Allgemein
I am who I am…
Zwischenmenschliche Beziehungen sind im Alter Ü30 wohl das Komplizierteste, was einem Menschen passieren kann
Die jugendliche Unberschwertheit, auf andere Menschen offen zuzugehen, Vertrauen zu haben, dass kommunizierte Schwächen nicht gleich ausgenutzt werden, sind aufgrund vieler, meist negativ erlebter Erfahrungen, in die tiefste Emotional-Kiste des Hirns verbannt worden! Verletzt werden? Wieder einmal? Nein danke!
Oftmals steht dem zunächst eine Art “Rache” gegenüber, frei nach dem Motto, der/die nächste der/die kommt, bekommt das zurück, was mir beim letzten Mal angetan wurde. Statt mit der emotionalen Verletzung erst einmal selbst klar zu kommen, versuchen viele Menschen eine Verarbeitung mit Hilfe anderer, schlicht deshalb, weil sie sich ein gutes Gefühl verschaffen wollen. Dabei ist das alles andere, als ein gutes Gefühl, wenn man andere Menschen verletzt oder ihnen respektlos gegenüber auftritt.
Apropos respektlos. Muss es wirklich sein, dass wir uns in der Öffentlichkeit mit tiefem Ernst durchs Leben bewegen? Dürfen wir nicht unsere positive Stimmung mit einem Lächeln nach aussen zeigen, ohne gleich von uns in der Stadt entgegenkommenden Menschen für gestört oder geistig krank gehalten zu werden? Muss ich als eigentlich fröhlicher Mensch all jenen Unzufriedenen erst erklären, warum ich bin, wie ich bin, damit ich respektiert werde??? Muss ich eine Seite von mir zeigen, die ich ungern auf die Menschheit los lasse, damit ich im Leben ernst genommen werde?
Manchmal weiss ich nicht mehr, was die Menschen bewegt, was sie von einem erwarten. Dieses häufig erlebte Schubladendenken, wie jemand zu sein hat, geht mir gehörig auf den Geist. Noch nerviger finde ich aber jene, die angesichts meiner Lockerheit im Umgang mit ihnen, meinen, sie müssten mich ihrem Wunsch gemäß “formen”, indem sie mir plötzlich und ohne Vorwarnung, vor den Kopf knallen, wie ich zu sein habe!
Wenn ich neuen Menschen in meinem Leben begegne, mache ich das mit einer Offenheit, wie ich sie selbst von anderen leider selbst erfahre. Ich finde es spannend, den anderen kennen zu lernen. Etwas zu erfahren, indem ich Fragen stelle, ist für mich das Normalste der Welt, während es von anderen oft als “Neugier” ausgelegt wird. Dabei hat doch jede/r das Recht, STOPP zu sagen und mir klar zu machen, dass ihr/ihm das jetzt zuviel wird. Wobei ich denke, dass ich nicht zu penetrant frage
Aber auch das ist wieder mein individuelles Empfinden…
Im Grunde genommen, ist es mir egal, wie jemand aussieht, was jemand macht, ob er Millionär ist oder Hartz-IV-Empfänger, solange er/sie menschlich einfach okay ist und sich nicht aufgegeben hat.
Aber immer häufiger erlebe ich, dass ich diese Neutralität nicht zurück bekomme, sondern ganz im Gegenteil: Nach einer kurzen Dauer des Kennenlernens wird plötzlich an mir rumgemäkelt, gemotzt und kritisiert! Da passt dem einen mein Haarschnitt nicht, die Ohrringe trägt man in meinem Alter doch eigentlich auch nicht mehr, ebenso wenig wie eine G-STAR-Jeanshose!
Und dass ich auch ein HEMD trage, hätte sich die/der Gegenüber ja schon mal gar nicht vorstellen können… individuelle Bildgeschichten von mir in Köpfen anderer!
Wie geht man damit um? Ist es ernst gemeinte Kritik und wenn ja, wie reagiere ich darauf? Soll ich auf den Schwächen des Anderen herumreiten, mich “revanchieren”? Bei den meisten wäre das ein Leichtes, aber das ist nicht meine Art. Wird mir das Gemecker zuviel, ziehe ich mich wieder zurück, denn irgendwas passt dann nicht. Ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen offener und toleranter durchs Leben gehen, andere einfach mal so akzeptieren, wie sie sind, solange alles im Rahmen normaler Umgangsformen bleibt, aber vielleicht treffe ich einfach zu oft auf die Falschen…
Und was diese “Kritiker” angeht, denen sage ich schlicht und einfach:
Ich will und werde nicht so sein, wie andere mich haben wollen, nur um ihnen zu gefallen!
P.S.: Übrigens, wer sich angesprochen fühlt, möge sich angesprochen fühlen!

Alternativen im Ruhrgebiet zum Karneval
Wenn Du nicht der große Karnevalsfan bist und eine Alternative zur Freizeitbeschäftigung im Ruhrgebiet suchst, dann schau doch einfach mal in meinen Blog-eigenen Event-Kalender

Neue Event-Termine
Am Wochenende startet in Düsseldorf eine neue Ausstellung des NRW Forum: “State of the Art Photography“. Gesucht wurden Fotografen und Fotokünstler, denen in der Zukunft die meiste Aufmerksamkeit zugetraut wird. 40 Fotografen präsentieren sich nun ab dem 04.Februar mit ihren Werken im NRW Forum.
Aus diesem Anlass findet am 04.Februar in Düsseldorf auch die Aktion “Düsseldorf Photo Weekend” statt. An diesem Tag werden, über das Stadtgebiet verteilt, Galerien und Ausstellungsorte Foto-Ausstellungen präsentieren. Zudem sind 70 Großflächen-Fotografien aus der Ausstellung im NRW Forum in der Stadt zu sehen.

Foursquare: Adé!
Jemandem Foursquare (FQ) zu erklären ist nicht schwer. Den Sinn des ganzen Systems zu vermitteln schon viel eher, erst recht, wenn der User nicht mehr ganz hinter dieser eigentlich guten Idee steht…
Fast 1.700 mal war ich bei Foursquare eingeloggt, ich habe ein paar “Mayor”-Titel und eine begrenzte Anzahl an Freunden. Das einzige Problem: Mir bringt FQ jetzt keinen Fun mehr!
In den letzten Tagen habe ich mich mit ein paar Leuten über FQ unterhalten. Dabei ist mir klar geworden, dass mir das Einloggen und Angeben der Orte, an denen ich mich gerade befinde, überhaupt nichts bringt/gibt! Die Leute, die ich kenne und mit denen das dann auch richtig Spaß bringen würde, sind leider mobil nicht online, weil sie keinen Sinn darin sehen. Da FQ noch ein Schritt weiter ist, sollte klar sein, dass dieses System bei ihnen gar nicht ankommt. Auch auf Twitter scheint es einige User schon zu nerven, wenn da in der Timeline dauernd steht “I am at…”.
Eigentlich hat der Dienst ja den Sinn, Freunden zu zeigen, wo man sich gerade aufhält und wenn jemand in der Nähe ist, könnte man sich treffen. Das habe ich aber nie erlebt und die Aussicht, das mal in Zukunft zu erleben, ist wohl gleich null.
In den USA erhalten die Mayor, also jene, die sich an einem Punkt/bei einem Geschäft am häufigsten eingeloggt haben, irgendeinen “Goodie”. In Deutschland jagt man nur Punkten hinterher, die man für’s Einloggen bekommt und versucht damit, den nächst höheren in der Rangliste der “Freunde” zu überholen. Schönes Spielchen, aber auf Dauer ziemlich langweilig, weil kein wirklicher “Sieg” erkennbar ist und wer spielt schon gern, wenn er nicht gewinnen kann???
Außerdem beklage ich mich immer über die Datensammelwut von Facebook, Google und Co und dann teile ich jedem mit, wo ich mich aufgehalten habe? Irgendwie nicht sehr konsequent und für ein “Spielchen” einfach viel zu wertvoll!
Also habe ich mich abgemeldet, die App gelöscht und neuen Speicherplatz auf meinem Smarty geschaffen. Fertig!

Eike von Stuckenbrok’s DUMMY – Videoclip
Im Dezember war der Körper-Artist Eike von Stuckenbrok zu Gast in der WDR-Sendung Kölner Treff bei Bettina Böttinger (KLICK). Nur einen Tag später konnte ich nicht anders, als mir eine Karte für die Show DUMMY zu sichern.
DUMMY ist Stuckenbroks erste Regiearbeit in dem Bereich und wird von März bis Anfang Mai im GOP-Variete-Theater in Bad Oeynhausen (KLICK) aufgeführt. Ich werde auf jeden Fall berichten
Heute fand ich einen Videoclip zur Show auf dem YouTube-Kanal von Eike von Stuckenbrok (KLICK) und natürlich will ich Euch das Video zur Show nicht vorenthalten:
Mann, ich freu mich drauf!!!



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