwei Menschen unterschiedlicher (horizontaler!!!) Denkebene auf einen Level zu bringen.
Nun habe ich damit einige Erfahrungen gesammelt, wenige positive und leider mehr negative. Die positiven sind schnell zusammengefasst: Es entwickelten sich Freundschaften, weil ich nicht missverstanden wurde und weil Andere erkannt haben, dass auch Menschen, die ausserhalb der ein oder anderen Norm leben, Werte haben können
Natürlich setzt das auch eine gewisse geistige Leistung voraus, die, und das meine ich gar nicht mal beleidigend, natürlich Voraussetzung für ein (Mit)Denken jenseits üblicher Grenzen möglich macht. Auch ein unglaubliches Feingefühl, eine gute Zuhörergabe und die Bereitschaft, sich auf einen anderen Menschen einlassen zu wollen, auch wenn dieser recht kompliziert sein kann, habe ich bei anderen als Voraussetzung dafür wahrnehmen können, dass sie sich auf mich einließen.
Hin und wieder stellt sich mir im Leben dann aber die Frage, und jetzt komme ich auch schon zu den negativen Erfahrungen, was ich noch alles tun soll, um mein Verhalten zu erklären. Mehr als das Auszusprechen, was ich denke und fühle, kann ich nicht und noch einfacher machen kann man es dem Gegenüber ja gar nicht. Wenn ich da also Zweifel der anderen Seite vermute, frage ich mich: “Wo ist das Vertrauen zu mir??? Sind meine Worte nur Luft, die verpuffen, die nicht als ernst gemeint in den einen Gehörgang wandern und aus dem anderen ungefiltert wieder austreten???”
Freundschaften ohne Vertrauen gibt es aus meiner Sicht nicht und wer glaubt, ich mache den Affen und gestatte eine einseitige Kommunikation, bei der nur ich erzähle, der andere aber nur der Lauscher ist und er mir damit permanentes Desinteresse an meiner Person vermittelt, den muss ich enttäuschen. Diese leistungsfreie Art einer Freundschaft verdient nicht die Bezeichnung, die ich gerade schrieb!
Wenn ich Jahre mit einem Menschen zu tun habe, viel und gerne Zeit mit ihm/ihr verbringe, dann spreche ich ein Problem natürlich an. Klar, Kritik zu verfassen, sie abzugeben, ist nicht immer leicht für den Empfänger. Aber leicht ist es doch dann eigentlich für den Menschen, mein Denken, mein Empfinden und meine Reaktionen auf sein/ihr Verhalten kennenzulernen…oder??? Deshalb bin ich jedesmal dankbar, wenn ein mir nahe stehender Mensch ausspricht, was ihm in der Beziehung zu mir nicht passt…oder auch gefällt
An der Reaktion, wie es aufgenommen wird, erkenne ich, ob jemand überhaupt kritikfähig und auch offen dafür ist. Eigentlich, das habe ich gemerkt, macht es eine schroffe Ablehnung oder die Verhöhnung der Kritik seitens der/des Kritisierten fast unmöglich, eine bis dato vermutete Freundschaft in der bisherigen Art fortzusetzen, denn wer nicht offen für die Kritik jener Menschen ist, die einem besonders nahe stehen, der lebt offensichtlich abgeschlossen von seiner Umwelt einsam mit dem eigenen Ich und ist derart von sich und seinem Handeln überzeugt, dass sie/er die Schotten bei jeder, dann als “Angriff” empfundenen Kritik, dicht macht. So meine Erfahrung.
Ob es tatsächlich Menschen gibt, die wandlungsbereit sein wollen, ist noch eine Erfahrung, die ich gerne unter den “positiv erlebten” ablegen würde, aber bisher bin ich nur solchen Menschen begegnet, die die Wandlungsbereitschaft spätestens dann blitzschnell wieder aufgaben, wenn sie mich nicht zum Fi**** zum gemeinsamen Ausleben der zwischenmenschlichen Leidenschaft bringen konnten
Ob wir alles akzeptieren müssen, was wir mit einem anderen Menschen erleben, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Und ob wir mit der ein oder anderen Verhaltensweise umgehen möchten/können/wollen, entscheidet auch wieder jeder für sich. Die Belastungsgrenzen sind da sehr unterschiedlich. Wichtig für mich sind immer das gegenseitige Vertrauen, der Respekt zueinander und ein hohes Maß an Aufrichtigkeit. Erkenne ich bei der anderen Seite ein Defizit, fahre ich alle Systeme automatisch herunter, wenn ich auf meine Nachfragen keine befriedigenden Antworten bekomme und da bin ich inzwischen sehr konsequent geworden, womit Viele ja überhaupt nicht umgehen können, weil ich dann aus deren Sicht plötzlich ein ganz anderer Mensch zu sein scheine. Es gibt wohl nur eine einzige Person in meinem Leben, wo ich sehr hartnäckig wäre und mein konsequentes Handeln nicht so schnell ausüben würde, wenn ich in der Beziehung zu dieser Person ein Problem erkennen würde…
Ich empfinde es zuweilen als schlimm, wenn hilflose Verhaltensweisen, entstehen, weil die andere Seite mein Handeln, Herunterfahren der Systeme nannte ich das vorhin, nicht mehr versteht und ich jegliche Erklärungsversuche eingestellt habe. Fast könnte Mitleid bei mir mit Jenen aufkommen, die der Kommunikation leider nicht (mehr???) mächtig sind, sein wollen oder sich ihr entziehen und die meinen, die Erde drehe sich ausschliesslich um sie und man müsse sich einseitig immer wieder nur um sie bemühen, ohne selbst etwas Einbringen zu müssen. Nein, so läuft das nicht!
Manchmal glaube ich sowas wie “Verzweiflungstaten” oder “Verzweiflungsreaktionen” aus dem plötzlich recht aggressiven Handeln dieser Leute herauszulesen. Da ich aber keine Antworten auf meine Fragen bekomme, ich es dann meist aber auch schon aufgegeben habe, Fragen zu stellen, bleibt dies nur eine Vermutung.
Eigentlich müsste ich an dieser Stelle zu dem Fazit gelangen, dass ich mich niemandem mehr erklären sollte, weil es schlicht zu anstrengend und zu aufwändig ist. Aber genau DAS kritisiere ich bei anderen Menschen und vielleicht ist es eine Marotte meiner Altersgruppe, die, je näher sie der 40, 50 oder 60 kommt, gerne versucht, ein “bequemeres” Leben zu leben. Ihr erinnert Euch sicher, dass ich das Thema hier im Blog schon mehrmals bei anderen Gelegenheiten ausgeführt habe…
Ich will weiter neugierig bleiben, weiter neue Menschen kennenlernen und weiter offen bleiben können, wobei ich natürlich auch merke, dass auch bei mir, aufgrund meiner gemachten Erfahrungen, schnell die ein oder andere Alarmlampe anspringt. Aber ich habe gelernt, dann etwas zu bremsen und zu checken, ob ich hier wieder einer Person mit ähnlichem Verhaltensmuster begegne, wie damals, als die Alarmlampe hergestellt und installiert wurde
Was meine Menschenkenntnis angeht, so kann ich mich zu 99,9% auf sie verlassen und da bin ich wirklich froh, dass meine Vergangenheit mir da ausgesprochen feine Antennen verschafft hat, auch wenn die ein oder andere echt weh tat. Aber mir hat auch niemand versprochen, dass das Leben ausschließlich warmes Wasser zum Duschen bereithält, also…durch!
Achso…und um die Frage zu beantworten, ob ich mit diesem Artikel nicht wieder Zeit verschwendet habe und wie lange die Ausführung dauerte, sage ich: Nö und genau 1 Stunde ![]()
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Über meine Meinung zur Situation von Moral und Werten in der Welt
Ich bin defintiv der Meinung, dass sich die Werte und die Moral in der Gesellschaft in den letzten Jahren in eine Richtung entwickelt haben, die für jeden halbwegs intelligenten, und auf Ehre und Respekt gegenüber anderen Menschen setzenden Erdenbürger, so langsam zur Unerträglichkeit werden!
Wer jetzt der Meinung ist, ausgerechnet ICH müsse hier über Moral und Werte schreiben, der kennt mich eben nicht, denn ein offener Umgang mit Sex hat für mich eher etwas Positives (als Erwachsener!!!) und ist meiner Ansicht nach immer noch besser, als verklemmter Sex bei ausgeschaltetem Licht
Ausserdem haben bei mir die Worte “Moral und Werte” weniger etwas mit Sex zu tun, aber mehr dazu weiter unten!
Nicht nur, dass man beim medialen Zappen auf immer mehr Verdummungs-Sendungen im (nicht nur deutschen) Fernsehen stößt, die Menschen bloßstellen und einer breiten (Naiv-)Öffentlichkeit aussetzen.
Aus dem Internet kennen wir ja sicher alle den einen oder anderen Vollspinner, der meint, die (angebliche) Anonymität das Internets könnte genutzt werden, um andere zu diffamieren, beschimpfen oder zu beleidigen. Ein ganz gefährlicher Trugschluss, der bei manch einem schon mit einer phatten Strafe vor Gericht endete. Gut so, denn auch das Internet ist die reale Welt und Verstecken ist eine Illusion!
Politiker wollen hierzulande neuerdings im Amt bleiben und wiedergewählt werden, obwohl sie vorbestraft sind. Kein Aufschrei geht durch die Bevölkerung, die Medien halten still, es gibt keinen öffentlichen Druck gegen einen solchen Politiker!
Auch hier zeigt die Zeit und der, zum Glück, in der Mehrheit der wählenden Bevölkerung beständige Wille, dass derartige Verhaltensweisen absolut nicht gewünscht sind! Zack…immense Stimmenverluste und aus dem Amt gedrängt! Korrekt!!!
Wir müssen uns ja nicht wundern, wenn wir von Politikern, Unternehmenslenkern und Bankmanagern, die doch eigentlich gesellschaftliche Vorbilder sein sollten, immer wieder Nachrichten zu lesen bekommen, die uns das Gefühl vermitteln, sie nutzen das System nur für ihre Zwecke, ohne Rücksicht auf die unteren Ebenen der Gesellschaft! Das frustriert auf Dauer und irgendwann verlieren Gesetze und Vorschriften beim kleinen Mann auf der Straße ihre Wirkung, Chaos droht!
Wie war das mit dem Atom-Müll-Endlager Gorleben? Da soll die Regierung Kohl durch Druck über die Minister Riesenhuber (Forschung) und Zimmermann (Inneres), auf die Verfasser eines negativen Gutachtens zur Eignung des Endlagers in Gorleben, dieses beschönigt haben. Ein immenser, irreparabler Schaden für das Vertrauen in die Atompolitik des Staates und meiner Ansicht nach die Offenlegung von Zuständen einer Bananenrepublik in Deutschland.
Bah…wie schäbig, finde ich, sollte das so stimmen LIES MAL HIER
Zurück in die Gegenwart, wo wir uns von Politikern im Wahlk(r)ampf zur Zeit einen verunsichernden Einheitsbrei an Parolen gefallen lassen müssen. Wir alle sollten doch wissen, wie es in den nächsten Jahren weitergehen wird: Schuldenabbau, Sparen durch den Staat, Einschnitte in allen Lebensbereichen, vielleicht sogar Steuer-Erhöhungen! Wer das nicht erkennt angesichts der immensen Staats-Verschuldung, auch durch die aktuelle Wirtschaftskrise, der lebt auf dem Mond!
Die Kanzlerin hält sich in ihren Äusserungen möglichst vage, der Kandidat der SPD, Steinmeier, will verbal beim schwarzen Politgegner nicht richtig zubeissen und die Liberalen unter Westerwelle propagieren seit Jahren Steuersenkungen und bremsen plötzlich die Hoffnung auf schnelle Änderungen nach der Wahl aus, ausgerechnet zwei Wochen vor dem Entscheid GUCK MAL HIER
Über die LINKE und “dem Genossen von der Saar”, werde ich jetzt nicht mehr als diesen einen Satz schreiben, ich denke, meine werten Leser/innen kennen meine Meinung zum “Hinschmeisser der Nation” (ARTIKEL ZUR ERINNERUNG SEINES VERHALTENS) zur Genüge und ich mahne, dass die Bilder vom März 1999 (VIDEO DAZU) nicht vergessen werden sollten!!!
Nun aber zum Artikel, der mich motivierte, hier etwas zum moralischen Zustand der Nation oder besser der Welt, zu schreiben.
Mit Moral verbinden die meisten ja Sex und natürlich beschäftigt mich auch die allgemeine Sorge, dass Jugendliche und sogar Kinder, heute viel zu leicht über diverse Websites absolut easy an Pornografie aller Art gelangen. Das finde ich extrem schädlich für die sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, denen damit eine Art des Umgangs miteinander vermittelt wird, der in Verrohung enden kann
Nein, mit Moral meine ich Werte…, Werte wie Respekt vor dem Anderen, Ehre und Zuverlässigkeit, ein gewisses Maß an Selbstwertgefühl sowie Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, auch wenn letzteres hin und wieder weh tun kann.
Das absolute Maß an Widerwärtigkeit und menschenverachtender Behandlung vor der Weltöffentlichkeit, erfährt derzeit die südafrikanische Sportlerin Caster Semenya. Ihre Weiblichkeit wird angezweifelt und damit ihr überlegener Erfolg über 800 Meter bei den Frauen, den sie bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin erzielte.
Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte daraufhin einen “genetischen Geschlechtstest” angefordert, der aufgrund ihrer körperlichen Statur und der tieferen, männlich klingenden Stimme, prüfen sollte, ob Semenya tatsächlich eine Frau ist. Dieser könnte nach Presse-Vorabmeldungen nun ergeben haben, dass Caster Semenya ein menschlicher Zwitter ist! LIES MAL und HIER
Leute…ich sitze hier und schäme mich für soviel Respektlosigkeit gegenüber einer gerade mal 18-jährigen Frau!
Gleichzeitig spüre ich die Wut in mir aufsteigen, über soviel Dreistigkeit und Unverschämtheit eines Weltverbandes, dessen Funktionäre in meinen Augen eine Arroganz besitzen, die ich für absolut unangemessen, unerträglich und menschenverachtend halte!
Bei der Teilnahme an sportlich wichtigen, weltweit beachteten Veranstaltungen, geht es ja schon lange nicht mehr darum, den Besten oder die Beste über den Wettbewerb herauszufinden, sondern vielmehr um das Image, um Werbegelder und schließlich um die Eitelkeiten von Mitbewerbern und Funktionären, die manches in der Welt nicht wahrhaben und als gegeben hinnehmen wollen!
Warum schaut man nicht einfach nach? Reichen körperliche Merkmale nicht mehr aus in einer Welt von Genetik-, Allgemein-Überprüfungs- und Überwachungswahn???
Die Einzelperson interessiert gar nicht mehr. Was aus einer 18-jährigen Frau in einem Land wie Südafrika wird, kratzt die Funktionäre genausowenig, wie die Folgen eines solchen genetischen Tests für den Sport im Allgemeinen.
Ich finde die ganze Sache im höchsten Maß einfach nur peinlich und widerwärtig!!! An diesem Beispiel offenbahrt sich eindeutig, wie ein Individuum Mensch in der weltweiten (Medial-)Gesellschaft behandelt wird: Wie eine Blume, die für einen Moment wunderschön blüht, dann aber gepflückt und in der Hand zerquetscht und schließlich unansehnlich geworden, einfach weggeworfen wird
Ich schäme mich für diese Art Umgang mit Menschen…


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