Politik & Gesellschaft
10 Jahre (T)Euro!(?)
Aufgewacht, ab zum Automaten und da waren sie, die neuen EURO-Scheine: a.d. 01.Januar 2002!
Ich war einer der Deutschen, die begeistert waren und sich über die neue gemeinschaftliche Währung Europas freuten, denn ich war (und bin) Fan eines, auch politisch, geeinten Europas. Außerdem gewöhnte ich mir extrem schnell die Umrechnerei von EURO in D-Mark ab und dass andere Menschen es weiterhin praktizierten, nervte mich allzu oft. Das hat bis heute angehalten (KLICK)!
Mißtrauisch gegenüber dem Euro war ich, trotz meiner Freude, dennoch, denn das, was uns da als “Währung” verkauft wurde, erschloss sich mir nicht in allen Teilen als durchdachtes, intelligentes, politisch und für den kleinen Mann der Straße sinnvolles Projekt, das die Staaten der gemeinsamen Währung näher zusammen bringen sollte. Eine “Gemeinschaftswährung mit Tendenz zur weiter gelebten Distanz eines Rudels von Nationalstaaten” war es eher aus meiner Sicht und neben den Vorteilen für die Wirtschaft, mit nur noch einer Währung hantieren/rechnen zu müssen, waren die Vorteile für den Verbraucher der Teilnehmerländer begrenzt auf den Wegfall der Umtauschpflicht von D-Mark in die Währung des Urlaubslandes. Was im Interesse der Wirtschaft zu gesellschaftlichen Änderungen führt, das habe ich in meinem Leben schon gelernt, ist meist (leider) eher zum Nachteil des “kleinen Mannes” und öfter zum Nutzen der Unternehmen, besser gesagt, der Unternehmensgewinne.
Knapp zehn Jahre später sollte sich bewahrheiten, was Kritiker damals am System des EURO bemängelten. Zudem ist jetzt ENDLICH diese ewige Schuldenmacherei der Staaten in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit der Wirtschaft gelangt! “Endlich”, weil ich mich, seit ich auf diesem Planeten wandle, frage, wie lange ein jährliches Höherverschulden, ohne die Absicht, die Schulden eines Tages auch wieder zurückzahlen zu wollen, wohl gut gehen kann??? Aber das ist ein anderes Thema, zurück zum “(T)Euro”!
Das Statistische Bundesamt bleibt, wie seit Jahren schon dabei, dass der Euro eben KEIN Teuro ist (KLICK, vorsicht, ein Video startet nach Aufruf der Seite, KLICK WEITER (wissenschaftliche Ausarbeitung zum Thema), und nochmal KLICK)! Die Menschen in Deutschland empfinden das aber, wie ich auch, anders und fühlen sich von den Statistikern verschaukelt.
Klasse, dass Elektronik-Artikel billiger geworden sind, aber die kaufe ich mir auch nicht jeden Tag. Einen Kühlschrank, einen PC oder eine Digital-Kamera kaufe ich vielleicht einmal alle 2-3 Jahre, das war’s dann. Benzin und Lebensmittel aber, zumal wenn oft benötigt, werden 2-4x pro Woche gekauft und so verschwindet das Geld in Form von Euros schneller aus den Geldbörsen als vor 10 Jahren.
Die hohen Spritkosten können dem Euro nicht angelastet werden, aber wer sich noch an den Januar 2002 erinnert und damals noch gerne auswärts essen ging, wird sofort bemerkt haben, wie die Gastronomie oder die Lebensmittel-Produzenten, die Einführung der neuen Währung nutzten, um ihre Preise MASSIV und schlagartig zu erhöhen! Das kann nicht wegdiskutiert werden, weil es ein Fakt ist. Und andere Produzenten zogen schließlich nach. Nicht bei allen Waren ließen sich Preissteigerungen durchsetzen. Auch gingen viele Gastronomen pleite, denn die Gäste blieben einfach weg.
So ist das “Märchen” vom TEURO gar keines, sondern tatsächlich Realität, denn nur weil der Warenkorb, an dem die Inflation bemessen wird, nicht nur aus Dingen des alltäglichen Lebens besteht, heisst es nicht, dass der Euro das Leben der einfachen Menschen nicht schwerer gemacht hat.
Natürlich trugen auch die Zurückhaltung der Gewerkschaften in Bezug auf Lohnforderungen bei Tarifverhandlungen dazu bei, dass ein Zuwachs der Nettolöhne die Menge der Euronen im Portemonnaie nicht ansteigen ließ.
Den von Vielen gefühlten Geldmangel also allein auf die Euopa-Währung zu schieben, wäre tatsächlich zu einfach, aber die Einführung des Euro hat unbestreitbar dazu beigetragen, dass wir uns heute von unserem Verdienst weniger leisten können, als noch vor 10 Jahren! Das kann ich auch aus eigener Erfahrung so unterstreichen, denn das, was ich 2001 in D-Mark verdiente, ermöglichte mir wesentlich mehr, als ich mir heute davon, in Euro umgerechnet, leisten könnte.
Statistiken mögen Versuche eines Nachweises in Sachen Inflation/Geldentwertung sein, aber sie sagen letztendlich doch nichts darüber aus, was uns Bürgern letztendlich am Ende des Monats definitiv noch im Portemonnaie verblieben ist, wenn da noch was ist…
Meine Einstellung zum Euro hat sich seit 2002 geändert. Ich sehe in dieser Währung durchaus einen Sinn, aber meine Begeisterung hat sich doch auch ein großes Stück in Richtung Misstrauen gegenüber dieser Währung gedreht. Auch wenn ich keinen logischen Sinn darin sehe, mich einer Forderung zur Wiedereinführung der D-Mark anzuschließen, zeigt es doch, wie wenig der Euro bei den meisten Deutschen tatsächlich angekommen ist. Statistiken besiegen eben keine menschlichen Gefühle, BASTA!

Europa und der EURO – Eine Nacht der Veränderungen
Es ist ein historischer Tag, denn das, was sich heute Nacht in Brüssel abspielte, ist für Europa eine Zäsur. Ab heute gibt es das Europa der “zwei Geschwindigkeiten”, wie Kritiker den Beschluss bewerten. Ich sehe es eher als ein Europa der “zwei Denkweisen”! Ab heute entscheidet sich, wer Europa nach Maßstäben der Befürworter einer europäischen Einigung, wirklich will und wer lieber als einsame Nation in einer Welt von Gemeinschaften versuchen will, zu überleben.
Europa ohne den EURO? Inzwischen undenkbar!
Europa mit zunehmenden Verlusten nationaler Rechte und Entscheidungen? Inzwischen zunehmend Realität!
Europa mit Einstimmigkeit bei Entscheidungen? Inzwischen überholt!
Europa als Gedanke und mehr Einigkeit als Ziel politischer Entscheidungen? Inzwischen wieder modern und mehrheitsfähig!
Europa anti-nationalistisch? Hoffentlich bald wieder stärker!
Der Versuch, den EU-Vertrag von Lissabon mit allen 27 Mitgliedsstaaten einvernehmlich zu ändern, wie von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy geplant, ist gescheitert. Stattdessen einigten sich die 17 EURO-Nationen und sechs weitere Staaten auf einen separaten Vertrag zur Stabilisierung der europäischen Währung. “Fiskalunion” lautet das Zauberwort und Ergebnis der nächtlichen Konferenz. Schweden und Tschechien wollen zunächst noch ihre Parlamente dazu befragen, Großbritannien und Ungarn wollen nicht dabei sein und begeben sich damit ins Abseits Europas. Bedenklich finde ich, dass das ganze Regelwerk erst im März 2012 als Text vorliegen wird und dass es zwischenstaatliche Verträge sein werden. Wie diese sich mit den EU-Richtlinien vereinbaren lassen und in welchem Rahmen die Institutionen der Gemeinschaft eingebunden werden sollen, darüber herrscht zunächst noch Rätselraten, zumal der britische Premier Cameron seinen Widerstand dagegen ankündigte (siehe Notiz von 8:02 Uhr KLICK).
Einerseits ist es ein Schaden für Europa und damit für die beiden Initiatoren des Änderungsversuches. Wieder scheint ein rechtlicher Wischi-Waschi-Beschluss zustande gekommen zu sein.
Andererseits, betrachten wir, wer warum aussen vor geblieben ist oder besser, wer aussen vor bleiben wollte, war bei einem geforderten konsequenten Handeln und Reagieren auf die EURO-Krise, keine andere Lösung (mehr) möglich! Oder waren es fest gezurrte Positionen, ego-nationalistisches Gedankengut und persönliche Eitelkeiten, die letztendlich über die neue Zukunft Europas entschieden??? Dieser Gipfel hat gezeigt, dass es ohne gemeinschaftliche Entscheidungen nicht mehr geht, das nationale Eigen-Interessen sich den gemeinschaftlichen unterzuordnen haben, soll der Gedanke eines einheitlichen Europas nicht sterben!
Ungarn, selbst kein EURO-Land, hat massive Probleme mit seiner Währung, dem Forint (KLICK). Zwar nutzt Ungarn die EU, um finanzielle Hilfen anzufordern, bei einer Verschärfung der Haushaltsdisziplin aber wollen sie nicht dabei sein. Zudem stellt sich Ungarn politisch seit etwas über einem Jahr jenseits der demokratischen Werte der EU (KLICK) und setzt stattdessen auf Nationalismus und anti-demokratische Veränderungen in der Gesellschaft. Warum dieser Staat bislang in Europa nicht geächtet wurde, ist mir nach wie vor schleierhaft!
Großbritanniens Regierungschef Cameron kam mit Forderungen nach Brüssel, die dem Finanzplatz London einen Sonderstatus einräumen sollten (KLICK) und die für den britischen Premier bereits im Vorfeld “nicht diskutierbar” waren. Großbritannien, als Nicht-EURO-Land und permanent strikter Gegner der Gemeinschaftswährung, stellt sich immer mehr gegen die Interessen der EU und gerät damit zunehmend ins europäische Abseits.
So war im Vorfeld bereits klar, dass es einen einstimmigen Beschluss nicht geben wird. Nationalismus und staatlicher Egoismus, zudem die weitere Fixierung auf die Interessen der (heimischen) Finanzindustrie, spalteten in dieser Nacht schließlich Europa.
Das nun vorliegende Ergebnis ist wohl kaum die “Haupt-Schuld” von Merkozy! Ich denke, das Problem liegt eher bei den Staaten, die weder an der Einführung des EURO, noch an einer engeren Verzahnung der europäischen Staaten miteinander, interessiert sind. Und gerade DAS war doch der europäische Gedanke über Jahrzehnte hinweg. Die europäische Einigung scheint nun im kleineren Kreis intensiver voran zu gehen. Vergessen wir eines nicht: Der EURO ist nicht nur ein Zahlungsmittel für 17 europäische Staaten, die sich einen Spaß daraus machen wollten, den Touristen einen Währungs-Umtausch vor dem Urlaub zu ersparen! Der EURO ist auch DER Inbegriff für ein zusammen gewachsenes Europa! Und dann bekommt der Ausspruch von Bundeskanzlerin Merkel “Kippt der EURO, dann kippt auch der europäische Gedanke!” einen Sinn.
Großbritannien, mit seinem Wirtschafts-System, immer schon eher am US-amerikanischen angelehnt, sieht sich in einer Sonderrolle. Die alte Kolonialmacht empfindet sich immer noch als etwas Besonderes und nicht nur Sarkozy fragt sich wohl, was London überhaupt noch bewegt, in der EU zu bleiben (KLICK). Der Brite Cameron macht es den EURO-Mitgliedern nun wirklich nicht leicht und scheint gar das Währungssystem torpedieren und schädigen zu wollen. Andererseits ist Großbritannien nicht nur ein geografischer Bestandteil Europas und ein Austritt würde die EU nicht unbedingt stärken, auch wenn dies derzeit so scheinen mag.
Europa ist damit nicht gescheitert, ganz im Gegenteil, es hat sich ganz plötzlich und auf Druck von Deutschland und Frankreich, weiter entwickelt! Die Krise hat dazu geführt, dass die Staaten, die das Problem verstanden haben, und zwar als gemeinschaftlich europäisches (KLICK), eine Lösung wollten. Und dass diese Lösung nun ein Fortschritt in der wirklichen Einigung Europas darstellt, sollte gewichtiger sein, als die Meldung, dass eine Einigung mit allen 27 Nationen der EU gescheitert sei.
Nun bleibt abzuwarten, wie der vereinbarte Vertrag mit den bilateralen Abkommen, rechtlich umgesetzt werden kann, denn er darf nicht gegen die Regeln der EU-Verträge verstoßen.
Und wie äußert sich der britische Premier Cameron zu der Einigung (ohne ihn)? Es sei eine (Zitat Süddeutsche Zeitung) “harte, aber gute Entscheidung”, aber unter diesen Bedingungen “sei es besser, draußen zu bleiben” (KLICK)! Was der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban über das Ergebnis denkt, werden wir wohl bald in den ungarischen Medien lesen können, denn die sind ja bekanntlich neuerdings mehrheitlich staatlich gelenkt.
Wie die Wirtschaft das Ergebnis von Brüssel bewertet, bleibt abzuwarten. Der DAX eröffnete zunächst tiefer. Allgemein wird die Einigung in Brüssel negativ bewertet (KLICK). In diesem Artikel werden die Ergebnisse auch detailliert beschrieben. Vor allem die Tatsache, dass nicht alle EU-Staaten eingebunden werden konnten und nun ein gespaltenes Europa real geworden ist, wird von der Wirtschaftspresse kritisiert!
Die Zukunft wird zeigen, welche Theorie stimmt.

Zu Guttenberg: “Vorerst gescheitert!” – Vorerst???
Zu ihm (Guttenberg) habe ich hier schon genug geschrieben und das, was da als sein Buch erscheint, ist wohl nicht mehr, als eine Zusammenfassung seiner Verteidigungsversuche vom Anfang des Jahres 2011, allerdings gespickt mit neuen, schweren Attacken gegen die Uni Bayreuth, politische Freunde, sorry, jetzt wohl Ex-Freunde und sonstige Kritiker. Zumindest lese ich das aus den Artikeln dazu bei SPIEGELonline und ZEITonline.
Seine derbe Kritik hat scheinbar dazu geführt, dass der bayrische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Seehofer geäußert haben soll, zu Guttenberg werde kein wichtiges Mandat mehr in der Partei ausüben (KLICK HIER, letzter Absatz des Artikels)!
Wieder scheint Guttenberg sein Selbstmitleid ausführlich zu erklären und wäre er dabei nicht so verdammt uneinsichtig, könnte ich ihm glatt ein Taschentuch reichen. Aber, ich nahm ihm sein Bedauern damals schon nicht ab und heute erweist es sich, nach dem, was ich da in Auszügen lesen muss, dass mein Gefühl mich nicht getäuscht hat!
Ich denke mal, nicht nur jene wird das Buch langweilen, die selbst schon die Arbeit mit einer Dissertation hatten, weil sie diese Situation kennen und nicht so öffentlich heulen dürfen, wie der ehemalige Doktor zu Guttenberg! Es gibt Bücher, die die Welt nicht braucht und ich denke, dieses “Vorerst gescheitert!” dürfe ein solches sein!
Und ich hoffe zudem, dass das “vorerst” im Titel, ein Wunschtraum des Autors bleiben möge…
Wer sich als Fan von zu Guttenberg dennoch das Buch gönnen möchte, bitte schön. Nachstehend gibt es eine Bestellmöglichkeit.

Das Volk hat entschieden! – Ein Kommentar
Die Volksabstimmung über den Bau des neuen unterirdischen Hauptbahnhofs in Stuttgart (S21) hat gestern mit einem “Sieg” für die Befürworter geendet. Wer bis dahin glaubte, die Mehrheit der Bevölkerung Baden-Württembergs stehe zu den Protestlern gegen S21, kann sich nun nicht mehr bestätigt sehen.
Das Thema ist komplex, für den Normalbürger zu komplex, wie die im Fernsehen öffentliche Übertragung der Geißler-Schlichtung bewies. Denn es geht nicht nur um die Verlegung des Bahnhofs unter die Erde, sondern auch um viele weitere Zusammenhänge mit dem Streckennetz der Deutschen Bahn (DB) im Umland.
Verwundert bin ich allerdings nun über die zahlreichen Bekundungen, die Proteste würden in der bisherigen Form fortgesetzt. Wer das will und das fordert, der versteht offensichtlich nicht, was gestern entschieden wurde. Wir brauchen keine zukünftigen Volksabstimmungen, in denen die Bürger als Wähler und somit Souverän dieses Staates, über ein Thema zu bestimmen haben, wenn das Ergebnis letztendlich von streitenden Parteien nicht anerkannt wird. Und was wäre mehr zu respektieren, als das Ergebnis der Mehrheit der Bürger eines Landes???
Wer jetzt die Proteste fortsetzen will, hat, im Rahmen der Meinungsfreiheit, absolut das Recht dazu. Bautätigkeiten aber in Zukunft verzögern oder gar verhindern zu wollen, so finde ich, wäre ein Ausdruck der Respektlosigkeit vor dem Willen der Mehrheit der Bürger im südwestlichsten Land unserer Republik.
Ein großes Lob ist dem grünen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs, Kretschmann, auszusprechen, der erklärte, obwohl eigentlich ein Gegner von S21, er werde nun den Bau des Hauptbahnhofes durchsetzen, weil es der Wille der Bevölkerung sei. Jene aber, insbesondere die politischen Gegner, die jetzt hämisch jubeln und sich gar lustig über die Protestler und die Grünen im “Ländle” machen, sind die eigentlichen Witzfiguren bei dieser Sache. Sie wollen die Niederlage für ihre politischen Zwecke ausschlachten. Angesichts der Größe, die Kretschmann als fairer Verlierer beweist, sind die Angriffe gegen ihn einfach nur lächerlich und armselig!
Auch wenn das Projekt S21 nun wie geplant fortgesetzt werden wird, haben die Demonstrationen doch eines gezeigt: Politisch motivierte Projekte sind in Zukunft nicht mehr so einfach umzusetzen, wie es in der Vergangenheit möglich war. Die Struktur der Menschenmassen war neuartig. Selbst jene, die bis dato dachten, sie würden nie auf die Straße gehen, um gegen irgendwas zu protestieren, fühlten sich verpflichtet, etwas zu tun.
Auch wenn die Proteste gegen das Projekt S21 letztendlich erfolglos waren, haben sie die Republik verändert und den Politikern ein Stück ihrer Macht und Arroganz vor dem Bürger geraubt. Diese sind nun mehr denn je die Souveräne dieses Staates, auch wenn das für manch einen Politiker, der meint, mehr Ahnung bei Entscheidungen zu haben als das “gewöhnliche Volk”, schwer sein wird zu akzeptieren.

Bushido, das Bambi und die Gewalt
Bambi-Verleihungen (KLICK) sind immer ein gesellschaftliches Großereignis in Deutschland. Das goldene Kitz ist begehrt und wer es bekommt, dem winken Aufmerksamkeit und auch ein bisschen Ruhm.
Nun soll der Rapper Bushido mit einem Bambi für “Integration” geehrt werden.
DAS IST JA WOHL EIN WITZ!
Eine Begründung für die Auszeichnung, findet sich bei STERN online (KLICK)! Zitat:
Der Rapper Bushido soll in diesem Jahr einen Bambi für Integration erhalten. Der 33-jährige Deutsch-Tunesier leiste einen “wertvollen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis sozialer Gruppen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln”, hatte Burda erklärt.
Bushido hat mit frauen- und homofeindlichen Rap-Texten mehrfach auf sich aufmerksam gemacht. Wenn der Burda-Verlag diesen Menschen als Beispiel für gelungene Integration ansieht, dann sollte das Bambi im nächsten Jahr Bernd Stromberg erhalten. Der zeigt nämlich gerade in der aktuellen Staffel, wie man, trotz moslemfeindlicher Sprüche gegenüber Mitarbeitern, die Karriereleiter nach oben kommt
.
Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) bewertet die Vergabe des Bambis an Bushido folgendermaßen.
Also manchmal frage ich mich, wer bei der Vergabe dieser goldenen Rehe sitzt und meint, damit der Gesellschaft was Gutes zu tun. Ich fasse mir an den Kopf und sehe eine Peinlichkeit mehr in diesem Land. Und sowas wird dann auch noch im Fernsehen gesendet…peinlich, peinlich!!! Es lebe der mediale Kommerz!



Twitter
Facebook
GooglePlus