Hallo! Wären Sie so nett und fegen für uns, falls es schneien sollte. Bitte im Plan eintragen. Ich mache es wieder gut. Ihre Nachbarin.
Nö, mach’ ich definitiv nicht!
Diese Nachbarin und ihr Freund, beide so Ende 50, verbringen mehr Zeit ausserhalb des Hauses, als sie hier sind. Sie sollen wohl in der Nähe der holländischen Grenze eine Zweitwohnung haben…wobei die hier wohl eher als Zweitwohnung zu bezeichnen ist! So war die Mieterin gestern wieder mal im Haus. Gesehen habe ich sie nicht, nur gehört, als heute morgen, bevor ich zur Kundentour durch den Pott aufbrach, ihre Haustür auf stand. Da hätte sie mich ja ansprechen können.
Diesen Zettel (siehe oben) fand ich heute abend an meiner Tür befestigt. Die Zeiten, in denen ich etwas für andere, fremde Menschen gemache habe, sind längst vorbei und ich bin nicht der Dorfdepp für abwesende Nachbarn und fege für die den Schnee weg!!! Das geht mir schon selbst genug ins Kreuz, wenn ich meine Schneemassen wegschieben muss und so tue ich das meinem Rücken nicht auch noch für die Nachbarn an, die nie da sind oder die nur Kontakt zu mir aufnehmen, wenn sie etwas von mir wollen! Wieso eigentlich zu mir???
Abgesehen davon…wie will sie das denn gut machen? Ist doch eh nur Schwachsinnsgelaber! Was mich aber am meisten ärgert, ist diese Art, die Angelegenheit mit einem Zettel und somit der Kommunikation in nur eine Richtung, zu lösen. Damit habe ich nämlich keine Möglichkeit, darauf zu antworten und NEIN zu sagen! Und das würde ich im Fall der Frage eindeutig machen!!
Tja, so bleibt der Schnee wohl liegen, wenn er fallen sollte und diese Nachbarin im Plan steht!
Mir egal…ist Sache der Vermieterin bzw. der Mieterin, da einen adäquaten, leistungsfähigen Ersatz zu finden, dem es nicht auf den Rücken geht.
Einfacher ist natürlich die Reaktion “Zettel? Welcher Zettel? Weiss nicht, da hing keiner…” ![]()
.
Wenn meine Nachbarn mich so was fragen würden… dann käme
If I were Human, I believe my response would be “Go to Hell!” If I were Human!
als Antwort.
Ich hab kein Prob damit, anderen Menschen zu helfen. Wenn das aber so abgeht, dass es als Selbstverständlichkeit angesehen wird, dann finde ich das schlicht dreist, frech und unverschämt und dann bock ich rum! Solchen Leuten helfe ich dann ganz sicher nicht… Als hätte ich nichts Anderes zu tun!