Activities / Reisen

Neue Event-Termine

Am Wochenende startet in Düsseldorf eine neue Ausstellung des NRW Forum: “State of the Art Photography“. Gesucht wurden Fotografen und Fotokünstler, denen in der Zukunft die meiste Aufmerksamkeit zugetraut wird. 40 Fotografen präsentieren sich nun ab dem 04.Februar mit ihren Werken im NRW Forum.

Aus diesem Anlass findet am 04.Februar in Düsseldorf auch die Aktion “Düsseldorf Photo Weekend” statt. An diesem Tag werden, über das Stadtgebiet verteilt, Galerien und Ausstellungsorte Foto-Ausstellungen präsentieren. Zudem sind 70 Großflächen-Fotografien aus der Ausstellung im NRW Forum in der Stadt zu sehen.

Weitere Infos dazu auf meiner Blog-EVENT-TERMINE-Seite hier im Blog! KLICK

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Eike von Stuckenbrok’s DUMMY – Videoclip

Im Dezember war der Körper-Artist Eike von Stuckenbrok zu Gast in der WDR-Sendung Kölner Treff bei Bettina Böttinger (KLICK). Nur einen Tag später konnte ich nicht anders, als mir eine Karte für die Show DUMMY zu sichern.

DUMMY ist Stuckenbroks erste Regiearbeit in dem Bereich und wird von März bis Anfang Mai im GOP-Variete-Theater in Bad Oeynhausen (KLICK) aufgeführt. Ich werde auf jeden Fall berichten :-)

Heute fand ich einen Videoclip zur Show auf dem YouTube-Kanal von Eike von Stuckenbrok (KLICK) und natürlich will ich Euch das Video zur Show nicht vorenthalten:

Mann, ich freu mich drauf!!! :mrgreen:

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VRR 2012: Köln rückt näher

VRR Verkehrsverbund Rhein-RuhrHeute schaute ich mir die neue Preis-Broschüre des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) für 2012 an und endlich ist einmal schriftlich eindeutig erklärt, was mir, und vielen anderen Fahrgästen, und Mitarbeitern der VRR-Schalter auch, bislang recht unklar war.

Wie komme ich am günstigsten mit meinem Ticket2000 von Bochum nach Köln??? Wer sich schon einmal mit den Tarifen zwischen den beiden Verkehrsverbünden VRR (Ruhrgebiet) und VRS (Köln/Rheinland) auseinandergesetzt hat, der weiss, dass die Fahrt mit der scheinbar günstigsten Methode, gar nicht so einfach umzusetzen ist.

Dass Köln eine meiner Lieblingsstädte ist, sollte ja inzwischen bekannt sein ;-) Aber, mal eben hin, war bisher nicht, denn eine Fahrt, Hin und Rück, kostete mich  bislang 18 Euro und mal eben für einen Kinobesuch oder ein Kölsch in die Rheinmetropole zu düsen, war mir das schlicht zu teuer :-( . Das ärgerte mich immens, habe ich doch inzwischen auch in der Domstadt, ein paar wirklich nette Kontakte knüpfen können…

Bislang orientierte ich mich an dem Übergangstarif (KLICK), der vom VRR von Düsseldorf nach Köln angeboten wird. Der kostet in der Preisstufe 5 des VRS als 4er-Ticket schlappe 36,00 €! Wer es günstiger mag, kann auch an der Tarifgrenze, in Langenfeld, aussteigen, sich dort ein Ticket ziehen oder ein in Düsseldorf gekauftes dort entwerten und dann weiter fahren. Da die Bahn aber solange nicht wartet, entsteht wieder Wartezeit und wer steht im Herbst oder Winter schon gerne auf einem Provinzbahnhof in der Kälte rum und verschwendet seine Zeit?

Die neue Preis-Broschüre des VRR für 2012 (KLICK) schafft nun Fakten! Auf der viertletzten Seite ist nun erklärt, wie man am günstigsten mit einem Ticket2000 von Bochum *freu* nach Köln kommt: VRS-Ticket der Preisstufe 3 (ab Langenfeld) kaufen und schon bei Fahrtantritt in Bochum entwerten! Die Preisstufe 3 des VRS kostet als 4er-Karte 16,50 € (Einzelticket 4,60 €), also weit weniger, als der bisherige Übergangstarif des VRR ab Düsseldorf.

In diesem Jahr hatte ich beim VRR-Schalter und dem der DB danach gefragt, ob ich das VRS-Ticket nicht schon in Bochum abstempeln kann, um mir den Ausstieg in Langenfeld zu sparen. Während die Dame des VRR dies bejahte, verneinte die Bahn-Dame das! Um mir eine mögliche Auseinandersetzung mit dem Bahn-Personal im Zug zu ersparen, kaufte ich also den Übergangstarif. Mit der Möglichkeit des Verweises auf die o.g. Broschüre ist damit jetzt Schluss :razz: !

Das monatliche Ticket2000 kaufe ich mir bereits seit einiger Zeit. Es ist irre, was ich damit schon an Kilometern mit meinem Auto eingespart habe, mal ganz von den inzwischen immensen Spritkosten abgesehen. An vielen Zielen komme ich gut und meistens pünktlich an, auch wenn die Fahrt hin und wieder etwas länger dauert, als mit dem Auto. Für mich zählt hier aber die wirtschaftliche Seite mehr.

Und im Jahr 2012 wird mich das Ticket2000 so gesehen noch weniger kosten, denn ich komme mit mehr Fahrten in weiter entfernte Städte, auch wenn der Monatspreis des Tickets um etwa 3,00 € steigen wird! Echt coole Sache ;-) !

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“Ach wär ich doch in Düsseldorf geblieben…”

Blick auf den Rheinturm und die Rhein-Knie-Brücke in Düsseldorf

Blick auf den Rheinturm und die Rhein-Knie-Brücke in Düsseldorf

Warum Düsseldorf bis heute eine so große Anziehung auf mich ausübt, war mir lange schleierhaft. Jedenfalls begleitet diese Stadt mein Leben bereits seit Jahrzehnten. Alles begann damit, dass meine Mutter einst bei einer großen deutschen Stahlfirma arbeitete, die ihren Sitz in Düsseldorf hatte. Damals wohnten wir noch im westlichen Ruhrgebiet und als sich das änderte, war für meine Mutter ein Jobwechsel angesagt.

Allerdings fuhren wir weiterhin 1-2x im Jahr in die Stadt am Rhein, um die saisonale Shoppingtour zu absolvieren. Damals war ich noch klein und Düsseldorf war so etwas wie “die große Stadt” für mich. Wahrscheinlich weil sie weit weg, meinem damaligen Empfinden nach schon “anders” und deshalb unbekannt war. Als ich keine neue Kleidung mehr brauchte, weil ich nicht mehr hinaus wuchs, sondern sie stattdessen schlicht verschlissen wurde, endeten die Familien-Einkäufe plötzlich. Schade. ;-)

Kurz darauf begann das nächste Kapitel. Meine erste Ausbildung führte mich doch tatsächlich nach…Düsseldorf! Und das war einer der schönsten Zeitabschnitte meines bisherigen Leben. Mit Kollegen lag ich an lauen Sommernachmittagen am Rhein, ich begann mit dem Schwimmen im damaligen Wellenbad in der Grünstraße und ich lebte in zahlreichen Kinos der Stadt meine Leidenschaft für Filme intensiv aus. In einem Jahr schaffte ich tatsächlich 53 Kinobesuche, also jede Woche einen Streifen.

Und selbstverständlich bleibt Düsseldorf für mich immer auch deshalb etwas Besonderes, weil ich dort den einzigen Menschen kennenlernte, mit dem mich bis heute eine einzigartige, tiefe und sehr vertrauensvolle Freundschaft verbindet. Inzwischen verbinde ich den Namen der Stadt mit ihr und die Lebens- und Feierfreude meiner Freundin mit Düsseldorf.

Schiff auf dem Rhein in Düsseldorf im Sonnenuntergang

Schiff auf dem Rhein in Düsseldorf im Sonnenuntergang

Wenn ich heute an einen Wohnortwechsel denke, kommen mir (national) zwei Städte immer wieder in den Sinn: Düsseldorf und Köln. Beides sind Städte an einem Fluss, der mich fasziniert, immer wieder anzieht und der aus dem Antlitz der beiden Städte nicht wegzudenken ist. Köln ist für mich noch eine Spur entfernter, teurer sowieso. Düsseldorf, auch aus geschäftlicher Sicht, liegt strategisch genial, genau zwischen Köln und dem Ruhrgebiet.

Düsseldorf war zu meiner Ausbildungszeit anders als das Ruhrgebiet. Ich konnte es damals nicht definieren, was den Unterschied ausmachte. Die Landeshauptstadt hatte irgendwie mehr Stil, mehr Glitzer und mehr Dinge die es neu zu entdecken galt. Mein erster Besuch in einem Museum, in einem Theater, in einer Brauerei und, nach einem verzechten Abend, mein erster Besuch in einer Sauna! Alles neue Erfahrungen für mich, Erlebnisse, die mich begeisterten und die ich mit dieser Stadt verbinde. Natürlich weiss ich heute, dass all das zuvor auch schon im Ruhrgebiet möglich gewesen wäre, aber wie so oft, wiegt “das erste Mal” eben mehr und schafft ganz besondere Erinnerungen :razz: .

Irgendwann entführte mich dann die Liebe aus der Düsseldorfer Innenstadt in das beschauliche, provinzielle Dorsten-Deuten :roll: . Hier endete vorerst die Düsseldorfer Story.

Rheinturm und Rheinbrücke in Düsseldorf während des Sonnenuntergangs

Rheinturm und Rheinbrücke in Düsseldorf während des Sonnenuntergangs

Heute vor einer Woche war ich wieder einmal in der Landeshauptstadt. Meine (neue) Kamera hatte ich zum Einstieg dabei. Das für die Schifffahrt immer bedrohlicher werdende Niedrigwasser wollte ich in Bildern festhalten. Die Skyline von Düsseldorf und der Rheinturm in Verbindung mit der Kniebrücke, sind immer wieder attraktive Hintergründe. Die Grenzen des Fotografierens mit der Kamera waren schnell erreicht, als die Sonne ihren täglichen Untergang startete. Zwar ist die Kamera lichtstark, aber mehr als mit den Automatik-Programmen hatte ich mich bisher nicht beschäftigen können. So setzte mir die Uhrzeit ungewollt Grenzen. Über die Oberkasseler Brücke lief ich zurück in die Stadt, durch die Altstadt, vorbei am Weihnachtsmarkt am Heinrich-Heine-Platz, hin zur KÖ. Dort setzte ich mich auf eine Bank und ließ die Eindrücke der letzten Stunden im Angesicht tausender Lichter in den Schaufenstern und Bäumen, revue passieren.

Die Oberkasseler Brücke in Düsseldorf

Die Oberkasseler Brücke in Düsseldorf

Zunächst kam mir wieder dieses herrliche Bild des Rheinturms mit der Mondsichel darüber und den herrlich sanften Pastellfarben des Sonnenuntergangs über Oberkassel in den Sinn. Die klare Luft schien die Farben noch zu verstärken. Einfach herrlich! Aber das war schon auf dem Rückweg. Vorher war ich wirklich beeindruckt, wie weit ich trockenen Fußes in den Rhein laufen konnte. Okay, meine Schuhe sehen jetzt entsprechend aus, aber egal.

Auf der KÖ und bei meinem Gang durch die Altstadt waren es ganz andere Eindrücke. Ich kam mir vor wie in einer anderen Welt. 65 Kilometer liegen zwischen Bochum und Düsseldorf, aber irgendwie scheinen es Dimensionen zu sein.

Armani in der KÖ-Galerie in Düsseldorf

Armani in der KÖ-Galerie in Düsseldorf

Laufe ich durch die Innenstädte des Ruhrgebiets, habe ich immer häufiger den Eindruck, dass man den Leuten an der Kleidung ansieht, dass die Zeiten nicht gerade leicht sind. Mal ganz davon abgesehen, wie Menschen des Ruhrgebietes scheinbar “Geschmack” definieren. In Düsseldorf ein ganz anderes Bild: Dort tragen die Menschen modische, geschmackvoll kombinierte Kleidung, die alles andere als eine Wirtschafts- oder Eurokrise zeigt. Es ist eine komplett andere Atmosphäre.

Plötzlich fühle ich Motivation, eine rasch aufkommende Unruhe in mir, eine herrliche Energie des Spaßes an der Arbeit, die ich so lange nicht verspürt hatte. Woran liegt das? An den vielen tollen Dingen in den Schaufenstern, die momentan für mich unerreichbar sind, aber die ich doch ganz gerne besitzen oder tragen würde? Auch. Vielmehr imponiert mir aber eine pulsierende, lebendige, zukunftsgerichtete Atmosphäre, die auf meinem Weg durch die Stadt spürbar und sichtbar war.

Es herrschte Trubel, Leben, endlich war mal kein Gejammer und keine Krankheitsgeschichte im Vorbeigehen an den Ständen des Weihnachtsmarktes zu hören, wie ich es sonst bei uns oft erlebe. Nein, hier scheinen die Menschen das Leben ganz anders zu genießen. Sie freuen sich über schöne Dinge an den Ständen des Weihnachtsmarktes, lachen, haben Spaß. Alles wirkt so entspannt…

Und hinter dem Schadowplatz die Riesen-Baustelle des KÖ-Bogen. Da wird mal eben im Kern der Stadt ein Areal umgebuddelt, das zeigt “Hier tut sich was! Weg mit dem Alten, her mit dem Neuen! Unsere Stadt wird schöner, besser, moderner!” Einkaufsmöglichkeiten, umgeben von Grünflächen. Hier soll ab 2015 das Leben zelebriert werden, soll der Hofgarten wieder direkten Anschluss an die KÖ erhalten. Dazu eine neue U-Bahn, die “Wehrhahn-Linie”! Und der Auto-Verkehr kommt unter die Erde, so erfolgreich, wie schon am Rheinufer. Die Flächen dem Bürger zurück geben scheint das Motto zu sein und der nutzt sie.

Ja, in Düsseldorf tut sich was. Die Kommune zeigt, wie Innenstädte sich positiv entwickeln können, Freizeit und Flanieren, verbunden mit den Einkäufen zu einem Vergnügen werden lassen, hier ist es möglich. Und im Ruhrgebiet? In Essen ist das Einkaufszentrum Limbecker Platz ganz neu erbaut worden…Grünfläche für den Bürger, den Shopper, den, der das Geld in den Läden lassen soll, um sich auszuruhen, um zu beobachten, kurz zu entspannen…Fehlanzeige! In Bochum der Ruhrpark…Betonwüste, ohne Grün! Nur das CentrO. in Oberhausen hat es mit der Promenade geschafft, einen Ausgleich zu schaffen. Ansonsten scheint das Motto zu sein: “Kommt her, lasst Eure Euros hier und verzieht Euch dann schnell wieder!”

Mein Tannenbaum 2011

Mein Tannenbaum 2011

Klar dient dies alles dem Kommerz, aber in Düsseldorfs Zentrum scheint viel für den Menschen getan zu werden. Ein Wohlfühlfaktor wurde geschaffen und wird ständig weiter entwickelt, den ich im Ruhrgebiet vermisse. Während hier nur immer über leere Kassen gejammert wird, die eine positive Weiterentwicklung zu bremsen scheinen, zeigt Düsseldorf, wie eine Stadt voran kommen und den Bürgern wieder etwas bieten kann. Die Grundlage dafür wurde sicher auch gelegt, als Düsseldorf vor Jahren begann, schuldenfrei zu werden. Das zahlt sich heute aus und wer diesen Flair des savoir-vivre einmal erleben möchte, dem rate ich, in der Adventszeit in die Rheinstadt zu fahren. Nicht gerade am Wochenende, denn dann kommen auch die Niederländer mit Bussen in die Stadt und es wird beim Einkaufen recht eng und ungemütlich, aber in der Woche lohnt ein Besuch allemal.

Plätzchen selfmade in der Dose

Plätzchen selfmade in der Dose

Übrigens hat diese Atmosphäre es tatsächlich geschafft, in mir ein weihnachtliches Feeling aufkommen zu lassen. Meinen Tannenbaum habe ich heute aufgestellt und am letzten Wochenende massig Plätzchen gebacken ;-) . Vielleicht hat das alles aber auch nur mit dem seltsamen Glücksgefühl zu tun, das ich beim Besuch in Düsseldorf verspürte und das irgendwie immer noch anhält. Aber ich muss wieder hin! Ihr seht, Düsseldorf kann gut tun :mrgreen: .

Hell :evil: , und all das schreibe ich als “Potti”, der diese Region hier zuhause eigentlich liebt. Aber ich sehe eben, dass sich woanders zur Zeit mehr tut als bei uns. Traurig, aber wahr! Ruhrgebiet, mach watt, sonzz is Ambach!


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URBANATIX 2011 – Spinning Around

Werbeflyer und das aktuelle Programmheft zu "Spinning Around", Urbanatix

Werbeflyer und das aktuelle Programmheft zu "Spinning Around", Urbanatix

URBANATIX (KLICK und HIER) ist wieder da! Wie immer in Bochum, wie immer in der Jahrhunderthalle (KLICK), wie immer einfach genial! (Zur Vergrößerung der Bilder einfach draufklicken!)

Die, nach den Worten des Initiators, Christian Eggert, weltweit in dieser Form einmalige Show von Street-Artisten, ist noch bis einschließlich 20.November 2011 zu sehen. Restkarten sind noch zu bekommen.

Anfang des Programms

Anfang

Gestern war ich mit Karin und Udo wieder bei URBANATIX. “Spinning Around” heisst die aktuelle Show rund um die jungen Artisten zwischen 16 und 26 Jahren. Im Jahr 2010 war URBANATIX anlässlich des Kulturhauptstadtjahres ins Leben gerufen worden. Biker, B-Boy-Dancer, Freerunner, Martial Arts Tricker in Kombination mit Weltklasse-Akrobaten, machen aus der Show etwas Einmaliges und verschaffen dem Zuschauer und Zuhörer ein irres Feeling, das einen nicht ruhig auf dem Stuhl sitzen lassen kann.

Bühnenbild der Anfangssequenz von Urbanatix

Der Ring

Die letzten beiden Vorstellungen waren geprägt von rasender Geschwindigkeit, die dem Zuschauer kaum Zeit zum Luftholen ließen, was zu einem kurzweiligen, eindrucksvollen Erlebnis führte.

Reifenartistik Urbanatix

Reifenartistik

Die aktuelle Show ist ganz anders. Sie hat nichts von der Professionalität der ersten Aufführungen verloren, ganz im Gegenteil, “Spinning Around” ist noch überzeugender geworden. Der künstlerische Aspekt wurde ausgebaut, die Verbindung zur Region des Ruhrgebietes wurde, unter anderem durch zahlreiche Videoprojektionen, noch klarer.

Eike von Stuckenbrok und Remi Martin an der Stange

Eike von Stuckenbrok und Remi Martin

Auf diese Videobilder werden Live-Einblendungen der Show-Teilnehmer gelegt, was bei jedem Auftritt zu einzigartigen Hintergrundbildern führt. Es gab für mich Momente, wo ich mich fast mehr auf den Hintergrund konzentrierte, als auf das Schauspiel davor, ohne jedoch etwas zu verpassen, denn die Kameraleute agierten perfekt und so konnte ich die Artistik auf den Videowänden verfolgen. Spannend, kreativ, einfach klasse gemacht!

Freerunner, Bühnenbild, Urbanatix

Freerunner

Wie schon erwähnt, wurde dem Programm etwas Geschwindigkeit genommen. Karin störte das etwas, Udo und mir gefiel das, einfach, weil es nicht so war, wie bei der letzten Aufführung. Die Musikspanne reicht von modernsten Beats bis zu klassischen Einlagen. Letztere werden mit modernem Tanz so unterlegt, das es eine Freude ist, zu lauschen und zu sehen. So wird URBANATIX zu einem Ereignis, das eigentlich alle Altersgruppen ansprechen und begeistern sollte.

Freerunner, Bühnenbild, Urbanatix

Freerunner

Die Bühne in der Jahrhunderthalle war diesmal umgestaltet worden. Der Auf- und Abbau des jeweiligen Acts wurde oft in das Programm mit eingebunden, sodass es keine Pausen gab. Die Bühnenbilder (also der Hintergrund) waren der Hammer! Sie ergaben zusammen mit der Musik und den Künstlern eine immense Harmonie, die der ganzen Show einen noch professionelleren Touch als 2010 gaben.

Beatboxer, Urbanatix

Beatboxer

Die Künstler waren perfekt! Leichte Unsicherheiten konnte man ihnen nachsehen, denn das was sie dort zeigen, sind artistische Einlagen, die man nicht mal eben so nebenher aufführt. Da steckt wirklich Arbeit hinter und diese Arbeit, unterstützt von Profis, ist als tatsächliches Können auf der Bühne erkennbar.

Bike, Urbanatix

Bike

Eine Artistin schwächelte leider etwas, aber ich denke, wenn bei einer Aufführung einmal der Wurm drin ist, passiert es, dass die Konzentration verschwindet und eines konnte man bei allen Artisten eindeutig erkennen: Das waren nicht nur körperliche Leistungen, die da vollbracht wurden! Kompliment! Das ist tatsächlich Arbeit!!! Und so verzeihe ich Schwächen gerne, denn eine 100%-ig

Biker, Urbanatix

Biker

perfekte Show erwarte ich nicht unbedingt, auch wenn “Spinning Around” eine, in dieser herausragenden Qualität, überraschend hochklassig, überzeugende Präsentation ist, die dem Perfekten sehr nahe kommt!

Wall-Clown, Urbanatix

Wall-Clown

Jetzt aber mal zum eigentlichen Programm, zumindest eine kleine Auswahl (unten gibt es noch ein Video von Pottblog.de, der zur Generalprobe eingeladen war): Der Einstand mit dem drehenden Stahlring war klasse gemacht und als Einleitung für die Männer in den Reifen einfach nur genial! Etwas schade fand ich, dass die Stangen-Artisten Eike von Stuckenbrok und Remi Martin so früh auf der Bühne waren und nicht viel

Cellistin und Bungee-Artist, Urbanatix

Cellistin und Bungee-Artist

Neues zeigten. Andererseits wurde so der Fokus auf die Höhepunkte auf andere Artisten gelegt, was ich schon wieder positiv fand. Der BeatBoxer, die “Wall-Jumper”, der Bungee- und die Matten-Artisten waren (einmal mehr dieses treffende Wort:) genial!

Was mich aber am meisten beeindruckte, waren die Biker und die drei Artisten auf der Wippe! Meine Herren, das ist Mut, Können und Professionalität, wie man sie in dieser Form sicher nur in Bochum zu sehen bekommt.

Salto-Artisten, Urbanatix

Salto-Artisten

In diesen Momenten bedaure ich all jene, die außerhalb des Ruhrgebietes wohnen und URBANATIX wahrscheinlich nicht zu sehen bekommen. Und ich finde es schade, dass es nur eine so kurze, einmalige Periode im Jahr gibt, in der die Show zu sehen ist. Aber aufgrund der Arbeit, die hinter diesen Auftritten zu stecken scheint, ist das kein Wunder und…(schmerzlich) verständlich!

Wippen-Akrobatik, Urbanatix

Wippen-Akrobatik

Fazit: “Spinning Around” ist eine Weltklasse-Show! Nein, ich übertreibe mit diesem “Urteil” ganz sicher nicht! Für ca. 40,00 € bekommt man fast 105 Minuten lang Aufführungen geboten, die in der Summe ihresgleichen suchen. Die Harmonie aus visuellen und akustischen Elementen, ist schlicht und einfach perfekt. Eine Synchronität, wie sie die Bühnenartisten zeigen, ist man sonst nur von professionellen Künstlern aus den USA gewohnt.

Finale & Freerunner, Urbanatix

Finale & Freerunner

Wer sich diese Show entgehen lässt, ist selbst schuld. Eigentlich sollte ich hier viel schlechter über URBANATIX schreiben, damit es beim nächsten Mal nicht so schwer wird, Karten zu bekommen, sobald der Vorverkauf startet, denn eines ist sicher: URBANATIX bleibt in Bochum und wird zu einer festen Einrichtung! Mich freut das, viele andere sicher auch, was den Kartenkauf erschweren wird. Der Show aber sei es gegönnt, die Künstler haben es sich verdient!

Leider haben meine Bilder keine sehr gute Quali! Sie sind (nur) mit meinem Smartphone gemacht.

Finale, Urbanatix

Finale

 

Schlussakkord, Urbanatix

Schlussakkord

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URBANATIX 2011: Ab dem 11.11.11 wieder in Bochum

Damit das Volk sehe, was es verpasst, wenn es sich DIE Artistik-Show des Ruhrgebiets entgehen lässt!

Mehr sagen als die folgenden Bilder zeigen, muss man dazu nicht :mrgreen: :

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