Artikel-Schlagworte: „AIDS“
Heute war ich nach langer Zeit mal wieder über Twitter beim “Vorstadtclown” und fand dort ganz aktuell ein Video, in dem verschiedene YouTubs-”Stars” (u.a. Marcel) etwas zu HIV sagen. Es wendet sich gezielt mit Warnungen vor ungeschätztem Sex an jugendliche und jüngere Menschen und ich finde, es ist super gemacht!
Daher findet Ihr es hier auch, um es weiter zu verbreiten
Stell’ Dir vor, Du bist HIV-positiv, lernst einen Mann/eine Frau kennen und es kommt zum Sex!
Sag’ ich es ihr/ihm vorher? Oder geniesse ich den Sex, natürlich safe, und teile ihr/ihm hinterher mit, dass ich positiv bin???
Das ist ein Konflikt, von dem z.B. auch Marcel (Vorstadtclown, Blog ist rechts in der Blogroll verlinkt!) schon mehrfach berichtet hat. Das kann tatsächlich ein Problem sein…
Wie man (Frau natürlich auch) da einen witzigen und charmanten Weg finden kann, zeigt ein Videoclip aus Frankreich
Wer es nachmachen will, viel Spaß
Ich fand’s jedenfalls klasse…
Warst D U schon einmal in dieser Situation, dass Du als “Negativer” mit einem “Positiven” rumgemacht hast und es dann hinterher erfahren hast? Wie war es…die Art…Deine Gedanken dazu…das würde mich interessieren!
Freue mich auf Kommentare dazu…
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Vor 19 Jahren wurde bei Cori nicht nur HIV, sondern gleich AIDS im Endstadium diagnostiziert! Die Ärzte gaben ihr noch maximal ein Jahr zum Leben, aber sie hat sich durchgekämpft, einem Kind das Leben geschenkt und bis heute überlebt… KLICK HIER für mehr Infos (Sendung heute abend im WDR-Fernsehen um 22:30 Uhr)!
“Spannend”, weil ungewöhnlich und doch erfeulich positiv, liest sich, was für Cori zeitweise sicher ein Horror-Leben war. Mutig ist, dass sie damit an die Öffentlichkeit geht und ich finde, dieser Mut muss durch Einschalten belohnt werden!
Sicher wird es auch interessant zu erfahren sein, wie sie es immer geschafft hat, über die Tiefen des Lebens hinwegzukommen und überhaupt überlebt zu haben.
Ich hoffe nicht, dass dieser Bericht so manchen Zuschauer dazu bringen wird, Safer Sex als überflüssig anzusehen!
Denn das ist er nicht. Zwar ist die Lebenserwartung bei frühzeitiger Erkennung der HIV-Infektion immens gestiegen, aber erstens gehen immer noch viel zu wenige Menschen regelmäßig zum HIV-Test, andererseits haben die Medikamente heftige Nebenwirkungen und schränken das Leben teilweise sehr ein.
Zu den medikamentösen Nebenwirkungen kommen dann noch die sozialen, wie man derzeit sehr informativ beim MARCEL nachlesen, dessen Blog ich ja hier rechts auch verlinkt habe.
Und das alles für ein paar Minuten “Spaß”??? Aber ich kann mir vorstellen, zumindest hoffe ich es, dass das nach der Reportage über Cori die/der ein oder andere dann doch anders sehen wird…
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Die Sendung “Montalk” auf WDR 2, jeden Montag in der Zeit zwischen 19:05 und 21:00 Uhr, hat heute abend Professor Brockmeyer, den Sprecher des deutschen Kompetenznetzwerkes HIV/AIDS zu Gast. Brockmeyer ist zudem Leiter der Immunologie im St.Joseph-Hospital in Bochum, zu der auch die HIV-Ambulanz gehört.
Verfolgung der Sendung via Live-Stream: KLICK
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Wie würdest Du Dich entscheiden???
Ein Hammer-Thema finde ich das Folgende, weil es mit Liebe, Enttäuschungen, Herzschmerz und zerstörter Hoffnung zu tun hat!
Hin und wieder verfolge ich den Blog eines jungen Mannes, Marcel, Anfang 20, der sich mit HIV infiziert hat (HIER ZUM THEMA). Er geht damit an die Öffentlichkeit und macht kein Geheimnis aus seiner Infektion, um über AIDS/HIV aufzuklären. Nobel finde ich das, vor allem aber mutig und absolut respektabel!!!
Marcel hatte “Jemand” kennengelernt und beide empfanden wohl mehr füreinander und so kam Marcel schliesslich in die nötige Situation, dass er “Jemand” nun seine HIV-Infektion eröffnen musste. “Jemand” reagierte, nach Marcels Artikel dazu, geschockt und mit totalem Rückzug. Er wollte keinen Kontakt mehr zu Marcel. Ich denke, für Marcel brach in diesem Moment eine Welt zusammen und die Enttäuschung muss riesig gewesen sein. Wie soll man verstehen, warum der Mann, in den man sich in den letzten Wochen verliebt hat, und er sich in dich, das Ganze mit einem Streich beendet und eventuelle Ängste damit bestätigt???
Ich musste meinen Kommentar dazu in Marcels Blog loslassen, weil ich “Jemands” Reaktion teilweise verstehen kann. Nein, nicht den absoluten Schnitt, den Abbruch, weil ich nicht kapiere, wie man auf die Bereicherung des Lebens durch Menschen, denen gegenüber man massive Gefühle entwickeln kann, verzichten möchte. Aber das hatte ich auch schon erlebt, wenn mir jemand seine Gefühle für mich gestand, ich aber nicht soviel für ihn empfand, dass ich eine Beziehung wollte.
Ich glaube, ich hätte auch ein Problem damit, wenn ich mit einem netten, sexy Mann eine schöne Zeit verbringen und mich dabei in ihn verlieben würde und plötzlich von ihm erfahre, dass er HIV+ ist.
Manchmal wundere ich mich über meine Gedanken, obwohl ich mich eigentlich für einen, in Sachen HIV und AIDS, ganz gut aufgeklärten Mann halte, aber es gibt eben doch scheinbar noch Vorbehalte und Ängste. Woher die kommen, weiss ich sehr genau. Ich hatte auch schon Sex mit HIV+en Männern und musste mir hinterher keine Gedanken machen, weil von meiner Seite her alles safe lief, aber ich kenne auch diese Denke vieler schwuler Männer, auch mit HIV, die mir Rücksichtslosigkeit, Extrem-Egoismus, Gleichgültigkeit, Lügen und viele andere miese Charaktereigenschaften präsentierten.
So gab es auch schon einmal einen Disput mit einem HIV+ Freund, der eben nicht jedem seiner Sexpartner sagte, dass er positiv ist, wenn der andere zu unsafem Sex bereit ist. Ein für mich undenkbares Verhalten, nur weil jemand nicht auf den Moment-Sex in dieser Situation verzichten möchte und davon ausgeht, dass der andere die Risiken ja kennen muss! ![]()
So wird bei mir eine immense Vorsicht ausgelöst, wenn mir mal wieder ein Mann mit “seltsam bekannten Verhaltensweisen” (Deja-Vus) begegnet. Und meist erweist sich meine Vorsicht leider (!!!) als begründet.
Nun darf man(n) in meiner Situation nicht den Fehler machen, sich allein von diesen negativen Erfahrungen leiten zu lassen, denn dadurch versaut man sich wirklich viele nette, offene Kontakte und letztendlich das Leben! Übrigens erfahre ich genau diesen Fehler bei Gleichaltrigen immer wieder bei Gayromeo, weshalb mich die meisten in meinem Alter allzuoft ankotzen. Schublade auf, Typ rein, Schublade zu und schon ist die Kommunikation beendet. Was für ein eingeschränktes Denken und Verhalten, weil eine Gayromeo-Message dem anderen nicht gefiel
Tz…
Ich nehme mir, bevor ich eine Entscheidung treffe, mehr Zeit, weil ich eben nicht unfair jemandem gegenüber sein will und mit einem falschen Urteil über ihn, nicht einen netten Kontakt verlieren möchte. Aber…wer gibt Dir heute diese Zeit noch??? Wobei wir wieder beim Thema sind.
Warum hat “Jemand” nicht erst einmal um Bedenkzeit gebeten? Impulsiv geäusserte Ablehnung kann ich nicht nachvollziehen, zumal Marcel schrieb, es habe sich um einen 30-jährigen Mann gehandelt. Ich finde, da kann man schon ein bisschen mehr Geist und Souveränität mit dem Thema erwarten. Aber bei den Gays ist es eben oft genau so: Ein paar Treffen, schnell tiefe Liebe empfinden, sich alles schön rosa ausmalen und plötzlich platzt der Ballon und das war’s! Wie sollen Menschen da noch den wahren Wert eines zwischenmenschlichen Kontakts zu schätzen wissen, wenn sie sich gar nicht die Zeit nehmen, den anderen intensiver und länger kennenlernen zu wollen???
Nachdem ich mich ja nach Queer as Folk mit dem Thema “Beziehung und HIV” durch die Story um Ben & Michael gedanklich schon auseinandergesetzt hatte, glaube ich heute sagen zu können, dass ich mir eine Beziehung unter diesem Aspekt durchaus vorstellen könnte. Allerdings bräuchte ich die Geduld des optionalen Partners und vor allem das Vertrauen, dass es ein ähnlich wertebewusster Mann ist, wie Ben in der TV-Serie. Und wie wir wissen, sind TV-Serien nur allzuoft Utopien. Eine gewisse Angst, mich anstecken zu können, wäre anfangs sicher immer dabei, denn ich liebe ja auch wilden Sex
und natürlich kann es dabei auch schon mal zu ungewollten Verletzungen kommen (nein, ich boxe, beisse und schlage nicht fest beim Sex zu!).
Ich glaube, die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema “ewiger Virus im Körper” ist bei HIV schon heftig. Richtig hart wird es aber sicher, wenn man sowas erlebt, wie Marcel mit “Jemand”, wenn man nämlich plötzlich in der Realität die Ablehnung auch auf emotionaler Ebene erfährt!
Das ist, sorry Leute, richtig Scheisse! Natürlich weiss ich nicht, was im Hintergrund lief, aber zu sagen, “Ich will keinen Kontakt mehr zu Dir, weil Du positiv bist”, finde ich sowas von dumm, egoistisch und verlogen in Bezug auf die bis dahin geäusserten Gefühle, dass ich den Typ gleich mal rausgeschmissen hätte.
Ich glaube, wir handeln in mancher Situation anders, als wir manchmal denken, aber der Respekt und die Achtung vor den Gefühlen des anderen Menschen sollte dabei nie auf der Strecke bleiben, auch wenn es schon mal impulsiv und spontan werden kann.
Und jetzt interessiert mich die Meinung jener Leser/innen zum Thema, die diesen langen Beitrag bis zum Ende gelesen haben
Nutzt einfach die Kommentar-Funktion….DANKE
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Geil! Hier ein absolut genialer, witziger Videoclip gegen AIDS aus Frankreich