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Einfach nur raus!
Das Frühjahr ist da…endlich. Zwar war der Winter nicht so heftig und lang, wie der letzte, aber gefühlt war es wieder eine lange Zeit. Und plötzlich sind sie da, die lang ersehnten 20°C, die uns klar machen, dass ein Rückfall in die kalte Jahreszeit allenfalls im April nochmal für kurze Zeit möglich sein könnte.
Das Frühjahr ist eindeutig Fotografenlicht, ebenso wie der Herbst. Wenn ich auf „Bilderbeute“ war, empfand ich das Sonnenlicht der Monate September/Oktober und März/April immer als das Ergiebigste in Sachen Farbenfreude. Besonders gut zu erkennen ist dies in den Sonnenauf- und untergangsstunden. Herrlichere Farben findet man im Jahr nicht wieder.
Zur Zeit haben wir tatsächlich das Glück, dass eine wolken- und niederschlagsfreie Wetterzone über uns liegt und auch wenn Einiges an Arbeit auf mich wartet, muss ich einfach diese seltene Gelegenheit nutzen und mit der Kamera losziehen. Am Freitag ging es schon mit einer bildwütigen Kollegin (
) quer durch’s Ruhrgebiet. Mehr dazu gibt es, sobald ich die Bilder durchgeschaut und bearbeitet habe.
Als ich heute aufwachte, kam mir spontan die Idee, nach Duisburg in den Landschaftspark Nord zu fahren. Zwar waren wir auch am Freitag schon dort, allerdings erst nach Sonnenuntergang. Also Akkus geladen und ab in den Zug
Ich liebe das Spontane und finde es für das allgemeine Wohlbefinden mehr als nötig, andere Dinge manchmal liegen zu lassen und einfach das Leben zu genießen, das zu machen, was einem in diesem Moment Spaß macht. Irgendwelchen Zwängen unterliegen wir eh schon oft genug. Natürlich muss ich andere Dinge anschließend nacharbeiten, aber warum sollte ich es erledigen, wenn die Sonne scheint, wenn sich Gelegenheiten bieten, die selten sind? Also raus, das herrliche Wetter genießen, die Energie des Lichts in sich aufnehmen und später dann das erledigen, was noch getan werden muss
Have a nice sunny day

Varieté 2.0 – “DUMMY” im GOP-Theater Bad Oeynhausen
Es ist die erste Regiearbeit, an der der junge Körper-Artist Eike von Stuckenbrok beteiligt ist: DUMMY – Varieté 2.0. Und als von Stuckenbrok im Dezember bei Böttinger in der Fernsehsendung Kölner Treff zu Gast war, musste ich unbedingt Karten für eine Aufführung haben. Damals war noch nicht absehbar, das die Show des GOP-Varieté im Herbst auch in Essen zu sehen sein wird.
Mit Karin und Udo ging es heute Mittag ab nach Bad Oeynhausen, wo das Varieté im alten Kurhaus seinen Sitz hat. Eine beeindruckende Kulisse bietet sich dem Besucher, das im Übrigen einen recht hohen Altersdurchschnitt aufwies. Um kurz nach 14:30 Uhr war es dann soweit…
Die Show begann mit der visuellen Gewöhnung an die Artisten, untermalt mit schwerer Musik und einem Gesang, von dem ich gerne mehr verstanden hätte, aber entweder ist das Mikro zu schlecht oder die Musikanlage ist überfordert. Jedenfalls nahm ich deshalb fast die ganze Zeit über den Gesang nicht als solchen wahr, schade.
Die Bühne ließ sich an der hinteren Seite hochfahren, sodass eine abschüssige Fläche entstand. Darauf rutschten die Artisten in vielen Einlagen auf und ab, was sehr lebendig wirkte.
Auf jedes einzelne Element der Show möchte ich jetzt nicht eingehen und ehrlich gesagt kann ich es auch gar nicht mehr, weil auf den Zuschauer eine Menge visueller, optischer und akustischer Eindrücke einprasseln, die zeitweise die ganze Aufmerksamkeit erfordern. Erst in der Pause, nach etwa 45 Minuten, konnte ich mich mit meinen beiden Begleitern austauschen.
Wer Eike von Stuckenbrok kennt, Aufführungen von ihm gesehen hat, der kennt seinen schlanken, drahtigen, muskulösen Körper, seine grazilen, leicht wirkenden Bewegungen und die Perfektion seiner Performances. Was dem Zuschauer bei DUMMY geboten wird, kommt leider bei weitem nicht an das heran, was von Stuckenbrok auf die Bühne zu bringen vermag. Den meisten Artisten fehlt die Ausstrahlung, eine sympathische Wirkung auf das Publikum und, aus meiner Sicht viel schlimmer, oft fehlte mir sogar die Professionalität der Artisten, die ich im Essener GOP schon so oft erleben durfte. Vielleicht war mein Anspruch an diese Show aber auch besonders hoch, zumal der eine Regisseur ja selbst mit seinen Aufführungen den Maßstab gesetzt hat.
Die Unsicherheiten zeigten sich in einigen Wiederholungen von Show-Elementen, die im ersten Anlauf misslangen. Ansonsten wirkte der Großteil der Artisten auf mich, im Vergleich zu von Stuckenbrok, wie Bauarbeiter an den Dummies und am Boden. Besonders zeigte sich das, als ein Artist an einer Gruppe von Dummy-Elementen seine Kunst vorführte. Er wirkte wenig elegant, zeigte eigentlich nur das, was ich von meinen Besuchen im Varieté schon kannte und hatte sich in Sachen Choreografie nun wirklich nicht viel einfallen lassen. Das soll seine körperliche Leistung nicht schmälern, sorry, wenn das so rüber kommt, aber bei anderen Artisten sieht es eben anders, eleganter, gefühlvoller und kreativer aus.
Die Musik ist gewöhnungsbedürftig, meist schwer, mit vielen dumpfen Elektrobaß-Sounds, unterlegt mit Cello-Musik. Dazu passend gibt es Video-Installationen, die ich so bisher nicht sah und die von den Artisten auf der oben beschriebenen Fläche durch ihre Körperbewegungen zu entstehen schien. Klasse gemacht!
Für mich das interessanteste Element der Show: Die verfolgenden Schatten! Dabei rutschen/schwingen sich die Artisten auf der steilen Bühne von einer Seite zur anderen und ihre durch Licht erzeugten Schatten folgen ihnen im Abstand von einigen Sekunden am Bühnenboden nach. Geniale Idee!
Das Ambiente des GOP in Bad Oeynhausen ist durch das Gebäude des alten Kursaals natürlich entsprechend geprägt. Im Vergleich zum GOP in Essen, musste ich allerdings ansonsten viele Abstriche machen.Die Cocktailgläser sind kleiner als im Ruhrgebiet und der Inhalt schmeckt verwässerter
. Der Service im Kursaal war noch schlechter als in Essen, wo der Service vor ein paar Jahren noch intensiver war, als heute. Heute sahen wir die Kellnerin nur dreimal, einmal zur Bestellung, einmal zum Servieren und schließlich zum Kassieren. Entsprechend mager fiel das Trinkgeld aus. Pech für`s Theater, der Umsatz hätte höher ausfallen können!
Die Ausleuchtung der Bühne ist teilweise schlecht. Die Artisten befinden sich zeitweise im Dunkeln, so z.B. der Gummiseil-Artist. Schade, auch das wirkt nicht sehr professionell!
Aber zurück zum Programm und der Frage, ob sich der weite Weg ins östliche Nordrhein-Westfalen gelohnt hat. Wer gewöhnliches Varieté sehen will, könnte beim Besuch der DUMMY-Show enttäuscht sein. Der Hinweis auf „Varieté 2.0“ ist schon gerechtfertigt, denn DUMMY ist völlig anders. Zwar gibt es Elemente, die ich auch im normalen Varieté sehe, aber die Präsentation ist eben neu und wer die anderen künstlerischen Projekte von Stuckenbroks kennt, ahnt, in welche Richtung diese Aufführung geht.
Nein, enttäuscht war ich nicht, es gab viel Neues, viel Ungewohntes, viel Experimentelles und viel Kreatives zu sehen. Wer offen für derartiges ist, wird sich gerne auf DUMMY einlassen. Wem Experimentelles zu anstrengend ist und wer das Konventionelle bevorzugt, der könnte vom Varieté 2.0 enttäuscht sein.
Wie bereits geschrieben, ist DUMMY ab September 2012 auch in Essen zu sehen, dann können sich die Ruhrgebietler selkbst ein Bild der Show machen
.
Ich fand es lohnenswert, nach Bad Oeynhausen zu fahren, auch wenn ich am Ende allein deshalb enttäuscht war, dass der kreative Regisseur von Stuckenbrok bei der Verabschiedung nicht auf der Bühne zugegen war
.

Ein Abend im GOP in Essen: “ASIA”
Willkommen in einem der faszinierendsten Varieté-Theater dieser Republik, im GOP in Essen. Ich kann wohl getrost behaupten, dass ich dort inzwischen Stammgast bin, denn alle 2-3 Monate statte ich dem Artistik-Theater dort einen Besuch ab.
Das aktuelle Programm “ASIA“, das noch bis zum 29.April 2012 in Essen zu sehen ist, kann ich wieder einmal als eine der besten Shows der letzten Monate bewerten. Hm, eigentlich schreibe ich das von (fast) jedem Besuch dort
Aber ernsthaft. Die Bühne ist dieses Mal auf den mittleren Teil begrenzt. Rechts und Links der Bühne sind asiatische Symbole positioniert und die Stimmung ist mit einfachsten Dingen tatsächlich derart typisch, dass man glaubt, in Asien unterwegs zu sein.
Die Musik untermalt das Programm und die artistischen Aufführungen exzellent und was die Künstler in ASIA abliefern, ist an Perfektion kaum zu überbieten. Der Jongleur erlaubt sich keinen (sichtbaren) Fehler, ebenso wenig wie die anderen Artisten. Vier Frauen verbiegen sich elegant, ihre Arme und Beine sind so perfekt im gleichen Winkel, dass man staunen darf. Selten habe ich eine solche Harmonie gesehen. Aber auch der “Buddha” für den Comedy-Bereich ist wirklich komisch, nicht übertrieben, sondern auf eine Art, die ihn sehr sympathisch rüberkommen lässt.
Eine kleine Liebesgeschichte, umgesetzt von zwei Ensemble-Mitgliedern, führt zwischen den Artistik-Einlagen den Blick weg von der Bühne, auf der dann im Dunkeln die Umbau-Arbeiten stattfinden. Der große Muskelmann und die zierliche, kleine Frau liefern eine ruhige, aber schöne Story ab und ersetzen damit einen Conferencier, der sonst durch die Shows führt und der mich bei einigen Aufführungen der letzten Monate hin und wieder massiv nervte.
ASIA ist wirklich ein klasse Programm, das ich hier jedem ans Herz legen möchte. Als Geschenk eine ausgezeichnete Idee, für zwei Stunden tolle Unterhaltung allemal lohnenswert. REIN!!!
Wer die RuhrTopCard besitzt erhält noch bis August 50% Ermäßigung auf den Großteil der Aufführungen und das nicht nur einmal, sondern mehrmals. Da das Programm alle zwei Monate wechselt, kann man also drei Aufführungen zum Preis z.B. in Höhe von jeweils 15,50 € auf den besten Plätzen sehen. Ein klasse Preis!
Und auch an die Anreise wurde gedacht: Die Eintrittskarte dient gleichzeitig als Fahrkarte (2.Klasse Bahn) im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) für die Hin- und Rückfahrt. Das erspart die Parkplatzsuche und den Stress im Stau auf der A40
Angenehm aufgefallen ist mir auch die neue Bestuhlung. Sehr bequem! Aber leider verkleinern die Stühle die Sitzabstände zum Nachbartisch noch einmal. Eng ist also angesagt, aber wer sich die äußeren Plätze an den Tischen zum Gang hin sichert, kann während der Vorstellung den Stuhl ein wenig vom Tisch wegschieben und sich Platz schaffen. Anders geht es kaum, will man Rücken- oder Nackenschmerzen vermeiden.
Ich freue mich schon auf das folgende Programm “spirit”, das dann ab Mai laufen wird. “Klang und akrobatische Körperkunst” werden dann im Mittelpunkt der Aufführung stehen. Liest sich spannend…

3sat Bericht zu “State of the Art Photography”
Letztens habe ich ja die Ausstellung “State of the Art Photography” im Düsseldorfer NRW-Forum besucht und dazu einen Blog-Artikel verfasst (KLICK). Jetzt gab es auf 3sat einen Bericht (mit Beiträgen einiger Fotografen) im Rahmen der Sendung “Kulturzeit”. Zu sehen gibt es ihn HIER, zumindest für 7 Tage.

“State of the Art Photography” im NRW-Forum Düsseldorf
“Robert Mapplethorpe“ (KLICK) hieß die letzte Foto-Ausstellung, die ich mir im NRW-Forum anschaute. Nun zog mich die “State of the Art Photography” (KLICK) wieder nach Düsseldorf.
Verschiedene Fotografen stellen dort noch bis zum 6.Mai ausgewählte Werke in zwei Räumen des Erdgeschosses aus. Sie wurden von erfahrenen Kollegen und Altmeistern ausgesucht, die der Meinung sind, die ausstellenden Künstler könnten die Zukunft der Fotografie entscheidend mit beeinflussen.
Manche Aufnahmen sind erstaunlich, manche verwirrend und bei anderen frage ich mich, wo die Hochwertigkeit des Fotografierens liegen soll, wenn beispielsweise ein Holztisch in einem Raum abgelichtet ist?! Auf andere Bilder könnte ich den ganzen Abend starren und meiner Fantasie freien Lauf lassen.
Diese Ausstellung zeigt mir persönlich, dass ich mich von meinem bisherigen Bild der „Fotografie“ verabschieden muss. Nicht alle modernen Fotografinnen und Fotografen nutzen allein ihre Kamera als Werkzeug, um erfolgreich zu sein. Neu ist das für mich zwar nicht, aber die plastischen Ergebnisse haben mich dann doch hin und wieder etwas verwirrt
Da werden extra 3D-Plastiken erstellt, deren einziger Zweck zur Erstellung eines Fotos dienen und die im Anschluss vernichtet werden.
Aufgenommene, nackte Körper werden in digitaler Bearbeitung zum Teil bis zur Unkenntlichkeit verändert.
Bilderkollagen, so groß wie Plakatwände, werden aus einer Vielzahl von kleineren Bildern und mit grafischen Fantasie-Elementen zu einem Gesamtkunstwerk.
Am meisten beeindruckt hat mich Martin Denker, der genau solche Gesamtkunstwerke, wie gerade beschrieben, schuf. Zunächst stand ich vor dem Bild und fragte mich, was dieses Kunstwerk denn wohl mit Fotografie zu tun hat. Schaut man sich dieses „Gemälde“ aber näher an, entdeckt man, dass es nichts anderes ist, als eine Kollage vieler kleiner Bilder, die in einer fantasievoll gestalteten Umgebung angeordnet sind. Von weitem betrachtet wirkt das Bild auf mich harmonisch, viele geschwungene Symbole lassen es zunächst friedlich erscheinen. Und dann…zwei Bilder, die mich breit grinsen lassen: Der Kirchenmann, seiner Kleidung nach wohl ein Kardinal, trägt eine Hakenkreuzbinde am Arm. Gewagt, meiner Meinung nach und ich frage mich nach der realen Bedeutung.
Einige Zentimeter weiter, in keiner Verbindung zu dem eben beschriebenen Bild stehend, ein Verbotszeichen, in dessen linker Hälfte ein Mensch, in der rechten Seite ein Hund so positioniert sind, dass ein sexueller Hintergrund nicht zu leugnen ist
.
Das Gesamtwerk, so erläutert die Angestellte des Forums später in der Führung, stellt eine Zusammenfassung des Jahres 2011 dar. Und plötzlich entdecke ich auch Muammar-Al-Gadaffi, Berlusconi und weitere, zunächst unauffällig erscheinende Persönlichkeiten.
Beeindruckend finde ich aber auch das Werk einer in Ungarn geborenen Fotografin, die in Albanien Frauen ablichtete, die den größten Teil ihres Lebens als Mann lebten. Wer sich unbefangen und ohne Vorwissen durch die Ausstellung bewegt, erkennt dies eigentlich erst, wenn man zum Infoschild der Künstlerin gelangt, auf dem der Hintergrund und die Entstehungsgeschichte zu den Bildern erläutert ist.
Wer die Ausstellung besuchen mag, dem empfehle ich den Freitag abend. Ab 18:00 Uhr kostet der Eintritt nur 3,80 € und ab 20:00 Uhr gibt es eine kostenlose Führung. Die Leiterin vermittelt eine Menge zusätzlicher Informationen und manch ein Bild, das ich mir zuvor ohne den Grund der Entstehung angeschaut und für mich bewertet hatte, bekommt plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Wobei…die wirklich ausdrucksstarken, überzeugenden Fotos, bedurften keiner weiteren Erläuterung
Die Anfahrt zum Museum übrigens ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Vom Düsseldorfer Hauptbahnhof aus fahren zahlreiche Straßenbahnen (U) Richtung Oberkassel und der Ausstieg erfolgt an der Tonhalle. Dort die Treppe hinunter, links halten und nach etwa 200 Metern die Straßenseite wechseln. Rechts liegt dann das NRW-Forum.
Fazit:
Eine klasse Ausstellung, in die man aber nicht allein gehen sollte, denn nicht wenige Bilder provozieren, begeistern, ärgern und man will seine Eindrücke irgendwie unbedingt loswerden. REINGEHEN!

Winterliche Sauna-Besuche im Ruhrgebiet
Schön kalt ist es draußen und damit haben wir genau das richtige Wetter für einen feinen Sauna-Besuch!
Sauna bedeutet nicht nur Schwitzen, sie tut dem Körper gut, stärkt das Immunsystem und führt bei regelmäßigem Besuch tatsächlich zu einer rückläufigen Anfälligkeit bei Erkältungen. Natürlich ist ein ordnungsgemäßer Besuch der Sauna für den Körper mit Anstrengungen verbunden. Der Wechsel von Heiss zu Kalt, ist für manchen Kreislauf nicht ohne! Bei Bedenken sollte im Vorfeld tatsächlich der Arzt konsultiert werden.
In der Regel geht man zur Entspannung in die Sauna. Großartige körperliche Anstrengungen sollte man dort vermeiden. Zu beachten sind natürlich auch die generellen Sauna-Regeln. Einen kleinen Sauna-Knigge gibt es HIER. Dazu könnte ich wirklich viel schreiben, denn es gibt doch so Einige, die sich an keine Regeln halten und das kann zuweilen recht ekelig sein
.
Und HIER gibt es weitere Tipps, wenn Leser/innen zum ersten Mal in einer Sauna gehen möchten.
Der Winter ist für Sauna-Besuche einfach die beste Jahreszeit, weil zwischen Sauna und Draussen der größte Temperatur-Unterschied herrscht. Herrlich ist es, aus der heißen Sauna heraus, direkt unter die eiskalten Duschen zu gehen. Leichter fällt es, reibt man sich vorher mit Eis ein, dann kommt einem das eiskalte Duschwasser schon fast lauwarm vor. Schade, dass kein Schnee liegt, denn aus der Außensauna ab in das gefrorene Weiß, sich kurz darin wälzen, duschen und ab in den angenehm temperierten Ruheraum, ist das absolute Hochgefühl!
Beim anschließenden Relaxxen in den Ruheräumen, beginnt der Körper dann zu kribbeln…ein geniales Feeling!
Im Ruhrgebiet haben wir eine Menge wirklich schöner Sauna-Anlagen, die in Freizeitbädern integriert sind. Meine Favoriten sind das Freizeitbad Heveney in Witten (KLICK), das LAGO in Herne (KLICK), der Revierpark Wischlingen in Dortmund (KLICK) und der Revierpark Nienhausen in Gelsenkirchen (KLICK). Weitere, allerdings exklusivere Gelegenheiten zum Schwitzen, bieten sich mit der MediTherme in Bochum (KLICK) und dem Maritimo in Oer-Erkenschwick (KLICK). Alle Saunen sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Mein Favorit ist das Freizeitbad Heveney. Es überzeugt mit einem günstigen Preis bei umfangreicher Auswahl an diversen Saunen, auch im Außenbereich. Zwei Dampfsaunen, preiswerte Solarien und gleich drei Außenbecken, davon ein Solebecken und ein “Nordsee-Raum” mit salzhaltiger Luft, sorgen für vielfältige Abwechslung. Außerdem ist es für mich schnell erreichbar (liegt direkt an der A43).
Etwas teurer, von der Fläche her aber auch weitläufiger, sind das LAGO und Wischlingen. In Wischlingen gibt es eine Single-Sauna, die nur montags und mittwochs ausschließlich Männern vorbehalten ist.
In Nienhausen war ich länger nicht mehr, kann mich aber noch sehr gut an den offenen Kamin erinnern, an dessen Steine sich herrlich die Füße wärmen lassen
Da müsste ich wieder mal hin…
Die MediTherme ist wohl die exklusivste Anlage. Mir ist es dort ein wenig zu “Schicki-Micki”, auch wenn ich die Sauna-Anlage sehr angenehm und abwechslungsreich finde. Das Maritimo gefällt mir auch gut, ist für mich leider nur etwas weit und, nachdem ich bei meinem ersten Besuch dort der einzige war, der ohne Bademantel und nur mit Handtuch herum lief, ist mir diese Sauna auch etwas zu “gezwungen”! Aber das mag Geschmackssache sein…
Die Saunen im Ruhrgebiet jedenfalls bieten einen erholsamen Kurzurlaub und laden zum Abschalten und vielfältigen Entspannen ein. Viel Spaß dabei



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