Filmkritik: BLACK SWAN
Ballet ist, glaube ich, nicht so mein Ding und so war der Film Black Swan für mich schon eine Überwindung. Schließlich geht es in dem Film um eine Ballerina, die die Hauptrolle in dem weltberühmten Ballet Schwanensee anstrebt. Aber die Nominierung von Natalie Portman für den OSCAR, eben genau für ihre Rolle in Black Swan, gab den Ausschlag in den Film zu gehen.
Tja, wie beschreibe ich dieses Werk nun am besten? Ist es ein Thriller? Horror? Blutig ist es ja stellenweise, ekelig sowieso. Zuviel darf ich jetzt auch nicht schreiben, denn der Film lebt immens von Überraschungsmomenten und ich werde den Teufel tun
, hier die Geschichte aufzulösen.
Black Swan gibt einen Einblick in die Ballet-Szene, stellenweise brutal, sicher aber auch realistisch. Dem Zuschauer wird der immense Erfolgsdruck, unter dem die Stars des Ballets stehen, nahe gebracht und gezeigt, wie “Diven” entstehen
.
Diesen Film muss man einfach sehen, wenn man Kino und erstklasige Unterhaltung liebt und nach dem Verlassen des Kinos das Gefühl mag, einen rundum perfekten, gut gemachten Film gesehen zu haben. Black Swan erinnert mich an MEMENTO oder ähnlich gemachte Filme, die den Zuschauer im Verlauf zunächst verwirren, ihm aber zugleich eine gelungene, ansteigend spannende Story und ein überraschendes Ende bieten.
Was ist real, was Fantasie? Die oft verwendete Handkamera trät zum Verwirrspiel und zur Spannung in entscheidenden Momenten hervorragend bei. Auch dafür gab es eine OSCAR-Nominierung, ebenso wie für den Regisseur Darren Aronofsky.
Natalie Portman gibt in dem Film eine überragende Leistung und ist, meiner Ansicht nach, zurecht für den OSCAR nominiert. Der Wechsel des Spiels zwischen Gut und Böse und ihre gezeigten Emotionen, gelingen Portman so intensiv gut, dass ich mich herrlich fallen lassen und mitfiebern konnte. Lange schon habe ich nicht mehr ein so starkes Schauspiel gesehen! Klasse! Erste Sahne! Und dazu noch der körperliche Einstz beim Tanzen…
Fazit: Unterhaltung der Extraklasse, auch wenn das Thema nicht so my Favorite ist, aber das spielt für die Beurteilung keine Rolle, ebenso wenig für meine Entscheidung, in den Film zu gehen, was ich absolut nicht bereue! Reingehen, sich begeistern lassen und hinterher ein bisschen Zeit einplanen, um wieder runterkommen zu können
.
Meine persönliche Wertung:
4 von 5 Punkten
5 Punkte: Die DVD kauf ich mir, wenn der Film raus kommt
4 Punkte: DVD schau ich mir nochmal an, bei Gelegenheit
3 Punkte: Eher was für den Kinotag, evtl. nochmal was fürs Free-TV
2 Punkte: geht nicht mal am Kinotag als gut durch
1 Punkt : Boah, was ne Zeit- und Geldschverschwendung!
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Wirklich gut gemachter Film. Natalie Portman war so großartig, wie ich sie mir vorgestellt habe. Komischerweise tun mir nach dem Film die Zehen weh … keine Ahnung wie das kommt.
Ich würde ja einige meiner Lieblingsszenen aufführen, aber dann würde ich spoilern, und das möchte ich natürlich nicht, falls das jemand liest, der ihn noch sehen möchte.
Vom Gruseleffekt her würde ich dennoch sagen, für mich ist es definitiv kein Horrorfilm. Er ist aufwühlend, verwirrend, und Blut sollte man in jedem Fall abkönnen. Aber den Rest sollte wohl jeder am besten für sich selbst entdecken.
Den Film wollte ich mir auch noch ansehen. Zwar bin ich ebenfalls nicht unbedingt der Ballett-Fan, aber die Thematik des Films interessiert mich. Zudem finde ich Natalie Portman klasse.
Deine Bewertung macht mir ja Mut, dass mir der Film auch wirklich gefallen wird.
Ich glaube, das wird er
Geh mal rein. Bin dann auf Dein Feedback gespannt