Archiv Mai 2010

Adé, Bundespräsident Köhler!

Was mag ihn wirklich dazu bewogen haben, so plötzlich und für Viele unerwartet, zurückzutreten??? Horst Köhler ist heute, nach nur einem Jahr in seiner zweiten Amtszeit, als deutscher Bundespräsident zurückgetreten. Ich bedaure dies, nahm ich Köhler doch als eher sympathischen Amtsträger wahr. Als Begründung gab er die maßlose und ungerechtfertigte Kritik an einem Radio-Interview von ihm an, die sein Amt zu beschädigen drohe. Das Interview könnt Ihr HIER nachlesen. Es geht dabei um den folgenden Abschnitt Köhlers Antwort auf die Frage des Journalisten (Zitat: Quelle):

Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern. Alles das soll diskutiert werden, und ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg.

Was wurde nun kritisiert? Köhler wurde unterstellt, er vertrete eine verfassungsrechtlich verbotene These, der Afghanistan-Einsatz diene wirtschaftlichen Interessen unseres Landes. Lesen wir aber mal genauer, geht es um “die Sicherung von Handelswegen” und damit ist für mich die Richtigstellung der Aussage des Bundespräsidenten durch das Bundespräsidialamt, es handele sich bei dieser Formulierung um den Einsatz in den Gewässern vor Somalia, absolut glaubwürdig. Warum dann Politiker weiter auf Köhler eindroschen, bleibt mir völlig unverständlich und zeigt nur, dass die deutsche Sprache, eigentlich recht verständlich, wenn wir beim Hören und Lesen das Gehirn einschalten, von einigen unserer gewählten Polit-Vertreter, doch nicht so ganz verstanden wird!

Als ich gegen 14:30 Uhr die Nachricht vom Rücktritt Köhlers hörte, konnte ich es nicht glauben und durch die Zeitnähe zu Kochs Rücktritt, kam mir das spontan komisch vor. Nachdem ich aber den Tag über viele diverse Nachrichten und Meinungen gehört und gelesen habe, zeigt sich ein ganz anderes Bild. Köhler scheint wohl sehr dünnhäutig zu sein, was Kritik gegen ihn angeht. Auch Pressevertreter, die den Präsidenten auf Reisen begleiteten, berichteten von leichten Verstimmungen Köhlers, wenn er von Journalisten angegangen wurde. Auch muss das Klima im Bundespräsidialamt nicht “ideal” gewesen sein, wofür das persönliche Verhalten des Präsidenten verantwortlich gewesen sein soll.

Ist er also wegen einer vom Volk kaum wahrgenommenen Nichtigkeit zurückgetreten? Wenn das so ist, wo ist, gerade in Krisenzeiten, seine Verantwortung dem Land gegenüber gewesen? Alles deutet darauf hin, dass Köhler überreagiert hat. Auch der SPD-Vorsitzende Gabriel und LINKE-Fraktionschef Gysi vertreten diese Meinung.

Dennoch…sollten wir uns nicht Gedanken darüber machen, wie wir heute im Allgemeinen mit anderen Menschen umgehen? Oft vermisse ich die Verhältnismäßigkeit der Mittel und vielleicht dachte auch Köhler so und er hatte schlicht die Nase voll! Er ist eben kein Polit-Profi, der die Tortur von Wahlen und Machtkämpfen durchlitten hat. Er verstand sein Amt als eine Institution der Würde und wer so denkt, sich zudem von jenen verlassen fühlte, die seine Wahl forcierten, der muss unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass er irgendwie unpassend auf dem bundesdeutschen Demokratie-Thron sitzt. Also lasst uns abwarten, was er zukünftig selbst zu den Gründen in den Medien äussern wird, bevor wir uns der ein oder anderen Meinung über ihn anschliessen.

Vielleicht hat Köhler auch angesichts des momentanen Lethargie-Zustandes der Bundesregierung  sein Amt zur Verfügung gestellt. Es ist schon deprimierend, wie inaktiv sich sowohl die Opposition als auch diese zerstrittene Regierungskoalition von, meiner Meinung nach, ”Möchte-Gern-Profi-Politikern” derzeit präsentieren. Dieses Land steht vor immensen Problemen. Ich höre keine Diskussionen diverser Parteien über Vorschläge, wie die Krisen zu bewältigen sind. Das schafft Verunsicherung in unserer Bevölkerung und macht mich persönlich echt wütend!!!

Die Regierung steht in der Pflicht, “Schaden vom deutschen Volk abzuwenden”. Das ist Teil des Amtseides unserer Bundeskanzler und der Minister. Zur Zeit sehe ich nicht, das diese schwarz-gelbe Polit-Riege, das von uns Steuerzahlern zur Verfügung gestellte Geld zu deren Bezahlung, auch nur ansatzweise gerecht verdient! “Politique à la laissez-faire” kann man das auch nennen, was uns Wählerinnen und Wählern seit dem 09.Mai aus Berlin geboten wird. Applaus hat das nicht verdient! Es ist deprimierend…

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Inline-Weltrekord

Wow, da darf man keine Höhenangst haben! ;-) Vom 1.Stock des Eiffelturms stürzt sich ein Meister der Inline-Rollen auf eine Schanze und sichert sich damit den Weltrekord! HIER GUCKEN

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US-Studie: Empathie-Fähigkeit nimmt ab

Eine wissenschaftliche Studie darüber habe ich bisher noch nicht erstellt, aber ich kann den Bericht in der ZEIT, über die abnehmende Empathie-Fähigkeit junger Menschen, nur unterstreichen! HIER LESEN Endlich wird meine Wahrnehmung des Verhaltens von Menschen mal in einer Studie veröffentlicht, nur dass ich glaube, derartige Empathie-Probleme sind nicht allein auf die Generation-Ich beschränkt!

Wozu brauchen wir “wissenschaftliche Studien”, wenn die Lebenserfahrung uns tagtäglich zeigt, wie sich der Umgang der Menschen (und das betrifft inzwischen alle Generationen)  untereinander in den letzten Jahren merklich ins Negative gewandelt hat? Eigentlich müsste ich dazu nichts schreiben, weil die in meinem Blog aufgeführten Beispiele von Gayromeo aussagekräftig genug sind. Und da meine Worte jetzt wieder als “Kritik” aufgefasst werden, mache ich mich einmal mehr unbeliebt und gelte  einmal mehr als “Meckerer” :lol: Aber ich treffe ja auch jenseits GRs auf derartige Verhaltensweisen, wie sie im ZEIT-Artikel beschrieben werden, inzwischen auch immer öfter im Real-Life.

SMS

Selbst im Bekanntenkreis wird eine Antwort auf SMSes nicht mehr für notwendig erachtet. Heisst das Nichtantworten dann bei einer gestellten Frage automatisch “JA” oder “NEIN”? Ich weiss es nicht! Woher auch, ohne Antwort? Was ich aber weiss, ist die Tatsache, dass ich auf solche Leute in meinem Leben gerne verzichte. Dann wird eben keine SMS mehr geschickt, werden keine Fragen mehr gestellt und von meiner Seite auch keine SMSes mehr beantwortet. Irgendwann führt das zur Einstellung der Gesamt-Kommunikation, die, von mir eh schon als “einseitig” gefühlt, damit ja eigentlich bereits nicht existiert.

Chatverhalten

Eine weitere Art des negativen Verhaltens anderen Leuten gegenüber, ist die Reduzierung der Bekannten auf eine Art “Zeit-Lücken-Füller”! Du bist nur gefragt, wenn gerade Langeweile herrscht! Du störst nur dann nicht, wenn gerade Langeweile herrscht! Du bekommst nur dann Antworten, wenn gerade Langeweile herrscht! Du bist nur dann gut genug, wenn Du beispielsweise als Szene-Info-Guide funktionierst, der bitte schön mal sagen soll, wo wann die nächste Party steigt, weil gerade Bedarf nach “Zeit-Lücken-Füllung” besteht! Ob D U gerade Zeit und Lust hast, interessiert erstmal gar nicht, wie es Dir geht sowieso schon lange nicht mehr! Hauptsache die eigene Langeweile und das eigene Befinden wird kommuniziert, egal ob du gerade Zeit hast oder nicht!

Auch das Verlassen eines Chats, ohne sich zu Verabschieden, ist alltäglich und aus der Sicht vieler User, normal (geworden). Werden diese Leute mit meinem Vorwurf konfrontiert, kommen nicht selten Ausreden als Antwort, die mir zeigen, dass es dem Gegenüber zwar peinlich ist, er aber aus der Situation heraus nicht als der “Angegriffene” oder “Schuldige” dastehen möchte.

Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus

Es ist die Frage, wie wir behandelt werden wollen, welche Form des Umgangs wir schätzen und genau die sollten wir auch leben und Anderen vermitteln. Warum müssen wir uns im Internet anders verhalten als wenn wir uns gegenüber stehen würden??? Aber ich kann hier noch so viel über das Thema schreiben, selbst einige meiner Leser/innen, die mir schon früher zugestimmt haben, praktizieren es ja (inzwischen) nicht anders! Und dann wundern sie sich immer, wenn ich mich und andere sich auf deren Verhaltensweisen einstellen … tz! Auch hier gilt wieder das typische Internetverhalten: Sie beschweren sich, dass der Umgang untereinander so mies ist, sind aber selbst Teil dieser Struktur und leben sie mit, wie alle anderen auch! Nur erkennen wollen sie es an sich selbst nicht :-P

ÜBRIGENS…Dies hier war mein 1.000ster Artikel!!! Wer ne Flasche Sekt mitbringt, kommt vorbei und wir begiessen das! :mrgreen:
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The secret of "Ultra-Coolness" – The long version!

Einmal mehr geht es in diesem Beitrag um das Kennenlernen in der Cyberworld und die Verhaltensweisen dabei. Vor einigen Wochen schrieb mich ein Mann an, ich nenne ihn mal Dirk, er habe meinen Blog gefunden und finde das ganz interessant, was ich so im Netz treibe. Ob dieser erste Kontakt nun über Gayromeo oder über den MSN-Messenger stattfand, weiss ich gar nicht mehr.

Fein, sowas freut mich ja immer, ist es doch auch eine Bestätigung für meine “Arbeit” hier. ;-) Nach ein paar Chats meinte Dirk dann plötzlich, er hätte keine Lust auf weitere Chats mit mir. Wie im Net üblich, wusste ich nun nicht, ob das ernst gemeint oder eher ein Joke war. Heute morgen, als ich ihn online sah, schrieb ich ihn bei MSN an. Da seit dem letzten Chat mit ihm schon einige Zeit vergangen war, fragte ich ihn, ob der Spruch damals ernst gemeint war.

Der folgende Chat mündete in einer sehr interessanten Diskussion, in der ich mich damit auseinander zu setzen hatte, von Dirk als “Ultracool” bezeichnet zu werden. Mag dies in vielen Fällen, zumindest nach dem allgemein gültigen Sprachgebrauch meiner Generation, ein Kompliment sein, so wurde mir doch schnell klar, dass Dirk das bei mir anders meinte. Er wollte mir damit zu verstehen geben, dass ich in den bisherigen Chats, seinem Empfinden nach, emotional viel zu kühl war! Ooops. Und so wurde diese Empfindung heute früh zum Thema eines ausführlichen Chats. Anschließend machte ich mir dazu Gedanken, wie ich denn wohl von anderen wahrgenommen werde.

Der Mensch ist ein Herdentier

Weshalb neigen wir überhaupt dazu, soziale Kontakte zu suchen? Klar, wir sind biologisch sicher keine Einzelgänger und bevorzugen die “Herde”! ;-) In Gruppen machen Unternehmungen, ja macht das ganze Leben viel mehr Spaß, als allein. Nach ewig langer Entwicklung der menschlichen Kommunikation untereinander, kam gegen Ende des letzten Jahrtausends plötzlich das Internet auf. Bis heute wird es als einfaches Mittel zur ersten Kontaktaufnahme genutzt, auch von mir. Blieb den Menschen früher nur ein ausführliches Kennenlernen über persönliche Gespräche, so haben wir heute die Möglichkeit, im Internet über Menschen zu recherchieren und mehr zu erfahren. Manchmal gibt es auch so Verrückte, die einen Blog schreiben, um den ganzen Wust an Gedanken, die sie mit sich herumschleppen, los zu werden ;-) Das macht einen Menschen, finde ich, relativ offen. Relativ deshalb, weil er selbst bestimmt, was er von sich preis zu geben bereit ist. Vergessen wir nicht, dass es sich beim Internet immer noch um ein anonymes Medium handelt, bei dem wir eher selten die Möglichkeit haben, zu wissen, wer hinter einem Nicknamen, Follower oder gar Blog-Reader steckt.

Erfahrungen

Wie Ihr als treue Leser meines Blogs sicher wisst, habe ich auch schon Kontakt zu Bekloppten gehabt, die meinten, das Internet sei so anonym, dass es keine Konsequenzen habe, wenn sie einen mit permanenten Kontaktversuchen über alle möglichen Wege belästigen. Dass ich dem ein oder anderen Gestörten mit Hilfe einer Anzeige bei der Polizei beweisen musste, dass dem nicht so ist und diese Menschen das Gefühl, vor Gericht der “Star” sein zu dürfen, erleben mussten, belehrte sie dann eines Besseren. Es muss klasse sein, die Nachbarn, die Familie und Arbeitgeber als Zuschauer im Gerichtssaal zu sehen, während sich der Anwalt und der Staatsanwalt über detaillierte Inhalte der Belästigungen des Beschuldigten in aller Öffentlichkeit unterhalten!

Öffentlichkeit, das ist es. Nichts anderes nämlich ist das Internet. Das mag vor ein paar Jahren noch anders gewesen sein, heute aber ist es ein Marktplatz, auf dem sich jeder präsentieren und jeder zuschauen kann. Geheimnisse gibt es nicht mehr und ich wundere mich immer wieder, wie naiv manche doch sind, mich mit meinem Schwulsein und diesem Blog hier meinen, erpressen zu können :lol: Mein gesamtes Umfeld (Freunde, Verwandte) wissen, was ich hier mache und von daher werden solche Erpressungsversuche von mir, aber auch von meinem Umfeld als “Witz” betrachtet. Andererseits nehme ich sie so ernst, dass sie für jeden, der einen solchen Versuch startet, sofort und ohne zu zögern, rechtliche Konsequenzen hat! Immerhin ist Erpressung kein Kavaliersdelikt!

Ein weiteres Problem im Netz, ist die fast schon zur charakterlichen Standardisierung verkommene Oberflächlichkeit der Menschen. Wie einfach ist es geworden, einen Button zu drücken, der einen Kontakt beendet? Wie unsensibel  und respektlos gehen Menschen im Glauben an die Anonymisierung des Nets auf andere Menschen zu??? Beispiele dazu findet Ihr in meinen Gayromeo-Geschichten :roll:

Soviel zu dem, womit ich mich in der Vergangenheit netzbezogen auseinander zu setzen hatte.

Zurück zum Thema “Kenennlernen”

Ich habe also nun die Wahl zwischen dem völligen Rückzug, aufgrund meiner Erfahrungen, die ja nicht immer positiv waren, und einem “weiter so”! Wie sich der Einzelne aufgrund seiner Erlebnisse verhält, mag auch vom individuellen Charakter und der eigenen Willenskraft geprägt sein. Ich habe mir vorgenommen, auf eventuelle Alarmlampen zu achten, diese aber zunächst nicht in den Vordergrund zu stellen, wenn sich neue Kontakte im Net ergeben. Wie dumm wäre ich, würde ich alle Leute über einen Kamm scheren und sie in vorgefertigte Schubladen stecken und das war`s dann??? Ich würde mir die Möglichkeit nehmen, Menschen zu treffen, die zwar Lampen zum Brennen bringen, aber die dennoch in ihrem Gesamtverhalten völlig anders sind als jene, die diese Lampen einmal in mir installiert hatten.

Was ich mir allerdings durchaus angeeignet habe, und da gibt es keinen Grund, sich für zu schämen, ist die von Dirk so verstandene “Ultra-Coolness” in meinem Auftreten, wenn ich Jemanden noch nicht kenne und sich erste Kontakte über das Netz ergeben! Ich bleibe ein Vertreter jener These, dass sich ein ernsthaft interessiertes Kennenlernen nicht allein im Chat ergeben kann und davon lasse ich mich weder jetzt, noch in Zukunft abbringen, denn auch hier habe ich meine negativen Erfahrungen gesammelt. Es ist im Netz schlicht zu einfach, jemanden darzustellen, der man nicht ist und ich werde nie wieder so blöd sein, alles zu glauben, was mir jemand schreibt. :-P

Persönliche Kontakte

werden immer häufiger unterschätzt. Erst Gestik und Mimik in Verbindung mit dem Gesprochenen, offenbaren einen Menschen, wenn man eine gewisse Sensibilität und ein wirkliches Interesse am Gegenüber hat. Sicher, Menschen können auch bei einem realen Treffen lügen, aber es findet weniger versteckt statt und spätestens wenn man der Anstrengung nicht mehr gewachsen ist, Widersprüche aus dem Weg räumen zu können, weil man sich verhaspelt, hat es sich ausgelogen ;-)
Ein Webcam-Gespräch kann sicher ganz gut den persönlichen Kontakt für eine Weile ersetzen, allerdings würde ich zu so etwas auch erst tendieren, wenn es zuvor einen persönlichen Kontakt gab.

Wir scheuen zu oft das Risiko

Soll ich in diesen Menschen etwas “investieren”? Ist er das wert oder verhöhnt er/sie mich??? Wir leben doch alle gern nach dem Prinzip “Geb’ ich Dir was, gib’ Du mir was!”, oder??? ;-) Auch wenn dies meist unterbewusst stattfindet. Das ist auch richtig so, denn, auch wenn wir nicht zu hohe Erwartungen an andere Menschen haben sollten, ist eine Voraussetzung doch die Mindeste für einen ernst gemeinten, zwischenmenschlichen Kontakt: Gegenseitiges Interesse! Dies wird durch irgendetwas Interessantes am anderen Menschen ausgelöst. Das mögen Gemeinsamkeiten in Beruf oder Freizeit sein, das pure Äusserliche oder andere Dinge, die einen Menschen in unseren Augen “interessant” erscheinen lassen. Nehmen wir als Beispiel Ashton Kutcher :lol: Ich finde den Typen geil! Der sieht klasse aus, macht verrückte Sachen im Leben und im Net und wirkt auf mich so interessant, dass ich ihn gerne mal kennenlernen würde. Okay, hypothetisch, denn ich bin nicht so ein Junkie, der das erzwingen muss, allein schon weil ich weiss, dass diese Idee wenig Aussicht auf Erfolg hat  ;-) Aber Jemand, der diesem Menschen sehr ähnlich wäre, der dazu kein Star ist, was spricht dagegen, diesen Menschen kennenlernen zu wollen?

Intensität des Interesses

Interesse begründet den Wunsch nach einem Kennenlernen. Im Net gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen: Kommentare in Blogs, Re-Tweets bei Twitter, Chats, eMails usw usw usw…
Hat man, wie ich, den Vorteil einer eigenen Internet-Präsenz, kann sich der von mir Kontaktierte sich ein kleines Bild von mir machen und bewerten, ob ich aus seiner/ihrer Sicht ebenfalls interessant genug bin, dass ein gesteigertes Interesse an mir besteht ;-) Ist dies nicht der Fall, bekomme ich das schnell mit. Im anderen Fall ist das doch schön und die nächste Stufe sollte sein, dass man sich persönlich trifft, soweit dies räumlich möglich ist.

Der Beziehungswunsch

Viele Menschen denken bei “zwischenmenschlichen Kontakten” oder “Kontakten” überhaupt, nur an das Eine: Beziehung! Sie steigern sich in eine Wunschwelt, malen sich in ihrem Brain ein Gemälde von einem Menschen, das dieser niemals wird in die Realität umsetzen können und zack…da ist sie die Enttäuschung! “Der ist ja gar nicht so, wie ich dachte!” Achwasssss… :-P Wir neigen dazu, einfach mit einem Maß an neue Bekanntschaften ran zu gehen, das unerfüllt bleiben muss. Um hier ein Beispiel zu geben:
Männer, die von mir (mal egal weshalb) begeistert waren, kamen im Laufe der Zeit auf die Idee, mich enger an sich binden zu wollen. Okay, also stellten sie irgendwann die Frage, was mich wirklich sehr ehrte, ob ich mir eine Beziehung mit ihm vorstellen könne. In den meisten Fällen verneinte ich und nun sind wir am entscheidenden Punkt der Sache: Wie groß ist das Interesse an mir und wie wichtig bin ich diesen Leuten im Nachhinein tatsächlich gewesen???

Ganz klar, Absagen, also sogenannte “Körbe” sind kein erfreuliches Ereignis und man sollte sie schonend formulieren. Was mir danach aber in den meisten Fällen widerfuhr, kann ich im Nachhinein doch nur als heuchlerisch und nicht wirklich ernsthaft gewollt bezeichnen. Was passierte nach einem “Korb”? Zunächst der völlige Rückzug, was ich für einen gewisse Zeit noch verstehen kann. Emotional verletzt und enttäuscht, will man erst einmal wieder zu sich finden und sich dem weiteren Schmerz, den Mann, den man für eine Partnerschaft in Erwägung zog, weiterhin sehen zu müssen, entziehen! Soweit für mich nachvollziehbar. Wird dieser Entzug aber zu einem Dauerzustand, zu der Weigerung, mich weiterhin treffen zu wollen, frage ich mich, wieviel hat dieser Person tatsächlich an mir gelegen? Aus meiner Sicht kann das Interesse an mir gar nicht so groß gewesen sein, wenn dieser Mann über den “Korb” hinaus, zu einem einfachen zwischenmenschlichen Kontakt nicht mehr bereit ist.

Was sich aus einer solchen Situation ergeben kann, möchte ich am Beispiel meiner besten Freundin Karin verdeutlichen. Ich fragte sie vor Ur-Zeiten, damals hielt ich mich noch für hetero :lol: , ob sie sich mit mir mehr vorstellen könnte. Dazu hatte ich all meine Kochkunst aufgefahren, um Ihre Entscheidung damit positiv zu beeinflussen. Sie machte mir mit sehr sanften Worten  klar, dass wir das besser sein lassen sollten ;-) Heute, etwa 22 Jahre später, sind wir die besten Freunde und ich freue mich unendlich mit ihr, dass sie nächstes Jahr heiraten wird :mrgreen: Natürlich war ich damals in den Folgetagen traurig, keine Frage, aber es blieben immer noch zwei Optionen:
1. der völlige Kontakt-Abbruch
2. der Versuch, diesen Kontakt zu ihr auf eine andere Ebene zu bringen
Ich entschied mich für Punkt 2, weil Karin mir wichtig war, ich sie sehr mochte, ja sogar so sehr, dass ich mir mehr mit ihr hatte vorstellen können. Und jetzt frage ich Euch: Warum, um alles in der Welt, sollte ich so saublöde sein, den Kontakt zu diesem tollen Menschen aufs Spiel zu setzen??? Mir blieb also nur, mich soweit zu disziplinieren, dass ich meine tiefen Gefühle für sie, in freundschaftliche Gefühle wandeln musste. Und natürlich erforderte es eine Anstrengung, aber das war es mir wert und ich bereue es absolut nicht!

Was ich damit sagen will, ist, dass jene, die nicht in der Lage sind, einen Menschen wirklich zu schätzen, sich vorher dreimal fragen sollten, ob ihre Gefühle ehrlich und ernsthaft sind und ob ein Mensch nach einer Absage, nicht weiterhin interessant bleiben kann oder sogar sollte? Okay, ich hatte in meinem Leben nicht viele Leute, mit denen ich eine Partnerschaft starten wollte, ich fühlte mich dahingehend aber auch niemals gedrängt oder verzweifelt, dass ich Partnerschaften mit Kompromisskandidaten erwog. Wenn ich mich verliebe, weiss ich, scheinbar im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, ganz genau, wsshalb ich mir diese Person gewählt habe ;-) Und versetzt diese Person mir einen “Korb”, würde ich, das gegenseitige Interesse und gegenseitiger Respekt natürlich vorausgesetzt, immer versuchen, den Kontakt zu halten. So hielt ich es auch mit meinen Ex-Freunden, was letztlich aber scheiterte (ich weiss, warum ;-) ).

Zurückhaltung oder Offensive?

Wenn man bei oder nach einem Kennenlernen, und das möchte ich ohne jede Arroganz meinerseits verstanden wissen, so oft angemacht und auf das Körperliche reduziert wurde, wie ich, dann sollten sich Menschen nicht wundern, dass ich auf neue Kontakte zunächst einmal zurückhaltend reagiere. Dass dabei der Eindruck der oben beschriebenen “Ultra-Coolness” entstehen kann, mag so sein. Wer mich aber tatsächlich näher kennenlernen will, der muss diese “Mauer” schon durchbrechen (wollen). Die meisten wollen es, meiner Erfahrung nach, aber nicht. “Zu anstrengend” ist es den meisten Menschen, gibt es doch genügend Alternativen, die leichter zu haben sind. Meinetwegen, sage ich in DIESEN Fällen nur allzu gern! :-P

Wer von mir eine gewisse Distanz erfährt, sollte nun die Gründe dafür kennen. Sie hat aber auch noch einen anderen Grund: Respekt!
Ich will von anderen, die mir gerade erst ein Interesse an meiner Person vermittelt haben, weder deren komplette Lebensgeschichte in 10 Minuten hören, noch das Gefühl vermittelt bekommen, nichts anderes als ein zuhörender Mülleimer für deren ärgste Probleme zu sein! Und der Respekt besteht für mich auch darin, dass neue Bekannte das auch so von mir nicht erfahren sollten! Daher bin ich zu Beginn eines neuen Kontaktes auch lieber etwas zurückhaltender, als zu offensiv. Denn eine zu offensive Art halte ich persönlich nicht gerade für ein ideales Mittel. Bekomme ich zuviele Informationen, fühle ich mich schnell “erdrückt” und das kann ja eigentlich auch nicht gewollt sein. Diesen Aspekt sollten jene sich durch den Kopf gehen lassen, die ein derartiges Auf-sie-zukommen erwarten.

Im Übrigen sind es doch auch gerade die Unterschiede im Verhalten, die Menschen interessant machen. Wollen wir denn immer nur denselben Typ kennenlernen? Ich glaube, im Endeffekt dient jede Art des Verhaltens irgendeinem persönlichen Zweck. Beim Kennenlernen ist es oft die Angst vor einer emotionalen Enttäuschung oder der Ablehnung durch den anderen. Zuviel an Offenheit legt den Verdacht nahe, hier soll möglichst schnell gecheckt werden, wie der andere so drauf ist und ob sich der Kontakt langfristig lohnt. Im Endeffekt eine versteckte Version der Oberflächlichkeit, da am zeitlich recht nahen Punkt einer Entscheidung die Frage gestellt wird: Will ich diesen Kontakt oder nicht?! Zeit zum richtigen Kennenlernen geben sich viele Menschen heute gar nicht mehr.
Die andere Verhaltensweise, ein eher distanziertes, vorsichtiges Herangehen, die einen zwar etwas kühl und zunächst recht oberflächlich dastehen lässt, dem anderen aber auch vermitteln soll “Erstmal schauen was geht…”, bevor man sich zu tief auf einen fremden Menschen einlässt und man Erwartungen in ihm weckt, die dann hinterher zu einer Enttäuschung mutieren könnten, wird von mir bevorzugt. Und eigentlich finde ich diese Art auch deshalb für mich geeigneter, weil ich lieber zu Beginn oberflächlicher bin und das später zurückfahren und den Kontakt vertiefen kann, als es umgekehrt zu machen und damit dann Menschen verletze. Die andere Verhaltensweise kommt mir auch oft sehr aufdringlich vor, was weniger mein Fall ist ;-)

Yo, welchen Weg jeder Eizelne beschreitet, sei ihm/ihr überlassen. Allerdings stelle ich mir die Frage, wenn es allein bei der Richtigkeit des ein oder anderen Weges des Kennenlernens schon Diskussionen gibt, wie sinnvoll ist dann noch der Ausbau eines solchen Kontakts? Aus der Vergangenheit weiss ich, passt es schon zu Beginn nicht und werden am Anfang schon Probleme diskutiert, kommt man auch später selten auf einen grünen Zweig. Doch traf ich auch auf Menschen, bei denen sich ein missglückter Start in der gemeinsamen Kommunikation als schlichtes Missverständnis herausstellte. Generell bevorzuge ich Kontakte, mit denen man entspannt umgehen kann, bei denen ich nicht jedes Wort abwägen muss, weil der andere es falsch verstehen könnte. Du meine Güte…ein bisschen mehr Leben lassen, ein bisschen mehr Toleranz und ein bisschen weniger Biss beim Kennenlernen und erst recht später, das wäre schon ein Fortschritt! ;-)

Und…wie seht Ihr das? Wie sind Eure Erfahrungen, im Net Menschen kennen zu lernen? Was habt Ihr erlebt? Welche Verhaltensweisen schrecken Euch von vornherein ab? Habt Ihr Euch in der Einschätzung eines Menschen auch schon mal geirrt? Wie war das erste Treffen im Real-Life im Vergleich zur Cyber-Identität? Bin gespannt! ;-)

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"Das deutsche Wochenende" Starring: Klitschko, Löw und Lena

Na das war ja gestern was: Klitschko haut seinen Gegner weg und bleibt Weltmeister seines Verbandes und Löw’s (und unsere) Fußballer fegen die Ungarn mit 3:0 vom Platz! Ein erfolgreicher Sportabend…und sonst???

Wer sich heute früh durch den virtuellen Blätterwald diverser Nachrichten-Magazine kämpft, findet weder Klitschko, noch Löws Erfolg als erste Nachricht. Da steht eine Abiturientin aus Hannover ganz oben: Lena Meyer-Landrut, die gestern abend, scheinbar im Rausch eines Spaßes, den Grand Prix d’Eurovision de la Chanson 2010, kurz European Song Contest, in Oslo gewann. Zum ersten Mal seit 28 Jahren ging die Gesangstrophäe damit wieder nach Deutschland!

Lena war das Ergebnis einer medialen Kooperation im deutschen Fernsehen, die die hinteren und fürs Volk völlig unverständlichen Albtraum-Plätze der letzten Jahre beim ESC gutmachen sollte. Ein Erfolg musste her und so schlossen sich die ARD und PRO 7, letztere in Gestalt des erfolgreichen Stefan Raab, zusammen und machten, gemeinsam mit den Zuschauern, ihr Ding: Das hieß dann “Lena”!

Dass ich Lena stimmlich für nicht sonderlich begabt halte, schrieb ich ja schon desöfteren. Nun gewann sie und ich lasse es besser, mir Gedanken darüber zu machen, wieso diese Maus gegen einige wirklich gute Sängerinnen und Sänger gewinnen konnte. Ich gestehe, es ist ein feines Gefühl, dass sie für Deutschland den Grand Prix nach so langer Zeit mal wieder gewonnen hat. Diesmal waren nicht allein die Osteuropäer an der Spitze, die obere Gruppe setzte sich vielfältig zusammen, auch das war in den letzten Jahren anders gewesen. So findet der nächste Grand Prix also 2011 in Deutschland statt.

Und das “Phänomen Lena”? Sie weiss sich in Szene zu setzen, die Medien springen drauf an und die Menschen befeuern einen Hype, der von einer jungen, überdrehten, aber dennoch scheinbar natürlich gebliebenen  Frau getragen wird, deren Verhaltensweisen in den USA zur Normalität gehört, wenn dort junge und jüngste Talente zu Stars gepuscht werden. Lena vertritt die @-Generation, die mit Facebook, SchülerVZ und YouTube aufgewachsen ist und für die die Öffentlichkeit etwas völlig Normales zu sein scheint. Sie könnte auch ein typischer YouTube-Star sein, aber sie hat den Sprung in die reale Welt geschafft und verhält sich weiter so, als wäre alles, was um sie herum passiert, nur ein Traum. Zumindest weiss sie diesen Traum zu geniessen und zu Leben, solange er anhält ;-)

Über Qualität brauchen wir allerdings nicht zu reden. In vielen Bereichen ist heute “hochwertige Ware” gar nicht mehr gefragt. Das kostet, ist dann den meisten Menschen zu teuer und hauptsache Show, Show, Show, simple Unterhaltung und die Menschen bespassen, das ist, was heute zählt. Der Nachteil ist eben der Verlust der Nachhaltigkeit, denn es bleibt so, wie es immer war: Qualität setzt sich auf Dauer durch!

Dass sich selbst die intellektuellsten Medien einspannen lassen, weil sie einen “Hype” nicht verpassen wollen, ist ja klar. Mich erschreckt aber, wie wenig Kritik zu lesen und hören ist, dass dieser Hype bedingungslos und ohne Zweifel gelebt wird und sich die Mehrzahl der Deutschen scheinbar entwaffnet einer Euphorie hingibt, die mir zu overpushed erscheint! Es ist aber auch ein Zeichen dafür, dass Menschen in Krisenzeiten Ablenkung von ihren alltäglichen Sorgen brauchen und da kommt eine lebenslustige, unbefangen wirkende Lena, die den ESC gewinnt, gerade recht.

Okay, wer sie braucht, wer die Qualität ihrer “Kunst” nicht hinterfragen möchte und sich einer beispiellosen PR-Kampagne zu ergeben bereit ist, der soll laut mitfeiern. Ich suche mir andere Feier-Alternativen… :twisted:

Übrigens…bezeichnend für diese Art des hirnlosen Hypes ist auch, dass man sich beim öffentlichen Entgegenstemmen (gestern so bei Twitter geschehen) mit dummer, platter Kritik auseinandersetzen muss. Ich formulierte einen Tweet, der Europa zur Stimmabgabe für Lena aufforderte, um und fügte das Wort “NOT” ein :lol: Keine 5 Minuten später schrieb mich ein anderer Twitterer mit “go away nerd” an :-P Tja, auch mit solchen Primaten muss man sich auseinandersetzen, wenn man sich aus Überzeugung nicht dem Mainstream der Hype-Pilger anschliessen will ;-)

Aber wisst Ihr was? Eigentlich ist es shitegal, ob wir Lena gut oder weniger gut finden: Deutschland hat den Grand Prix gewonnen und die Freude darüber eint uns doch irgendwie alle wieder ;-)

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Obama sucks!

Bevor hier irgend jemand in die völlig falsche Richtung denkt, übersetzt die Überschrift richtig :mrgreen:

Ja, langsam geht er den Menschen in den USA wohl auf den Beutel. ARTIKEL LESEN Die Amis wünschen sich von ihrem Präsidenten mehr Verständnis, mehr Mitgefühl und Zeichen, dass er bei Ihnen ist und nicht nur eine verschmutzte Region seines Landes besucht! Dem Präsidenten geht eine Sache völlig ab: Die Menschlichkeit und Nähe zu den Leuten, die er im Wahlkampf über Twitter, persönliche Anreden und der Vermittlung eines gewissen Gefühls von Verbundenheit mit den Bürgern, nicht nur in den USA, gezeigt hatte. Sie scheint in Krisenzeiten verschwunden zu sein, dem Amt des Präsidenten, vielleicht sogar dessen Arroganz, zu unterliegen.

Ist der amtierende Präsident noch Obama? Ist dieser coole Präsident noch der ehemalige Wahlkämpfer, der den Menschen Hoffnung auf bessere Zeiten gab? Langsam wirkt er verändert. Hat er sich so sehr gewandelt? Ist er im Amt überfordert? Vergisst er, dass er erster Bürger ist und den Menschen seines Landes zu dienen hat? Sieht er in jeder Aufgabe nur noch eine Belastung ohne Spaß am Amt?

Manchmal sind es die Bürokraten, die hinter diesen Mächtigen der Welt stehen, die nicht verstehen, dass es mehr bedarf, als einer physischen Präsenz beim Volk in Krisenzeiten! Emotionen sind gefragt, auch wenn man selbst, trotz eines solchen Amtes, nicht wirklich helfend eingreifen kann. Aber Worte können trösten und Hoffnung geben und letzteres können die US-Bürger der südlichsten Bundesstaaten der USA zur Zeit besser gebrauchen als alles andere!

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