Neue Party in Essen: Die GLAMOURDOME, ehemals in Köln angesiedelt, ist nach Essen gezogen und versucht hier in der Zeche Carl Anschluss an die MANDANZZ zu bekommen, die ja bekanntermaßen im Sommer ins Stahlwerk nach Düsseldorf gezogen war. Klar, dass ich hin musste, zumal ich massig Freikarten (über Gayromeo und TIMM) ergattert bzw. gewonnen hatte. Ich konnte zwar nur eine nutzen, weil ich Niemanden fand, der mitkommen wollte, aber egal, ich gewöhne mich ans Single-Ausgehen :-D

Überraschenderweise bekam ich leicht einen Parkplatz, was bei der Mandanzz ja oft ein Prob war.
Zunächst einmal stand ich kurz vor Mitternacht etwa 10-15 Minuten vor dem Eingang im Regen, weil der Einlass sehr, sehr lahm abging :-( Gut nur, dass ich im letzten Moment doch noch meine Jacke mitgenommen hatte, die ich zuerst im Auto lassen wollte. Im Eingangsbereich musste man sich in eine Liste eintragen, die den Veranstalter vor Beschwerden der Besucher schützen soll, weil es sich bei der GLAMOURDOME um eine Raucher-Veranstaltung handelt. Kein Wunder, dass es beim Einlass so lange dauert! :-( Gedruckte Handzettel, die im Vorfeld vor dem Eingang ausgeteilt und ausgefüllt werden könnten, würden die Wartezeit immens verkürzen.

Die Garderobe befindet sich im ersten Stock und kostet 1,00 €, also normal im Party-Bereich (abgesehen von den unverschämten Einsfuffzich, die neuerdings im Bahnhof-Langendreer auf der BO-YS zu zahlen sind :evil: ).

Im Erdgeschoss befinden sich die beiden Locations. Die große Halle steht den Fans von Housemusic zur Verfügung, die kleinere Halle gehört den Pop-, Charts- und RnB-Fans. Also wie in alten Mandanzz-Zeiten.

Die Licht-Effekt-Show in der großen Halle ist beeindruckend und gut gebaute Tänzer sollten den Besuchern einheizen, wobei manch ein Gast, rein tanztechnisch, eine bessere Figur machte ;-)

Das Personal an der Theke (in der großen Halle) war sehr freundlich. Kein Widerspruch kam, als ich meine “Saufbrühe” (1/2 Cola, 1/2 O-Saft) bestellte :lol: Zudem war sie mit 2,00 € in einem Null-Dreier-Glas ausgesprochen günstig!

Die Location war gut besucht, in der großen Halle war auf der Tanzfläche allerdings noch gut Platz und die Musik war okay. Die Stimmung schien gut zu sein. Auf der Mandanzz waren aber irgendwie immer andere Männer dort. Kann ich schlecht beschreiben, es war gestern weniger “kerlig”! :-) Zudem fiel mir auch hier auf, dass zu Beginn doch noch recht viele weibliche Besucher zu sehen waren, was in dem Fall auch okay ist, denn die GLAMOURDOME ist eben eine gay-lesbian-Party.

Die kleine Location war besser besucht, zumindest war sie voller, als die große ;-) Was mir hier aber absolut auf den Zeiger ging, war die viel zu basslastige und wirklich zuuu laute Musik. Mehr Bass als Sound, da passt irgendwas nicht! :-(
Nun könnte jemand einwenden, ich sei für sowas eh schon viel zu alt :twisted: , aber ich hatte bisher noch nie Ohrenschmerzen auf einer Party, HIER schon! Sehr unangenehm!!! Die Song-Mischung war okay, interessante, aber auch nervige Mixes wurden gespielt, also sollte für jeden Danzzfreak was dabei sein :-)

Das Publikum war extrem gemischt: Muskelmänner, Quietsch-Trutschen, eitelste Schönlinge, kerlige Typen, Normalos, jung, älter, aber nicht alt…irgendwie waren alle Gay-Gruppen bestens vertreten ;-)

Fazit: Es ist nicht die alte, klassische Mandanzz, so wie die Mandanzz in Düsseldorf nicht die Mandanzz in Essen sein kann, aber als deren Nachfolger(in) könnte sich die GLAMOURDOME klasse als fester Termin am 4.Samstag im Pott etablieren. Nur am Sound der Musik sollte nochmal schwer was geändert werden :-(
Ich drücke die Daumen!

P.S.: An der Stempelfarbe muss noch gearbeitet werden!!! Kann ja nicht sein, dass ich nach zwei Tagen immer noch massiv Farbe auf den Knochen habe :-( Wie sieht das denn bei den Kunden aus?

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