WENN LIEBE SO EINFACH WÄRE
Irgendwie hatte ich in letzter Zeit schon das Gefühl, ich komme nur noch in Depri- oder Kulturfilme, aber die letzten Streifen waren doch sehr erfrischend. Dazu zählt auch WENN LIEBE SO EINFACH WÄRE
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Der Film mit Meryl Streep, Steve Martin und Alec Baldwin sorgt für ein unterhaltsames Training der Bauchmuskeln. Leidet der Zuschauer zu Beginn des Films noch mit der Hauptdarstellerin, so führt deren zunehmende Unsicherheit in Bezug auf ihr eigenes Verhalten nach und nach dazu, dass einem ihre Männer fast schon leid tun.
Jane beginnt eine Affäre mit ihrem Ex-Mann Jake, von dem sie seit über 10 Jahren getrennt ist, weil er eine Affäre zu der weit jüngeren Agness hatte, mit der er nun verheiratet ist. Nebenher interessiert sich aber auch der Innenarchitekt Adam für Jane und damit beginnt das komplizierte, aber humorvolle Spiel des Trios. Wie es ausgeht, sei hier nicht verraten, ich war einigermaßen überrascht
Streep spielt wie so oft souverän, allerdings erinnerte mich ihr Schauspiel doch sehr an ihre Rolle in Julie & Julia, wo sie ebenfalls eine fröhliche Frau in den besten Jahren spielt. Besonders die Szene in der Bäckerei, in der sie Adam mit Hilfe ihrer Backfertigkeit umgarnt, empfand ich fast ein wenig “nachgemacht”.
Ansonsten zeigt der Film keine Beau’s, sondern Männer mit Bäuchen und Haaren, die eben nicht mehr die attraktivsten Geschöpfe männlicher Prägung sind ![]()
Lohnenswert ist der Film allemal, weil gelacht werden kann und darf und ein Happy End gibt es schließlich auch noch
Meine persönliche Wertung:
4 von 5 Punkten
5 Punkte: Die DVD kauf ich mir, wenn der Film raus kommt
4 Punkte: DVD schau ich mir nochmal an, bei Gelegenheit
3 Punkte: Eher was für den Kinotag, evtl. nochmal was fürs Free-TV
2 Punkte: geht nicht mal am Kinotag als gut durch
1 Punkt : Boah, was ne Zeit- und Geldschverschwendung!

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