Archiv Oktober 2010
Wisst Ihr…
…wann man sich in meinem Alter so richtig alt fühlt?
Wenn ich bei Twitter die allgemeinen Fragen jüngerer Follower beantworten kann, wie es sich denn “früher” ganz ohne Google oder Handy lebte?
Tja………immerhin kann ich diese Fragen beantworten und weiss zum Glück auch noch, wie das Leben ohne Google und Handy funktionieren konnte…falls es mal wieder soweit sein sollte
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Wo ist mein Gewinn?
Hmm, lecker, Milchreis! Ja, der selbstgemachte schmeckt natürlich noch am besten, erst recht, weil man weiss, was drin ist und wie man ihn geschmacklich so abwandeln kann, dass dieses Gericht nie langweilig wird
Aber, für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es auch den käuflichen Milchreis, den von Müller! Der kostet im 200 Gramm-Becher normalerweise 0,49 €, im Angebot dann meist 0,29 €. Naja, 200g sind schnell verputzt
und ich kaufe ihn mir eigentlich sehr, sehr selten.
In den letzten zwei Monaten habe ich allerdings zugeschlagen: 35 Becher, allesamt im Angebot gekauft ergaben also 10,15 € Verkaufswert oder insgesamt 7,00 kg Milchreis in diversen Ausführungen!
Tja, warum kaufe ich etwas, das ich normalerweise nicht kaufe? Die Produktionsfirma Müller hatte ein Gewinnspiel ausgeschrieben. Dabei konnte man ein Auto, Bargeld, ein Laptop, ein Navi und noch einige andere Dinge gewinnen, wenn man zu einer der beiden Bilderhälften, die im Deckel abgedruckt waren, die jeweils andere Hälfte findet. Das schien mir nicht allzu schwer zu sein, war ich doch (plötzlich) bereit, mich lustvoll auf diese kleine Süssigkeit zu stürzen. Zum Sonderpreis wohlgemerkt und den gab es bei diversen Discountern in den letzten 2 Monaten immer wieder
Ich komme zum schnellen Fazit: Gewonnen habe ich … nichts!
Okay, Erfahrung, ja
Die anderen Hälften waren leider immer über andere Milchreis-Becher gepresst und so habe ich heute nun, aus Frust, aber auch weil das Gewinnspiel Ende Oktober ausläuft, die gesammelten Deckel der Vernichtung zugeführt. Egal, es war ja immer ein süßes Vergnügen, das mich nach dem enttäuschenden Deckel-Vergleich tröstete, auch wenn der Milchreis nicht so nach meinem persönlichen Geschmack ist. Daher werde ich wohl nicht bereit sein, dafür in Zukunft fast 50ct auszugeben. Und das hat jetzt nichts mit dem Misserfolg in Sachen Gewinnspiel zu tun
Manchmal bin ich eben auch, mehr oder weniger gerne, Opfer von Marketing-Aktionen
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Definition Sex – einfach
Eigentlich ist Sex nichts Anderes als der körperliche Ausdruck von Zuneigung, positiven Empfindungen einem anderen Menschen gegenüber oder Liebe!
Es ist eine Schande und einfach nur peinlich, was Menschen in ihren Köpfen daraus machen und dann diesen Unsinn oder ihre Scheu und Scham darüber, unter anderen Leuten verbreiten!

WALL STREET – Geld schläft nicht
Es war ein Hauch der 80er, den ich spürte, als ich im Kinosessel versank und WALL STREET – Geld schläft nicht begann! Damals, wow…vor 23 Jahren, war ich begeistert von der Handlung des Originals. Es herrschte ein Börsenboom und ich war noch in meiner Anfangszeit als Aktien-Investor, soweit ich mir das ein oder andere Papier schon leisten konnte
Charlie Sheen, der den damaligen Gegenspieler von Michael Douglas (in der Rolle des Gordon Gekko) spielte, fand ich klasse, auch wenn er im Film etwas speichelleckend und schleimig daher kam. Damals ging es um das ganz große Geld, von dem wir fast alle träumen und auch in der aktuellen Fortsetzung von WALL STREET erleben wir die Welt der Hochfinanz, des Abstiegs und … einen Wiederaufstieg
Zur Handlung werde ich gar nicht viel verraten. Michael Douglas kommt aus dem Gefängnis frei, gibt sich in einem Buch als geläuterter Sünder, der in seiner Knastzeit “gelernt” hat und nun die Meinung vertritt, Geld sei nicht alles im Leben. Zeit sei etwas viel Kostbareres.
Seine Tochter ist in einen Börsianer verliebt, der nun während der Finanzkrise den Job verliert und natürlich kreuzen sich, mehr oder wneiger zufällig, die Wege der drei…
Es geht um Famile, Emotionen, um Rache, Betrug, Marktmanipulation und den Versuch, den Big Spender zu vernichten, also ähnlich wie 1987. Nur ist die Finanzwelt seitdem komplizierter geworden. Das, was damals viel Geld war, sind heute Peanuts. Wäre der Film nicht von Oliver Stone, könnte man ihn als gute Hollywood-Unterhaltung abtun, aber dieser Regisseur sorgt natürlich mit Gekkos Vorträgen und einigen Verbal-Scharmützeln zwischen den Konkurrenten um die rücksichtslose Erwirtschaftung der meisten Dollar, für derbe Kritik am Gebahren der Finanz-Jongleure!
Unterhaltsam, besetzt mit attraktiven Schauspielern und einer recht interessanten Story, ist dies endlich mal eine gelungene Fortsetzung. Ich hatte eine kurzweilige Unterhaltung, zwischendurch ein paar Lacher und obwohl so eine richtig tiefe Spannung nicht aufkommen wollte und ein paar Schwächen in der Logik bemerkbar waren (Woher bekam Moore nur immer das Geld, das er nicht hatte?
), konnte mich der Film begeistern.
Wem WALL STREET von “damals” gefiel, wird auch diesen Film lieben, also…REIN!
P.S.: Übrigens…der sexy Hauptdarsteller des Lovers (im Film: Jake Moore) von Gekkos Tochter, ist Shia Saide LaBeouf. Und er war 1987 gerade mal ein Jahr alt :mrgreen:
Besetzungsliste und Film-Infos
Meine persönliche Wertung:
4,5 von 5 Punkten
5 Punkte: Die DVD kauf ich mir, wenn der Film raus kommt
4 Punkte: DVD schau ich mir nochmal an, bei Gelegenheit
3 Punkte: Eher was für den Kinotag, evtl. nochmal was fürs Free-TV
2 Punkte: geht nicht mal am Kinotag als gut durch
1 Punkt : Boah, was ne Zeit- und Geldschverschwendung!

Pigeon: Impossible
Mal wieder was zu Lachen! Bei diesem kalten, nassen, grauen Herbstwetter genau das Richtige ![]()
(Thx 2 Mr.DJ, der es immer wieder schafft, mir beeindruckende mediale Tipps während seiner Arbeitszeit zuzuschicken!
)

Sag' mir Deine Meinung zu Facebook
Diesen Artikel über Facebook (KLICK HIER) aus der Online-Ausgabe der ZEIT möchte ich meinen werten Leserinnen und Lesern empfehlen.
Gleichzeitig würde mich interessieren, wie Ihr Facebook seht, ob Ihr das Netzwerk als nötiges Übel, das inzwischen für das Knüpfen neuer Kontakte zur Pflicht geworden ist, seht oder Ihr es eher als nützliches Tool für Verabredungen mit Freunden nutzt. Wie intensiv ist Eure Kommunikation mit Bekannten bei Facebook und hat sich die Zeit, die ihr bisher mit Unterhaltungen in der realen Welt verbracht hat, verringert, zugunsten des Tippens in der virtuellen Welt?
Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, wie wichtig Facebook für Euer Leben ist und ob Ihr Euch ein Leben ohne Zuckerberg’s Website vorstellen könnt? Nutzt Ihr Alternativen und konntet Ihr Eure Freunde begeistern und sie mitziehen? Und wie sieht es mit den vielen “Freunden” aus…kennt Ihr sie tatsächlich oder sind es nur Cyber-Kollegen, die Ihr bisher vielleicht noch nie getroffen habt?
Ich bin gespannt auf Antworten meiner Leser/innen
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