Archiv 7. März 2010

SAME SAME BUT DIFFERENT

Wie das Leben manchmal so spielt. Seit einiger Zeit verfolge ich Marcel’s Blog. Sein größter Wunsch ist es, HIV-infizierten Menschen in Afrika helfen zu können, weil gerade die nicht in den Genuss unserer hochentwickelten, medizinischen Versorgung kommen und deren langfristiges Überleben nach einer HIV-Infektion daher fast unmöglich ist. Schlimm genug.

SAME SAME BUT DIFFERENT, der aktuelle Film von Deltev Buck, behandelt genau das Thema und zeigt uns, wie schwer es den Menschen in Ländern der Dritten Welt gemacht wird, an geeignete, gute Medikamente gegen das Virus zu kommen.


Same same but different – der Trailer – MyVideo

David Kross spielt in dem Film Benjamin Prüfer, auf dessen Buch die Story für den Film basiert. Es ist Bens real erlebte Geschichte, die ihn zu Beginn nach Kambodscha führt, wo er mit seinem Kumpel einen Rucksack-Trip unternimmt. Er lernt das Barmädchen Sreykeo, überzeugend gespielt von Apinya Sakuljaroensuk, kennen und verliebt sich in sie. Zurück in Deutschland hält er den Kontakt via Internet zu Sreykeo aufrecht. Als sie ihm via Internet-Cam mitteilt, dass sie HIV+ ist, verabschiedet sie sich von Ben (“Bis zum nächsten Leben”), der daraufhin zurück nach Kambodscha fliegt, seine große Liebe ausfindig macht und mit ihr zusammen die Schwierigkeiten der gesundheitlichen Hilfe in einem Dritte-Welt-Land kennenlernt.

Das Interessanteste an dem Film ist wirklich die intensive Darstellung des Aspekts, wie schwer es für die einfachen Menschen ist, an geeignete Medikamente heran zu kommen, die den Ausbruch der Krankheit AIDS verzögern können. Mit Bens Geld und Kontakten, die er nur als Deutscher/Europäer in Kambodscha haben kann, ist es schließlich möglich, seiner Freundin die überlebenswichtigen Medikamente zu besorgen.

Der Film vermittelt ein Gefühl der Bedrückung angesichts der Hilflosigkeit der einfachen Menschen in dem süd-ostasiatischen Land und zwar so intensiv, dass ich ihn als äusserst sehenswert einstufe. Zudem tragen die guten schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller zum Gelingen des Streifens bei. Sicher, der Film mag keine leichte Kost sein und somit ist es Unterhaltung jenseits des Mainstream-Popcorn-Kinos, aber wer sich einmal einen gemütlichen Abend machen will und sich dem Thema HIV und Dritte Welt nicht verschliesst, bekommt Unterhaltung auf hohem Niveau geliefert.

Da ich meine Filmbewertung etwas verschlusert habe, der Film lief  am 21.Januar an, empfehle ich das Anschauen auf DVD. Diese erscheint voraussichtlich erst im August. Bis dahin könnt Ihr den Film entweder noch in ausgewählten Programm-Kinos sehen oder das Buch, auf dem der Film basiert, lesen:

Website des Films

Meine persönliche Wertung:

4 von 5 Punkten

5 Punkte: Die DVD kauf ich mir, wenn der Film raus kommt!
4 Punkte: DVD schau ich mir nochmal an, bei Gelegenheit
3 Punkte: Eher nochmal was fürs Free-TV oder für den Kinotag
2 Punkte: geht gerade mal eben noch am Kinotag als gut durch
1 Punkt : Boah, was ne Zeit- und Geldschverschwendung!

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Das Wort zum Sonntag…an meine Leser!

In den letzten Tagen habe ich mir mal wieder Gedanken über meinen Blog gemacht. Ich frage mich, und damit jetzt ganz offen Euch:

  • Fast jeden Tag melden sich neue User an, aber wieso schreibt eigentlich niemand einen Kommentar?
  • Wieso bekomme ich Null Feedback?
  • Interessiert es eigentlich Irgendjemanden, was ich schreibe?
  • Ein Blog ist Kommunikation…Kommunikation besteht aus einem “Sender” und “Empfängern”, wo sind denn meine Empfänger???
  • Ist die vielseitige Thematik dieses Blogs langweilig oder ist es genau die Vielfalt der diversen Posts, die Euch Leser langweilt, verwirrt oder sonstwas auslöst, dass ich nicht weiss, ob die Einträge Jemanden interessieren?
  • Die Zugriffszahlen sind manchmal, aus meiner Sicht, über Erwarten hoch, aber hier tut sich nichts, ausser dass der Blogger schreibt…

Ganz ehrlich, manchmal frustriert mich das zutiefst. Also es ist jetzt nicht so, dass mich Euer Schweigen in den Selbstmord treiben wird, und eigentlich schreibe ich hier zwar für mich, aber es würde weit mehr Spaß machen, wenn mir gezeigt werden würde, dass meine Posts Interesse finden.

Andererseits habe ich mir heute früh Gedanken darüber gemacht, was ich hier ändern, welche Schwerpunktthemen ich aufnehmen kann und in welche Richtung die Website gehen soll. Eine Idee habe ich dazu, aber da meine Interessen so vielfältig sind, würde auch die Site genau so aussehen ;-) Der Vorteil: Ich spreche damit diverse Zielgruppen an. Einen Nachteil kann ich nicht ausmachen :-P

Die Leser vergessen leider sehr oft, dass Einträge in einem Blog Zeit kosten und Zeit ist bei einem selbstständig arbeiteneden Menschen Geld. Das ist zwar kein beliebtes Thema, aber es zu leugnen, wäre realitätsfern. Da ich hier mit diesem Blog so gut wie kein Geld verdiene und ich das Bloggen eigentlich aus Spaß mache, ist es für mich umso enttäuschender, dass ich fast nie ein Feedback lese…nicht mal von Freunden/Bekannten :-(

Also muss ich mir jetzt ernsthaft was für Little-Devil überlegen (damit es mir selber auch wieder Spaß ohne Kommentare macht), denn wenn das so weitergeht wie bisher, habe ich ganz ehrlich keinen Bock mehr. Da kann ich mir auch eine Tafel ins Wohnzimmer hängen und darauf mit Kreide meine Posts setzen und sie nach dem Schreiben wieder wegwischen :twisted:

Natürlich lese ich auch gerne Verbesserungsvorschläge von Euch.

Das musste ich mal loswerden! Vielleicht tut sich ja mal was…
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Spätsommer in Melbourne: Eis aus den Wolken

Es gibt eine Cam-Website in Australien, die ich ab und zu mal aufrufe. Da ist nichts weltbewegendes (mehr) zu sehen, das war vor ein paar Jahren anders, aber wenn die Zeit fehlt, tut sich eben weniger auf Websites. Aber die Addi ist bei mir hängen geblieben und so klicke ich ab und zu in das “MelbourneLoft” ;-)

Phillip, der Betreiber der Site, hat nun einen Videoclip bei YT veröffentlicht, der dem Rest der Welt zeigt, welche Fluten am Samstag durch Melbourne flossen…irgendwie ganz schön bedrohlich aussehend!

Dazu schreibt Phillip noch, dass wohl Massen an Eis vom Himmel gefallen sind, die auf dem Vidclip aber nur noch partiell zu sehen sind.

Quelle: YouTube/Melbourneloft.com

Jetzt könnten wir einmal mehr über den Klimawandel spekulieren, aber wahrscheinlich würden die Wetterfrösche dann wieder behaupten, das sei am Ende des australischen Sommers “völlig normal” :lol:
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